Comeback nach Verletzung – Warum Athletiktraining über echte Leistungsfähigkeit entscheidet mit Matthias Blankenburg

Shownotes

Gast: Matthias Blankenburg

Athletiktrainer und Performance Coach Gründer von MYOS – My Own Solution Instagram: https://www.instagram.com/myos.training/ MYOS steht für einen ganzheitlichen Ansatz im Bereich Rehabilitation, Athletiktraining und Performanceentwicklung – mit Fokus auf individuelle Lösungen für Sportler und „Athleten des Alltags“.

MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast

MEDIZIN DIREKT erklärt Medizin verständlich, praxisnah und interdisziplinär. Wir sprechen mit Menschen, die Medizin gestalten – von Ärzten über Therapeuten bis zu Experten aus Sport- und Bewegungsmedizin.

Unser Ziel: Medizin verständlich machen. Zusammenhänge erklären. Orientierung geben.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Medizin Direkt, dem Medizin Podcast.

00:00:29: Doch eine entscheidende Frage stellt sich immer wieder.

00:00:33: Reicht es eigentlich, wieder schmerzfrei zu sein?

00:00:36: Oder beginnt die eigentliche Arbeit erst danach?

00:00:39: Denn zwischen Therapie und echter Belastbarkeit liegt ein Bereich der oft unterschätzt wird – das Athletiktraining!

00:00:47: Genau darüber sprechen wir heute.

00:00:49: Mein Gast ist jemand, der sich genau auf diesen Moment spezialisiert hat.

00:00:53: Den Punkt an dem aus Rehabilitation wie der Bewegung Vertrauen und Performance werden.

00:00:59: Matthias Blankenburg, Athletiktrainer, Performance Coach und Gründer von Meijers My Own Solution Sein Ansatz nicht nur Strukturen behandeln sondern den ganzen Menschen betrachten mit Blick auf Bewegung Nervensystem Belastungen um Einzellen.

00:01:17: Gemeinsam schauen wir uns heute den Weg nach einer typischen Sportverletzung an Am Beispiel eines Fußballers Mit einer Sprunggelenks Verletzung und knüchernem Wandausrass.

00:01:27: Was passiert im Körper?

00:01:28: Wann beginnt Training wirklich und warum entscheidet sich gerade im Athletiktraining, ob jemand nur gesund wird oder wirklich wieder leistungsfähig.

00:01:38: Ich bin MrF und das ist Medizin Direct der Medizin Podcast.

00:01:42: Medizin sehen verstehen entscheiden.

00:01:45: Ich sage erstmal Matthias Hallo schön dass du da bist.

00:01:48: Vielen Dank für die Einladung heute

00:01:53: Matthias.

00:01:53: viele denken bei Reha vor allem an Physio.

00:01:57: Warum beginnt der entscheidende Teil oft erst danach im Athletiktraining?

00:02:04: Ja, ich sag mal.

00:02:06: Der erste Teil der Reha ist natürlich nach akuten Verletzungen sich die Struktur anzuschauen und die Strukturen zu behandeln, sie vorzubereiten.

00:02:17: Das Ziel ist es den Menschen so schnell wie möglich wieder in die Bewegung zu bringen Und dann die Rekonditionierung nenne ich's gerne dann auch stattfinden zu lassen.

00:02:30: Matthias, jetzt hast du uns ja da schon ein paar Sachen gesagt gerade die ich wirklich sehr, sehr spannend finde und wirklich sehr gut.

00:02:40: Jetzt holen wir uns doch mal genau an dem Punkt ab wie hat das bei dir begonnen?

00:02:46: Wie bist Du eigentlich auf die Idee gekommen?

00:02:48: Das ist ja tatsächlich erst seit ein paar Jahren so dass man das macht auf Athletik-Training.

00:02:57: Also Athletiktraining klingt ja nach High Performance Das ist es auch.

00:03:03: Aber wir haben natürlich nicht nur Hochleistungssportler, sondern wir haben auch Patienten des Alltags und das sind für mich nicht nur Menschen des Alltag, sondern eben auch Athleten des AllTags.

00:03:15: Jeder hat sein eigenes Anspruchs- und Anforderungsprofil im Alltag und somit ist für uns der Unterschied zwischen dem was wir mit den Menschen tun natürlich sehr groß.

00:03:28: da differenzieren wir sehr klar.

00:03:30: Aber der Anspruch mit den Menschen zu arbeiten ist das gleiche Ziel, nämlich die Bewegung in den Vordergrund zu stellen und eben auch beschwerdefreihe und gesund durchs Leben zu schreiten.

00:03:47: Matthias, warum beginnt denn der entscheidende Teil oft erst danach im Athletiktraining?

00:03:53: Naja ich sag mal... Der ganze Prozess bis zu dem Zeitpunkt wo wir jemanden wieder in den Alltag voll integrieren, also mit voller Leistungsfähigkeit und das kann der Sportler sein.

00:04:05: Das kann aber auch jemand sein, der einfach den normalen Alltag erlebt.

00:04:11: Da entscheidet sich ob all das was man vorangestellt hat Mit allen Interventionen auch dazu geführt hat wo man Den oder diejenige dann auch haben möchte.

00:04:24: Und ich denke dass das ist ein ganz ganz entscheidender moment denn Wenn die volle Leistungsfähigkeit gefordert ist und man nach irgendwelchen Restriktionen oder irgendwelche Einschränkungen hat, die das Ganze noch limitieren.

00:04:41: Dann steht man an einem Punkt wo man sich dann einfach auch nochmal fragen muss Ist all das was vorher stattfand?

00:04:48: Denn dann auch so gelaufen wie es hätte laufen sollen?

00:04:52: Jetzt komme ich mal mit einer kleinen kritischen Frage am Randehin.

00:04:56: Bitte genau der Bereich im System unterschätzt?

00:05:02: Du meinst die Reha, die erste Phase der Reha wird dir unterschätzt.

00:05:08: Ich weiß nicht ob man das so pauschal sagen kann.

00:05:11: also ich denke der Anspruch ist bei jedem denke ich der gleiche sowohl auf Patientenseite als auch auf Therapeuten Seite dass das Ziel ist jemanden wieder vollständig in seine alltäglichen Abläufe zu reintegrieren.

00:05:32: Das ist der grundsätzliche Anspruch, ich glaube die Unterschätzung liegt darin dass man Menschen zu sehr auf der strukturellen Ebene beurteilt und zu sehr auch Funktionen der Struktur betrachtet und zu wenig den Menschen selbst mitnimmt.

00:05:56: und dazu gehören eben viele andere Faktoren auch wie Compliance, mentale Einstellung.

00:06:05: Wie fühlt sich jemand in Sonnareha?

00:06:07: Das ist natürlich kein linearer Verlauf, die ansteigender Verlauf sondern das ist wellenförmig.

00:06:14: der gibt's ups da gibt es downs möglicherweise gibt es auch mal Rückschläge die man dann eben nicht nur physisch zu bewältigen hat sondern eben dann auch mental.

00:06:25: und dass muss man mit dem Menschen auch besprechen.

00:06:29: Und ich denke, da geht die Schere auseinander.

00:06:34: Ich denke dazu gehört Einfühlungsvermögen, dazu gehört die Fähigkeit gut zuhören zu können und einfach sich mit Menschen einlassen zu können – das ist glaube ich ein ganz wichtiger Skill den man in dem Bereich besitzen sollte.

00:06:52: Das glaube ich auch!

00:06:53: Und ich bin dir auf jeden Fall sehr dankbar schon mal vorab für die Antwort von dir die du wirklich toll beschrieben hast, vor allem auch sehr ehrlich mit dem Einführungsvermögen des Entherapeutern einfach mitbringen musst.

00:07:06: Wirklich sehr toll!

00:07:09: Jetzt haben wir im Vorfeld mal ein bisschen gesprochen und gesagt, auf welchem Bereich gehen wir ein so dass wir die Leute auch mitnehmen können?

00:07:17: Und haben ja so ein bisschen gesagt, wir bringen das Beispiel eines Sportlers, eines Fußballers Sprunggelängsverletzungen mit einem gegebenenfalls Knochen am Band außer das, dass so eine Verletzung ist die tatsächlich ja sehr häufig ob im Profifußball oder im Profisport aber auch im Amateur-Sport und ganz normal auch beim Spazierengehen tatsächlich passieren kann.

00:07:43: Für die Audio-Zuhörer haben wir das jetzt ein bisschen beschrieben für die Videozuschauer die Sehens in dem Video Da haben wir es mit eingeblendet.

00:07:57: Nimm uns mal mit, was ist denn da der Ausgangspunkt bei so einer Verletzung?

00:08:03: Also Verletzungsbild, Einschränkung, Risiken...

00:08:09: Na ja, der erste Punkt ist für mich persönlich immer wenn ich einen Patienten oder einen Spieler in dem Fall, der zu uns in die Praxis kommt, Wie kommt der Spieler zur Tür rein?

00:08:26: Wer ist das, wie kommt er zu Tür rein.

00:08:29: Was sind seine Habits, was strahlt der aus?

00:08:33: Da beginnt für mich eigentlich schon der Teil der Untersuchung oder der Anamnese weil ich darüber relativ schnell erkennen kann mit wem ich es zu tun habe und wie ich mit demjenigen dann auch schon ins Gespräch gehen kann zur, sagen wir mal zur Status quo-Aufnahme und dann eben auch im Vorfeld für die klinische Untersuchung.

00:09:02: Aber darüber definiert sich ganz klar wie ich jemanden einschätze und wie ich dann auch mit jemandem spreche Und wie ich mit jemanden dann auch zusammen arbeite.

00:09:14: das ist ein ganz wichtiger Aspekt.

00:09:17: Jetzt haben wir ja mit jedem voll Profi da.

00:09:20: Tatsächlicherweise Ab wann wird denn aus einer Reha, ein echtes Training?

00:09:27: und wenn du vielleicht unseren Zuhörerinnen und Zuhören vorher noch mal erklären könntest.

00:09:31: was versteht ihr in eurem Fachbereich als Reha.

00:09:36: Und danach als echtes training?

00:09:39: also für mich ist der Anspruch jemandem der mit einer Verletzung kommt sehr zügig wieder in die Bewegung zu bringen.

00:09:51: Ich glaube, da muss man nochmal unterscheiden.

00:09:53: Für Menschen ist es wichtig in die Bewegung zu kommen.

00:09:57: Training beinhaltet dann verschiedene Aspekte der Inhaltsstruktur und des Aufbaus aber für mich ist der Anspruch jemandem, der etwas erlitten hat möglichst schnell aufzuzeigen hey!

00:10:14: Es sind Anführungsstrichen.

00:10:17: was jetzt diese Sprungelängsverletzung betrifft nur der Fuß und du hast genügend Strukturen, die darüber liegen.

00:10:25: Die auch Einfluss auf dieses kleine System haben.

00:10:29: aber wir können schon sehr frühzeitig anfangen hier wieder auf zu belasten und funktionell wieder etwas zurückzugeben im System so dass ja sodass du schneller wieder auf die Beine kommst das ist Punkt eins und eben auch diese mentale Komponente mitzuspielen.

00:10:51: Du musst jetzt nicht warten, bis da unten sich das irgendwie wieder so anfühlt als könntest du wieder etwas tun.

00:10:57: Sondern ich zeige dir als Therapeut genau das was du brauchst und das kann schon sehr frühzeitig wieder anfangen.

00:11:08: Vielen Dank dass du das so toll erklärt hast.

00:11:11: Ich glaube es ist auch für ihn ein bisschen verständlich.

00:11:17: Was unterscheidet denn?

00:11:19: Deine Arbeit von der klassischen Krankengymnastik?

00:11:28: Man möchte jetzt damit natürlich niemanden zu nahe treten.

00:11:31: Aber ich glaube, dass der größte Unterschied darin liegt, dass Krankengymnastik häufig zu lange auf der Bank stattfindet und man zu lange klein denkt und zu wenig die Möglichkeiten ausschöpft, die man eigentlich hat.

00:11:56: Und ich glaube da liegt der größte Unterschied und das ist ein ganz wichtiger Aspekt für mich aber auch für mein Team und für das Konzept Meijers dass wir eine Individualität und auch Meijors also MYOS heißt ja auch My Own Solution, dass wir Individualität Lösungsansätze entwickeln, die auf individueller Basis passieren und frühzeitig – das hatte ich ja gerade schon erwähnt – Bewegung wieder stattfinden lassen.

00:12:30: Ich glaube, dass macht den größten Unterschied.

00:12:34: Jetzt komme ich mit der nächsten kritischen Frage so ein bisschen um die Ecke.

00:12:39: Wird dieser Übergang oft zu spät gemacht?

00:12:46: Ja!

00:12:50: Sowohl Therapeuten als auch diejenigen, die es betrifft sich selbst in solchen Phasen zu wenig zutrauen und vielleicht zu lange in Phasenhängen bleiben.

00:13:04: Es gibt ja sogenannte Phasemodelle in Rehabilitationsprozessen, die an Zeiten gebunden sind also Tage wochen nach Operation oder auch konservativen Versorgungen.

00:13:19: Ich glaube, man muss von dem so ein bisschen wegkommen sich nur auf Zeit zu verlassen weil es gibt auch funktionelle Schemen und man kann Funktionen beurteilen.

00:13:34: Und ich glaube da geht das dann auch wieder so ein bischen auseinander.

00:13:37: manchmal passt es nicht ganz ins Zeitrasta und dann ist man vielleicht auch ein Stück weit früher dran als denkt dran sein zu können.

00:13:46: Und deswegen ist es für mich wichtig, dass wir Funktionen beurteilen und eben auch die Compliance des Menschen der das gerade macht.

00:13:55: Das ist sehr unterschiedlich.

00:13:56: Manche sind früher dran weil sie sehr pushen, manche sind ein bisschen später dran, weil sich noch nicht so richtig trauen.

00:14:03: Ich glaube da ist wieder dieses Zusammenspiel in einer Kommunikation mit der Person extrem wichtig.

00:14:13: Ich möchte auch gleich dazu sagen, genau dieser Übergang von dem wir gerade gesprochen haben ist glaube ich auch ganz wichtig dass der Patient auch sagt was er will und wie es will.

00:14:20: Und das er auch mitmacht weil ihr

00:14:26: könnt nicht

00:14:28: die Hand auflegen und dann ist alles wieder super sondern das ist ja auch immer eine Patienten Geschichte dabei.

00:14:35: Lass uns mal in die nächste Phase reingehen Die Belastungssteuerung Das ist ja schon ein ganz wichtiger Punkt.

00:14:43: wie steuerst du denn die Belastung konkret nach Gefühl oder mit Daten, weil das ist jetzt auch mittlerweile ja schon sehr viel auch mit Daten verbunden.

00:14:53: Kannst du uns da mal ein bisschen mitnehmen?

00:14:56: Am Ende des Tages macht es Sinn beides zu tun.

00:15:00: zum einen erfassen wir natürlich zu bestimmten Zeitpunkten diverse Parameter.

00:15:10: Kraftparameter sein, das können Gelenkwinkel sein, Ranges of Motion.

00:15:15: Das können Seitenvergleiche sein.

00:15:18: wir nutzen auch gerne operative Diagnostik um bestimmte Daten zu erheben auf die wir uns beziehen können.

00:15:27: aber Daten sind eben nicht alles so und da ist es dann eben auch wieder wichtig zu gucken wie ist das Feedback der Personen?

00:15:38: Das kann von Tag zu Tag unterschiedlich sein.

00:15:41: Ich hatte ja vorhin schon gesagt, so ein Reha-Prozess ist auch eine Wellenbewegung.

00:15:45: Das ist mal besser, das ist immer schlechter und deswegen ist für mich jeder Tag eigentlich auch immer wieder ne ganz kleine neue Anamnese wenn die Person zur Tür reinkommt es erst immer wie geht's dir heute?

00:15:59: Wie fühlst du dich?

00:16:01: Was hast Du von gestern mitgenommen?

00:16:03: Gehts Dir besser?

00:16:04: Gehts Dir schlechter?

00:16:06: Und da fange ich an neu anzusetzen.

00:16:10: Nicht übers Ziel hinaus zu schießen, nicht zu sehr zu warten sondern möglichst immer den Sweet Spot zu treffen der für den Moment optimal ist.

00:16:23: Also unsere Zuhörerinnen können jetzt schon sehen das sind sehr viele kleine Puzzlestücke die aber ineinander greifen müssen damit ein Training und gerade in dieser Basis der Belastungssteuerung dass auch alles einmal im Frei funktioniert.

00:16:41: Jetzt kommen wir mal in den Leistungsaufbau.

00:16:43: Wann beginnt der Aufbau?

00:16:45: zur eigentlichen Performance?

00:16:52: Ich kann das gar nicht so klar abgrenzen, für mich ist ein Sportler mit einer Sprungelängsverletzung, der hat natürlich extrem viel Anspruch an sich selbst zu schnell es geht, zudem zurückzukommen was er eigentlich tut und Deswegen muss ich mit jemandem auch ganz, ganz klar von vornherein diesen Weg und den Anspruch an Performance Steigerung oder Performance Entwicklung wiedererlangen wie auch immer du es nennen möchtest sofort zu starten.

00:17:29: Und alles was sich vom ersten Moment an mit der Person tue soll dazu dienen die Performance wiederzuerlangen oder sie zu verbessern.

00:17:39: und deswegen ist das für mich Es gibt für mich nicht so diesen einen Moment, wo dieser Cut da ist und ich sage okay jetzt fangen wir an mit der Performance.

00:17:47: Sondern du performst schon auch in Rahmen deiner Möglichkeiten Mit der Verletzung So gut es geht und dem höchsten Niveau auf den ich dich haben möchte.

00:18:00: Ich habe mir genau diese Antwort gewünscht Matthias Und ich bin ja auch sehr dankbar dafür.

00:18:07: Was fehlt denn vielen wenn sie eine Anführung Strichen fertig therapiert sind?

00:18:16: Was fehlt den meisten, wenn sie fährt?

00:18:17: Ja.

00:18:17: Also ich glaube so dieser... Wir haben den Moment, wenn wir jemanden therapiert haben oder durch diesen Prozess zurückgeführt haben diese Transfer zurück in den Verein um dann zu wissen ja wo stehe ich jetzt was passiert wenn ich jetzt zurück beispielsweise in den Vereinen komme?

00:18:39: was machen die mit mir?

00:18:41: das kann nicht mehr selbst zutrauen.

00:18:44: Hierfür ist es wichtig, dass wir die Verantwortung dafür tragen.

00:18:47: Dass da eine gute Übergabe stattfindet und das dann eben auch die Departments in den Vereinen dafür sorgen, dass es da nahtlos weitergeht und dafür Sorge tragen, dass das Selbstbewusstsein und die Konfidenz des Athleten weiterhin gefördert wird, dass er körperlich und mental immer am gleichen Punkt steht.

00:19:12: Verstehst du, was ich meine?

00:19:13: Also dass da eine Balance ist.

00:19:14: Dass er sich körperlich nicht besser fühlt als er mental drauf ist weil er sich vielleicht noch nicht so richtig traut aber er könnte Aber genauso umgedreht das er sich nicht mental stärker fühlt Als es seinen Körper eigentlich hergibt Weil das sind immer die Momente wo's dann auch zu Rezidiven kommen kann.

00:19:31: Ja

00:19:33: Das ist sehr gut angesprochen.

00:19:34: Ich finde das ein ganz ganz wichtiges Thema und ich bin ja auch froh dass in den letzten Monaten und auch Jahren schon dass immer mehr auch rauskommt, weil du das Thema auf Profisportler angesprochen hast.

00:19:48: Egal in welchem Bereich jetzt ob das Fußball-Leichtathletik-Handball, Tennis oder sonst irgendwas ist... Dass die ja auch sagen Ja also ich bin gesund Oder mir geht es wieder gut Ich bin von der ganzen Physik und der Athletik hergestellt Aber der Kopf ist noch nicht so weit.

00:20:08: Das ist schon ein ganz wichtiger Punkt bei diesem ganzen Ding.

00:20:12: Wie weit ist denn der Kopf?

00:20:14: Also ist die Therapie schneller gewesen, als der Kopf das eigentlich verarbeiten kann.

00:20:17: Das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt wo wir mit Sicherheit auf eine oder andere Folge nochmal genauer darauf eingehen.

00:20:25: Jetzt hast du mir Gott sei lang den Übergang sehr leicht gemacht und wir haben den nächsten Steps so'n bisschen Profi-Sport als Labor genannt.

00:20:38: Profi Sport ist ja wie ein Hochleistungslabor.

00:20:41: eigentlich was... Können denn, sag ich mal der normale Patient, der nicht professionell in einem Verein oder im Bereich den er sportlich durchführt, lernen von genau diesen Patienten?

00:21:01: Der normale Patient vom Profi-Sportler.

00:21:04: Also ich denke dass der Profisportler sich auf das was... was er eigentlich tut und zwar Heizu-Performen abliefern zu müssen, diesem großen Druck sich auszusetzen um dem auch gerecht zu werden.

00:21:25: Ich glaube da lässt sich der normale Patient weil er eben vielleicht auf physischer Ebene nicht demgleichen ausgesetzt ist aber mental schon ja.

00:21:39: ich glaube da ist die Möglichkeit dass der normale Patienten vom Profi auch lernen kann.

00:21:46: Tolle Podcasts und da gibt es auch tolle Interview von Sportlern, die ihr Mindset nach außen tragen.

00:21:55: Wie sie solche Reha-Phasen oder solcher extreme Phasen von ganz oben nach ganz unten zu fallen profitieren können sich anzuhören.

00:22:07: Was durchleben diese Menschen in solchen Phasen?

00:22:11: Und was kann ich daraus ziehen, um mein eigenes Mindset so ein Stück weit zu adaptieren und aus dem Negativen mir das bestmögliche doch irgendwie noch rauszuziehen.

00:22:26: Um aus dem Minus einfach einen Plus zu machen!

00:22:29: Ich glaube da kann man viel lernen und Mindset bewegt Die größten Berge.

00:22:39: Matthias, vielen Dank dafür.

00:22:41: schon mal für die Antwort.

00:22:43: Jetzt kommen wir mal ganz speziell zu dir.

00:22:46: Du hast ja einen ganz speziellen Ansatz Könnte man jetzt sagen.

00:22:50: Man könnte es auch individuell nennen Sehr strukturiert.

00:22:56: Warum bist du von deinem Ansatz überzeugt?

00:23:00: Und nehm uns mal ein bisschen mit in deinen Ansatz rein.

00:23:02: nochmal zusammengefasst was wir vorher so schon immer wieder angesprochen haben.

00:23:10: Aber warum bin ich von meinem Ansatz überzeugt, wenn ich das nicht hätte?

00:23:14: Wenn ich keine Überzeugungskraft in das hätte was sich tue.

00:23:18: Ich glaube dann wäre ich nicht authentisch.

00:23:21: Von daher glaube ich sehr an das was ich tue und über die Zeit hat es sich natürlich auch gezeigt dass die Menschen mit denen wir arbeiten Mit der gleichen Überzeugungen entweder zu uns kommen, weil sie es von jemand anderem gehört haben oder das gleiche erlebt haben was andere bei uns schon erlebt haben und dadurch mit Überzeugung auch wieder gehen.

00:23:44: Das ist mal das eine!

00:23:45: Was macht unseren Ansatz aus?

00:23:47: Ich denke dass es wichtig ist weit über den Tellerrand hinauszuschauen und eben nicht nur Strukturen oder die verletzten Areale anzuschauten sondern ganzheitlich den Menschen zu betrachten Und alle Aspekte, die Einfluss auf eine Verletzung oder auf das körperliche System haben können mitzubetrachten.

00:24:13: Dazu gehören eben auch das Nervensystem.

00:24:17: Dazu gehört Zähne.

00:24:20: Die Zähnen sind extrem wichtig im Kontext zu Entzündungen im Körper, Einfluß aufs Nerven-System, Einfluß Statik und all das, wenn man das alles mit an Bord nimmt in seinen Betrachtungsweisen.

00:24:41: Es ist ein absoluter Mehrwert in der Herangehensweise und dann eben auch im Umgang mit Menschen zu arbeiten.

00:24:50: Und es macht aus meiner Sicht mehr als Sinn, dreihundertsechzig Grad zu blicken und zu denken.

00:24:58: auf jeden Fall Ich fand den Ansatz jetzt ganz gut, oder die Beschreibung ganz gut mit den Zähnen.

00:25:03: Es gibt ja tatsächlich aktuell einen deutschen Nationalspieler der sicher auch die Weisarztäne ziehen hat lassen weil die Verletzungsphasen einfach zu oft waren, zu häufig waren und tatsächlich dadurch gezeigt hat dass es weniger geworden ist finde ich sehr interessant dass du das auch noch mal hiermit ansprichst.

00:25:23: Hast du jetzt gerade noch was gesagt?

00:25:26: Die Veränderungen über die Zeit wie du das ganze aufgebaut hast.

00:25:31: Was hat sich denn bei dir über die Jahre denn so verändert?

00:25:39: Also, man sammelt ja Erfahrung über die jahre und ich bin jetzt... Ich würde mich jetzt schon als Alpenhasen bezeichnen.

00:25:49: Die Zeit, die ich jetzt hatte um Erfahrungen zusammen mit Menschen zu arbeiten, Athleten zu betreuen am höchsten hoch, am tiefsten tief.

00:25:59: Ich denke, dass die Erfahrung mit jemandem gemeinsam etwas zu erreichen oder etwas aufzubauen das Beste und Wichtigste ist was du haben kannst.

00:26:10: Das kann kein Lehrbuch!

00:26:12: So.

00:26:14: ich hatte aber auch einen Moment bei dem ich meinen Blickwinkel im Umgang mit dem Körper sehr stark verändert habe und das war der Punkt als sich merkte, Und dieses Arbeiten mit Muskelstruktur, in Ketten und so weiter.

00:26:35: Dass das nicht ausreicht sondern dass da andere Aspekte auch noch eine Rolle spielen.

00:26:40: Das ist das Nervensystem.

00:26:43: Es gibt ein Institut in Amerika SeaHealth die sich sehr auf das Nervensystem, auf Hirnareale Perifere Nerven auf das zentrale Nervensystem.

00:27:01: Also es geht sehr in die Neuroanatomie und Neufunktionalität rein, die sich sehr darauf beziehen und die Zusammenhänge zwischen körperlicher Performance und dem Nervensystem herstellen.

00:27:14: Und ab dem Moment als ich mich damit auseinandergesetzt habe – und das ist wirklich ein extrem komplexer vielseitiger Weg sich mit der Materie auseinanderzusetzen, es ist nicht einfach die Dinge zu verstehen.

00:27:28: Aber ab dem Moment hat sich mein Mindset ganz klar verändert wie ich Dinge betrachte, wie ich sie angehe und wie sehr unser Nervensystem Einfluss auf unsere Bewegung in unserer Umgebung hat?

00:27:45: Auf jeden Fall!

00:27:49: Man kann ja auch wenn man... Das würde ich eben empfehlen euren Social Media Kanal verfolgt, dann sieht man auch immer wieder was sich da auch ändert.

00:27:58: Also das... Man kann es jetzt gar nicht so pauschal sagen dass und das hat sich über die Jahre verändert, weil du das ein bisschen beobachtet.

00:28:04: Jetzt hast du ja auch wieder mitgeteilt zwei Geräte fliegen raus, ein neues kommt rein.

00:28:10: So verändert sich das auch und ich glaube, dieser Schlüssel für das Ganze auch, sich mit der Zeit zu bewegen, nicht zu extrem Nicht zu viel Gerät, also Mechanik, Daten und so.

00:28:24: Sondern auch Körpergefühl.

00:28:26: und diesen Mittelweg zu finden ist ganz entscheidend.

00:28:29: Ich glaube das macht es tatsächlich bei dir sehr speziell.

00:28:34: Was sind denn so typische Trainingsfehler?

00:28:38: wo du sagst was die Leute falsch machen beim Training?

00:28:45: Meinst Du in der Zusammenarbeit der Therapeuten mit den Patienten oder die Trainierenden selber?

00:28:49: Die

00:28:50: Trainieren dann selber!

00:28:51: Also wenn wir zum Beispiel des Jobben anschauen, Stabilität, Kraftbasis.

00:28:58: Also ich glaube dass viele Menschen sich in dem wie sie sich bewegen und wo sie sich bewegen entweder zu wenig auskennen oder selbst überschätzen.

00:29:13: also grundsätzlich halte ich es für richtig das Bewegung ein Lebenselex hier für uns alle ist.

00:29:23: Jetzt kommt es eben darauf an, in welchem Umfeld bewege ich mich?

00:29:28: Was mache ich sportlich und welche körperlichen Voraussetzungen bringe ich mit.

00:29:33: Und was kann ich dazu beitragen dass sich das was ich tue auch auf eine gesunde Art-und-Weise tue.

00:29:40: Und so wie du sagst man sieht häufig Menschen die laufen und ohne ohne ein geschultes Auge zu haben kann nicht beurteilen So ein Stück weit leihenhaft auch, ob das jetzt gut ausschaut oder nicht.

00:29:55: gut ausschaut und es fängt beim Schuhwerk an.

00:29:59: Das geht über die persönlichen Skills weiter.

00:30:04: also was macht das Knie?

00:30:06: Was macht die Hüfte?

00:30:07: Was mache der Oberkörper?

00:30:09: Und ich denke dass da viel Potenzial ist Menschen auch nochmal ein Stückweit anzuleiten und ihnen aufzuzeigen und zu sagen du Es gibt da ein paar Dinge, die könnte man ändern durch externe Einflüsse möglicherweise durch Einlagen oder andere Tools.

00:30:30: Aber eben insbesondere auch und das halte ich für noch viel wichtiger den Menschen die Bewegung zu zeigen sie zu coaching Sie anzuleiten dass ihnen besseres Verständnis dafür haben was sie tun und wie sie es tun.

00:30:47: Und jetzt haben wir ja vorher schon mal ein bisschen über das mentale gesprochen.

00:30:54: Kannst du uns mal ganz kurz mit herein nehmen, wie trainierst du Vertrauen in den Körper?

00:31:05: Das ist auf jeden Fall eine Sache die lernst du nicht.

00:31:10: Die steht in keinem Lehrbuch.

00:31:12: Es ist so.

00:31:14: ich sage immer entweder hast du es oder du hast es mehr oder weniger.

00:31:18: Ich glaube dass man ein Gefühl und Antennen dafür haben muss Wie man mit jemandem arbeitet, wie man mit jemandem spricht.

00:31:26: Wie ich jemanden abhole und Vertrauen in den Körper reinzubekommen oder wieder zu erlangen passiert bei mir durch viel Kommunikation.

00:31:41: Ich frage permanent im Training Wie fühlst du dich?

00:31:47: Mit dem was wir gerade tun!

00:31:49: Ich bin ganz viel auf Feedback angewiesen Und dann merke ich Oder kriege ich als Feedback, es fühlt sich gut an oder es fühlte sich noch nicht gut an.

00:31:58: Kann ich progressiv sein?

00:31:59: Muss ich rekresiv

00:32:00: sein?".

00:32:01: Ich erlebe und schaue sehr genau hin – da habe ich ein geschultes Auge mittlerweile – wie jemand etwas tut.

00:32:09: Streit ja eine Sicherheit aus in dem was er tut, streitet das nicht aus.

00:32:13: will er mehr, will er weniger... Ich glaube dass es ganz wichtig ist, dass man auch ab einem bestimmten Zeitpunkt auch nochmal zur Verletzung zurückgeht und die Menschen noch mal mit dem konfrontiert, was da eigentlich passiert ist um da auch eine Traumabewältigung stattfinden zu lassen.

00:32:35: Kann ich mir das anschauen?

00:32:36: Ich hatte jetzt einen Spieler aus der österreichischen Liga, er hat sich ein Kreuzbandriss zugezogen und konnte sich bis zu dem Zeitpunkt wobei uns nicht anschauen was da passiert ist Ein ganz wesentlicher Bestandteil in der Rehabilitation, dass man nicht nur physisch heilt sondern auch seelisch heilt um die volle Performance wieder zurückzukriegen.

00:33:28: Warum sind gewisse Übungen wichtig und was trainierst du da genau?

00:33:36: Also es ist so ein Prozess natürlich schon lang.

00:33:40: Es kommt immer auf den Schweregrad der Verletzung an, auf die beteiligte Struktur, auf das, was dann im Körper passiert.

00:33:49: Ich meine am Anfang ist erst mal die Phase der Immobilisation.

00:33:56: Das heißt... Wir haben Schwellung, wir haben Rötungen.

00:34:01: Es entsteht Wärme.

00:34:02: also wir haben all das in der Struktur was dazu führt dass dem Körper erst mal signalisiert wird hey da unten ist gerade etwas passiert Was nicht hätte passieren sollen.

00:34:16: Dem Ganzen voran steht natürlich schmerz was durch unser Nervensystem im Prinzip ausgelöst wird Schmerzverarbeitung und dann eben Ja, und dann eben die zu startenden Interventionen.

00:34:31: Am Anfang kannst du mit der Struktur nicht viel machen.

00:34:35: Das ist erst mal Gesetz.

00:34:40: Am anfang geht es erstmal darum, die Struktur zu entlasten, die Schwellung zu reduzieren den Entzündungsprozess, der da ist auch erst einmal stattfinden zu lassen.

00:34:54: das ist wichtig.

00:34:56: ich erlebe es immer wieder dass mit Kälte gearbeitet wird und sehr viel Kaltes appliziert wird, um logischerweise Schmerz zu reduzieren.

00:35:08: Aber das hat natürlich auch Einfluss auf den Entzündungsprozess und wir brauchen diese Entzünden Mediatoren, um eben auch Heilung da unten stattfinden zu lassen.

00:35:20: Deswegen da auch mit Vorsicht.

00:35:22: aber ich kann natürlich durch Darüber liegende Strukturen.

00:35:28: Wenn es jetzt das Sprunggelenk ist, dann liegt darüber sehr viel wenig darunter.

00:35:32: aber ich kann an anderen Struktulen arbeiten die dazu führen dass ich schneller wieder meinen Fuß einsetzen kann um einen normalen Gang zurück zu kommen.

00:35:46: der Gang ist am Anfang ganz wichtig.

00:35:48: Es gehört dazu dann sanfte Mobilisationen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten durchzuführen, die Bewegung wieder langsam zurückzubringen.

00:36:00: Passiv aktiv dann auch wieder muskulär anzusteuern und ich kann dir jetzt eine stunde lang Minimum darüber erzählen wie ich vorgehen würde so ne Struktur anzugehen.

00:36:13: aber das wichtigste ist mich kommt immer wieder darauf zurück dass man der Person vermittelt hey!

00:36:22: Das is wirklich nicht schön was du da hast Aber du kannst schon ganz viel machen, um dich darauf und deinen Fuß darauf vorzubereiten schneller wieder in die Belastung zu kommen.

00:36:35: Noch einen letzten Satz dazu wir haben ein ganz tolles Gerät das ist eine Anti-Schwerkraftlaufband.

00:36:41: Und zwar kann ich Menschen mit einer akuten Verletzung schon sehr früh da wieder reinstellen Die Schwerkraft wegnehmen den Körper total entlasten auch schon fast in der akuten Phase langsam wieder beginnen zu gehen, zu spüren, Dynamik zu entwickeln und dann eben auch der Person zu vermitteln hey ich kann mich bewegen.

00:37:12: Ich bin schon wieder am Gehen.

00:37:14: das macht mit dir mental natürlich brutal viel.

00:37:17: auf jeden Fall.

00:37:18: man sieht ja auch dass wir immer häufiger jetzt auch hergenommen bei den Zentren die sie überhaupt haben.

00:37:22: meistens sind ja die Investitionskosten auch dafür so hoch, dass das tatsächlich ja nur nicht mehr alle Fußballvereine haben.

00:37:31: Ich finde es toll und bin dir auf jeden Fall dankbar, dass du uns mal auf diesem Weg damit genommen hast!

00:37:39: Jetzt haben wir ja ein System also ein Gesundheitssystem und die Realität.

00:37:46: Gibt es in unserem Gesundheitssystem eigentlich Raum für gutes Athletiktraining?

00:37:55: Also... Es ist nicht so einfach.

00:37:59: Ich meine, unser Gesundheitssystem unterstützt ja vor allem in Momenten wenn die Leute krank sind und Krankheit heißt ich geh zum Arzt, ich bekomme ein Rezept, ich gehe zur Physiotrainingstherapie und lasse mich dann therapieren.

00:38:21: Ich finde es wichtig dass wir von unserem Mindset verstehen, dass Prävention der deutlich sinnvollere Weg ist, Dinge anzugehen um Verletzungen vorzubeugen.

00:38:39: Das ist mal der grundsätzliche Ansatz.

00:38:43: Ich denke das Menschen immer erst dann intensiv in ihre Gesundheit investieren wenn das Kind schon im Brunnen gefallen ist.

00:38:54: und ich glaube da muss es einen Wechsel geben dass man proaktiv dafür sorgt auch finanziell, das gehört einfach dazu.

00:39:06: Dass man Wege findet seine Gesundheit präventiv auf ein Fundament zu stellen mit dem ich möglichst langfristig gut funktionierend meinen Alltag oder meine sportliche Aktivität ausführen kann.

00:39:23: und Ich glaube da... im Bezug auf unser Gesundheitssystem schon ein Aspekt, wo ich Schwächen auf Systemseite sehe.

00:39:37: Aber eben auch Schwächen im Individuum sehe wie man Gesundheit eigentlich angeht.

00:39:47: Matthias vielen lieben Dank für die offenen Worte und dass du es so ausgeführt hast und auch gleich gezeigt hast.

00:39:56: okay Es gibt vielleicht im System ein Problem, aber dieses Problem kann man lösen.

00:40:03: Dafür findet man die Lösung klasse.

00:40:07: Jetzt haben wir ja mal Richtung Ende hin unsere Kategorie.

00:40:12: Da fahren wir mal den Profi.

00:40:15: Drei Dinge, die du jedem Verletzten über Training mitgeben würdest?

00:40:21: Jedem Verletzen!

00:40:25: Also als allererstes meine erste Empfehlung ist Stelle dich der Situation mit voller Akzeptanz und schaue nicht nach hinten, sondern schau nach vorne.

00:40:41: Das ist das Wichtigste, glaube ich.

00:40:45: Das Zweite ist vertraue dich Menschen an die dich dabei unterstützen bestmöglich wieder zurückzukommen Und das sind nicht nur Therapeuten Sondern dass es auch das Umfeld in dem du dich bewegst Familie Freunde Kinder etc.

00:41:05: Das gibt unglaublich Kraft.

00:41:10: und wenn du denn dann schon zurück bist, dann tu alles das was dir passiert ist möglichst nicht nochmal passiert und sorge dafür dass du eigenverantwortlich eigenständig mit eigenen Routinen bestmöglich deinen Körper auf die Säulen stellst um eben performen zu können.

00:41:41: Das sind die drei Dinge, die ich sehe.

00:41:44: Matthias vielen lieben Dank für die wirklich wertvollen Tipps und für die tolle Beschreibung auch!

00:41:51: Und ich sage zum Ende viel lieben dank dass du Gast warst heute bei Medizin direkt

00:41:59: sehr gerne.

00:41:59: Ich kann nur jemand empfehlen schaut mal auf der Webseite vorbei schaut auf der Instagram Seite vorbei.

00:42:08: Ihr findet alles in den Show Notes auch und wenn euch die Folge gefallen hat, dann lasst uns ein Like da vom Sterne usw.

00:42:17: Und sag vielen lieben Dank dass du euer Gast hier warst!

00:42:20: Ich danke auch, Danke!

00:42:43: finden Sie auch auf unseren Social Media Kanälen, auf Instagram, TikTok und weiteren Plattformen.

00:42:49: Vielen Dank fürs Zuhören – bis zur nächsten Folge!

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