Senkungszustände & Harninkontinenz Ursachen, Diagnostik und moderne Therapieoptionen

Shownotes

MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast Senkungszustände & Harninkontinenz

Senkungszustände und Harninkontinenz gehören zu den häufigsten, aber auch tabuisiertesten Erkrankungen in der Frauenmedizin. Viele Betroffene leiden jahrelang still – obwohl es heute zahlreiche effektive Therapieoptionen gibt.

In dieser Folge von MEDIZIN DIREKT sprechen wir mit Dr. med. univ. Zana Luci, Chefärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Asklepios Klinik Lindau, über:

In dieser Episode erfährst du:

  • Was Senkungszustände medizinisch genau sind
  • Welche Organe betroffen sein können
  • Wie häufig Harninkontinenz tatsächlich vorkommt
  • Welche Rolle Schwangerschaft, Geburt, Hormone und Lebensstil spielen
  • Wie die Diagnostik in der Praxis abläuft

Welche konservativen Therapien sinnvoll sind (Beckenbodentraining, Physiotherapie, Pessare, Blasentraining, Östrogen)

Wann eine Operation notwendig ist – und welche Verfahren heute eingesetzt werden

Wie Nachsorge, Prävention und Lebensqualität zusammenhängen

MEDIZIN DIREKT steht für medizinische Aufklärung ohne Werbung, ohne Selbstdarstellung – dafür mit Klarheit, Orientierung und echtem Mehrwert für Patient:innen und Fachpublikum.

🎧 Hinweis: Diese Folge ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, bietet aber fundierte Orientierung und Verständnis.

Gast: Dr. med. Zana Luci

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Medizin Direkt, dem Medizin Podcast.

00:00:10: Willkommen bei Medizin Direkt, dem Medizin Podcast für alle, die Medizin nicht nur hören, sondern verstehen wollen.

00:00:16: Medizin Direkt spricht über Erkrankungen, Therapien und medizinische Entscheidungen, so wie sie im echten Leben stattfinden.

00:00:24: Verständlich, fachlich fundiert und nah am Menschen.

00:00:28: In dieser ersten Folge unseres neuen Formats geht es um ein Thema, das Millionen Frauen betrifft und trotzdem viel zu selten offen angesprochen wird.

00:00:37: Senkungszustände und Hangen in Kontinenz.

00:00:40: Erkrankungen, die nicht nur körperliche Beschwerden verursachen, sondern auch Scham, Rückzug und Unsicherheit.

00:00:47: Und genau deshalb braucht es Aufklärung.

00:00:50: ruhig, ehrlich, medizinisch, sauber eingewordnet.

00:00:54: Unser heutiger Gast ist eine Ärztin, die genau dafür steht für moderne Frauenmedizin mit Kompetenz, Klarheit und menschlicher Haltung.

00:01:02: Ich begrüße Frau Dr.

00:01:04: Sana Lucci, Chefärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Astlebus-Linik Lindorf.

00:01:10: Dr.

00:01:10: Lucci bringt einen internationalen medizinischen Wertegang mit.

00:01:14: vom Dreschtiniga, über Wien bis nach Deutschland, mit Stationen unter anderem in Frauenschweig, Osnabrück und Ravensburg.

00:01:22: Seit April, im Jahr Jahrzehnte, leitet sie die Klinik für Gynäkologie um die Parzülfe in Ländau.

00:01:27: Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der modernen Frauenheilkunde, in der Urlogynäkologie, in der minimalinrasiven Chirurgie, der Behandlung vom Beckenbogenerkrankungen und der strukturierten verständlichen Aufklärung von Patienten.

00:01:42: In dieser Folge sprechen wir darüber, was Senkungszustände medizinisch wirklich bedeuten, wie sie Metall in Kontinenz zusammenhängen, welche diagnostischen Schritte sinnvoll sind, welche konservativen und operativen Therapien heute zur Verfügung stehen und was Frauen selbst tun können, um frühzeitig gegenzusteuern.

00:02:01: Nicht theoretisch, nicht beschönig, medizinisch eingeordnet.

00:02:06: Praxisnah und nachvollziehbar, denn gute Medizin beginnt nicht mit einer Operation.

00:02:12: sondern mit einem guten Gespräch.

00:02:14: Frau Dr.

00:02:14: Lutschie, herzlich willkommen bei Medizin-Direkt.

00:02:17: Schön, dass Sie da sind.

00:02:22: Ja, ich begrüße heute Frau Dr.

00:02:25: Lutschie im Askelibos-Linikum Lindau.

00:02:28: Hallo, Frau Dr.

00:02:29: Lutschie.

00:02:29: Hi.

00:02:31: Frau Dr.

00:02:31: Lutschie, wir haben heute ein sehr, sehr spannendes Thema.

00:02:35: Wir sprechen heute über ein Thema, das viele Frauen betrifft, aber oft auch wirklich im Verborgenen bleibt.

00:02:41: Senkungszustände und Harn in Kontinenz.

00:02:44: Aber fangen jetzt erstmal ganz einfach an, um reinzukommen.

00:02:49: Wie sind Sie denn eigentlich zur Gynäkologie gekommen?

00:02:53: Ja, ich komme ursprünglich aus Kosovo.

00:02:58: Also das ist so ein Land, das eine sehr hohe Natalität, sehr hohe Neugeborene rate hat.

00:03:05: Und schon als Medizinstudentin war es mir klar, Gynäkologie und damit auch die Geburtshilfe, die Verbindung.

00:03:12: Weil ich dachte also, Das muss ich machen.

00:03:15: Irgendwie egal, wo ich bin, mit dem Ziel, vielleicht dort was Große zu bewecken.

00:03:19: Mittlerweile weiß ich, dass ich weiter hier in Deutschland machen möchte.

00:03:24: Und genau, ich bin bei der Entscheidung geblieben.

00:03:26: Tatsächlich vom ersten Jahr des Studiums wusste ich schon, das wird mein Fach

00:03:31: sein.

00:03:32: Auf jeden Fall ein sehr, sehr schöner Weg und auch ein sehr, sehr schöner Gedanke.

00:03:36: Und ich finde es immer ganz toll, wenn Leute tatsächlich im Studium schon wissen, jo.

00:03:42: Das möchte ich machen und ich möchte genau in diese Fachrichtung rein, weil ich glaube, spezialisiert man sich von Anfang an gleich so in die Richtung und hat schon so seinen Fokus dahin.

00:03:54: Wir haben ja dann jetzt auch schon im Intro gehört, sie haben ja paar Stationen hinter sich und das ist ja auch immer ganz gut, gerade so am Anfang, bevor man dann irgendwann sagt, so, da bin ich zuhause, da gehöre ich hin und jetzt sind sie in Lindau.

00:04:09: Erzählen Sie uns doch mal kurz im ... paar setzen, wie ihre Station hier so ist, was sie so alles machen und was so der Schwerpunkt in der Klinik auch ist.

00:04:20: Linda ist halt die Bodensee-Region ist wirklich ein Traum.

00:04:24: Deswegen bin ich tatsächlich dann nach meinem Facharzt von vom regnerischen Osnabrück, also im Hiedersachsen tatsächlich hier vor allem, sagen wir so, wegen der Sonne dann hier gelandet.

00:04:37: Und hier, wie ist das hier?

00:04:39: Ist es toll?

00:04:40: Ich habe die Stelle auch wirklich angenommen.

00:04:43: Mein Team, ich habe sofort gesehen, ich werde in einem tollen Team arbeiten, in einem Haus, wo ich viel bewirken kann, wo ich viel auch selbst gestalten kann.

00:04:53: Und ich bin jetzt Chefärztin hier seit dem ersten Appell-Pfiyon-Sanze, also relativ noch neu.

00:05:02: Aber bis jetzt habe ich wirklich vieles hier erreicht mit meinem Team und wir haben einen klaren Weg vor uns.

00:05:07: Und eines von diesen Wegen ist auch der Aufbau oder nicht nur die Gestaltung oder die Zusammengestaltung auch der Urogynekologie, was unser Thema auch heute ist.

00:05:22: Wirklich sehr toll.

00:05:22: und damit wir gleich mal ins Thema einsteigen können und unsere Zuhörerinnen und Zuhörer auf einen Stand mitnehmen, können Sie uns kurz erklären, was man unter Senkungszuständen versteht, um welche Organe genau betroffen sein können.

00:05:36: Ja, und da sind die Hauptorgane einer Frau halt, ja, die Gebärmutter vor allem, unsere ganz, unsere Becken, ja, nicht unsere Becken beinhaltet, unsere Gebärmutter, die Bänder, das wir halt medizinisch Legamente nennen, die Muskeln und Das ist etwas, was wir eigentlich schon seit ihr Geburt haben.

00:05:57: Und dann entwickelt sich das weiter, auch durch eine Schwangerschaft und dann später.

00:06:04: Das ist so ein Einfluss von vielen verschiedenen Faktoren in unserem Leben, also im Leben einer Frau und backenboden einer Frau durch das Leben.

00:06:18: Wie auf Kunst und zu solchen Senkungen, zum Beispiel vom Blase, Gebärmutter, Darm, Scheide bei Frauen hoher.

00:06:25: Und wie viele davon sind denn symptomatisch?

00:06:30: Sehr viele, so circa zehn Prozent aller Frauen haben damit zu kämpfen.

00:06:36: Das ist also prozentuell wirklich schon ein sehr hoher Anteil.

00:06:41: Aber es ist noch immer ein Tabuthema.

00:06:45: Woher kommt denn diese Absehung und was sind die wesentlichen Ursachen und Risiko?

00:06:51: Es gibt verschiedene Ursachen.

00:06:52: Wie gesagt, ich kann das nicht nur trennen.

00:06:55: Eine Euro-Gönäkologie, wie wir das nennen, so die Verbindung mit der Urologie.

00:07:00: Es fängt auch schon im Kreis heran in der Schwangerschaft.

00:07:04: Der Geburt und das sind so die Frauen, die wir dann auch weiter begleiten.

00:07:09: Ja, wir wissen auch mittlerweile, dass auch das Zustand auch unter die Geburt selber ausspielt, eine sehr große Rolle.

00:07:18: Und jetzt sehe ich zum Beispiel meine Sprechstunde nicht nur Frauen, also mittleren Alter, sagen wir so vor den Wechseljahren oder auch in den Wechseljahren, sondern auch immer mehr.

00:07:29: junge Patientinnen, die noch immer eigentlich ein gebärfähigen Alter sind.

00:07:34: Ja.

00:07:35: Jetzt haben Sie gerade schon was angesprochen.

00:07:37: Welche Rolle spielt denn Schwangerschaft, Geburt, hormonelle Veränderung und Alter?

00:07:43: Das ist das zum Beispiel.

00:07:44: In der Schwangerschaft durch den Hormoneinfluss sind unsere Bänder, die Muskel sind viel weier, die werden, die sind weier.

00:07:52: Deswegen sage ich auch jeder Patientin im Kreis, nach einer Geburt bitte, bitte schonen.

00:07:58: Becken, also zuerst Rückbildungsgymnastik, das machen die mit Erheber mit, das ist so eine ganz sanfte Gymnastik hat und dann erst nach acht bis zehn Wochen eine Geburt dürfen die Frauen wirklich Beckenbodengymnastik zuerst machen, bevor die mit einem richtigen Fitness anfangen.

00:08:17: Das ist wirklich ausschlaggegeben, wie unser Becken dann durchs Leben, also die nächste Schwangerschaft und weiter dann mitspielt.

00:08:28: Also wirklich, da muss ich schon aus Mann sagen, schon die ersten Punkte, wo ich sage, okay, das würde jetzt einem, sag ich mal, normalen Mann gar nicht einfallen, darüber sich Gedanken zu machen.

00:08:41: Gibt es denn besondere Belastungen, zum Beispiel Heben, schwere Lasten, chronisches Wusten, Übergewicht, die dem Beckenboden zusätzlich belasten

00:08:48: können?

00:08:48: Genau, das ist richtig.

00:08:49: Sie haben es genau richtig angespannt.

00:08:51: Stimmt.

00:08:51: Also... Wir können, was ich auch klarstellen will, also damit wir unseren Beckenboden schonen, heißt es nicht, dass wir mit einem Kaiserschnitt auch gebären müssen.

00:09:03: Also eine schonende Geburt gehört dazu.

00:09:06: Es gibt auch andere Risikofaktoren.

00:09:09: Gewicht natürlich.

00:09:10: Also diese ganze Belastung für unseren Beckenboden ist eine Lifestyle-Frage im Prinzip.

00:09:20: Gewicht gehört dazu.

00:09:22: kann auch eine leichte, das kann auch eine leichte, genetisch bedingte, sagen wir jetzt, Weistellung unseres Gewebes sein, ja, von unseren Muskeln, von den Bändern, aber das sehen wir immer wieder, ja, weil ich sehe manchmal schlanke Frauen, die wirklich Sport machen, die fit sind, sagen, wieso, wieso habe ich das?

00:09:46: Aber auch schwer tragen natürlich gehört dazu, zum Beispiel nach einer.

00:09:51: Ich komme jetzt dann auf den nächsten Schritt.

00:09:53: So eine Operation, wo wir sowas beheben möchten, ratet den Patientinnen wirklich nicht nur in der osteoperativen Phase, sondern lebenslang wirklich nichts Schweres zu heben und zu tragen.

00:10:09: Das ist schon mal der erste gute Tipp, den wir uns gleich noch merken und auch unsere Red Flag drauf legen oder auf unsere Lote Merkarte.

00:10:19: Wir kommen jetzt mal zum Thema Verbindung zu Hahn in Kontinent.

00:10:24: Ein häufig begleitendes Thema bei Senkungen ist die Hahnischen Kontinent.

00:10:28: Würden Sie uns die unterschiedlichen Formen der Hahn in Kontinent kurz erläutern und etwas Belastungs in Kontinenten Drinage-Kontinenz und Misch-Inkontinenz bedeutet.

00:10:41: Genau.

00:10:42: Ich würde dir das nochmal erst mal sehr klaren.

00:10:43: Also eine Senkung ist eine anatomische Sache oder ein anatomisches Problem.

00:10:50: Das heißt, dass die Gebärmutter gesenkt ist oder der vordere Scheidenwand gesenkt ist oder der hintere Scheidenwand gesenkt ist, ist was anatomisches.

00:10:58: Aber sehr häufig bei diesen Frauen sieht man auch eine Inkontinenz.

00:11:03: Und dann wenn die bei mir seine Freundin in der Sprechstunde ist, versuche ich das denen ganz genau zu erklären, dass wir durch eine Operation oder andere Maßnahmen zuerst diese Senkung beheben müssen und dann damit verbessert sich auch die Inkontinenz, die man hat, aber nicht zwingend.

00:11:23: Das sind so zwei verschiedene Sachen.

00:11:25: Und da sie über die Inkontinenzformen geschworen haben, da gibt es zum Beispiel die Belastung oder wir nennen das Stress Inkontinenz.

00:11:31: Wie das Wort schon sagt, Stress.

00:11:33: Was ist für uns Stress?

00:11:35: Wenn wir husten, niessen, verlieren wir Urin.

00:11:39: Es hat viele Frauen wirklich.

00:11:41: Sondern wenn es kalt ist, dann man hier sagen auch zu mir beim Trampolin springen, bitte, bitte alle Zuhörerinnen oder auch Zuhörer Männer, bitte allen Frauenraten, kein Trampolin zu springen.

00:11:54: Ja, das ist das Schlimmste, was wir für unseren Beckenboden tun können, wirklich.

00:12:00: Besonders, wenn wir jetzt schon leichte Beschwerden in dieser Richtung haben.

00:12:04: Das ist so eine Form, die belastet sich die Stressinkontinent.

00:12:08: Dann haben wir die Dranginkontinent, das ist so häufiges, also wirklich, wenn wir sehr häufig zur Toilette rennen müssen, aber dann diese Frauen haben oft auch das Gefühl, sie sagen, ich kann aber die Blase nicht entleeren.

00:12:19: Und dann habe ich wieder das Gefühl, dass ich wieder muss und wieder muss.

00:12:23: Und das ist sehr wichtig, vor allem ein Gespräch mit der Patientin.

00:12:27: Wie ein ganz offenes Gespräch ist das Wichtigste.

00:12:30: Also, ich würde sagen, immer als erster Schritt die Diagnostik, dann gibt es.

00:12:34: weitere Maßnahmen.

00:12:35: Es gibt den Ultraschall befunden, wo wir wirklich sehen und in Kombination mit dem Ultraschall natürlich auch die könäkologische Untersuchung, wo wir ganz genau diese vordere Scheibenwand auch beobachten.

00:12:49: Wie ist die Muskulatur?

00:12:51: Da ist sie gut erhalten, ist sie nicht gut erhalten und dann weiterreden mit den Frauen über die weitere Therapie.

00:13:00: Jetzt haben wir schon einige Punkte, um damit die Zuhörerinnen und Zuhörern und vor allem die männlichen Zuhörer mal ein bisschen genauer beschalten, was da so passiert.

00:13:12: Wie stark hängt denn ein Prolaps?

00:13:13: Also die Senkung mit Inkontinenz zusammen, sind das immer die gekoppelten Probleme?

00:13:21: sehr häufig sind das gekoppelte Probleme, aber das ist nicht das, wo die Patientinnen, wenn die hier sind, dann sind die ein bisschen jetzt nicht deprimiert, aber die sind sehr, ach, denken, ja, ich muss operiert werden.

00:13:32: Nein, nicht immer.

00:13:33: Es gibt viele Sachen, die man machen kann.

00:13:36: Wenn die hier kommen, also viele wissen nicht mal, dass man tatsächlich mit Beckenbodengymnastik viel machen kann.

00:13:43: Physiotherapie, gute Physiotherapeuten, die wirklich gezielt damit arbeiten.

00:13:49: Es gibt mittlerweile auch ganz tolle Stühle, das sind so für unseren Beckenboden, sogar autopädische Praxenbieten, so was an.

00:13:59: Es gibt so ein Laser auch für die Scheide.

00:14:01: Die können sehr gut vor allem bei einer Stressinkontinenz werden.

00:14:05: Und bitte kein Trampoli.

00:14:07: Und noch dazu, es gibt tatsächlich Oestrogen in der Scheide.

00:14:13: Hilft da immens, das ist unglaublich.

00:14:15: Und dann kann man das als Creme nutzen.

00:14:17: Zäpfchen ist Gefühleformen.

00:14:19: Die meisten Frauen haben aber Angst vor Oestrogen.

00:14:23: Und dann ist es auch wichtig, nochmal zu betonen.

00:14:27: Oestrogen in der Scheide heißt nicht Oestrogen, wie wenn wir das eigentlich mit Wasser trinken würden.

00:14:34: Das wirkt dann gezielt in der Scheide.

00:14:37: Keine Risiko für Brustkrebs, Eierstock, Krebs und so weiter.

00:14:41: Also das sind, ich würde sehr gerne, wenn es so an alle Zuhörerinnen.

00:14:45: Bitte, bitte.

00:14:48: Ihr eure Frauenärzte und Frauenärzinnen.

00:14:50: Na, Beckenbodengymnastik, Östrogen und Lasentraining.

00:14:57: Ich würde gerne auch das Lasentraining jetzt erklären.

00:15:00: Und wie das läuft.

00:15:02: Die meisten Patienten haben nie was davon gehört.

00:15:05: Und dann schreibe ich das alles auf.

00:15:08: Soll ich das einmal sagen?

00:15:10: Das ist alles zu hören.

00:15:12: Sehr wichtig.

00:15:12: Man soll die Blase so sagen, die muss die Blase, verlernt alles.

00:15:17: Also, und da müssen wir die Blase irgendwie neu schulen, zu sagen, ich muss meine Blase, oder ich soll meine Blase sagen, wann sie geht und nicht mir meine Blase.

00:15:29: Also, diese ganze Rückkopplung sozusagen, oder wir müssen das nochmal ein Reset machen.

00:15:35: Und diesen Reset machen wir dadurch, dass wir jetzt, ich stelle meinen Wecker, die Stunde, ich soll jede Stunde zur Toilette gehen.

00:15:45: was sie lassen, ob ich muss oder nicht.

00:15:46: In der ersten Woche.

00:15:48: Also ich trinke zweieinhalb bis drei Liter am Tag.

00:15:51: Das wäre optimal, weil diese Frauen trinken dann gar nicht.

00:15:55: Also die trauen sich nicht, weil die immer eine Toilette aufsuchen müssen und dann haben sie das Gefühl, ich muss, aber dann doch nicht.

00:16:03: Häufig sind diese zwei Inkontinenzformen gemischt.

00:16:07: Also bitte.

00:16:08: zweieinhalb Liter trinken am Tag, in der ersten Woche, jede Stunde zur Toilette gehen.

00:16:13: Nächste Woche, in der zweiten Woche, verlängern wir diesen Abstand auf eine Stunde fünfzehn Minuten und so weiter, bis wir auf gesunde zwei, drei Stunden kommen.

00:16:22: In dieser Zeit verwenden wir auch östrogenende Scheide und die Blase wird sich dann spannen, entspannen, entspannen, entspannen.

00:16:31: Und so stärken wir unsere Muskulatur.

00:16:34: Und dann stellen wir uns irgendwann wieder vor ein paar Monaten, nachdem wir das gemacht haben, wieder in der Sprechstunde und gucken, ob es wirklich was gebracht hat.

00:16:43: Wenn nicht, dann reden wir über andere Optionen.

00:16:46: Das ist auf jeden Fall ein sehr, sehr bergvoller Tipp schon.

00:16:48: Vielen, vielen, vielen Dank.

00:16:50: Produkte schon mal für diesen tollen Beitrag jetzt.

00:16:54: Und übrigens auch die Herren können sowas trainieren, auch dazu werden wir in einer unserer nächsten Folgen kommen.

00:17:01: Wie stark variieren die Symptome?

00:17:04: Was hören Sie denn oft vom Patienten?

00:17:07: Zum Beispiel bei manchen, wo es schon wirklich so eine Senkung schon sehr ausgeprägt ist, diese Frauen ziehen sich zurück, die trauen sie nicht mehr auf der Straße.

00:17:16: Die müssen nicht nur bitten, also vorlagen.

00:17:19: Also wirklich so auch leichter, diese Inkontinenz.

00:17:22: Pemper, sage ich, tragen.

00:17:25: Also dazu würde ich zum Beispiel auch eine Patientin von mir vom letzten Jahr auch erwähnen.

00:17:30: Also kurz vor Weihnachten eine liebe neunundneunzigjährige Dame, die tatsächlich hier vor ihrem neunundneunzigen Geburtstag hier war, hat gesagt, nein, ich will kein Katheter, ich will kein Opé gar nichts.

00:17:43: Ich will nur meinen Geburtstag fallen.

00:17:44: und tatsächlich kamen sie dann ein paar Tagen und da waren die Symptome so wirklich so ausgeprägt.

00:17:51: Und die hat noch immer Lebenslust gehabt.

00:17:53: Die war noch fit, die hatte keine Krankungen, wirklich keine Medikamente.

00:17:57: Und da haben wir wirklich auch gesagt, okay, also OP in dem Alter, aber es gab gar keine Option.

00:18:03: Zum Beispiel mit deinem Pessar können wir sehr häufig arbeiten.

00:18:06: Man kann ein Pessar in der Scheide dann auch in Kombination mit Strogensalbe oder Creme nutzen.

00:18:12: dass man diese Senkung behebt bei Patientinnen, wo wir nicht operieren können.

00:18:17: In diesem Fall war es unmöglich.

00:18:19: Die OP verlief wundervoll.

00:18:22: Nach vier Tagen, seit vier Tagen konnten wir sie schon entlassen.

00:18:26: Die lebt weiter.

00:18:27: Die ist schön und gut und traut sie auf der Straße und kann auch selber einkaufen gehen, ohne wirklich diese Angst und dieses Schamgefühl zu haben.

00:18:39: Ja, ich muss binden oder meine Patienten sagen, es riecht.

00:18:42: Ja, weil Urin riecht und das ist ein unschönes Gefühl.

00:18:46: Und danach, es war unglaublich, ich hatte dann so viele Patientinnen, die gesagt haben, wir haben diesen, dann war ein kleines Artikel, also in der Lindowards.

00:18:57: Und dann hat sich so viele Patienten gesagt, ich habe das gelesen, ich habe das auch.

00:19:01: Und dann haben sie sich hier vorgestellt.

00:19:03: Ich finde es immer gut, wenn man damit auch öffentlich umgeht.

00:19:08: Deswegen sprechen wir auch heute darüber.

00:19:11: Ich muss aber dazu auch sagen, es gibt ja aktuell gerade so eine Werbung im Fernsehen mit genau diesen Pampers von älteren Damen, beim Yoga oder so.

00:19:23: Ich weiß nicht, ob das die Richtige gibt.

00:19:25: Plattform ist dafür, und ob dann Pampers immer das Mittel der Wahl ist, sondern dass man halt tatsächlich aufmerksam damit umgeht und vielleicht, so wie wir es vorher schon hatten, einfach mal zum Gynäkologen oder Gynäkologin geht und da ein Gespräch führt.

00:19:41: Und man kann über viele Fachrichtungen vieles sagen, aber die Gynäkologen nehmen sich wirklich sehr, sehr viel Zeit für ihre Patienten und schauen wirklich, dass sie die, also wirklich von Arbeitszeit immer abholen.

00:19:54: Das ist anders, wie wir bei den orthopädischen Folgen schon hatten, dass es da ein bisschen Variationen gibt.

00:20:00: Aber das ist... Definitiv

00:20:01: ein besonderes Thema.

00:20:03: Also heute zum Beispiel eine Gespräche und dann hat die zwei Patientinnen mit Senkungsyptomatik eine, also so vierzig Jahre alt, die andere war siebzig Jahre alt.

00:20:15: Es ist tatsächlich, es ist nicht nur, also die meist zwanzig bis dreißig Prozent sind so Patienten schon, die in den Wechseljahren sind.

00:20:24: Aber wie gesagt, ich sehe immer mehr junge Patientinnen unterschiedlicher Zahl an Geburten.

00:20:29: Also es ist je nach Belastung des Beckenbodens, aber natürlich viel gesagt ist es.

00:20:36: Also einfach unsere Stabilität im Beckenboden ist unterschiedlich.

00:20:40: Ja.

00:20:41: Wir kommen jetzt mal zur Diagnostik und Abklärung.

00:20:44: Bevor man mit einer Therapie beginnt, ist eine genaue Diagnostik ganz entscheidend wie bei allen Erkrankten.

00:20:49: Natürlich.

00:20:51: Können Sie uns Schritt für Schritt erklären, wie in Ihrer Klinik die Diagnostik bei Verdacht, auf Senkung oder Inkonsidenz abläuft?

00:20:59: Genau.

00:21:00: Zuerst natürlich die Überweisung, dann Einweisung vom Frauenarzt.

00:21:04: Also es ist nicht so, dass der Frauenarzt, der Frauenärztin wirklich das auch schon... genau diagnostizieren muss.

00:21:12: Deswegen gibt es auch Spezialisten für verschiedene Gebiete, auch in der Gynäkologie.

00:21:17: Und dann sehe Patientinnen dann mit einer Überweisung und dann weiß ungefähr, worum es geht.

00:21:22: Und dann, wenn die Patientin schon anfängt zu erzählen, weiß ich mehr oder weniger, was mich erwartet bei der Untersuchung.

00:21:29: Das erste bei der Untersuchung ist natürlich Blick.

00:21:32: Und mit dem Blick und durch diesen ersten Schritt, das ist so, wir nennen das Spekulum-Einstellung, wo wir mit Instrumenten halt in der Scheide gucken, dann schaue ich mir die, wie gesagt, die vordere Blasenwand.

00:21:44: Ich schaue mir die Position von der Gebärmutter, ja, sehr häufig reicht die Gebärmutter da, ich sehe schon den Gebärmutterhals raus, gucken sozusagen vom Scheiden Eingang.

00:21:57: und dann noch ein Ultraschall.

00:21:59: dass ich sehr bevorzuge ist, das während ich Ultraschall mache, dass ich gleichzeitig auf einem großen Bildschirm, was wir da haben, der Patientin auch wirklich zeige.

00:22:09: Dann verstehen die das auch.

00:22:11: Wenn man das versteht, die eigene Erkrankung, das ist für mich sehr viel wert.

00:22:16: Weil dann weiß sie ganz genau, was da passiert und dann kann sie mit mir zusammen dran arbeiten, weil man muss verstehen, also ein Arzt, in diesem Fall, ich kann nicht die ganze Symptomatik beheben, die Patientin muss mitarbeiten und das ist ein bisschen das Schwere daran.

00:22:34: Ja, viele erwarten, dass ich das behebe und nach der OP wird alles tip top sein.

00:22:40: Nein, leider, also es ist ein Fünft, es ist ein Tango.

00:22:43: Man braucht zwei Leute für ein Tango und die müssen mitarbeiten, wie gesagt.

00:22:48: Und dann stellen wir genau die Diagnose und die erkläre ganz genau.

00:22:51: Bei Senkung sage ich in Ordnung, ich behebe die Senkung.

00:22:55: Aber bitte arbeiten Sie mit mir, damit wir auch die andere Symptomatik beheben.

00:22:59: Also Ultraschall.

00:23:01: Was sehr, also Urodynamik gehört dazu, aber das man geht in der heutigen Zeit von diese urodynamischen Messung, was auch viele Urologen auch machen, ein bisschen mehr weg.

00:23:14: Also man hat jetzt mittlerweile auch schon gesehen, dass es nicht nur davon abhängt, sondern diese Diagnose kann man auch durch eine ganz genaue, gründliche Untersuchung auch feststellen.

00:23:28: Wir machen im Haus tatsächlich keine Urodynamik.

00:23:31: Wenn ich das Not für notwendig halte, dann würde ich die Patienten tatsächlich mit Überweisung zum Urologen dann weiter schicken und dann sie wieder sehen.

00:23:43: Das haben Sie jetzt wirklich sehr genau und sehr perfekt erklärt.

00:23:50: Wie sieht es denn aus mit der Blasenspiegelung?

00:23:53: Ist das auch

00:23:56: nicht?

00:23:57: muss nicht sein, weil ich sehe die Scheidenwand.

00:24:01: Also einmal bei einem Kongress, also wo wir Gynäkologen, Urologen dabei waren, hat mir ein Urologer gesagt, ja, wir sind so naheinander uns trennt, nur die vordere Scheidenwand.

00:24:12: Und tatsächlich, wenn ich das, also eine Spiegelung der Gebärmutter, der Entschuldigung der Blase, würde ich nur machen, wenn ich tatsächlich einen Anhalt für irgendeine Störung der Blase oder ein Tumor in der Blase habe.

00:24:24: Das ist manchmal notwendig.

00:24:26: intraoperativ, also während der Operation.

00:24:29: Wenn ich dann verdacht habe, dass ich die Blase verletzt habe, zum Beispiel.

00:24:33: Es gibt für die Stressinkontinenz, wenn eine Patientin nur die Stressinkontinenz hat.

00:24:38: Das heißt, da ist eine Senkung der Harnröhre.

00:24:42: Und dann kommt so ein Band.

00:24:43: Dann kann ich einen Band legen unter der Harnröhre.

00:24:46: Da kann es auch zu Verletzungen kommen.

00:24:50: Ich hatte zum Beispiel letzte Woche so eine Operation.

00:24:52: Es war super, weil ich konnte die Patientin Unter nicht voller Narkose, sondern einer Rökenmarksnarkose operieren.

00:24:59: Sie ist wach während der Operation, hat keine Schmerzen, aber die kann gleichzeitig pressen.

00:25:05: Und dann sehe ich, ob mein Band zu straff gelegt ist oder zu locker.

00:25:09: Und dann werden sie presst, schau ich, die Patientin Urin verliert oder nicht.

00:25:13: Und das war super und es war genau richtig.

00:25:15: Und genau da, weil man somit gewissen ... da, also unter der Handröhre geht, das Band legt und dann, also in unseren zwei Löchern unseres Beckenknochen, dann rausgeht, die gefahrene Blasenverletzung hoch ist.

00:25:30: In diesem Fall kann man noch eine Blasenspiegelung machen.

00:25:33: Apropos diese Patientin konnte wirklich am nächsten Tag nach Hause gehen, also das ist auch sehr wichtig zu betonen.

00:25:39: OPs heutzutage sind nicht mehr, wie man sie früher kennt, dass man dann wirklich zehn Tage im Krankenhaus war und lange aufenthalte.

00:25:47: Wirklich, auch nach Gebärmutterentfernung.

00:25:49: Also es ist alles schonender und schonender jeden Tag.

00:25:53: Also man geht wirklich nach zwei, drei Tagen nach Hause.

00:25:56: Ja, das ist manchmal möglich, wenn es der DLG...

00:26:02: Ja, das ist ein neues Problem.

00:26:04: Manchmal liegt das ja auch an unseren Gesundheitssystemen, dass die Patienten länger da bleiben müssen.

00:26:10: Aber das ist mein ganz anderes Thema.

00:26:13: Wir kommen jetzt schon mal zu einem Punkt, wo wir... gerade schon so reingegangen sind in die Therapieoptionen.

00:26:21: Zunächst konservative Ansätze, was empfehlen Sie typischerweise zuerst?

00:26:26: Erst, also wenn es, wenn die Patientin nicht wirklich massive Beschwerden hat, wenn es, es ist ein Lifestyle-Problem im Prinzip, man soll es auch als Lifestyle-Erkrankung auch betrachten.

00:26:41: Also wenn die, man kann z.B.

00:26:43: vor allem eine Mäschenkontinent, eine Drangenkontinent.

00:26:47: Wir müssen auch mit Medikamenten arbeiten.

00:26:50: Das sind viele Medikamente, die wir nutzen können.

00:26:53: Viele von denen haben auch Nebenwirkungen.

00:26:56: Ich muss ein bisschen auch in die anderen Medikamente reinschauen, die die Patienten dann auch einnimmt.

00:27:02: Und damit kann man sehr gut arbeiten.

00:27:05: Viele von diesen Patienten sind schon, da sind viele ... Therapieoptionen schon eigentlich versucht worden oder schon eigentlich schon, wir haben sie ausgeschöpft mit den Frauenärzten draußen und dann kommen sie zu mir zur OP.

00:27:17: Aber wie gesagt, Beckenbodentraining, Östrogenisierung der Scheide, also östrogenende Scheide in verschiedenen Formen, Tabletten oder Salve, Blasentraining soll man machen und dann verschiedene Medikamente, es gibt verschiedene Gruppen von Medikamenten auch mit weniger Nebenwirkungen.

00:27:37: Und dann gucken wir, ob tatsächlich operativ was gemacht werden muss.

00:27:40: Und da gibt es von konventionellen OPs über die Scheide kombinierte mit Bauspiegelung, also laparoscopisch.

00:27:48: Es gibt Passare, die man nutzen kann.

00:27:50: Es gibt Botox für die Haare, das ist so dieses

00:27:54: Vulkan mit.

00:27:55: Da sind wir Botox nicht nur für unser Gesicht, sondern tatsächlich auch da.

00:27:59: Also es gibt Lesermethoden, es gibt ganz viele Methoden.

00:28:03: Und dann schaut man wirklich fast die... beste Kombination, also überhaupt eine Kombination notwendig ist mit der OP.

00:28:13: Aber diese anderen Grundmaßnahmen sind fast immer notwendig.

00:28:18: So, den OP kommen wir gleich.

00:28:20: Jetzt kommen doch die Frage, die wir tatsächlich im Vorfeld bekommen haben zu dem Thema Warnung, wie sinnvoll ist denn der Einsatz von Elektroschimulation oder Feedback?

00:28:33: Bei vor allem es wurde Biofeedback, ist eine gute Option, sehr gute Option.

00:28:38: Wir sind sehr froh, wenn Patienten das schon von der Frauenärztin empfohlen bekommen haben.

00:28:43: Zum Beispiel vor allem bei den Stressinkontinenzformen.

00:28:48: Also ich habe wirklich eine deutliche Patientin und der Biofeedback deutliche Verbesserung gesehen.

00:28:55: Bei der Dranginkontinenz ein bisschen weniger.

00:28:58: Ja, und wir haben auch viele Misch in Kontinentsformen, wo wir dann sagen, es lohnt sich, definitiv zu probieren.

00:29:06: Ja?

00:29:06: Das ist ja irgendwann mal der Punkt, wo man mit Physiotherapie, Beckenboden-Training, Durchimulation und so weiter nicht mehr weiterkommt.

00:29:16: Wann entscheiden Sie sich für eine Operation?

00:29:19: Es ist eine gemeinsame Entscheidung mit der Patientin.

00:29:23: Ja, ich kann das, also ihr entscheidet das natürlich.

00:29:25: Ich kann ihr meine Empfehlung geben, also aber die Patientin entscheidet es endlich.

00:29:30: Sie bringt die Entscheidung sagt, das möchte ich, ich bin damit einverstanden, was sie auch sagen muss.

00:29:36: Es ist für mich sehr wichtig, dass Vertrauen da ist.

00:29:40: Ja, und das spielt auch eine große Rolle.

00:29:42: Wenn ich schon beim Vorstellungsgespräch merke, da ist es Keptizismus oder dann sage ich, bitte holen Sie auch eine Zweigmeinung.

00:29:50: Also das ist auch sehr wichtig, machbar.

00:29:53: Und die Patientin kann sich eine Zweigmeinung holen.

00:29:57: und wenn ich dann merke, wenn die Meinungen nicht zu viel auseinandergehen und so viele von denen kommen wieder zurück.

00:30:04: Ja, und die menschliche Komponente in der Sprechstunde ist auch sehr wichtig, wie Sie gesagt

00:30:08: haben.

00:30:09: Also

00:30:09: es ist sehr, sehr wichtig.

00:30:10: Und das ist das, was mir also am meisten Spaß macht im täglichen Berufsleben.

00:30:17: Also, wenn die Patiente rausgeht und viele sagen, das war aber jetzt nicht.

00:30:22: Ja, also trotz Erkrankung oder trotz Beschwerden, trotz dieses Leidensdruck letztendlich.

00:30:29: Und dann sagen die, das ist heute aber nett.

00:30:31: Welche operativen Verfahren gibt es denn mittlerweile?

00:30:34: Zum Beispiel minimalinvasiv, lafroskopische Eingriffe, badinale Eingriffe?

00:30:39: Also, hängt ein bisschen auf von... Also, die gibt es alle.

00:30:43: Es gibt Vaginal, es gibt auch Laparoscopisch sehr viel.

00:30:47: Es gibt viele Netze, die auch viel im Einsatz sind, wo ich kein großer, irgendwie weiß nicht, kein großer Fan davon bin.

00:30:55: Die sind aber, mach mal schon, notwendig.

00:30:59: Die kann man auch laparoscopisch kombinieren, all diese Eingriffe kombinieren oder auch nur laparoscopisch durchführen.

00:31:06: Ich sehe die Patientinnen, die sagen wir so, ältere Patienten, jede Patient von ab... haben viel mehr normale geboten oder wie lange das spontane geboten, das heißt durch die Scheide.

00:31:19: Und diese Patientinnen kann ich sehr gut auch durch die Scheide operieren.

00:31:24: Also das sind vaginale Eingriffe.

00:31:26: Eine Patientin, die auch einen Kaiserschnitt hatte, wegen Verdachoffen, Wachsungen und so, bevorzuge ich tatsächlich labroskopisch zu operieren.

00:31:34: Und manchmal kann man da auch die Eingriffe oder nicht manchmal häufig kombinieren sie auch mit einem vaginalen Eingriff.

00:31:41: Also die Optionen, also variieren, also es gibt wirklich für mich nicht ein hundertprozentiges Schema, sage ich, die so und die anderen anders, aber sehr häufig sind das Kombinierte und häufig sind das auch zweizeitige Operationen.

00:31:55: Es ist sehr wichtig, die Korrekturen vorzunehmen, zum Beispiel, wenn ich eine Gebärmutter entferne.

00:32:02: Und ich muss auch die vordere Scheidenwand auch krigieren.

00:32:06: Manchmal entscheide ich mich, zum Beispiel wie gestern bei einer Patientin, nach der Gebärmutterentfernung war die Scheidenwand so straf und so gut, wo ich das wirklich vorher nicht gedacht hätte, dass ich dann da nichts gemacht habe.

00:32:19: Und wir sind so verblieben mit der Patientin, dass sie sich nach vier bis sechs Wochen nach der OP wieder vorstellt und dann schauen wir, ob da noch was notwendig ist.

00:32:28: Und inzwischen nach der OP macht sie ihr Blasentraining.

00:32:31: Hystrogenisierung in der Scheide und dann sehen wir uns wieder an.

00:32:37: Wirklich faszinierend, was da schon alles möglich ist.

00:32:40: Glaubt man gar nicht, weil man ja gar nicht so viel darüber spricht.

00:32:43: Aber es gibt schon genug Möglichkeiten.

00:32:47: Wie sieht denn so eine normale Nachsorge aus, wenn man es zum Eingriff...

00:32:55: Viele, viele Patientinnen machen zu viel zu schnell.

00:33:00: Deswegen betone ich das immer wieder.

00:33:03: Bitte, bitte, bitte, vier bis sechs Wochen nach OP.

00:33:06: Die fragen mir auch, wieviel Kilo darf ich eben?

00:33:09: Darf ich im Garten arbeiten, laufen und rund?

00:33:12: Diese Zeit ist wirklich die Zeit der Schonung, diese vier bis sechs Wochen nach OP.

00:33:16: Zeit der Schonung, das heißt, maximal fünf Kilo.

00:33:20: Also keine Wasserkisten und so.

00:33:22: Wenn man einen Mann irgendwie da zu Hause hat, sollte man dann wirklich diese Periode nutzen, sag ich.

00:33:30: Aber wenn nicht, also wirklich vorsichtig sein.

00:33:33: Und danach fängt man tatsächlich mit einer Physiotherapie an oder einfach Beckenbundentraining.

00:33:38: Heute mit Internet und mit, weiß ich nicht, YouTube und ChatGPT.

00:33:42: Es gibt so viele Übungen, die man wirklich gucken kann.

00:33:45: Also was man für ein Beckenbundentun kann oder einfach mit Yoga oder Pilates.

00:33:50: Wir können wirklich sehr viel für unseren Beckenboden machen und nicht noch Heben tragen und uns kaputt machen, sozusagen.

00:33:59: Das muss man lebenslang machen.

00:34:03: Du musst lebenslang gestrug gehen, also in der Scheide wirklich zweimal in der Woche nehmen.

00:34:07: Klingt das nach sehr viel, aber man muss das Pro und Kontra also nicht nur den Benefit und was ist der Nachteil davon wirklich in Betrag ziehen und wir haben viel dann davon.

00:34:19: Und es ist auch sozusagen gesund.

00:34:21: Es geht um unsere, nicht nur um unseren Beckenboden, sondern um unsere Psyche.

00:34:26: Wohlbefinden, allgemein.

00:34:29: Wahnsinnig viel damit.

00:34:31: Unglaublich.

00:34:31: Unglaublich viel.

00:34:35: Liebe Hörerinnen und Hörer, Rot markieren im Kalender.

00:34:40: das erste Mal in einer Folge wurde erlaubt, Dr.

00:34:44: Google oder ein Kind zu benutzen.

00:34:47: Sonst sagen wir immer... Ich nutze

00:34:48: das auch viel.

00:34:49: Ich nutze das wirklich immer.

00:34:51: Also viel weil... Gut, es ist natürlich, man muss auch immer skeptisch sagen, also alles, was im Internet steht, stimmt auch nicht.

00:34:59: Aber es gibt natürlich... Fachreferenzen, es gibt professionelle Referenzen und an die kann man sich wirklich dann irgendwie, wie soll ich sagen, dann stützen.

00:35:10: Das ist eine Unterstützung.

00:35:12: Wenn wir keinen Termin bei einem Physiotherapeuten bekommen, dann gibt es auch Physiotherapeuten im Netz oder in ihrem Podcast bestimmt.

00:35:21: Ja, zu diesem Thema noch kein Physiotherapeuten-Interview, aber das kommt auch noch.

00:35:27: Wir schaffen das ja in der Masse gar nicht mittlerweile mehr aufzufangen, aber zumindest für die Zuhörer eingeben gezieltes Beckenboden-Training physiotherapeutisch und dann am besten von jemandem anschauen, der auch Physiotherapeut ist.

00:35:46: Das hilft wahnsinnig viel.

00:35:48: Wir kommen jetzt in den Alltag.

00:35:49: Prävention und Lebensqualität.

00:35:52: Ein besonders wertvoller Teil ist der Blick auf den Alltag und die Prävention.

00:35:56: Welche Alltagsstrategien oder Gewohnheiten empfehlen Sie Frauen, um ihrem Beckenboden zu stärken oder eine Senkung zu verzögern?

00:36:06: Wie ich hatte auch vorhin heute gesagt, ich hatte so viel zu bestimmten Sprechstunden heute, dass ich selbst wirklich nicht geschafft habe, auch wirklich stundenlang meine Blase zu entleeren.

00:36:16: Das darf man nicht, darf man nicht.

00:36:18: Als erstes soll ich meine zweieinhalb Liter am Park trinken.

00:36:22: Das macht jeder von uns zu wenig.

00:36:25: Frauen sowieso.

00:36:26: Wir haben einen Job, wir haben Kinder.

00:36:28: Wir müssen hunderttausend nachher erledigen.

00:36:31: Ich sage nicht, dass Männer das nicht tun müssen.

00:36:33: Aber es ist halt so, man denkt, mach ich, mach ich.

00:36:35: Nein, das ist das A und O. Wir sollen trinken, also Wasser am besten.

00:36:41: Und dann sollen wir uns regelmäßig Zeit nehmen und wirklich unsere Blase schenkt lernen.

00:36:47: Die Blase dürfen wir nicht überstrapazieren.

00:36:50: Wir dürfen nicht wirklich warten.

00:36:52: Unsere Muskeln überdehnen, sondern regelmäßige Abstände und somit die Blase schonen.

00:37:00: Es kann auch zu Entzündungen kommen.

00:37:02: Man darf das auch nicht vergessen.

00:37:03: Weil Urin dann in der Blase bleibt.

00:37:06: Das ist so ein Nährboden für Bakterien.

00:37:09: Und dann kommen wir in diese rezidivierende, also wiederwollte Blasenentzündungen.

00:37:14: Also viel trinken, regelmäßig Blase entleeren, Bettenboden, wenn es geht, auch am Arbeitsplatz.

00:37:21: Wenn man sitzt am Computer, also wenn man sitzt oder steht oder so, also Beckenboden entspannen, entspannen, kann man.

00:37:28: Das ist ganz einfach.

00:37:29: Ja, egal wo wir sind im Stau, im Auto, gehört auch dazu.

00:37:34: Definitiv.

00:37:35: Welche Rolle spielt denn Bewegung, Ernährung und Gewichtskontrolle?

00:37:39: Ernährung sowieso.

00:37:41: Wir wissen mittlerweile, alles ist so, was so auf dem Medikanisch so gut heißt, also unsere Verdauung.

00:37:47: spielt eine sehr große Rolle.

00:37:49: Bewegung ist wichtig, was ihr gesagt habt.

00:37:51: Kein Trampolin springen, hüpfen, wenn es geht, nicht.

00:37:55: Walking ist super.

00:37:56: Also Reiterinnen sehe ich auch, wenn ich eine Reiterin im Kreis hall sehe, die auch in super Strafen becken wurden.

00:38:03: Also gut, man musste jetzt nicht sofort mit Reiten anfangen, aber wirklich.

00:38:08: auch Gewichte heben, sehr wichtig, beim Gewichteheben, dem Beckenboden schonen.

00:38:14: Allmensch Sport, Sport ist das das Beste, aber mit einem wirklich so Augenmerk nicht überstrakatieren.

00:38:22: Dr.

00:38:22: Lodger, jetzt habe ich noch eine Frage in die Richtung Vision, Ausblick.

00:38:29: Welche Entwicklung oder Forschungsergebnisse im Bereich Euro-Gynäkologie finden Sie besonders vielversprechend?

00:38:39: Ja, wie gesagt, ich bin kein Fan von Netzen.

00:38:45: Leider sieht man bei Netzen, also ich würde zuerst von den Negativen anfangen.

00:38:50: Ich hoffe, die Vertreter von der Netz-Netzunternehmer, also irgendwie, so companies sind mir jetzt nicht böse.

00:38:58: Da sieht man wieder, also immer wieder Patientinnen mit zu Ervisionen, das ist, wenn die Netze durchstringen.

00:39:04: Vision, also.

00:39:06: Es gibt so viel Neues.

00:39:08: Ich hatte jetzt Botox zum Beispiel erwähnt, das ist eine tolle Methode, muss man aber immer wieder wiederholen.

00:39:13: Ich sehe viele Frauenärzte haben, also tatsächlich viele.

00:39:17: Einige haben auch so Geräte in dem Praxen wirklich dafür geschaffen.

00:39:22: Das sind so tolle Methoden, die wirklich auch die Muskulatur innen straffen und Patientinnen sagen, dass das ein tolles Gerät.

00:39:31: Gestern Abend schied mir auch eine Bekannte, mit der ich sage, ja, nicht irgendwie geschworen habe.

00:39:36: Genau mit der gleichen Symptomatik.

00:39:38: Und schick mir heute wieder so ein Video von einem Stuhl, dieses Beckenbodenstuhl, sagt, wäre das was für mich.

00:39:45: Ich dachte, top, das ist genial.

00:39:47: Das ist genau das, was du brauchst.

00:39:49: Also, man muss noch richtig informiert werden.

00:39:53: Also, es gibt viele tolle neue Produkte auf dem Markt.

00:39:56: Also gute Beratung ist sehr wichtig.

00:39:58: Das sind wirklich fachkomponente Leute, dann das auch sozusagen steuern.

00:40:02: Aber das ist so die Vision.

00:40:04: Und ich denke, meine Vision, was für mich sehr wichtig ist, es fängt schon im Kreisall an.

00:40:10: Der Beckenboden, der Schutz des Beckenbodens, Schonung des Beckenbodens fängt schon im Kreisall an.

00:40:17: Bei der Geburt, dass wir damit mit den Frauen zusammenarbeiten, sehr häufig, wenn ich sagen darf, gibt es Frauen, die wirklich unbedingt normal gebären.

00:40:26: möchten, man muss aber immer gucken und die auch darüber aufklären, dass er voll zu wenig im Kreis sei, dass wir sagen, ja, wir sind jetzt lange schon dabei, das kann später folgen haben.

00:40:39: Meine Vision ist, dass wir den richtigen Weg schon da anfangen, damit ich diese Frauen, die keine, also sozusagen strapfen.

00:40:49: hat es ein reicher Geburt haben für den weg dem Boden und dass sich diese Frauen dann nicht später irgendwann in meine urogynekologie sprecht und da habe das wäre so mein ziel.

00:40:59: haben sie ja schon ein bisschen was oder mal kurz angeneuten lassen.

00:41:02: so jede vision.

00:41:04: aber welche vision haben sie für die behandlung von senkungszustellen oder in kontinent in fünf bis zehn jahren

00:41:11: je je je je?

00:41:13: was soll ich da sagen es wäre schön wenn wir uns auch zertifizieren können.

00:41:18: Ich bin sehr glücklich, dass sie jetzt eine neue Oberärztin noch dazu gewinnt, die mit dir auch sehr, sehr, also sozusagen sehr interessiert ist, an diesem Thema mit mir zusammenzuarbeiten, dass wir zusammen uns zertifizieren auch als, vielleicht auch als Beckenbodenzentrum, weil da ein zu ein Zertifikat heißt auch nicht nur für uns viel, sondern auch für die Patienten, die sagen, ah, da ist Da ist die Tür, wo ich klopfen soll.

00:41:48: Das ist

00:41:49: das Spezialist.

00:41:50: Und da werde ich richtig beraten.

00:41:53: Wir sind kein großes Haus, aber ich möchte, dass meine Abteilung für bestimmte Themen sozusagen bekannt wird.

00:42:02: Und bekannt ist, zum Beispiel eins davon ist die Endometriose, wie Sie gesagt haben.

00:42:05: Das nächste ist sind auch minimalinvasive Eingriffe, aber auch unser Beckenboden.

00:42:11: Und dass wir uns da in die Richtung zertifizieren, dass wir ein Beckenbodenzentrum zusammen aufbauen mit meinem Team.

00:42:18: Also und und ja, schauen wir dann.

00:42:22: Das Schöne ist, wir haben ja ganz bewusst gesagt, wir fragen Sie an bezüglich des Themas Beckenboden in Kontinent.

00:42:33: Weil Enomiterose hat jetzt schon einen gewissen Punkt erreicht.

00:42:37: Ja, da sind Sie ja schon, da sind Sie ja schon, genau da sind Sie ja schon wirklich auf einem Oberen Wert, das sind sie auch ausgezeichnet dafür als enometrosi-Spezialistin, aber genau aus dem Grund, weil über die Inkontinenz und über diese Senkungsschmerzen spricht man so selten und so wenig und deswegen war das auch ganz bewusst der Weg heute dazu ihnen.

00:43:01: Wir kommen jetzt zu unserer Rubrik, da fragen wir doch mal die Kleine.

00:43:06: Ja?

00:43:07: Also ich bin Nasi, ich bin sechs Jahre in Kreibochsen, habe ich Geburtstag.

00:43:12: Ich habe eine Frage.

00:43:14: Wer kümmert sich und zukunft um meine Gesundheit?

00:43:19: Ja, wie heißt Marie?

00:43:20: Hab ich richtige, Marie wird sechs.

00:43:22: Wer kümmert sich um deine Gesundheit?

00:43:24: Zuerst kümmert sich natürlich der Kinderarzt um dich.

00:43:29: Und das ist auch ein wichtiger Punkt irgendwann.

00:43:33: Würde ich empfehlen, dass du schon beim Kinderarzt, bevor ich dich vielleicht irgendwann hier in der Sprechstunde sehe oder deine Frauenärztin oder Frauenarzt irgendwann, der Kinderarzt kümmert sie auch schon um, sagen wir so.

00:43:47: Frauen Sachen.

00:43:48: Und eine davon ist zum Beispiel eine Impfung gegen einen Virus, der auch eine Erkrankung bei Frauen verursacht, bzw.

00:43:56: das ist der HPV-Virus.

00:43:59: Dazu habe ich jetzt auch einen Vortrag am Samstag den Aktienten in der Grundschule Reutin am Familienimpfertag.

00:44:06: Und dann später kümmere ich mich um deine Gesundheit, also deine Frauenärztin.

00:44:12: Vielen lieben Dank.

00:44:14: Dann kommen wir auch gleich zu unserer Abschlussfrage.

00:44:16: Fachliche darf gehen, dass Persönliche darf bleiben.

00:44:20: Was war Ihr schönster Moment im Klinik- oder Baxesalltag?

00:44:24: Es gibt so viele.

00:44:26: Eine davon habe ich erwähnt oder mehrere davon.

00:44:31: Aber das ist heute eine Patientin, eine Ernstin hier vom Haus, die dann, als sie den Befund auch in der Hand gegeben hat, hat sie gesagt, sie sind so nett.

00:44:43: Wahnsinn.

00:44:45: Sie hat mich sogar mit du angeschworen, weil wir alle hier im Haus bei du sind.

00:44:48: Du bist aber nett.

00:44:50: Und dann denke ich, Ärzte sollen netter sein.

00:44:54: Und ich versuche immer, nett zu sein.

00:44:58: Und die menschliche Komponente ist das, was meinen Klinikalltag macht.

00:45:02: Und das ist für mich wirklich wichtig, meine oberste Priorität.

00:45:07: Das ist ganz ganz wichtig und ich kann jedem Zuhörer und Zuhörer sagen, das Gespräch.

00:45:13: hat Frau Dr.

00:45:14: Luci die ganze Zeit gelächelt und gegrinst.

00:45:17: Also sie begegelt die ganze Zeit mit einem Lächeln und mit einem ja positivem Gefühl, wo man sich dann auch sicher und geborgen fühlt und aber zugehen auch kompetent beraten, wie wir es im Intro schon hatten, mit Herz und Verstand.

00:45:37: Vielen lieben Dank für dieses Aufschlussreiche Gespräch.

00:45:41: Ich bin mir sicher, dass viele Hörerinnen und Hörer viel mitnehmen können.

00:45:45: Die Männer auch mal mehr davon verstehen.

00:45:49: Sowohl medizinisch als auch persönlich.

00:45:52: Zum Schluss noch eine Frage.

00:45:54: Wenn Sie einen Satz wählen würden, mit dem Sie Ihren ärztlichen Anspruch in einem Satz ausdrucken, welcher wäre das?

00:46:01: Ansprüche, ich würde sagen, das ist nicht nur ein Ansprüche, ich habe sehr hohe Ansprüche an mich und ich finde, solange ich Ansprüche habe, kann ich immer noch besser werden und man ist nie gut genug.

00:46:17: Definitiv.

00:46:18: Vielen lieben Dank, dass wir heute bei uns zu Gast fahren und ich bin mir sicher, wir sehen uns wieder zu einem zu einer neuen Folge, zu einem neuen Thema.

00:46:26: Sehr gerne.

00:46:26: Und wünsche Ihnen jetzt für morgen viel Erfolg für Ihren Vortrag.

00:46:31: Ja, morgen ist mein Vortrag beim Dreiländermarathon.

00:46:35: Gesundheitssymposium, Frauen-Sport.

00:46:37: Ja.

00:46:38: Sehr gut.

00:46:39: Das wird man mit Sicherheit dann auch im Markt wirklich noch in der Zeitung lesen, weil wir kommen ja viel später raus.

00:46:45: Aber, damit ihr wisst, Frau Doktor, ist auch aktiv außerhalb der Klinik und klärt da auch die Leute Praktisch auf der Phrase meint auch, finde ich sehr, sehr toll, weil das wirklich viel zu selten passiert, aufgrund des ganzen Stresses und der Klinikpraxis und so weiter, finde ich toll, dass Sie das machen.

00:47:02: Vielen Dank und ein schönes Wochenende.

00:47:04: Sehr,

00:47:04: sehr gerne, gleichfalls.

00:47:06: Das war Medizin direkt, der Medizin-Podcast.

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00:47:29: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.

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