Gynäkologie auf Augenhöhe – zwischen Expertise und Empathie mit Dr. med. Annika Schauer
Shownotes
Zu Gast: 👩⚕️ Dr. med. Annika Schauer Fachärztin für Gynäkologie & Geburtshilfe Praxis von Frau Dr. Schauer: https://www.drannikaschauer.de/ Instagram: https://www.instagram.com/dr.annika.schauer
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00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zwischen Visite und Vision, Medizin im Gespräch mit Dr.
00:00:12: T. und
00:00:12: Mr.
00:00:13: F. Es gibt Gespräche, die fangen nicht mit Fakten an, sondern mit einem Gefühl, dem Gefühl, dass etwas fehlt, dass Frauen in ihrem Körper manchmal mehr Fragen als Antworten haben und dass Gynäkologie heute mehr sein muss als Routine, Rezepte und Richtlinien.
00:00:31: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zwischen Visite und Vision, Medizin im Gespräch.
00:00:35: dem Podcast der Medizin nicht nur erklärt, sondern erlebbar macht.
00:00:39: Echt menschlich und manchmal auch unbequem.
00:00:42: Genau da, wo Veränderungen beginnen.
00:00:44: Heute sprechen wir über Frauen, über Körperwissen, über Selbstbestimmung und über das, was in der modernen Klinikologie lang zu kurz kam.
00:00:52: Zeit, Haltung, Charheit.
00:00:55: Und wir sprechen mit einer Frau, die alterslebt, doppermit Annika Schauer als Fachärztin für Frauenhalt von ihrem Geburtshilfe.
00:01:02: Und sie steht für eine neue Art von Medizin.
00:01:04: Evidenz-fassiert, verständlich, ohne Tabus.
00:01:07: Und mit dem tiefen Wunsch, Frauen zu empowern, ihren Körper wirklich zu bestehen.
00:01:11: Sie ist den klassischen Weg gegangen.
00:01:12: Facharzt ausgelungen im Krankenhaus, aber dann hat sie etwas gemacht, was Mut braucht.
00:01:18: Sie hat sich gefragt, wie sie Königophilologie leben möchte.
00:01:21: Von hat entschieden, anders, näher an den Frauen, näher an echter Aufklärung, näher an dem, was wirklich hilft.
00:01:29: Wir sprechen heute über Zykluswissen, Körperbewusstsein, Aufklärung ohne Charme und über ihrem persönlichen Weg und darüber, wie Frauenmedizin neu gedacht werden muss.
00:01:39: Ich freue mich riesig drauf, dass sie halt bei uns ist.
00:01:42: Liebe Prof.
00:01:43: Schauer, herzlich willkommen bei Zwischenbesiedlung Vision.
00:01:51: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zwischenbisito, Mission Medizin im Gespräch.
00:01:56: Und ich begrüße ganz herzlich Frau Dr.
00:01:58: Schauer.
00:01:58: Hallo, Annika.
00:01:59: Hallo,
00:01:59: freut mich hier zu sein.
00:02:01: Vielen Dank für die Einladung.
00:02:02: Ja,
00:02:02: ich danke dir, dass du alles organisiert hast, um heute hier zu sein, weil wir haben ja im Intro ganz vergessen, du bist ja Selbstbammer.
00:02:10: Das
00:02:10: ist richtig, ja.
00:02:11: Und was das Intro betrifft, da habe ich tatsächlich eine kleine Anmerkung.
00:02:15: Und zwar bin ich noch in meiner Facharztausbildung in die Praxis gewechselt.
00:02:20: Aber das können wir auch gleich noch mal im Detail besprechen.
00:02:23: Und ja, ich bin Mama.
00:02:25: Ich habe eine dreijährige Tochter und ja, das ist auf jeden Fall was Wunderschönes und ein Riesenmeilenstein.
00:02:36: Auch als Frauenärztin, weil es mich oder mir ermöglicht hat, dass ich eben auch mal die andere Seite sehe.
00:02:42: Ich finde das echt toll.
00:02:44: Dann steigen wir auch gleich mal ein.
00:02:45: Und zwar die wichtigste Frage für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:02:50: Wie bist du eigentlich in dem Bereich Gynäkologie gekommen?
00:02:54: Also es war am Anfang so ein bisschen ein Ausschlussprinzip.
00:02:57: Ich weiß noch, als ich im Studium war und da eine ziemliche Sinnkrise hatte, weil ich gar nicht wusste, wo ich eigentlich hingehöre.
00:03:04: Vor meinem Studium dachte ich, ich will Chirurgen werden.
00:03:08: Hab dann aber ziemlich schnell gemerkt, dass ich... nicht breit bin, mein ganzes Leben zugunsten des Jobs aufzugeben und da diese Ellbogen auszufahren, die eben in der Chirurgie, so wie ich es wahrgenommen habe, oft nötig sind.
00:03:25: Und dann dachte ich eine Zeit lang, vielleicht werde ich Kinderärztin, habe dann aber festgestellt, dass ich es richtig schlimm finde, Kindern auch Schmerzen zuzufügen, ja, zum Beispiel sei es jetzt... Damals in einem Praktikum musste ich Drähte entfernen nach einem Knochenbruch.
00:03:42: Das Kind hat total geschrien und ich musste da weitermachen und irgendwie... Das war für mich so ein einschneidendes Erlebnis, das ich mir dachte, okay, das möchte ich nicht.
00:03:51: Ich möchte mit erwachsenen, mündigen Patientinnen zu tun haben.
00:03:55: Und das Schöne an der Gynäkologie und Geburtstag ist eben, dass man mit Frauen jeden Alter zu tun hat.
00:04:02: Man begleitet die... Durchs Leben ist, wie auch so ein bisschen die Hausärztin für die Frau, hat wenig mit Tod und Leid zu tun und dafür super viel mit Leben, ja, mit der ganzen Schwangerschaft der Geburtshilfe.
00:04:15: Es ist einfach ein total positives Fachgebiet.
00:04:19: Wow, das ist echt total toll, wie du es sagst und auch.
00:04:24: Man merkt dir richtig an, dass das so ein Herzensprojekt auch ist von dir und du sagst, das ist genau das, was ich machen will.
00:04:33: Und ich finde das total nett und tatsächlich auch süß, dass du sagst, Kinderärztin, ich konnte den Kindern einfach keine Schmerzen zufügen.
00:04:43: Das ist tatsächlich, das muss man erst mal schaffen.
00:04:47: Was Arzt da auch, sag ich mal, zu sagen, Kinder da, die zu behandeln, das ist doch immer was ganz anderes.
00:04:55: Ja.
00:04:56: Wirklich toll.
00:04:57: Jetzt kommt aber die Special-Frage, Annika.
00:05:00: Wir haben dich ja angeschrieben mit der Ende August und dann haben wir festgestellt, du bist ja nicht nur Gynäkologin, sondern du machst ja noch nebenbei was, was noch verrückter ist als, so wie du es vorher schon gesagt hast, als während der Facharztausbildung in die Praxis zu gehen.
00:05:25: Du bist auf dem München Oktoberfest, wie wir in München sagen, auf der Wiesn.
00:05:30: Ja, auch noch aus Bedienung tätig.
00:05:32: Wie kam es denn dazu?
00:05:34: Das
00:05:34: ist ein Job, den habe ich vor dreizehn Jahren angefangen und ich weiß noch, dass ich unbedingt auf der Wiesn arbeiten wollte und dann hat sich die Gelingheit aufgetan.
00:05:45: Eine Freundin von mir hat mich da reingebracht in mein erstes Zelt und ja, auf der Wiesn zu arbeiten, das ist eine absolut eigene Welt.
00:05:54: Da taucht man einfach in zwei Wochen in diese Welt.
00:05:57: ist dann auch in diesem Team, wir sind so ein eingeschworenes Team und das ist einfach total bereichernd, weil man durch Höhen und Tiefen gemeinsam geht und am Ende das Gefühl hat, man hat einen riesigen Berg überquert.
00:06:12: und das schafft einen Teamgefühl.
00:06:15: und ja, ich habe tatsächlich das nirgendwo sonst in meinem Leben erlebt, dass ich so Teil eines Teams war.
00:06:24: Und mir macht es einfach Spaß, mit Menschen zu tun zu haben und mir macht es Spaß.
00:06:32: Ja, das Bedienen selbst macht mir einfach super viel Spaß.
00:06:37: Und natürlich habe ich mir dann Gedanken gemacht, als ich dann irgendwann das Studium abgeschlossen hatte, soll ich das jetzt weitermachen, ist es unseriös, das zu machen.
00:06:48: Und für mich ist es aber so was... wichtig ist und ich freue mich jedes Jahr darauf, dass ich das auch schon bei sämtlichen Vorstellungsgesprächen, wo ich war, schon genannt habe, dass ich da Urlaub bräuchte im Herbst, weil ich gerne auf der Wiesn arbeiten würde.
00:07:09: Also es weitet meinen Horizont, würde ich sagen und es holt mich so ein bisschen aus der Arztbubble wieder raus und ich genieße es auf der Wiesn, dass einfach jeder gleich ist.
00:07:23: Also, das ist einfach ein wahnsinnig demokratischer Ort.
00:07:28: Da gibt es keine gesellschaftlichen Hierarchien, sondern im Bierzelt ist irgendwie jeder gleich.
00:07:35: So nehme ich es jedenfalls wahr.
00:07:36: Das
00:07:36: stimm ich dir komplett zu.
00:07:38: Ich bin ja tatsächlich auch ein Wiesenfan und finde auch immer, dass es auf der Wiese, dass es egal aus welcher was welcher schicht sage.
00:07:48: ich mal ganz doof gesagt die leute kommen am ende sitzen sie an einem tisch und haben eine massende hand.
00:07:54: ja
00:07:54: genau ich muss noch dazu sagen dass ich in einem kleinen zelt arbeite und das macht es deutlich angenehmer.
00:08:00: also das darf man sich jetzt nicht vorstellen dass sich da im hacker mich durch die massen kämpfen muss sondern ich habe da schon auch ein recht angenehmen arbeitsplatz.
00:08:09: also ich weiß aus einem anderen kleinen zelt dass es da auch nicht viel anders ist und auch anstrengend ist und Man hat zwar nicht dann zwölf oder fünfzehn Mass wie manche drauf, aber da gibt es dann auch so die Kleinigkeit.
00:08:25: Es ist sicher körperlich anstrengend, aber vom Stresslevel her ist es nicht so krass, wie in der Klinik zu arbeiten.
00:08:34: Alleine, dass du das sagst, da lass uns dann später gleich nochmal reingehen, wenn wir in das Thema der Klinik gehen und lass uns beginnen.
00:08:44: in dem Bereich Gynäkologie wirklich beim Körper.
00:08:48: Was sind denn aktuell die häufigsten Themen oder Beschwerden, mit denen Frauen zu dir kommen?
00:08:54: Wir haben natürlich viel schwangeren Betreuung, Kinderwunsch.
00:08:59: Hormone ist ein ganz, ganz großes Thema.
00:09:02: Viele Frauen möchten nicht mehr hormonell verhüten und suchen danach Alternativen.
00:09:07: Oder haben das Gefühl, dass hormonell was nicht in Ordnung ist, können das aber nicht so richtig greifen.
00:09:13: Ich würde sagen, dass es so mit das häufigste was ich in der Sprechstunde sehe.
00:09:20: Und ich habe viele Frauen mit Wechseljahresbeschwerden, das finde ich ist auch einer der lohnendsten Bereiche, weil ... Ja, ich bin ein ganz großer Fan der Hormonersatztherapie, wenn es indiziert ist.
00:09:35: Natürlich muss man da aufklären, dass das Nebenwirkung haben kann und Risiken, aber letzten Endes ist das ein Bereich, wo man den Frauen wirklich wahnsinnig gut helfen kann.
00:09:44: Und da ist es oftmals schwieriger mit den jüngeren Frauen.
00:09:50: PCO-Syndrom beispielsweise hat man oft nicht so eine gute Nicht so gute Erfolge und das ist dann wiederum auch frustrierend.
00:09:59: Also, ja, je nachdem, was kommt, kann ich viel helfen oder wenig.
00:10:06: Aber es ist interessant, dass du sagst, was aktuell alles so mit Beschwerden oder Fragen kommt zu dir, wo ich gleich anknüpft.
00:10:15: Welche Körperbereiche oder Abläufe sind besonders häufig mit Unsicherheit, Scham oder ihr Glauben belegt, Annika?
00:10:23: Das ist, glaube ich, ganz klar die Vulva.
00:10:28: Also erstens, die meisten kennen, glaube ich, die alten Begriffe, Schamlippen, Stadt-Vulva-Lippen oder heutzutage sollte man auch nicht mehr unbedingt Scheide sagen, sondern Vagina, weil Scheide ist ja der Begriff einer Hülle für den Penis und damit wird die Vagina zu einem passiven Organ gemacht.
00:10:52: Und ganz viel Unsicherheit besteht in Bezug auf die Vulverlippen.
00:10:56: Also deswegen mache ich es mittlerweile so, dass ich Frauen, die zum ersten Mal bei mir auf dem Stuhl sitzen, gebe ich ein Handspiegel in die Hand, erkläre die Vulver nochmal.
00:11:05: Weil dieser Bereich, den schauen sich viele Frauen gar nicht an und machen ihnen irgendwie auch selber zu einem Tabu, weil sie gar nicht hingucken.
00:11:17: wissen dann eigentlich auch gar nicht, was da so los ist.
00:11:21: Und da, also ich hatte auch schon Frauen, die gedacht hatten, sie brauchen jetzt eine intinkirurgische OP, weil sie einfach nicht wissen, was alles normal sein kann.
00:11:37: Die glauben, sie sind nicht normal.
00:11:39: Dabei ist das dann völlig... eine völlig normale Ausprägung auf einem riesigen Spektrum.
00:11:46: Und dieses Spektrum kennen Frauen natürlich nicht, die nicht wie ich in der Praxis arbeiten und ständig alles sehen.
00:11:54: Aber Anika, woher kommt das?
00:11:55: Also wir hatten ja jetzt ja auch schon ein paar andere Folgen, wo wir auch ähnliches gehört haben, dass es auch bei Frauen dann die Punkte gibt, wo sie sagen, das ist mein Körper.
00:12:08: da kenne ich mich aber eigentlich gar nicht aus.
00:12:11: Dass du sagst, ich gebe Ihnen einen Spiegel in die Hand.
00:12:14: Und das soll jetzt ja nicht irgendwie belehrend klingen, sondern aber warum ist es so?
00:12:20: Hat man da früher was verpasst oder?
00:12:23: Ich glaube tatsächlich schon, weil es ist ja noch gar nicht so lange her, dass die Lehrbücher korrigiert wurden.
00:12:29: Vor ein paar Jahren war da noch eine völlig unrealistische Abbildung von der Vulva.
00:12:33: Das war da einfach nur quasi ... Links, rechts die Vulva-Lippen, aber auch nicht ins Detail, sondern wirklich nur schematisch dargestellt.
00:12:44: Und eben die Vagina, aber wie unterschiedlich die Vulva aussehen kann, wurde noch nicht mal uns im Medizinstudium gelehrt, geschweige denn Kindern in der Schule oder in irgendwelchen Aufklärungsbüchern.
00:13:01: Ähnlich ist es tatsächlich auch mit der Brust.
00:13:04: Wir Frauen, wir sehen ja nicht viele Brüste von anderen Frauen.
00:13:08: Das sehen nur ich als Frauenärztin.
00:13:10: Deswegen ist es auch total heilsam, mal in der Frauenarztpraxis zu arbeiten, weil man wirklich sieht, wie reale Frauen aussehen und dass es eben nicht so, wie es in den Medien dargestellt wird.
00:13:24: Deswegen würde ich wirklich... Am liebsten jeder Frau, die drüber nachdenkt, sich operieren zu lassen, sei es jetzt in Team Chirurgisch oder eine Brust-OP.
00:13:33: Ich würde der am liebsten vorher einen Tag verordnen, sich neben mich zu setzen und mal zu gucken, was eigentlich wirklich normal ist und dass sie völlig in diesem Spektrum drin sind.
00:13:46: Ich muss sagen, dass das anstößt.
00:13:48: Ich muss dir nur gleich sagen, dass wir daran nicht nie funktionieren.
00:13:52: Dieses Datenschutz-Thema und unsere Regularien.
00:13:55: Das ist ja
00:13:56: manchmal so ein schwierig selbst ein Praktikanten oder eine Praktikante.
00:14:00: Das ist nur mein Wunschdenken.
00:14:04: Ich habe mal gehört, dass es in anderen Städten gibt es irgendwie so Frauen-Partys, wo sich gegenseitig die Vulva gezeigt wird.
00:14:14: Das klingt vielleicht auf den ersten Blick irgendwie, dass man sich denkt, ach, das ist aber seltsame.
00:14:20: Seltsame Versammlungen, aber eigentlich ist es wirklich, kann es den Frauen ermöglichen, mal zu sehen, wie eigentlich ein reales Spektrum aussieht?
00:14:29: Es
00:14:29: ist auf jeden Fall ganz interessant, ja, ich habe davon auch schon gehört.
00:14:34: Anika, warum ist es denn so wichtig, dass Frauen ihren Körper nicht nur medizinisch verstehen, sondern auch intuitiv erleben lernen?
00:14:42: Es ist
00:14:42: ein total spannendes Thema, weil Gynäkologie und Psychosomatik ist wirklich,
00:14:47: hat
00:14:48: wahnsinnig viele Überschneidungen.
00:14:50: Und oft haben Frauen wirklich so einen Ärzte-Marathon hinter sich, bis dann jemand auf die Idee kommt, dass es doch was Psychosomatisches sein könnte.
00:15:02: Umgekehrt muss man auch wieder aufpassen, dass man die Frauen nicht auf die Psychoschiene schiebt.
00:15:09: Es ist so ein bisschen ein Balanceakt und schwierig dann, das Richtige rauszufischen.
00:15:16: Aber deswegen ... Super wichtig, dass Frauen wissen, was es eigentlich sein könnte.
00:15:24: Und da gibt es, wenn ich jetzt mal das Beispiel wieder der Vulva rauspicke, gibt es viele verschiedene Ursachen für Beschwerden, aber eben auch eine ganz große psychosomatische Komponente, die dahinter stecken kann.
00:15:39: Und ich finde, Frauen wissen da dazu zu wenig.
00:15:44: Also da merke ich gerade bei Frauen, die mit diesen Beschwerden zu mir kommen.
00:15:49: Die haben sich wenig dazu belesen, was es eigentlich für andere Ursachen noch für ihre Beschwerden geben könnte.
00:15:56: Da gibt es dann entweder Pilze oder Bakterien.
00:15:59: Und mehr findet man dazu eigentlich im Internet nicht, wenn man nicht wirklich tief dazu wühlt.
00:16:04: Und letzten Endes, das, was ich auch auf Instagram mache mit meiner Aufklärungsarbeit, soll Frauen ja auch helfen, dass sie selber vielleicht weiterkommen.
00:16:17: Jeder Mensch ist auch selbst gefragt, was die eigene Gesundheit betrifft und es kann oft helfen, wenn man in einen Arztgespräch reingeht und schon ein bisschen mehr weiß.
00:16:28: Und deswegen mache ich diese Aufklärungsarbeit.
00:16:31: Ich habe zum Beispiel auch überhaupt nichts dagegen, wenn jemand in meine Sprechstunde kommt und schon gegoogelt hat, weil es oft so ein bisschen, zumindest ein bisschen Grundstock gelegt hat und dann kann ich das einordnen, aber muss nicht mehr ganz bei Null anfangen.
00:16:50: Ich finde das Thema sehr gut.
00:16:51: oder ich finde es auch gut, dass du ansprichst, dass Flo bis, dass es Leute gibt, die vorher schon auch googlen.
00:16:57: Wir wissen ja aus den anderen Folgen schon, Dr.
00:17:00: Uli ist jetzt nicht immer der beste Freund der Ärzte, aber sich zu informieren über den Körper, über die Anatomie, über die Beschwerden, über die Möglichkeiten.
00:17:11: finde ich schon auch sehr, sehr wichtig.
00:17:14: Und worüber ich ganz happy bin, ist, dass du nochmal das klargestellt hast, dass die Schnur relativ kurze oder das Blatt relativ dünn ist zwischen der Einstufung der Beschwerden einer Frau im Bereich psychosomatisch oder nicht psychosomatisch.
00:17:34: Weil, wenn man mal ganz ehrlich sein kann, ist es doch so, dass sobald eine Frau länger als Ich sag jetzt einfach mal vier bis acht Wochen, das werden hat in gewissen Punkten, und die man nicht klar differenzieren kann, was ist es eigentlich?
00:17:49: und so weiter.
00:17:51: Und das muss ich jetzt auch mal sagen, von der männlichen Welt aus, ja, die haben die Spinnen des Hormonell und so weiter dargestellt.
00:18:00: Und deswegen bin ich darüber wirklich sehr froh, dass du das jetzt nochmal so... gesagt, dass das nicht alles immer psychosomatisch ist.
00:18:08: Aber man kann auch darauf fahren, dass es so sein
00:18:10: kann.
00:18:11: Ich hoffe, du denkst nicht so, dass Frauen einen an der Klatsche haben, wenn sie acht Wochen Beschwerden haben.
00:18:17: Nein, liebe Annika, das geht sicherlich nicht.
00:18:19: Sonst würde ich auch diesen Podcast um vor allem diesen Frauenmonat nicht machen können.
00:18:24: Allerdings befragen wir ja vorher auch sehr, sehr viele und wir hören uns auch um und sprechen mit vielen Leuten im Vorfeld drüber.
00:18:32: Und es ist tatsächlich so, dass viel darüber so gedacht wird.
00:18:37: Wir haben ja auch Umfragen gemacht, wo das bestätigt wurde, dass das tatsächlich so ist, dass viele Männer halt weiß, sie sich eben auch nicht damit beschäftigen, wo wir dann wieder beim ganz anderen Thema sind.
00:18:51: Da wirklich auch Probleme haben, das zu verstehen und dann aber halt eben, ja, einfach so Salopp sagen.
00:18:56: Ja, das ist psychisch.
00:18:58: Ja, das ist leider auch ein Problem.
00:19:03: Der patriarchalen Gesellschaft, der Thema Hysterie, ich meine mittlerweile weiß man es ja, Hyster von der Gebärmutter und Hysterie, dass das allein schon einen Wortstamm hat, ist ja schon schlimm genug, würde ich mal sagen.
00:19:20: Definitiv.
00:19:22: Eine KW verändert sich das Gespräch, wenn Patientinnen plötzlich verstehen, was hormonell ... züglich oder funktionell in Ihnen passiert oder mit Ihnen passiert?
00:19:33: Das ist oft so ein Aha-Moment.
00:19:38: Das ist eigentlich ganz schön, weil Sie kommen dann mit so ein bisschen unspezifischen Beschwerden und wenn ich dann glaube zu wissen, in welche Richtung es geht und noch so ein paar Mehrstichpunkte nenne, so haben Sie das und das und haben Sie das und das.
00:19:55: dann ist es ganz oft so ein Aha-Erlebnis, so, ah ja, das habe ich auch, das habe ich auch.
00:19:59: Jetzt, wo Sie es sagen, dann und dann kommt es, stimmt ja.
00:20:04: Und dieses Aha-Erlebnis sehe ich den Frauen oft schon an und bei einem Folgetermin ist es dann oft so, dass sie sich damit mehr auseinandergesetzt haben.
00:20:17: Also ich merke richtig, wie sie das empowern kann, dieses Verstehen, was eigentlich los ist.
00:20:25: Aber es gelingt leider nicht immer.
00:20:27: Also ich wünschte es, aber ganz oft sind so hormonelle Ungleichgewichte ja auch nicht wirklich greifbar und selbst wenn sie sind, kann man leider nicht immer was tun.
00:20:38: Ja, Annika, wir gehen mal kurz noch rein in die Pubertät und den Erstbesuch.
00:20:42: Wie gestaltest du diesen Einstieg für junge Patientinnen und also für junge Patientinnen?
00:20:48: Also beim Ersttermin untersuche ich meistens noch nicht, weil das ist oftmals schon höhe genug.
00:20:55: überhaupt zur Braunelzen zu gehen.
00:20:57: Meistens ist es dann nur ein Gespräch, ob es Verhütungsbedarf gibt, ob es irgendwelche Fragen gibt.
00:21:03: Und dann biete ich das an, dass man beim nächsten Mal eine Untersuchung machen könnte.
00:21:09: Aber kein Muss, ja.
00:21:10: Die gesetzliche Krebsvorsorge geht ja eigentlich erst ab zwanzig los mit dem ersten Papabstrich.
00:21:15: Wichtig ist abzuklären, ob die HPV-Impfung gemacht wurde.
00:21:19: Das ist mir immer ganz wichtig.
00:21:22: und mal anzusprechen Thema Verhütung und Geschlechtskrankheiten.
00:21:28: Genau.
00:21:28: Und dann, wenn es, wenn die erste Untersuchung ansteht, dann mache ich das, wie vorher schon erwähnt, dass ich mal den Handspiegel in die Hand gebe und ihnen nochmal die Anatomie der Vulva und Vagina erkläre und dann wirklich Schritt für Schritt alles erkläre, was ich tue, ganz langsam, ganz vorsichtig.
00:21:51: Und zur Not, wenn es den Frauen unangenehm ist, auch abbreche.
00:21:56: Also da ist wirklich das Motto, alles kann, nichts muss und wirklich im Tempo der Frau.
00:22:03: Ich
00:22:03: muss schon sagen, deine Patientinnen haben es echt gut mit dir, wenn du das so machst.
00:22:08: Das ist wirklich toll, weil man merkt, du hast schon alleine in dem Gespräch jetzt, dass du da sehr vorsichtig und einfühlsam damit umgehst, was ich wirklich sehr, sehr toll finde.
00:22:20: Zumal im Punkt Verhütung und Sexualität gibt es Dinge, die aus deiner Sicht der Frauenärztin noch immer zu wenig offen besprochen werden.
00:22:30: Ja, und ich merke auch, dass ich mich da selber schwer tue, das Thema Sexualität offen anzusprechen, weil es natürlich schwierig ist zu sagen, ob man eine Grenze überschreitet bei der Frau.
00:22:45: Meistens ist es zwar so, dass die Frauen dankbar sind, wenn ich es anspreche, weil sie es nicht von sich aus ansprechen würden.
00:22:53: Trotzdem kostet es mich immer Überwindung, es anzusprechen, weil ich nicht Gefahr laufen möchte, da in die Privatsphäre der Frau irgendwie einzudringen mit einer Frage und dadurch, dass sie sich verpflichtet fühlt, mir darauf zu antworten.
00:23:13: Deswegen versuche ich das immer, bevor ich so eine Frage stelle, sage ich schon mal abschwechend, dass sie nicht auf die Frage antworten muss und merke dann aber schon oft, dass das Feedback wirklich positiv ist und Frauen geradezu erleitert sind, dass ich es von mir aus anspreche.
00:23:32: Das so viel zur Sexualität.
00:23:34: Thema Verhütung ist, würde ich sagen, mittlerweile sehr frei kommunizierbar in der Praxis.
00:23:40: Ich glaube, da tun sich wenige Frauen schwer über das Thema zu sprechen.
00:23:45: Das finde ich echt toll, dass das mittlerweile auch schon deutlich entspannter läuft und auch in den Gesprächen, weil ja früher tatsächlich vor zwanzig, dreißig Jahren noch auch so ein Thema keiner so wirklich offen darüber gesprochen hat reden wollte.
00:24:00: Das sagt man sich, kann ich mich beurteilen, aber ja.
00:24:03: Thema
00:24:05: Wechseljahre.
00:24:06: Was ist hier medizinisch wichtig und was ist gesellschaftlich längst überfällig?
00:24:13: Medizinisch wichtig ist, zu gucken, ist die Frau eine von denen ein Drittel, sagt man ja, die eine Therapie brauchen.
00:24:22: Man sagt in den Wechseljahren so ungefähr ein Drittel haben gar keine Beschwerden.
00:24:27: Ein Drittel haben Beschwerden, aber kommen damit zu Recht und ein Drittel circa braucht eine Therapie, damit es ihnen besser geht.
00:24:34: Und da ist wichtig zu gucken, zu welcher Gruppe gehört die Frau.
00:24:38: und rüber aufzuklären, was auch medizinisch relevant sein kann.
00:24:42: Zum Beispiel Thema Knochenverlust, Muskelabbau in den Wechseljahren.
00:24:49: Das anzusprechen ist sicherlich wichtig.
00:24:53: Und rüber aufzuklären, dass es eben Optionen gibt, insbesondere die Hormonersatztherapie, die ja wirklich jahrelang verteufelt wurde.
00:25:02: Jetzt erlebt sie so ein bisschen ein Revival.
00:25:04: Natürlich muss man das ... Immer von beiden Seiten beleuchten, es hat nicht nur Vorteile, aber es kann für viele Frauen eine wirklich tolle Möglichkeit sein.
00:25:15: Und alleine über Wechseljahresbeschwerden zu sprechen ist was, was gesellschaftlich auf jeden Fall mehr in den Fokus gerückt werden sollte.
00:25:24: Ich habe jetzt auch neulich ein Artikel gelesen, was für wahnsinnige wirtschaftliche Folgen eigentlich die Wechseljahre für die Gesellschaft haben, weil Frauen denken, sie haben einen Burnout und hören auf zu arbeiten.
00:25:37: während es in Wahrheit einfach nur die Wechseljahre waren.
00:25:40: Ich sehe die Frauen in der Praxis, die sagen, sie können sich nicht mehr konzentrieren, haben diesen Brainfog, fühlen sich nicht mehr so leistungsstark, haben ständig diese Stimmungsschwankungen, es schränkt sie im Job ein.
00:25:53: Und da kann man wirklich tolle Therapiergebnisse erzählen.
00:25:58: Das war ich definitiv.
00:26:02: Jetzt gehen wir mal in Nambäke rennen.
00:26:04: Anika, in einem Weg, der sehr speziell ist und vor allem, der dich persönlich viele denken, wenn sie hören, Gynäkologie.
00:26:15: Okay, die Ärztin kommt aus der Klinik, PS, Nachtdienste.
00:26:22: Du hast dich ja bewusst dagegen entschieden.
00:26:24: Und jetzt die größte Frage, warum?
00:26:26: Ja, ich war fast vier Jahre im Krankenhaus.
00:26:30: Ich war erst in einem kleinen Krankenhaus.
00:26:32: Dann war ich noch mal in einer großen Klinik.
00:26:36: weil ich unbedingt nochmal das auch die Perinatalmedizin sehen wollte, also die Frühchen und so weiter.
00:26:43: Aber mir wurde eigentlich relativ früh klar, dass ich nicht auf ewig in der Klinik bleiben werde, weil die Arbeitsbedingungen einfach teilweise katastrophal sind.
00:26:55: Also die Klinik, in der ich am Anfang war, da habe ich durchaus mal sechs bis sieben Dienste im Monat gehabt.
00:27:02: Das ist mittlerweile eingeschränkt worden, da wir nur noch vier Bereitschaftsdienste im Monat haben.
00:27:07: Bei mir waren es sechs bis sieben und zwar zwischen, ich glaube, achtzehn Stunden und am Wochenende waren es immer die vierundzwanzig, beziehungsweise, wenn man mal draußen war, fünfundzwanzig Stundendienste.
00:27:18: Und mir ist es wirklich unglaublich schwer gefallen, dieser ständige Wechsel und Nachtdienste.
00:27:25: Ich habe wirklich in der Zeit auch Schlafstörungen entwickelt, die Dank Gott sei Dank aufgehört haben, als ich nicht mehr in der Klinik war, aber zu der Zeit war das wirklich belastend für mich.
00:27:36: Und gleichzeitig habe ich gedacht, ich bin irgendwie die Einzige, die das hier nicht durchhält, alle anderen schaffen das.
00:27:44: Und ich bin die, die da irgendwie immer wie so ein Stück Wasser in der Kurve rumhängt, nach dem Dienst.
00:27:53: Und deswegen war es für mich auch irgendwie ... hatte es ... einen komischen Beigeschmack, als ich dann entschieden habe, in der Klinik zu kündigen, weil ich dachte, dass es irgendwie ein Versagen meinerseits ist.
00:28:07: Aber mir ging es wirklich innerhalb von Wochen so, so viel besser ohne diese Nachtdienste und diesen ständigen Wechsel aus Tag- und Nachtdienst, dass es mich auf Dauer absoluter bestätigt hat, dass ich definitiv keine Klinikärztin mein Leben lang sein möchte.
00:28:28: Und was ich an der Praxis total schön finde, ist, dass man immer wieder den Kontakt hat mit den gleichen Frauen und dass man die über einen längeren Zeitraum begleiten kann.
00:28:37: Klar fehlt mir die Geburtshilfe, aber ich habe die Geburtshilfe insofern, dass ich die Schwangeren noch betreue, auch wenn ich jetzt nicht direkt bei der Geburt dabei bin.
00:28:47: Also es ist ein sehr lohnender Bereich in der Praxis zu arbeiten.
00:28:51: Aber ich glaube, es ist auch, wie ich finde, keine Schande zu sagen.
00:28:56: will das nicht, oder ich kann das nicht.
00:29:00: Das hat auch nichts für dich mit Versagen zu tun, sondern das hat eigentlich was mit Größe zu tun, einfach selbst zu sagen und selbstbestimmt auch zu sagen, das ist nichts für mich, das mit den Nachtdiensten und das hören wir ja in jeder Folge, was das früher war oder was es jetzt auch noch ist für viele, die in der Klinik sind, die sagen, Das ist einfach too much.
00:29:26: Ich will das nicht.
00:29:27: Ich kann das auch nicht mehr.
00:29:29: Wir haben ja unterschiedliche Gäste hier auch aus Klinik, aus der Praxis, die in der Klinik sagen, schon echt hart, die aus der Praxis sagen, ich bin froh, dass ich das nicht mehr machen muss.
00:29:40: Da muss man die gehen, die das machen oder dies machen.
00:29:45: Es gibt aber auch welche, denen macht der Spaß.
00:29:47: Die würden aber zum Beispiel auch sagen, genau das Gegenteil von dir.
00:29:51: Die würden niemals in der Praxis gehen.
00:29:52: Das
00:29:52: stimmt.
00:29:54: Aber mir war es irgendwie immer wichtig, dass ich neben der Arbeit noch meinen Sport habe, meine Freunde treffe, eine Beziehung führe.
00:30:03: Und das ist nicht vereinbar, wenn man Montag bis Freitag um sechs Uhr das Haus verlässt und um acht Uhr zu Hause ist.
00:30:13: Essen muss man auch noch irgendwann.
00:30:15: Und am Wochenende dann noch Dienst oder Wäschewaschen und Einkäufe.
00:30:19: Das war nicht das Leben, was ich mir vorgestellt habe.
00:30:24: Und da führe ich jetzt doch
00:30:26: ein.
00:30:28: Für mich deutlich schöneres Leben, auch wenn ich nicht mehr diesen Thrill hab von der Klinik.
00:30:34: Das ist ja schon auch viel Adrenalin, was man dort ausschüttet.
00:30:39: Und viele Endorfine auch mit der Geburtshilfe operieren.
00:30:44: Das habe ich jetzt nicht mehr.
00:30:46: Es ist schon ein entspannteres Leben im Kuten wie im schlechten Sinne.
00:30:53: Aber ich habe mir ja jetzt meinen Thrill selber geholt, in dem ich diesen Social Media Kanal gestartet habe, der wirklich sehr, sehr weit außerhalb meiner Komfortzone liegt.
00:31:06: Insofern, ich denke, man muss sich seine Herausforderungen einfach suchen.
00:31:10: Also den Früher hast du dir definitiv geguckt mit deinem Social Media Kanal.
00:31:13: Ich finde den sensationell vor allem, weil du da eben auch Dinge machst, für die du in der Klinik niemals Zeit gehabt hättest.
00:31:20: Wir dürfen uns mal nix vormachen in der Klinik, dass du da solche Kontents machst und da wirklich intensive auf die Aufklärung drauf gehst und auf die Bereiche, die du daher auch ansprichst.
00:31:30: Das wäre nicht möglich gewesen.
00:31:31: von daher, wie gesagt, ich finde das wahnsinnig toll.
00:31:35: Aber jetzt gab es den Widerstände.
00:31:38: Wie bitte?
00:31:38: Aus dem Widerstände zu dem, dass du gesagt hast, Klinik, ich war auf immer wo ein Pro ist, also ein Kontra irgendwo.
00:31:48: Also ich hatte erst gefragt, ob ich reduzieren kann in der Klinik.
00:31:53: Und dann meinte der Chefarzt damals zu mir, dass er das erst in ein paar Monaten realisieren könnte.
00:32:03: Daraufhin habe ich dann gekündigt und ich glaube er war ziemlich sauer ehrlich gesagt über die Kündigung, vor allem weil ich eine sehr kurze Kündigungsfrist hatte.
00:32:14: Aber ansonsten äußere Widerstände nicht eher innere, dass ich eben lange damit gehadert habe, weil ich das Gefühl hatte, ich habe es nicht durchgehalten.
00:32:27: Also es hat eine Weile gedauert, bis ich dieses Gefühl in mir geheilt habe.
00:32:33: Eigentlich war der Punkt für dich schon klar.
00:32:37: Man trifft ja so eine Entscheidung auch nicht von heute auf morgen.
00:32:40: Also vor allem nicht in der Medizin zu sagen, ich würde gerne reduzieren.
00:32:43: Das hat ja dann auch einen Grund, warum ich reduzieren will.
00:32:46: Das ist eben genau diese Flexibilität, die es halt eben im Cleaning off war, weil es nicht gibt, wo man sagt, hey, ich würde gerne reduzieren, weil es geht einfach nicht mehr.
00:32:55: Können wir das bitte ändern?
00:32:57: und dann... Ja, wir müssen da erst intern schauen und so weiter, finde ich immer ein bisschen strange, aber okay.
00:33:07: Aber Annika, wie unterscheidet sich denn deine Arbeit heute im Tempo, in der Beziehung oder in der Tiefe?
00:33:15: Es ist schön, weil ich wirklich so abgeschlossene Zeiträume habe für dich, Frauen.
00:33:21: Und damals in der Klinik war es, man ist in den Tag gestartet, wie sie ... eine To-do-Liste von XY-Punkten, dann alle paar Minuten klingelt das Telefon, dann kommt noch ein anderer Punkt rein.
00:33:34: Man wird ständig unterbrochen in seinem Arbeitsablauf.
00:33:38: Und das ist so unglaublich angenehm für den Kopf, dass ich in der Praxis eine Viertelstunde mich voll auf eine Sache und auf eine Frau konzentrieren kann und dann den nächsten abgeschlossenen Arbeitsvorgang habe mit der nächsten Frau.
00:33:54: Und das ist wirklich... Für meinen Kopf total heißam gewesen, weil ich nicht mehr tausend Dinge gleichzeitig managen muss.
00:34:01: Das glaube ich sofort.
00:34:02: Ich habe auch in der Klinik nichts mehr gehasst, als dieses Telefon, wenn man gerade eins abgeschlossen hat oder nicht mal abgeschlossen hat, dann schon zwei Themen wieder, die sich genau das, was ich gerade beinnert habe, wieder neu gemacht hat.
00:34:15: Ich kann nicht da voll und ganz verstehen.
00:34:17: Jetzt aber mal eine ganz wichtige Frage oder eine ganz entscheidende Frage.
00:34:22: Bitti, definierst du den Erfolg heute, dich mit Damals?
00:34:27: Ja, Erfolg.
00:34:30: Damals war es auf jeden Fall für mich, die Klinik Karriereleiter hochzuklettern.
00:34:35: War für mich Erfolg.
00:34:38: Ich habe dann irgendwann für mich festgestellt, dass dieser Erfolg damit verbunden wäre, dass ich wahnsinnig viel Abstriche machen müsste.
00:34:48: Sei es mein Privatleben, meine Gesundheit, meine Hobbys.
00:34:53: Und deswegen musste ich mich irgendwann von dieser Forschung von Erfolg verabschieden.
00:34:59: Heute würde ich sagen, dass Erfolg ist, wenn ich Patientin geholfen habe und ihnen ein gutes Gefühl gegeben habe.
00:35:09: Das ist ja oftmals, klingt so klein, aber es ist für die Frauen so wichtig, einer Frauenärztin zu gehen, wo sie sich wohlfühlen.
00:35:19: Das ist irgendwie schon die halbe Miete.
00:35:21: Die andere Hälfte ist dann das Medizinische.
00:35:24: Aber wenn das Erste nicht da ist, dann bringt Ihnen das Medizinische auch nichts.
00:35:29: Gerade im Bereich Gynäkologie, weil das eben so ein intimes Bereich betrifft.
00:35:38: Also das ist für mich Erfolg und das ist auch für mich das Schöne, wenn ich nach Hause gehe, dass ich wirklich das Gefühl habe, dass ich Menschen geholfen habe.
00:35:51: muss ich irgendwie neulich auch dran denken, wie ich als Teenager schon gedacht habe, ich will mal was machen, wo ich Menschen helfe.
00:36:01: Und das ist schön, dass ich diesen Job gefunden habe, wo ich das machen kann.
00:36:09: Und dass sich für mich trotzdem rund anfühlt und ich nicht mein ganzes Leben dafür aufopfer.
00:36:15: Das ist auf jeden Fall echt schön zu hören uns.
00:36:18: Es sind so viele wahre Worte dabei und es ist echt toll zu sehen, dass das genau das ist, was du wirklich gerne machst, also Leuten auch helfen und zu sagen, ja, ich grau, ich kann abends auch wieder diesen Punkt abschalten in mehr oder weniger, so wie man das halt in der Medizin überhaupt machen kann.
00:36:38: Dann ist er doch immer wieder mal auch Praxisaultag beschäftigt.
00:36:44: Danach aber trotzdem zu sagen, mir geht's so gut.
00:36:49: Also ich kann nur sagen, es kostet Mut, wenn man dann eben diesen Weg geht, der in der Gesellschaft vielleicht nicht so angesehen ist wie Oberarzt in der Klinik, aber am Ende kann ich nur sagen, dass es für mich absolut richtig war, auf mein Bauchgefühl zu hören und dass ich trotzdem einen Platz gefunden habe, in dem ich mich verwirklichen kann.
00:37:14: Da bin ich bei dir, das ist immer noch etwas sehr schwierig, wobei man sagen muss, jetzt bist du in der Praxis mit irgendwie zu vergleichen bei Arztstelle oder sonst irgendwas.
00:37:25: Das ist echt schwer.
00:37:26: Und wie du vorher gesagt hast, wichtig ist, wie geht es den Patienten von dir jetzt danach und was tust du dafür, damit es dem Patienten gut geht?
00:37:37: Und ich glaube, dafür können die Patienten dir mega dankbar, dass du genau den Schritt gegangen bist.
00:37:42: Dein persönlicher Weg.
00:37:44: Es steht aber auch exemplarisch für eine Generation im Umbruch.
00:37:48: Viele junge Ärztinnen und Ärzte stellen sich ähnliche Fragen, aber das System verändert sich leider ja nur langsam.
00:37:56: Du sprichst ja auch offen darüber, dass viele junge Ärztinnen heute nicht mehr bereit sind, sich selbst aufzugeben.
00:38:05: Was bedeutet das?
00:38:06: für die Medizin und das System.
00:38:08: Das ist eine gute Frage, weil heutzutage sind ja über siebzig Prozent der Medizinstudierenden weiblich.
00:38:15: Viele wollen ihr Familienleben mit dem Job vereinbaren.
00:38:21: Ich glaube, also dazu kenne ich jetzt keine Zahlen, aber ich bin mir sicher, dass es Frauen gibt, die den Job ganz aufgeben, weil er nicht vereinbar ist mit einem Familienleben.
00:38:33: Und ich habe In den letzten Jahren schon ein bisschen eine Fortschrittstendenz erkannt, also ich weiß noch in meinem ersten Job damals in der kleinen Klinik, habe ich nämlich auch schon reduziert auf achtzig Prozent nach anderthalb Jahren und das war auf jeden Fall.
00:38:53: Da muss ich mich richtig hinkämpfen, weil ich hatte damals noch kein Kind und damit hatte ich auch keine Begründung dafür, dass ich reduziere.
00:39:02: Ich wollte das alleine für mich machen, damit ich mehr vom Leben habe.
00:39:07: Und ich glaube, der Chefarzt hat den Termin dreimal nicht wahrgenommen, den Termin fürs Personalgespräch.
00:39:15: Und beim vierten Mal bin ich mit dem ausgefüllten Formular hingegangen, habe gesagt, hier bitte unterschreiben.
00:39:23: Und dann habe ich das bekommen.
00:39:25: Und ich weiß, dass heutzutage in der Klinik mehrere Assistenzärzte ohne Kinder haben reduziert.
00:39:31: Also tatsächlich hat es in diesem Bereich scheinbar einen Vortritt gegeben.
00:39:35: Aber ich fürchte, dass es eher die Ausnahme als die Regel ist.
00:39:40: Und ich kann nur hoffen, dass die Gen-Z-Ärzte da weiterhin dafür kämpfen.
00:39:51: dass sie nicht, wie die Generation vor uns ihr ganzes Leben im Krankenhaus verbringen und dann irgendwann feststellen, dass sie ihre Hobbys aufgegeben haben, ihre Freundschaften aufgegeben haben, vielleicht ihre Beziehungen aufgegeben haben.
00:40:07: Ja.
00:40:07: Deswegen, ich finde, es wird viel auf die Gen Zee geschimpft.
00:40:12: Aber ich muss sagen, ich feiere diese Generation, weil sie mal wirklich dafür einsteht, wie Arbeitsbedingungen sein sollten.
00:40:20: Gerade in der Medizin.
00:40:21: Einerseits weiß ich gar nicht, was ich genau darauf sagen soll, weil ich Feier sind nur begrenzt.
00:40:26: In manchen Punkten in der medizinischen Welt muss ich sagen, ja, ist es tatsächlich so, dass sich durch die Generation einiges ins Positive ändert.
00:40:39: Ich finde es total toll und darüber habe ich mich im Vorfeld auch ein bisschen informiert und recherchiert.
00:40:47: Gynäkologie-Bereich, das ist so, wir kennen es ja aus der Praxis.
00:40:51: sich, das gibt ja immer diese Kassensätze, die kennen unsere Zuhörerinnen und Zuhörer mittlerweile auch.
00:40:58: Um dies ja im Speziellen geht, um überhaupt Kassenpatienten behandeln zu können.
00:41:01: Früher war das so, dass ein Arzt einen Kassensatz hatte.
00:41:07: Mittlerweile ist es ja so, dass sich bei allem Frauen in der Gynäkologie, also Ärztinnen, auch Männer, Mittlerweile schon, also wir haben tatsächlich ein paar Praxie-Gunden, wo das dort auch so ist.
00:41:21: Wir teilen uns diesen Kassensitz auf, wir teilen uns das so auf, dass wir einfach unseren medizinischen Aufgaben machen können, aber so, dass es für mich persönlich auch passt und das ist tatsächlich in der Gynäkologie und in der Zahnmedizin, wo ja auch sehr, sehr viele Zahnärztinnen tätig sind.
00:41:43: immer häufiger wohl eingesetzt wird und ich finde es wirklich so.
00:41:47: Ja.
00:41:48: Lut.
00:41:49: Also es sind so Vorreiterrollen, das sollte man in allen anderen Fachrichtungen auch mal überlegen, da mehr offen zu sein, gerade in die Richtung, auch von der krassenärztlichen Vereinigung, ob das jetzt wie in deinem Standpunktfall ist, die KVB, die sich schon schwer tut, aktuell mit der Einteilung der Kassensitze, aber dass man eben auch sagt, okay, bieten diese Möglichkeit an, um eben auch Frauen wie Männer den Job so zu ermöglichen, wie sie ihn gerne haben möchten und nicht so fixiert, oldschoolmäßig, so wie wir vorher schon hatten, nach einer Marschrichtung und fertig.
00:42:27: Ja, und da finde ich es auch noch wichtig zu erwähnen, dass die Jobs teilweise einfach besser gemacht werden, wenn die Menschen nicht vierzig, sechzig Stunden darin buckeln, sondern einfach Zeit hatten, sich zu erholen und dann wieder mit einem frischen Kopf in die Arbeit reingehen.
00:42:49: Und da finde ich ganz spannend auch den Begriff Compassion Fatigue.
00:42:54: Weiß nicht, ob du das schon mal gehört hast.
00:42:57: Dieses Fatigue, also ermüdet sein vom Mitgefühl.
00:43:00: Und das äußert sich dann eben darin, dass gerade Ärzte vielleicht super hart wirken, keinen Mitgefühl zeigen.
00:43:08: Und das kommt zum Teil einfach durch diese Überarbeitung.
00:43:15: Und da, finde ich, ist es eine Chance, dieses Job-Sharing, was du sagst, oder dieses einfach, sich die Arbeit besser mit anderen aufteilen, um das Arztsein auch besser zu machen für die Patientinnen auch, dass sie nicht mehr ... Dieses, was man oft hört, der schrecklicher, kalter Arzt hört mir gar nicht zu, weil er komplett überarbeitet
00:43:42: ist.
00:43:42: Auch definitiv so.
00:43:44: Das kann ich dir verraten.
00:43:45: Wir haben tatsächlich da auch ein bisschen recherchiert im Vorfeld.
00:43:50: Und anhand der Daten von Patienten-Batformen haben wir festgestellt, dass die Patienten zu Friedenheit... tatsächlich bei Ärzten, die nicht vollzeit tätig sind, besser sind als die von...
00:44:02: Spannend.
00:44:03: Also auch da sieht man mittlerweile die Zahlen.
00:44:06: Man muss immer sagen, die hinten Bewertungen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, Sie wissen ja, wir hatten dieses Thema schon mal.
00:44:14: Man spricht ja immer nur dann oder man schreibt immer noch eine Bewertung an was negativ ist und ganz selten, wenn was positiv ist.
00:44:21: Deswegen... Das sind auch so Feedbacks, die einfach dann reinlaufen und auch hilfreich sein können.
00:44:30: Was würdest du dir wünschen von der Politik oder von erstlichen Institutionen?
00:44:36: Also
00:44:36: von der Politik, was mich jetzt gerade bewegt, ist diese unglaubliche Unfairness mit diesem neuen Hebammenhilfevertrag.
00:44:44: Ich finde das unfassbar.
00:44:46: Hebammen ist einfach so ein wichtiger Beruf und es wird einfach gerade mit Füßen getreten.
00:44:52: Ich kann es nicht nachvollziehen, dass es jetzt eine Reform geben soll, die das Ganze auch noch schlechter macht.
00:44:59: Also es war vorher schon nicht gut und jetzt soll es noch schlechter sein.
00:45:03: Da würde ich mir wirklich wünschen, dass da nochmal nachgearbeitet wird.
00:45:09: Und was das ärztliche betrifft, von politischer Seite aus, denke ich, sollten mehr Studienplätze geschaffen werden, um eben zukünftig das auch umsetzen zu können, dass mehr Job-Sharing betrieben wird, weil die Frauen nicht mehr bereit sind oder die neue Generationen betrifft vielleicht auch die Männer, aber eben auch die Frauen nicht mehr bereit sind, alle hundert Prozent zu arbeiten.
00:45:38: Ja, definitiv zu dem Thema vom Feuer habe ich vorher vorabwählt oder zur Aufnahme.
00:45:44: Ganz interessanten Beitrag gesehen.
00:45:46: von der Entschuldigung, wenn ich das jetzt falsch ausspreche, aber Lada Dahlhaus oder Lada Dahlhaus.
00:45:55: Tatsächlich ist es so, der Verdienst einer Hebamme ist mittlerweile unter einer Pizza Margarita gelandet.
00:46:02: Das ist wirklich, und das ist ein Thema, das in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten noch so hoch kommen wird.
00:46:09: In Österreich hat man ja das Teilchen gemacht, wir haben ja sehr viele Zuhörder auch aus Österreich.
00:46:13: Da hat man einfach aus dem Geburtspass, also die Funktion der Hebamme rausgestrichen, braucht man nicht mehr.
00:46:21: Das sind Dinge, die gerade passieren.
00:46:22: Vor allem, wir reden hier von den ersten Schritten, bevor ein Kind überhaupt auf die Welt kommt.
00:46:31: Also für jedes Lebewesen, also menschliche Lebewesen, bevor es auf die Welt geht, sind die Personen mit Imbegriff und das völlig anzünden, dass das ... in der Politik überhaupt nicht gesehen wird.
00:46:46: Man hat ja gedacht, okay, man hat jetzt eine neue Gesundheitsministerin, kommt nicht aus der Medizin, vielleicht wird alles besser, nee, es wird gerade, geradewegs wieder in die andere Richtung, was ich tatsächlich nicht so ganz toll finde, ehrlich gesagt.
00:47:01: Ja.
00:47:02: Was bedeutet für dich heute gute Medizin, fachlich, menschlich und gesellschaftlich?
00:47:08: Auf jeden Fall up to date.
00:47:10: Das merke ich gerade, dass das gerade in der Praxis ... viel, viel eininitiative erfordert, menschlich nicht aufhören, zuzuhören und immer den Menschen sehen.
00:47:24: Also, man kann dann auch leicht verfallen in so einen Schubladen denken.
00:47:32: Und da muss man sich, finde ich, immer wieder selber daran erinnern, dass ein Mensch vor allem sitzt mit ganz individuellen Problemen und man da wirklich vorbehaltlos zuhört.
00:47:44: Gesellschaftlich gute Medizin ist eine, die, ich denke, da muss vor allem an den Rahmenbedingungen geschraubt werden.
00:47:55: Vor allem im Krankenhaus, glaube ich, ist da noch viel zu tun, um gesellschaftlich gute Medizin zu ermöglichen.
00:48:02: In der Praxis ist, glaube ich, eher so der individuelle Gestaltungsspielraum.
00:48:11: da draußen mitgeben.
00:48:12: Dass sie den Mut haben sollen, ihren Körper kennenzulernen und dass es, dass dieses Wissen ihnen wahnsinnig viel bringen kann, auch um sich selber, ja, um Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.
00:48:28: Und das stärkt Frauen und das ist alles, was ich eigentlich will, Frauen stärkt.
00:48:35: Das ist sehr, sehr schön gesagt.
00:48:37: Anika, jetzt haben wir ja heute über viele... Wir haben über viele schöne Sachen gesprochen.
00:48:45: Aber jetzt interessiert uns noch eins.
00:48:48: Zwischen Visite und Vision.
00:48:50: Das Fachliche darf gehen, das Persönliche darf bleiben.
00:48:54: Was war Ihr schönster Moment im Klinik- oder Praxisalltag?
00:48:59: Ich glaube, meine allererste Geburt, die ich gesehen habe, war einfach unglaublich magisch.
00:49:05: Als ich das erste Mal gesehen habe, Ein Mensch auf die Welt kommt.
00:49:12: Und wie glücklich die Eltern waren, das war einfach unbeschreiblich.
00:49:17: Das werde ich nicht vergessen.
00:49:18: Vielen lieben Dank, einiger für die Eindrücke.
00:49:21: Und ich sage danke, dass du heute nicht nur über Medizin gesprochen hast, sondern über Verantwortung, Vertrauen und Veränderung.
00:49:31: Sie zeigt, dass Aufklärung eine Haltung ist und dass Gynäkologie dankstark wird, wenn sie nah am Leben bleibt.
00:49:40: Danke, dass du heute da warst und wir freuen uns, wenn du wieder kommst.
00:49:45: Liebe Dank.
00:49:51: Das war zwischen Visite und Vision.
00:49:54: Medizin im Gespräch.
00:49:55: Wenn dir diese Folge gefallen hat,
00:49:58: freuen
00:49:59: wir uns, wenn du unseren Podcast abonnierst, weiter empfiehlst und natürlich wieder reinhörst.
00:50:04: Hier sprechen wir mit Menschen, die Medizin
00:50:08: leben.
00:50:09: Über Herausforderungen, Chancen und das, was wirklich zählt.
00:50:13: Vertrauen,
00:50:14: Wissen
00:50:15: und der Blick nach vorn.
00:50:17: Du findest uns auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf Instagram unter add zwischen Visite und Vision, wo wir dir spannende Einblicke und Updates zu den kommenden Folgen bieten.
00:50:31: Noch näher dran bist du über unseren WhatsApp-Kanal.
00:50:34: Oder du schreibst uns einfach direkt an Kontakt et zwischen Visite und Vision.com.
00:50:39: Mit deinen Fragen, Themenwünschen oder Anregungen.
00:50:44: Leib gesund, neugierig und offen für neue Perspektiven.
00:50:50: Dein Podcast-Team zwischen Visite und Vision, Medizin in Gespräch.
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