Hüftarthrose & künstliche Hüfte – wann eine OP wirklich sinnvoll ist, verständlich erklärt von Prof. Dr. Beckmann

Shownotes

Zu Gast: Prof. Dr. Beckmann Chefarzt Orthopädie & Unfallchirurgie Schwerpunkt: Endoprothetik (Hüfte & Knie)

Podcast: MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast „Medizin sehen. Verstehen. Entscheiden.“

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00:00:01: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Medizin direkt dem Medizin Podcast.

00:00:10: Hüftschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen, warum Menschen im Alltag plötzlich eingeschränkt sind ein Ziehen in der Leiste Probleme beim Schuhe anziehen oder das Gefühl dass jede Bewegung schwerer fällt als früher.

00:00:21: viele fragen sich dann ist es nur verschleiß oder schreckt mehr dahinter?

00:00:26: Und vor allem wann reicht eine konservative Therapie noch aus und wann ist der lichtige Zeitpunkt für eine Operation?

00:00:33: Genau darüber sprechen wir heute.

00:01:00: Nehmen Sie mal unsere Zuhörerinnen und Zuseher mit in dem Ganzen.

00:01:10: Woher kommen sie, wie kamen sie auf Orthobedee?

00:01:13: Und wie war der Weg bis jetzt?

00:01:16: Also ich bin jetzt über fünfzig und ich habe diesen Beruf tatsächlich gewählt schon sehr früh.

00:01:27: Ich denke mit fünfzehn etwa.

00:01:30: Schlüsselerlebnis war dass ich mich an einer Flasche geschnitten hab.

00:01:34: Ich wollte nicht akzeptieren, dass der Drehmechanismus dieser Wasserflasche nicht aufgeht und hat eine Zange angesetzt.

00:01:40: Man abgerutscht und hat mir wirklich sehr böse hier reingeschnitten.

00:01:44: Und ich hatte just an dem Tag ein befreundetes Ehepaar dabei die Notarzt fahren... ...und die haben mich dann vor Ort noch genäht also betäubt, genährt alles direkt vor Ort.

00:01:56: Ich musste gar nicht woanders hin.

00:01:57: Das war mitten am Berg!

00:01:58: Und das hat glaube ich das war eines der Schlüsselerlebnisse.

00:02:02: zum anderen habe ich immer sehr, sehr viel Sport gemacht und allein dadurch war die Orthopädie also irgendwas mit Knochen und Gelenken sehr nahe.

00:02:11: Und mein Vater wollte das nie.

00:02:12: Mein Vater wollte sich Politik machen, Wirtschaft machen und wahrscheinlich auch zusätzlich.

00:02:17: dann jetzt noch eine kleine Trotzreaktion, warum ich dann unterm Strich gesagt habe Ich mache Medizin und ab dem Zeitpunkt ging es in diese Richtung und dann hatte ich Glück gehabt.

00:02:29: Medizin hier in München studiert Also Schule in München, bin Münchner gebürtiger Münchnerschule hier in Münchens Studium.

00:02:37: Ich bin dann für zehn Jahre nach Regensburg hab dort habilitiert also ein Professor gemacht war dann zehn Jahre in Stuttgart an einer an der Sportklinik habe dort eine die den Schwermetall also das was ich kann mit Prothetik ausgebaut waren dort zum Schluss Chefarzt und bin jetzt seit vier Jahren Fast auf den Tag, genau seit vier Jahren jetzt in München wieder zurückgekommen.

00:03:06: Eine Klinik beim Herzige Bruder bekannt für vor allem Prothetik aber noch viel mehr.

00:03:12: Aber meine Klinikum für Orthopädie und Unfallchirurgie ist eben vor allen Bekannt für günstliche Gelenke Und da habe ich ein großartiges Team weil das nicht eine Person sondern immer ein riesen Riesenteam.

00:03:27: Und dieser Klinik darf ich eben jetzt vorstehen und das macht sehr viel Spaß, weil ich halt vor allem das mache.

00:03:34: Was ich am besten kann oder das Einzige was ich kann und das von morgens bis abends.

00:03:39: Es ist echt schön zu hören ein Professor und vor allem schön für alle Münchner so gesehen dass sie wieder zurückgekommen sind vom Sparmen Ländle wie ich mal sagen würde.

00:03:50: Vom Kessel zurück in die Landeshauptstadt in München.

00:03:56: Echt wirklich toll.

00:03:58: Tatsächlicherweise möchte ich noch mit reinbringen, die beim Herzchen Bruder sind ja tatsächlich schon eine spezielle Klinik.

00:04:03: So ab und zu wir hatten so auch einen Vorgespräch ein bisschen.

00:04:07: Ab und zu so ein bisschen Untermaradar.

00:04:10: Die Ennobrotätik ist tatsächlich bekannt in Münchern von dem Herrzigen Bruder aber kaum einer glaube ich war es dass die innere Medizin zum Beispiel unter anderem mit medizinischer Abteilung vom FC Bayern München unterstützt Und tatsächlicherweise in Ihrem Team ist ja eine der Mannschaftsärztinnen von den FC Bayern Frauen drin.

00:04:33: Also sehr schon nicht ganz so ohne dem, sag ich mal großen Sport des Fußballs da groß mitzuwirken.

00:04:40: also echt toll.

00:04:43: Sassen Sie uns einmal zu dem Thema kommen auf das wir heute gehen auf die Hüfte.

00:04:49: Jeder kennt's?

00:04:50: Ein Patient kommt zu Ihnen und sagt Ich hab Hüftschmerzen.

00:04:56: Was steckt denn da meistens?

00:04:58: Relativ schwierig zu beantworten, weil Hüftschmerzen hängt vor allem vom Alter ab.

00:05:03: Und es gibt Erkrankungsbilder die im Kindesalter oder Säutlingsalter schon in der Scheinung treten.

00:05:09: Kindesalter im Jugendlichenalter und dann im Erwachsenenalter.

00:05:12: In meiner Sprechstunde kommen vor allem Erwachsene und ältere Erwachsene.

00:05:19: Da ist sehr naheliegend, weil wir eben auch in der Klinik sind die bekannt ist für Endoprothetik.

00:05:24: deswegen kommen sehr viele schon mit Atrose- und atrosischmerzen ganz typischen atrosische Schmerzen das heißt älteremenschen.

00:05:31: In allen anderen Altersgruppen muss man zumindest wissen was da sein kann.

00:05:38: vieles sind dann auch vorboten wenn sie nicht erkannt werden oder nicht therapiert werden, die eben dann zu frühzeitigen Arthosen führen können.

00:05:48: Aber die meisten zumindest in meiner Sprechstunde und wir werden wahrscheinlich im Laufe des Gesprächs immer mehr auch auf die Arthose übergehen ist es so dass das Patienten sind, die schmerzen haben.

00:06:00: typischerweise leisten Schmerzen wellenförmiger Verlauf und eben zu mir kommen aber Konkretgestellten Frage ist es wirklich altersabhängig und dann muss man fauen, was für dieses Alter typisch ist.

00:06:16: Meistens also was ja heutzutage völlig verloren geht ich habe es zum Glück noch unter Pieke auf gelernt dass man an Patienten einmal anfasst das untersucht Und nicht nur das betroffene Gelenk sondern immer auch die angrenzenden Gelenken weil es kann ausstrahlen.

00:06:34: Dass man das macht dann bestätigt mit Röntgen oder sogar einer Schnittbildgebung, Schnittwirkgebung heißt CT, Computertomographie oder MRT, Magnetresonanztomografie.

00:06:45: Dass man das macht aber alles nur ergänzend.

00:06:47: heutzutage kommt einer mit Schmerzen wird ins Röntgen geschickt nicht einmal angeschaut oder gleich ins Kernspin nicht einmal Angeschaut.

00:06:54: man ist doch schlimmer.

00:06:55: Man schaut dann nur auf den Befund dass jemand anders sagt einem was da ist.

00:07:01: und also bei uns wir fassen Leute an Wir schauen uns die Bilder selber an Und schauen dann dass wir mit dem Patienten Entsprechend, egal welcher Altersgruppe sehen was wir dann bestmöglich vielleicht für ihn erreichen.

00:07:14: Das ist

00:07:14: auf jeden Fall schon mal ein riesen Vorteil dass die Patienten auch noch anschauen weil so wie sie es gerade beschrieben haben so ist es tatsächlich ganz ganz oft und das werden wir ja auch von unseren Zuhörern und Zuhören das manchmal überhaupt nicht mehr drauf geschaut wird.

00:07:26: auf den Patienten also Untersuchungen findet nicht mehr statt keine Zeit und so.

00:07:31: am Ende wird also tatsächlich ein Bild gefunden.

00:07:35: ich habe es tatsächlich noch so gelernt Wir schauen erstmal den Patienten an und dann schauen wir uns irgendwann mal das Bild an.

00:07:42: Genau.

00:07:42: Und im Radiologiebefund, den schauen wir unser letztes an und schauen ob sich das matcht mit dem was ich rausgeglichen

00:07:48: habe.

00:07:48: Überbar zusammengefasst genau meine... Also kann man nicht anders um besser sagen genauso.

00:07:53: Herr

00:07:54: Professor jetzt haben Sie ja gerade schon so ein entscheidendes Wort genannt Atrose.

00:07:59: Viele sagen ja real dass es verschleiß aber zu einfach ist es gar nicht.

00:08:05: Wie entsteht denn so eine Hüftatrose eigentlich?

00:08:08: Und warum trifft das den einen früher und den anderen später, da gibt es ja bestimmt auch irgendwelche Studienwissenschaften dazu.

00:08:17: Auch wieder relativ schwierig zu beantworten und ich versuch's möglichst einfach oder plakativ darzustellen.

00:08:26: Die Hüfte ist ein eine Art Kugelgelenk Reifen in einem Auto, in einer irgendeiner Maschinerie.

00:08:41: Das kann nur richtig laufen wenn es gut geschmiert ist und wenn's richtig Form schlüssig zueinander passt.

00:08:49: Wenn das nicht gegeben ist sei es im schlimmsten Fall durch Unfälle wo ein Bruch direkt eine dieser Gelenkflächen betrifft dann entsteht da ne Stufe und dann reibt sich das Kugelager in schnellster Zeit auf.

00:09:06: Das gleiche gibt es aber Klassischerweise, wenn die Formgebung nicht gut ist.

00:09:12: Das ist zum Beispiel im Säuglingsalter klassischerweise die Hüftlisplasie, die fast jeder kennt, fast ausgestorben.

00:09:19: Zum Glück, oder sagen wir mal deutlich reduziert seit einem großartigen Menschen der den Ultraschall und die Untersuchungen eingeführt hat und der Ultraschild verpflichtend ist seit über dreißig Jahren.

00:09:31: Seitdem gibt es das deutlich weniger in Deutschland aber immer noch weil es auch Grenzfälle gibt die nicht gut genug therapiert wurden.

00:09:39: und dann ist die Formgebung nicht gut, dann ist es nicht übergreifend sondern eben nur einen Teil.

00:09:44: Dann entsteht in er ist deutlich mehr Belastung auf einem kleinen Teil und nicht auf die gesamte Fläche was dann die Hüfte kaputt macht.

00:09:51: Es gibt Abrutschen der Hüftköpfe, es gibt Zusammenbrechen durch Blutungsstörungen auch im Kindesalter oder Jugendalter eben dann aber auch im Erwachsenenalter sogenannte Necrosen durch Bluntungsstörung absterben Also quasi der Herzinfarkt, der Hüfte wenn man so will.

00:10:08: Und wenn dann also alles läuft darauf hinaus dass diese runde schöne Formengebungen nicht mehr die Wehrleistet ist.

00:10:17: und ein ganz wichtiger Punkt kommt noch dazu das es so unsere Industrienationen die die Arthrose ist eine Volkskrankheit in Industrinationen und da kommt hin zu vieles was man auch nicht ganz weiß aber Übergewicht, was ein Riesenproblem in den Industrienationen ist nicht nur in Deutschland.

00:10:40: In vielen anderen, das fängt dem Kindesalter an und hört halt leider nicht auf.

00:10:46: Das ist der Bewegungsarmut also nicht diese repetitiven ständigen gesunden Bewegungen dann leider auch der exzessive Leistungssport der natürlich auch durch ständige kleine Traumen so etwas hervorrufen kann.

00:11:03: und last but not least, und wahrscheinlich das Entscheidende ist es zum einen die Genetik dass man irgendwo vorprogrammiert ist.

00:11:11: in manchen Familien kommt das wie früher.

00:11:14: In manchen gar nicht Und da ist aber oftmals auch diese Formgebung schon Die wird vererbt.

00:11:21: Aber das entscheidendste glaube ich und da wissen wir noch am aller aller wenigsten aber das ist glaube ich die Ernährung Das ist der Zucker mit dem Übergewicht sehr sehr häufig Zumindest ein Prä-Diabetes, also eine Präzuckerkrankheit die noch nicht erkannt ist.

00:11:35: Umso schwerer dann zu erkennen ist und um so schwerer angenommen wird sie zu therapieren dieser Zucker plus dann noch eine schlechte Ernährung vielleicht noch mit den ganzen Präparaten die man halt im Supermarkt schon vorbereitet bekommt.

00:11:50: das ist dann wahrscheinlich ein absolut schlimmer Trigger.

00:11:56: Warum ist dann eben deutlich schneller gehen?

00:11:57: Welche Rolle spielen im Vielstellung der Anatomiker zu?

00:12:02: Ganz große Rolle.

00:12:02: Die Hüftesplasie wäre die erste, dieses Abrutschen.

00:12:05: das ist der Klassiker in einem Alter von dreizehn vierzehn also einer der so groß ist wie ich aber halt der Körper noch nicht nachkommt den Muskeln auch nicht nachkommen und der schnelle Wachstumschülbe kriegt.

00:12:16: da gibt es Teile vom Hüfte Kopf die abrutschan.

00:12:19: schlimmer Name Epifysioloises Capitis Firmoris rutscht die Femal-Kappe ein bisschen ab Und wenn das ganz krass ist, dann fällt das auf.

00:12:29: Dann kann man das wieder fixieren.

00:12:31: oder wenn es eben nicht auffällt und nur noch ganz leicht ist die Patienten haben vor allem Knieschmerzen.

00:12:38: Dann fällt es nicht so auf und dann kommen eben die Folgen davon weil's eben nicht mehr ganz rund die Vorabgebung ist, eben erst verzögert und dann einige Jahre später

00:12:48: oder viele Jahre.

00:12:49: Also zum Gefall können wir sagen, dass hat gar nichts mit dem Alter per se zu tun Sondern es sind Zusammenspiele aus sehr, sehr vielen Faktoren.

00:12:58: Absolut!

00:13:01: Jetzt gehen wir mal in die Symptome und Diagnostik rein.

00:13:04: Was sind denn die typischen Symptomen bei denen man hellhörig werden soll?

00:13:08: Wie

00:13:08: immer in der Medizin Es gibt wenig weiß, wenig schwarz oder viel grau Also auch wieder relativ breit.

00:13:16: Klassisch wäre ein Leistenschmerz Das wäre das absolut klassische.

00:13:20: Oder sagen wir mal im groben Bereich der Hüfte.

00:13:23: Im groben Bereich der Hüfte ist aber eben ein weiter Bereich.

00:13:26: Deswegen erneut, was wir vorher schon kurz hatten, angrenzende Gelenke gehören untersucht.

00:13:32: das kann vom Rücken aus strahlen Das können auch mal Weichteile drum herum sein Aber ansonsten wäre es der klassische Leistenschmerz.

00:13:42: Das nächste und vielleicht noch eins weiter Knie-Schmerz, auch ein Knie.

00:13:47: Schmerz kann nur durch die Hüfte.

00:13:48: Ich habe der schlimmste Patient an den ich mich erinnere ist sechsmal, sechsmal am Knie operiert worden.

00:13:56: Kein einziger hat die Hünfte bis dato untersucht

00:13:59: gehabt.

00:14:00: Die Kniekwerzen wurden nicht besser denn er hatte nichts.

00:14:03: Er wurde sechs mal im Knieoperiert weil er ausschließlich Knie schmerzen hatte obwohl nur die Hüpfe kaputt war und man nur die hüfte dann korrigieren konnte.

00:14:12: also das kann auch sein dass es eher seltener Aber gibt es auch.

00:14:16: Also noch mal klassisch der Leistenschmerz, der ganz häufig wellenförmig ist.

00:14:21: das heißt Mal ist es besser dann wieder schlechter wieder besser wieder schlechter aber schraubt sich immer weiter hoch und dann fällt Patienten auf dass sie... aber das sind schon fortgeschrittenere Genen, dass sie nicht mehr selber an die Schuhe runter kommen wenn's einem selber auffällt, dass man hinkt oder dass ein Leute darauf ansprechen, dass Aber der Klassiker sind leistenschmerzen, vor allem wenn man aus der Ruhe aufsteht.

00:14:47: Also lange sitzen so wie wir jetzt tun und danach aufstehen dann die ersten Schmerzen.

00:14:51: Dann wird es in der Belastung etwas besser und wenn's dann zu viel Belastungen wird kommen wieder vermehrte Schmerze also Ruheschmerzen oder Anlaufschmerzen?

00:14:59: Anlauf schmerzen dann belastungsstarktbelastungsschmerzen.

00:15:03: Dann ruhisch merzen und dann Nachtschmerz.

00:15:05: Wenns dann nachts auch schon weh tut... ...dann ist sowieso

00:15:11: Besonderweise kann ich das mit zufügen.

00:15:13: Ich habe tatsächlich schon mal gesehen, wo der Patient an der Wirbelsäule sogar verschleift worden ist, obwohl es eigentlich die Hüfte war.

00:15:20: Daran

00:15:21: schließend hat man dann nämlich das ganze Konstrukt wieder rausgebaut.

00:15:24: wenn man festgestellt hat ne es war gar nicht die hüfte sondern... Es waren natürlich alles ein enges Feld.

00:15:33: deswegen ist gerade die Untersuchung so wahnsinnig wichtig und da steigen wir jetzt auch gleich direkt drauf ein.

00:15:38: Wie sieht denn so, ich sag jetzt mal einfach eine Klasse für Untersuchungsweg bei Ihnen außen?

00:15:43: Patient

00:15:44: kommt.

00:15:45: Ich schaue mir an wie er läuft.

00:15:47: Bei den meisten... Gut, ich habe natürlich ein besonderes Auge dafür weil ich nichts anderes mache.

00:15:54: Aber man sieht sehr häufig schon einen Hinken und klar kann man nicht immer heraussehen woran das Hinken jetzt liegt aber eben doch sehr sehr häufig gibt es verschiedene Hinkformen in denen man ganz gut unterscheiden kann.

00:16:08: Es gibt aber auch Leute, die völlig normal reinlaufen.

00:16:12: Dann, also das Obzehenspitzenstandversengang zumindest geht was Hinweise dann auf andere Pathologien geben kann.

00:16:22: und dann ist der Klassiker dass sich Patienten hinlegen und man die Hüfte in die Hand nimmt Das Knie beugt und dann Drehbewegungen in der Hüftemacht und klassischer Weise Das, was auch im Patienten irgendwann nicht mehr an die Schuhe runterkommt oder nur mit Ausgleichsbewegungen.

00:16:38: Weil manche Drehbewegung in der Hüfte gehen oder deutlich eingeschränkt sind und dann auch in der Regel verbunden sind mit Schmerzen.

00:16:46: Die Innenrotation der Hünfte ist das Klassische, was als erstes aufhört.

00:16:51: Und irgendwann kann man es da nicht mehr ganz strecken, nicht mehr beugen.

00:16:55: Wenn's soweit ist, erkennt jeder, dass jemand hin.

00:17:00: Gut!

00:17:01: Dann hat man das Ganze untersucht?

00:17:03: festgestellt in der Untersuchung und dann geht er der Weg wahrscheinlich weiter.

00:17:07: So wie wir vorher gesagt haben, man noch bald betonen kann, kam nicht von mir oder auch von uns beiden untersuchen, dann bestätigen mit dem Röntgen und wenn man dann nicht weiter kommt oder das auch noch nicht hundertprozentig kleisen, dann in Richtung Schnittbegebung also MRT oder CT.

00:17:25: Ja bei uns geht er natürlich zuerst ins Röentgen.

00:17:29: Das haben wir gleich, das ist gleich verfügbar.

00:17:31: Das kriegt man noch überall.

00:17:32: Es gibt keine Galwohnung.

00:17:34: mal bei uns natürlich nicht aber auch außerhalb.

00:17:37: Es sind keine langen Wartezeiten und dann macht man eben einen Hüftröntgen in der Regel immer.

00:17:42: Bei allen Röntgendbildern immer.

00:17:44: Und vielleicht auch für jeden zu mitnehmen jedes Gelenk muss jeder Knochen, zwei Ebenen geräumt werden denn so von vorne gesehen es eine Ebene.

00:17:57: Aber erst wenn man Hintereinander sieht man, dass es nicht so steht.

00:18:03: Und deswegen immer zwei Ebenen um zu erkennen was die Pathologie ist und sowas ist an der Hüfte.

00:18:11: auch danach dann immer zwei Ebene.

00:18:13: Jetzt haben wir ja das Röntgenmüll gemacht, das CT gegebenenfalls oder auch das MRT.

00:18:17: jetzt haben wir den befunden.

00:18:19: aber das heißt da nicht immer automatisch dass es operiert?

00:18:21: Nein!

00:18:22: Dann gehen wir mal in diesen Bereich konservative Therapie rein.

00:18:25: Welche Möglichkeiten gibt es denn überhaupt konservativ

00:18:28: zu therapieren?

00:18:29: Das richtige Operation ist immer das letzte, wenn alles andere nicht mehr hilft.

00:18:33: Wobei man sagen muss, konservative Therapie ändert nichts an der Grundsituation sondern kann höchstens den Verlauf der Wellenförmige sich hochschraubt verlangsamen und die Progression verlangsam oder zumindest angenehmer machen.

00:18:52: Aber absolut der erste und richtige Weg, weil noch mal Operation ist das letzte.

00:18:56: Und ich sage auch meinen Patienten immer Ich kann von schlecht auf gut kann nicht.

00:19:00: Von gut auf sehr gut Kann ich mich nur, weil ich Metall da reinbaue geht

00:19:05: nicht

00:19:07: Konservativ klassisch und das aller allerschwierigste Nämlich die Patienten an ihrer eigenen Nase vor ihrer eigene Haustür zu gern erfassen Ist Gewichtsabnahme Ernährung Bewegung Also die drei Sachen, die wir vorgesagt haben.

00:19:23: Die wichtigsten sind was aber der Schwerste ist weil sich selber umzustellen und wir leben leider heutzutage in einer Gesellschaft, wo man lieber eine Tablette mehr nimmt richtigen statt irgendwas anderes zu ändern.

00:19:37: dann als nächstes tatsächlich Physiotherapie was in die gleiche Richtung Bewegung geht kankendomastik Physitherapie sehr gut Physi Therapie machen halt manche das auch wieder.

00:19:48: schade.

00:19:49: die zwanzig Minuten vierzig Minuten Die sind quasi in Tropfen auf dem heißen Stein.

00:19:53: Helfen toll, sind vor allem in meinen Augen auch dazu gedacht Patienten Ideen zu geben was sie dann vielleicht selber machen könnten.

00:20:00: Also selber dann weiterführen Hausaufgaben mitnehmen die machen aber ob das dann umgesetzt wird sei da hingestellt.

00:20:08: einige machen es viele machen es gar nicht.

00:20:10: also nur irgendwie sagen mach mal funktioniert nicht man muss auch selber aktiv werden.

00:20:14: Das nächste ist dass man Schmerztabletten nehmen kann wenn's mal ganz schlimm ist.

00:20:20: manche haben ja Sprechen hervorragend an, wenn man jetzt sagt ich kann aber keine riesen Wanderungen, keine stundenlange Wanderung mehr machen.

00:20:29: Nimmt man halt mal eine Tablette und viele sind dann für die ganze Woche schmerzfrei oder auch nach der Wanderungs noch schmerzt frei?

00:20:35: Das kann man machen!

00:20:35: Und wenn das nicht tagtäglich morgens und abends ist, ist das doch absolut verträglich und hat keine gesundheitlichen großen Risiken.

00:20:45: Und als nächstes gibt es dann alle möglichen Arten von Infiltrationenspritzen ins Gelenk, die helfen können.

00:20:52: Die verkauft werden als Knopelaufbauspritzen was so nicht ganz stehen gelassen werden kann.

00:21:01: Die schmieren das Ganze, die schaffen eine gewisse Ernährung, schaffen ein Milieu den Entzündungsreiz.

00:21:08: diesen Gelenkerthose entsteht immer eine Abwärtsspirale, Den Knorpel auch noch weiter schädigt.

00:21:16: Diese Kaskade zu durchbrechen, heilt den Knorpeln nicht mehr aber kann ihn noch etwas konservieren in dem Zustand für Javi.

00:21:23: Also praktisch die Schmierde wieder ins Lenk rein damit es vielleicht wieder eine Zeit lang runterläuft.

00:21:30: Richtig und ein bisschen Ernährung dazu Aber das dann neuer Knorpelt aufgebaut wird, das stimmt leider nicht.

00:21:36: Das sind wir leider ja noch auch in der Forschung.

00:21:39: Es war auf guten Wege, aber ich arbeite noch nicht so gut, dass es tatsächlich möglich ist.

00:21:44: Es gibt zwar schon einige Versuche gerade am Knie, wird ja sowas viel gemacht Aber ja

00:21:49: Vielen lieben

00:21:50: Dank.

00:21:51: Ich glaube der wichtigste Punkt bei dem Ganzen ist Physiotherapie Ist der Beginn Und dann die Hausaufgaben aber auch durchführen, also nicht zum Physiotherapeutin gehen.

00:22:02: Die zwanzig Minuten Therapie machen und dann aufhören sondern dann weitermachen mit dem was der Physiotherapist so macht.

00:22:09: Unser Physiotheapeut muss man auch mal wirklich eine Land zerbrechen.

00:22:12: Die versuchen wirklich sehr viel und machen das ja nicht just for fun damit der Patient einfach nach zwanziger Minuten raus geht und zu reden ist.

00:22:20: Sondern er will ja tatsächlich auch dass die Mobilität dadurch wieder besser wird usw.. Die haben auch tatsächlich sehr, sehr viel Arbeit.

00:22:28: Ich muss noch danach ein relativ langen Bericht schreiben wie die Behandlung gelaufen ist.

00:22:34: Also

00:22:35: kann ich nur unterstützen eine Riesengruppe, die man nur wertschätzen kann und muss, die viel, viel intensiver am Patienten arbeiten als es jeder Arzt von uns macht.

00:22:48: Die paar Minuten, die ich habe, ist kein Vergleich zu dem was die Physiotherapeutin machen das sie erreichen können Und das, was die da leisten und machen ist noch zusätzlich – und dass es auch wieder unser Krankheit zu sehen massiv unterbezahlt.

00:23:00: Ganz, ganz grausam für eine großartige Ausbildung und eine großarte Leistung, die sie verbringen.

00:23:07: Absolut!

00:23:07: Herr

00:23:07: Prof.,

00:23:08: jetzt haben wir die konservative Therapie beim Patienten gemacht.

00:23:13: Schmerzen minimal besser aber wirst du nicht so richtig?

00:23:18: Der Patient sagt, jetzt sind wir an dem Punkt wo vielleicht doch die OP… vor der Grund ziehen.

00:23:27: Wann sagen Sie denn, als Arzt jetzt das richtige Zeitpunkt?

00:23:30: Der richtige Zeit Punkt kommt nicht von mir!

00:23:34: Ich bin in dem Sinne quasi ein Dienstleister.

00:23:38: Es müssen zwei Sachen immer zusammenpassen und das ist auch etwas was leider nicht immer so gemacht wird.

00:23:45: Nummer eins und es ist das absolut entscheidendste der Leidensdruck des Patienten.

00:23:50: Der muss gegeben sein.

00:23:51: aber Nummer Zwei ist das Röntgenbild und das muss kaputt sein.

00:23:57: Nur Röntgenbild, ohne dass Leidensdruck da ist.

00:24:00: Nein!

00:24:01: Niemals!

00:24:02: Wir operieren nicht nur in Röentgenbilden.

00:24:04: Nur den Leidendsdruck operieren, ohne das Zwei des Röntenbildverhandnisses macht auch überhaupt keinen.

00:24:11: Also letztlich gibt es der Patient vor.

00:24:15: Noch mal von Schlecht auf Gut kann ich.

00:24:17: Von gut auf sehr gut kann ich nicht nur weil ich Metall reinbaue.

00:24:21: wenn also ein Patient kommt und sagt was ich wirklich habe... sehr, sehr sportliche Patienten die noch sechs Tage durchgehend ähm Schietouren gehen und dann sagen dann zwickt es beim runterfahren.

00:24:35: Aber sie das Zwicken stört dann sind die egal wie der Sockenbild aussieht Dann sind die noch nicht für ein künstliches Gelenk geeignet.

00:24:43: weil nochmal von gut auf sehr gut kann ich vielleicht aber eben nur vielleicht.

00:24:47: Das kann nicht.

00:24:49: Die Wahrscheinlichkeit dass die nicht zufrieden sind Weil ihre Erwartungen erreicht werden die ist viel zu hoch.

00:24:56: Deswegen, es muss ein Leidensdruck da sein was man sich.

00:25:00: das ist auch unsere eigene Zunft der Orthopäden plus die Werbung.

00:25:05: bisschen mit Schuld dass wir immer Hochglanz-Magazine sehen mit großartig jungen dynamischen sportlichen Patienten.

00:25:14: Das triggert dass wir dann Gelenke einbauen mit dem man auf einmal wieder jung freulich wie mit acht zehn alles machen kann.

00:25:20: das ist halt nicht so.

00:25:22: Das Ziel ist, dass wir eine super Alltagstauglichkeit hinkriegen.

00:25:26: Das kann man fast schon garantieren wenn alles gut geht.

00:25:29: und wenn dann noch Sport geht es gut.

00:25:31: das ist mal die Grundvoraussetzung.

00:25:34: Hochleistungssport?

00:25:36: Nein!

00:25:36: Es ist mit den heutigen Methoden, mit den heute modernen Methoden im Plantaten ist eine Sportfähigkeit sehr sehr sehr gut möglich aber halt nicht auf Leistungsniveau zu empfehlen zumindest und vor allem nicht zu versprechen, dass das wirklich hinaus.

00:25:53: Also Summa-Summarung Leidensdruck konservative Therapie ausgeschöpft also alles mal oder zumindest das meiste probiert.

00:26:01: man muss ja nicht alles bis ins Zickfache probieren weil wenn eine Spritze nicht anspricht werden die nächsten fünf auch nicht.

00:26:07: Oder die ersten drei nicht ansprechen wenn die nächsten zehn auch nicht ansprechen.

00:26:11: aber wenn das alles probiert wurde es nicht hilft.

00:26:13: der leidens druck groß ist dass man jetzt keine paar Hundert Meter mehr laufen kann, dann habe ich einen riesen Erfolgschance und dann ist auch der Patient glücklich.

00:26:24: Aber wenn er noch Zehntausend Kilometer rennt und will wieder zwanzig Tausend Meter rennen, dann ist es möglicherweise noch zu früh oder man muss halt die Sportarten vielleicht doch variieren.

00:26:35: Also zusammengefasst kann man sagen am Ende geht's um nicht nur um das Gelenk sondern auch im Gelebensqualität natürlich in dem gesamten.

00:26:43: Jetzt haben ja viele Patienten Respekt oder Angst vor so einer OP.

00:26:48: Nehmen Sie uns doch mal ein bisschen mit in den OP-Saal, was passiert danach für Protein?

00:26:54: Angst muss man keine Ahnung.

00:26:56: tatsächlich lesen ist heutzutage ein Routine Eingriff der in Häusern wie wir zum Beispiel jetzt eins sind wo wir ja fast zweitausend im Jahr machen Doch ein sehr überschaubarer Eingriff, Respekt absolut jeder Eingriffe in den Körper.

00:27:13: Also der beste Arzt ist der, die man nicht braucht und die beste OP ist die, die wir nicht brauchen.

00:27:17: Und bei der Hüfte ist es genauso.

00:27:20: Aber es ist eben in einem Zentrum wo eben tagtäglich alles gemacht wird, wo man vor allem auch Können-Komplikationen auftreten Auch auf die Komplikations eingehen kann.

00:27:33: Ist es so, Patienten kommen in der Regel in der Früh nüchtern?

00:27:44: Werden kommen dann auf eine spezielle Stationen oder teilweise zu Fuß.

00:27:50: Aber mit dem Bett in den OP gefahren werden da begrüßt wir persönlich malen zum Beispiel jede Seite.

00:27:58: bei uns kommt kein Patient in den OP wenn er nicht einen dicken Pfeil auf der Seite hat muss das auch noch.

00:28:03: Bisher glaube ich, im OP ist etwa fünfmal seine Namengewurzdatumseite.

00:28:07: Welche OP gemacht wird nochmal bestätigen?

00:28:11: Im OP gibt es dann verschiedene Verfahrens.

00:28:14: Es gibt Leute die haben Patienten ja sehr viel Angst und kriegen eine Vollnerkose weil sie gar nichts mitbekommen wollen.

00:28:22: Und dann gibt es was wir zunehmend häufig machen was auch sehr gut verträglich ist gerade für ältere Menschen dass man eben das der Kopf nicht abgeschaltet wird wo sehr viele also auch wirklich begründet Angst haben, dass dann vielleicht demenzielle, also Vergesslichkeitsaspekte in den Vordergrund treten.

00:28:42: Die profitieren und auch jüngere genauso aber von Spinal-Anästhesien.

00:28:46: Spinalanästhisie ist wie bei der Geburt.

00:28:48: Das kennen bestimmt manche der Damen, wie eine PDA bei der Geburte, wo eben ab Rücken mark einfach der Unterkirchteil betäubt wird?

00:28:57: Man muss das wissen!

00:28:58: Man spürt dann das Bein oder die Beine nicht mehr ist aber eben wach.

00:29:04: Und ich sage auch, was wir hier besprechen, genau so rede ich mit jedem Patienten.

00:29:09: die meisten sagen wenn sie nicht panische Angst haben, die können sogar wach bleiben.

00:29:15: man hört ein bisschen hemmern und sägen Aber das ist... Man kriegt ja nicht unbedingt mit dass es bei einem selber ist Das könnte in der Werkstatt neben dran sein.

00:29:22: Die meisten sagen das war total spannend.

00:29:25: Wer Angst hat, kriegt etwas zu dämmern Ist aber keine vollen Akkorde.

00:29:29: Also insofern Angst, nein Respekt.

00:29:32: Ja das kann ich jetzt nur für unser Haus sagen dass auch das was wir in unseren Bewertungen immer lesen und als Feedback kriegen von den Patienten ist Dass wir halt jeden Patienten sehr sehr menschlich bei uns nicht wie ein Nummer sondern wirklich sehr sehr Menschlich bei Uns abholen.

00:29:47: Nicht die Patienten sehr gut zum Glück aufgehoben fühlen Sehr gut betreut fühlen Und wir immer sagen was als nächstes kommt Was wir als nächstes machen.

00:29:56: man stellt sich vor und dadurch versuchen zusätzlich Ängste Respekt zu nehmen.

00:30:02: Natürlich kann bei jeder OP was passieren, das ist bei jeder Operation so.

00:30:06: Narkose zwischen Fälle, Allergien und Verträglichkeiten der Knochen kann brechen in meinem speziellen Fall an der Hälfte dann der Knotenbrechen die Implantate nicht halten.

00:30:17: Und eine der schlimmsten Komplikationen ist die Infektionsgefahr.

00:30:21: Egal wie sauber man das macht Man kann es leider leider mich hundert Prozent verhindern, hundert prozent wie erneut war.

00:30:28: zweis Gibt es in der Medizin nicht viel dazwischen, wer tun alles?

00:30:33: Der Patient kann einiges dafür tun auch.

00:30:35: Die Infektionsrate zu senken sehr, sehr viel sogar.

00:30:40: aber das wäre noch eine der Komplikationen die eben sehr gefürchtet ist.

00:30:43: und nach der Operation.

00:30:45: Aber da kommen wir bestimmt gleich drauf gibt es auch noch einige Sachen auf die man vielleicht aufpassen.

00:30:49: Erst mal vielen, vielen Dank für uns da jetzt wirklich toll mitgenommen.

00:30:53: Ich muss noch ein paar Punkte mit einfügen.

00:30:57: Mit der Spinalanästerie.

00:30:59: Das funktioniert halt auch nur da in den Kliniken, wo das Team wirklich aufeinander abgestimmt ist.

00:31:04: Also sprich, wo es häufiger funktioniert, also wo das häufiger gemacht wird, wo auch die Anästhesie... Das ist ja ein ganzes Team!

00:31:14: Da ist ja nicht nur der Arzt oder der Assistenzarzt oder die OP-Schwestern dabei, die auch exorbitant wichtig ist bei diesem Eingriff, sondern das ist ein ganzer Anäesthesieteam, dass man eigentlich gar nicht so immer wahrnimmt weil die sieht man meistens kurz vor der OP.

00:31:29: Dann sagen die immer, jetzt zählen sie mal bis fünf oder stellen sich irgendeinen schönen Urlaubsort vor und sag nicht mehr gesehen danach.

00:31:37: Aber die machen das ja wirklich sehr, sehr toll!

00:31:39: Und gerade in dem Fall wo Sie sagen mit der Spinalanwesterie weiß noch vor zwanzig Jahren war das so mit Spinal-Anwesterien.

00:31:47: Ja also nur wenn es sich gar nicht anders geht mittlerweile ist es ja auch schon wie Sie sagen eine voller Kurse normales Vorgehen was man machen kann.

00:31:57: In einem Team wie bei Ihnen, wo das alles abgestimmt ist funktioniert es natürlich wunderbar und auch ein super Service weil wir haben's vorher gehabt.

00:32:07: Das ist zwar nicht einmal nur eine Altersgeschichte die hilft in der Brotätik aber natürlich schon auch im erhöhten Alter mal möglich

00:32:16: und

00:32:17: da gibt's tatsächlich die Punkte und da gibts ja auch genug Studien dazu Dass man ein bisschen darauf achten sollte, wie die Menz und so weiter.

00:32:26: Also wirklich sehr, sehr wichtig.

00:32:28: Kannst

00:32:29: du nur unterstützen?

00:32:29: Spinaladestisy bei uns zum Beispiel.

00:32:32: Wir machen etwa siebzig Prozent.

00:32:34: Siebzig prozent eigentlich

00:32:35: viel ja.

00:32:36: Und auch nochmal zu dem Team vollkommen richtig.

00:32:39: Team also ohne jeden einzelnen nicht mal die Putzkraft.

00:32:43: Ohne die putzkraft kann ich nicht operieren das darf man Also die vergisst nämlich zum Beispiel jeder oder die Sterilisation, die uns die Instrumente aufbereitet.

00:32:51: Aber bei so einer Operation sind mindestens sieben Leute an so einem Patienten.

00:32:56: Sieben!

00:32:57: Deswegen das stimmt.

00:32:58: Das weiß fast keiner.

00:32:59: Vielen Dank für den Hinweis.

00:33:00: Es ist mindestens der Anästhesist mit einer Anäste-Siebpflegekraft.

00:33:04: Ich habe eine OP Schwester ohne die ich nichts machen kann weil die reicht mir die Sachen an.

00:33:16: Mindestens einen oder gar zwei, die mir helfen bei einer Knie-Operation.

00:33:22: Das heißt wir sind mindestens zu zweit oder zu dritt, die wir so eine Hüfte machen.

00:33:26: also das heißt Wir haben sieben Leute in der Regel um diesen Patient für diese eine Operation Die vor Ort sind plus dann eben die nachgeordneten wie eben auch noch dazu

00:33:37: Ja da haben Sie richtig schön angesprochen mit dem mit der Pulskraft auch für den OP weil das ist tatsächlich immer ein wichtiger Punkt Von denen ist abhängig auch nach der OP, vor der OP.

00:33:47: Also vor der nächsten OP, wann ist der Raum freigegeben?

00:33:50: Wann ist wirklich komplett alles gemacht?

00:33:52: Also wirklich ja da sind wir jetzt weit in das Thema mit reingegangen aber ganz wichtig für die Patienten mal zu hören was da so alles dahinter steckt.

00:34:01: Und zu der Person Springer ist tatsächlich auch nochmal ganz wichtig, weil sie gerade ein wichtiges Wort gesagt haben die Implantate aufmachen.

00:34:09: Die werden ja vermessen und einem ausgemessen.

00:34:12: Die Größe und das wird tatsächlich auch dreimal insgesamt kontrolliert ob es auch wirklich die Größe ist, die man ausgerechnet hat.

00:34:20: Das ist alles so klar für Sie im OP eine Routine Standard.

00:34:25: Ja, viele wissen es gar nicht und denken ja okay aber wenn da was falsch eingebaut wird das man ja immer wieder sage ich mal vor allem über einen großen Teich erhört dass solche Sachen passiert in Deutschland habe ich's ehrlich gesagt noch nie groß gehört oder noch gar nicht gehört.

00:34:38: zu den Thema Infektionen dann muss man sagen sind wir tatsächlich in Deutschland ein sehr sehr großer Vorreiter der die Infektionsgefahr bei zwei Prozent ungefähr bei Hüftbrothesen also wirklich sehr gut

00:34:52: Noch geringer?

00:34:53: Also beim Knie Null Fünf und bei der Hüfte ein bis zwei Prozent.

00:34:58: Und auch da wieder abhängig vom Patienten, es gibt Patienten die bringen eben ein immer nentes höheres Infektionsrisiko, sind wir zum Beispiel wieder bei der Adipositas bei Zuckerkrankheit, die haben einen deutlichen erhöhtes Risiko leider was sie dann mitbringen

00:35:13: absolut richtig.

00:35:14: Verraten Sie uns noch wie lange dauert denn?

00:35:17: Ich z.B mache nichts anderes also ich mache am Tag neun solcher Prothesen, Operationen wenn ich einen vollen OP-Tag habe.

00:35:29: Also ich brauche deutlich unter einer Stunde, deutlich, deutlich unter der Stunde also auch deutlich unter eine dreiviertel Stunde tatsächlich für eine Knie oder Prothese.

00:35:42: Wenn die gewechselt werden müssen was immer mal sein kann das dauert dann deutlich länger.

00:35:46: Das kann mal zwei, das kann mal drei, dass kann mal vier Stunden dauern bei Wechseloperationen.

00:35:50: Aber eben diese Routine mäßig, wenn das ganze Team wie ein Zahnrad funktioniert.

00:35:57: Und deswegen auch ich kann meine Punkte nur machen in zwei Sälen.

00:36:02: die Sprünge werden alle mitarbeiten und dann muss ich schnell sein.

00:36:06: da müssen aber die anderen auch schnell sein und es geht nur wenn es standardisiert ist.

00:36:09: jeder weiß was er zu tun hat Und dann ist auch die Fehleranfälligkeit deutlich geringer, weil eben jeder genau das Gleiche macht und jeder seinen Standard

00:36:19: ablaufen.

00:36:20: Jetzt haben Sie in unserem Anfang schon erzählt – sie sind zwar noch nicht so alt aber mit sehr viel Erfahrung – was hat sich denn in den letzten Jahren im Bereich Hüftbrotätik-Operation massiv geändert?

00:36:33: oder wo Sie sagen, dass waren diese Schritte?

00:36:36: Die größten Schritte waren... Ich habe letztens mit einem Kollegen gesprochen, ich sehr schätze.

00:36:43: Der hatte mir das aufgearbeitet.

00:36:45: Das war eine der Hüften in den Achtsgang.

00:36:50: Da waren die großen Operateuren.

00:36:53: Die Operation hat vier Stunden gedauert.

00:36:55: Der Patient hatte drei Liter Blutverlust und lag danach mit Physiotherapiemeleindrunden und dann ein halbes Jahr entkann.

00:37:05: So hat er es angefangen.

00:37:06: Dann kam irgendwann ... ging man auf drei Wochen Krankenhausaufenthalt runter.

00:37:10: So habe ich angefangen, vor inzwischen... das ist doch auch schon lange her weit über zwanzig, fast dreißig Jahren.

00:37:17: Um zwanziv bis dreißiger Jahre.

00:37:19: Drei Wochen!

00:37:20: Jetzt sind wir inzwischen mit minimalinvasiven Zugängen, wo es kaum mehr blutet.

00:37:27: Damals bei den drei Wochen kamen die Patienten auch noch einige Wochen vorher am Eigenblutspende.

00:37:34: Weil es eben noch geblutet hat, weil die Zugänge groß waren.

00:37:36: Weil man natürlich die Muskulatur durchgegangen

00:37:38: ist.

00:37:39: Großer Operateur großer Schnitt.

00:37:41: Inzwischen ist es genau fast schon anders herum.

00:37:44: Zu klein ist aber auch nicht gut.

00:37:46: Man muss sehen was wir da machen.

00:37:49: Minimalinvasive Zugänge wo man weiß wo kleine Gefäße laufen und wo man zwischen Muskeln durchgeht.

00:37:55: Muskeln sind sehr gut durchblutet so dass man kleine Standard Verfahren hat, wo die Patienten am gleichen Tag noch aufstehen können.

00:38:07: Wo wir das ganze perioperative Setting und das ist glaube ich die alleraller größte Neuerung so der letzten Jahrzehnte.

00:38:16: es hat sich also verändert.

00:38:18: Die Zugänge sind kleiner geworden wegen Blutverlust.

00:38:21: Wir haben inzwischen eine Transfusionsrate Ewig, ganz, ganz gering.

00:38:34: Dass wir überhaupt noch Blut brauchen!

00:38:36: Die Patienten stehen am ersten Tag auf... Am zweiten Tag laufen sie also im ersten Tag nach der Operation.

00:38:43: Am Operatontag nehmen Sie auf.

00:38:44: Der Tagnachter-Operation wird gelaufen und am dritten Tag Treppe.

00:38:47: Und dann können sie eigentlich schon wieder nach Hause am Dritten Tag.

00:38:50: Also von sechs Monaten drei Wochen jetzt auf.

00:38:53: eigentlich kann man sagen drei vier Tage.

00:38:56: Wir schmeißen keinen raus aber das ist tatsächlich realistisch.

00:39:00: selbst bei Achtzig und über Achtzig-Währigen ist das absolut gangbar und machbar.

00:39:06: Die Implantate haben sich verändert, die Implantade haben jetzt – weil da ist ja auch wieder eine Kugel in einer Pfanne reibt– diese Implantaten sind so gut geworden dass dieses Abriebverhalten deutlich geringer ist.

00:39:18: Dieses Abriebsverhalten war für Lockerungen verantwortlich.

00:39:22: Das ist deutlich besser geworden.

00:39:24: also wir können zwischendurch von zwanzig bis dreißig Jahren Haltbarkeit selbst mit Sport Wenn wir reden, war eben das größte.

00:39:30: Also nochmal Patient in den Achtzgern, Operation vier Stunden.

00:39:35: jetzt sind wir bei vierzig Minuten oder weniger viel weniger teilweise noch von vier Stunden zu unter einer Stunde von Blutverlust so quasi kein Blut Verlust von sechs Wochen Aufenthalt zu drei Tagen Aufenthald aufstehen am gleichen Tag und das schaffen wir vor allem nur durch Perioperativesetting, also alle müssen mitspielen.

00:39:59: Patienten muss informiert sein, Patienten muss aufstehen.

00:40:02: Es gibt eine gute Schmerzadaptationen Gute-Schmerzmittel es gibt sehr.

00:40:08: inzwischen auch wird viel mit Cortison gearbeitet weil das den ganzen Entzündungsreiz nimmt.

00:40:13: Das gibt Mittel gegen Übelkeit Es gibt Mittel die das Nachbluten in der Hüfte verhindern und In dieser ganzen Kombination also schnelles Aufstehen Patienten nicht lange nüchtern lassen, vorher nachher auch rasch wieder Flüssigkeits- und Ernahrungszufuhr gleich aufstehen plus dieses ganze Medikamentöse um die Operation herum hat eben dazu geführt dass Patienten sehr schnell mobil werden.

00:40:40: Und ich glaube das dieses perioperative Setting ist das der letzten Jahre was nochmal einen ziemlichen Sprung gemacht hat in der Knieendoprothetik zum Beispiel noch mehr als In der Hüftende pro Tätik, weil Knie per See viel mehr, viel länger wehtun als Hüften.

00:40:57: Und deswegen war es da sogar noch gravierender.

00:41:01: dieser Effekt aber immer in der Hütte.

00:41:03: Da

00:41:03: sieht man wieder durch das dass die einzelnen Bausteine immer besser moderner fortschrittlicher geworden sind, also Setting besser geworden.

00:41:13: Ich kenne das tatsächlich auch noch so mit dem Eigenglut oder was immer sehr schwierig.

00:41:17: Ja, der Patient war noch nicht da.

00:41:18: Wir müssen die OP nochmal verschieben und so weiter.

00:41:21: also das waren auch meine Startzeiten tatsächlich in der Prothetik.

00:41:26: Es ist interessant dass sie das jetzt auch nochmal so angesprochen haben.

00:41:31: Jetzt fassen wir mal ganz kurz zusammen Die OP ist ein operativer Eingriff Mich zu verharmlosen.

00:41:38: Fassen Sie nochmal ganz kurz für uns Und für die Zuhörer zusammen.

00:41:42: Die Gefahren, die einfach bestehen In dem Ganzen

00:41:50: Gut vorbereitet in die OP kommen, dass der Patient möglichst abgenommen gut eingestellte Diabetes, das wäre da wünschenswert.

00:42:00: Also der beste Kandidat hat kein Diabetes ist schlank, sportlich und auch sonst gesund.

00:42:05: Das können wir natürlich nicht immer so haben und wir operieren halt bei uns zum Beispiel alles von von bis egal.

00:42:12: Aber Patient sollte vorbereitet reingehen, wir müssen möglichst standardisiert arbeiten um alle Risiken zu verhindern.

00:42:19: Bestmöglich standardisiert in allen Ebenen und alle beteiligten Personengruppen die wir vorhin genannt haben.

00:42:24: dabei Nichtsdestotrotz kann all das passieren.

00:42:29: Es wird immer bluten weil jeder Schnitt blutet aber es gibt große Gefäße große Nerven Bei besonderen gerade nach Voroperationen, es gibt auch anatomische Varianten die eben einfach mal verletzt werden könnten.

00:42:43: Und dann ist es gut man hat eine Intensivstation oder eine Gefäßchirurgie und kann auf sowas eingehen.

00:42:48: Das kann passieren.

00:42:49: der Patient kann Narkosen nicht vertragen.

00:42:52: Es kann bis auch auf Medikamente Die während der Operation gegeben werden Deswegen Spinalanesthesi auch wieder ein positiver Aspekt Können allergisch reagieren bis hin zu Kreislaufschock oder herzustellen, könnte oder kann passieren.

00:43:08: Wenn ich da drin nicht arbeite darin, also quasi studierter Mechaniker wärmetallisch... Ich säge und hemmere da drinnen!

00:43:18: Und der Knochen, natürlich hat man ein Gefühl dafür, theoretisch auch praktisch, kann der Klochen eben leider brechen.

00:43:27: Denn ich arbeite in den Knochern hinein, arbeite im Knoche, fräst ihn aus, arbeitet ihn aus Und dabei kann der Knochen brechen.

00:43:35: Darauf müsste man dann eben auch reagieren können mit Platten, Mitnägel, mit Drahtschlingen oder auch so eine Protese zur Not in eine längere Wechseln.

00:43:48: Dann das Angenannte wäre die Infektionsgefahr.

00:43:53: Wir geben den Patienten Vorkörperwaschungen.

00:43:55: wo man selber versucht sind fast alles überhaupt Keime vom Patienten Hautkeime, um die schon zu reduzieren.

00:44:02: Auch während der Operation kürzer die OP-Zeit, je kleiner der Schnitt, je kürzere die OP Zeit, desto geringer... Also je kurzer offen ist, dann kann auch weniger eindringen.

00:44:13: Umso besser quasi auch oder so umso geringe die Infektionsgefahr.

00:44:17: nochmal Patient bringt eigene Gefahren mit sollte sich waschen und eben dann wir im OP, was man aber erben, egal mit welcher Zertifizierung, gar mit welchen großartigen Maßnahmen hundert Prozent wird es nie geben.

00:44:29: Wer sagt, er hat keine Infekte, da muss man weggesendenen.

00:44:32: Das kann es nicht geben und wird es leider leider leider nicht.

00:44:36: Man muss nur darauf eingehen können unvorbereitet sein.

00:44:39: Und dann das ist eigentlich das was vor allem in der Operation passieren kann.

00:44:43: Kurz darauf gibt es... Da gibt es auch Veranlagungen dass Patienten Blutgerinsel kriegen können sogenannte Trombosen also wo eben W-Nösen zurück zum herzenführenden Gefäßsystem eben Verstopfungen passieren, die auch bis in die Lunge gelangen können.

00:45:06: Was nach großen Operationen leider noch nochmal deutlich erhöht ist.

00:45:10: also Thromboseembolie nennt man das Lungenembolierisiken wo man durch Blutverdünne nach der Operation, wenn man die Patienten sehr schnell auf die Beine kriegt, reicht inzwischen Aspirin.

00:45:22: Das hat sich auch eine der neuesten Neuerungen nur mit Aspirinen ansonsten eben mit Bauchspritzen und allen möglichen Tablettenarten.

00:45:29: Man dagegen versucht vorzugehen, auch da deswegen das Risiko nicht null bleibt gerade bei Patienten, die diese Veranlagung haben.

00:45:39: Und das nächste wäre dann die Luxation sogenannte Luxation Ausrenken des Hüftkopfes, aus der Pfanne.

00:45:49: Was passieren kann wenn es nicht optimal eingepasst ist?

00:45:52: Wenn die Spannung nicht optimal eingepasst ist und die Position nicht optimal ist.

00:45:59: Und was passieren kann gerade am Anfang?

00:46:00: also man kriegt jedes dieser Hüftegelenke ausgekugelt weil man eben einfach zu rasche, zu starke Drehbewegungen macht die man eben am Anfang gerade in den ersten Wochen etwas vermeiden sollte, bis sich da drinnen alles vernaht und stabilisiert hat.

00:46:17: Also schlimmste Sache eigentlich Infektion oder Knochenbruch auf dem man Knochtenburg gleich eingehen kann, Infektionen entweder bald oder eben leider verzögert, Tromboseembolie während der Operation Gefäßverletzungen, Nervenverletzung der Knochanbruch oder eben der Kreislaufstillstand, was passieren kann.

00:46:39: Aber eben in einem Setting wo alle wissen, was sie tun müssen auch nochmal alles reduziert.

00:46:45: Jetzt komme ich gleich noch mit der Zuführerfrage die wir bekommen haben.

00:46:50: Ab wann entscheiden Sie, wenn es hermentiert wird?

00:46:52: Wir sind da sehr großzügig.

00:46:55: Zum Glück wird unsere Vorgehensweise, die mein Vorgänger und meinen Team vorher schon so gemacht hat, aber mit natürlich übernommen habe wissenschaftlich sehr, sehr gut untermauert wird und was sich hoffentlich immer mehr durchsetzen wird.

00:47:11: Wir sind sehr großzügig mit Zement.

00:47:12: Wir zementieren sogar früher mal jemanden als später.

00:47:17: Es gibt das chronologische Alter und das biologische Alte also chronologisch ab siebzig, ab fünfundsiebzig was auch immer.

00:47:24: Biogisches gibt andere Knochenformen.

00:47:27: wir wissen dass manche Knochanformen schneller brechen.

00:47:32: Deswegen, am besten wäre es abhängig vom chronologischen.

00:47:35: Nachdem wir so wahnsinnig viele Hüften machen... Machen wir es tatsächlich vom biologischen.

00:47:40: und nachdem wir sehr viel Hüfte machen ist es bei uns wirklich abhängige von chronologischem Alter.

00:47:45: Wir sagen ab einer gewissen Altersgruppe zementieren wir.

00:47:48: Schauen die noch mal an und manchmal nicht aber ansonsten prinzipiell ab dieser Altersgruppe zementiere ich mir das sind bei uns Frauen ab siebzig Männer ab er Männer ab seventy-fünf und komplett zementiert ab eighty sind also sehr großzügig.

00:48:03: damit entgegen eigentlich der gesamten Entwicklung in Deutschland, wobei die Entwicklung jetzt auch in die Richtung geht.

00:48:09: Weil wir haben in Deutschland das sogenannte Endoprothesenregister-Deutschland PRD, wo inzwischen nicht alle Kliniken aber sehr viele gerade die Großen ihre Daten einschleusen und man weiß eben dass wenn man ab einer gewissen Altersgruppe gerade bei Frauen

00:48:26: nicht

00:48:26: zementiert die Frakturrate viel höher ist.

00:48:31: Deswegen sind wir da eben auch um eine Stufe der Risiken wieder weniger zu haben, sehr großzügig mit Zimmern.

00:48:38: Vielen

00:48:39: Dank für die wirklich tolle Aussage!

00:48:41: Auch dass sie da nochmal auf die Frauen drauf eingegangen sind finde ich wirklich klasse.

00:48:46: Die Patientin ist operiert und auf die Station geht es ja wieder so zurück in den normalen Alltag.

00:48:52: Jetzt haben das schon gesagt.

00:48:53: Ich glaube vorher... Man kann jede Hüfte am Anfang wieder auskugeln im Endeffekt.

00:49:00: Das wollen wir natürlich nicht, weil wir brauchen nämlich eins mit der Kraft und Muskulatur in den ganzen Gelenk drum herum um den Halt zu schaffen.

00:49:08: Wie geht es denn dann für Patienten von ihrer Seite aus weiter?

00:49:11: Reha Physio, ambulante Reha.

00:49:14: Und wie wichtig ist das Ganze?

00:49:16: Das Wichtigste

00:49:17: ist

00:49:18: und

00:49:18: kommen wieder auf mein Beispiel von vorher.

00:49:20: Früher lagen der Patient als sechs Monate mit, zwar mit Physiotherapie dabei aber war sechs Monate im Krankenhaus.

00:49:26: Er lag also einfach mal viele Wochen.

00:49:27: Ich glaube, drei Monate ist er nur gelegen.

00:49:29: Drei Monate!

00:49:30: Nur gelegen.

00:49:31: in dieser Zeit baut man soviel Muskeln auf dass man die dreifere Zeit braucht um das wieder aufzubauen.

00:49:35: Inzwischen ist eben und das ist glaub ich einer der Meilensteine mit dem ganzen perioperativen Setung, dass wir die Patienten sofort auf die Beine stellen.

00:49:43: Die sollen so schnell wie möglich wieder laufen ihre Muskeln aktivieren.

00:49:46: Das ist das allerwichtigste.

00:49:48: Ja gerade am Anfang es ist besonders wichtig kann jede Hüfte ausgugeln eine Hüftekammern wenn man Spagate macht weil man irgendwie Extremebewegungen macht, mich hat eine Patientin mal angerufen ob sie jetzt nach zwei Jahren ihren Fuß wieder hinter den Kopf nehmen könnte.

00:50:03: Da kriegt man jede Hüfte egal wie gut ihr implantiert ist ausgeguckt.

00:50:08: aber für normale Bewegung selbst Yoga bis auf extremste Sachen kann man wieder machen nach einer gewissen Zeit.

00:50:15: Aber es ist super wichtig zu bewegen sofort und dann in steigender Reihenfolge sich zu belegen.

00:50:25: Am Anfang ist es super wichtig,

00:50:27: sich

00:50:28: zu laufen die Muskeln zu aktivieren aber nicht zu viel zu machen.

00:50:32: Also die ersten ein zwei Wochen sind super wenn man gar nicht viel macht.

00:50:36: Drum bei uns ist es auch so drei vier Tage im Krankenhaus eine Woche Zuhause nur laufen, ziehen was machen?

00:50:43: Schmerzen, Schwellung das sind die Weichteile die wehtun nicht der Knochen Das alles zur Ruhe kommen lassen und dann in irgendeine Form der Nachbehandlung gehen Das kann sein, stationärer was in den meisten Köpfen drin ist.

00:50:57: Es muss sein das war schon immer so.

00:51:01: Wunderbar gerade für Leute die alleine zu Hause sind.

00:51:03: da hat man ein tolles Team, hat Essen, hat Bekanntschaften und hat auch einen tolle Setup wo man hingehen kann.

00:51:10: Inzwischen zunehmen tatsächlich ambulant.

00:51:13: Die leute sind gerne Zuhause wenn sie zu hause versorgt sind.

00:51:16: ganz allein geht nicht.

00:51:17: Auch jemand der einkauft kann man auch organisieren.

00:51:20: aber sollte jemand zumindest eins mal am Tag vorbeischauen Dass man sich nicht bücken muss, dass eben ein bisschen Hilfe da ist.

00:51:26: Aber ambulante Reha die teilweise in Hohlbringe-Dienst haben, ambulante heißt man schläft zu Hause hat aber von morgens bis nachtmittags meistens ein ordentliches Programm oftmals sehr ordentlich.

00:51:37: Aber es würde tatsächlich auch reichen wenn man einen guten Physiotherapie hat in relativ nahe Reichweite entweder gleich gegenüber oder man kann von der EFV immer einen Partner was auch immer kurz hingefahren werden und das ist nicht so weit weg.

00:51:51: dann dreimal die Woche eine Doppelstunde Physiotherapie.

00:51:54: Niemand geht so individuell auf einen Eingehen Physiotherapeut, der also genau schauen kann was er hat.

00:52:01: da ist keine Gruppentherapie sondern das ist dann nur individuell für den Patienten.

00:52:06: aber all diese Wege sind gangbar.

00:52:08: Das Wichtigste ist die erste Zeit wenig machen und dann langsam steigern selber rein fühlen.

00:52:15: Was kann ich machen wann war es zu viel?

00:52:18: Und ob das dann Unbedingt die Stationäre ist unbedingt die und die Reha.

00:52:23: Nein, es muss für den Patienten für das Setup passen.

00:52:26: aber ja laufen aktivieren so schnell wie möglich Muskeln aktivieren Aber eher etwas gemacht gerade die ersten.

00:52:34: Jetzt

00:52:35: komme ich mit der Frage Herr Professor Die Sie wahrscheinlich bei dem Patienten Gespräch.

00:52:40: bin Ich denn wieder für den normalen Alltag?

00:52:44: also wann kann ich meine Reisen buchen, dann kann ich wieder in die Arbeit... Wir

00:52:49: wäre es am liebsten wenn all das erst nach etwa zwei Monaten ist.

00:52:54: Ist davor auch noch mal gesehen haben könnte denn die ersten zwei Monate sind so die kritischsten wo mal Infekte auftreten können gerade so die ersten vier bis sechs Wochen wo das noch sein kann.

00:53:03: und wenn man da im Ausland wäre wär's halt unschön und vielleicht ganz wohl wo man nicht rankommt.

00:53:12: Zudem macht man im Urlaub wahrscheinlich Sachen, die man vielleicht sonst nicht macht.

00:53:15: Und da sind wir wieder bei dem, dass man vielleicht auf einige Sachen ein bisschen aufpassen sollte.

00:53:21: aber Auto fahren und das ist vor allem für Sicherungsrechtliches Problem vier Wochen ohne Krücken gehen Wir empfehlen die Krücken für drei-vier Wochen.

00:53:34: Die meisten oder fast alle inzwischen haben Vollbelastung.

00:53:36: Vollbeleistung heißt nicht drauf rumspringen, sondern normales Gehen und dann sind diese Krücken oder auch Gehstecken kann auch Wanderstöcke nehmen eher zur Sicherheit darüber hinaus danach gehen.

00:53:47: nach Patienten individueller Koordination kann man das auch verlängern noch Gehstöcke nehmen aber man kann dann schon wandern und auch erneut langsam steigern und da kann man dass auch wunderbar machen.

00:54:02: Aber am liebsten wäre mir, wenn all das also ein normales Leben nach zwei, nach sechs bis acht Wochen, wo man dann auch auf Krücken und alles verzichten könnte ohne Probleme.

00:54:12: Wenn es uns schon vorher geht dass man längere Spaziergänge Wanderungen so im komplett normalen Leben ist man eigentlich in der Regel nach drei Monaten bei Knie noch ein bisschen länger.

00:54:24: richtig sport Also auf dem Niveau, wo ich gerne vielleicht hin möchte Das wird nicht vor sechs Monaten Realistisch sein.

00:54:33: Da muss man schon auch wirklich dafür.

00:54:34: dann nochmal gezielt trainieren, dem da, dann wirklich nach zwei drei Monaten dann gezielt den Muskel also am Anfang eher ruhig, dann aber gezielt die Muskulatur, die Koordination wieder stärken das dann keine Folgeerscheinungen, keine höhere Verletzungsanfältigkeit resultiert.

00:54:54: Also Sport war tatsächlich erst noch sechs Minuten.

00:54:56: Vielen Dank schon mal dass Sie das so schön beschrieben haben wie das von Patienten am besten zum Händeln ist, auch mit den verschiedenen Szenarien und so weiter.

00:55:07: Jetzt kommen wir zu einem hoffentlich schönen Moment.

00:55:11: was ist denn das die Patienten zu anschließen berichten?

00:55:13: Also ich sage jedem Patienten sollen lieber einmal zu oft als einmal zu wenig kommen.

00:55:20: wenn irgendwelche Probleme sind möchte ich die Patienten sehen um sie zu begleiten vielleicht Ängste was auch immer nehmen zu können oder Komplikationen frühzeitig erlernen und reagieren zu können.

00:55:30: Ansonsten, wenn alles normal läuft sehe ich meine Patienten nach sechs bis neun Monaten und das ist in der Regel hundert Prozent.

00:55:37: erneut gibt es in der Medizin nicht aber sehr häufig und das wäre echt das Schönste, wenn die Patienten kommen dann sagen sie haben ein neues Lebensgefühl.

00:55:45: viele sagen es darf jetzt wieder nicht falsch verstehen.

00:55:47: Wenn Sie das gewusst hätten werden sich viel früher gekommen.

00:55:49: Das sind ganz ganz viele.

00:55:51: nochmal zu früh darf ich nicht.

00:55:52: erst wenn schlecht von schlechter auf gut kann ich.

00:55:56: Dann ist das tatsächlich, dass es so das schönste was man so hat in der Sprechstunde wenn die Patienten kommen glücklich sind strahlen sagen sie haben ein neues Lebensgefühl sie können wieder Sie fühlen sich fast schon wie neu geboren Wenn sie eben vorher lange Leidenszeit hinter sich hatten.

00:56:11: Das ist eigentlich so das Schönste und das ist auch das was warum mir mein Job auch so Spaß macht Warum ich den so gerne mache weil Ich mir die Patienten nicht versterben So sehr, sehr überwiegend im Anteil.

00:56:26: Sehr zufriedene glückliche Patienten kreieren darf, die eben wieder ein schönes Leben haben was unseren autopädischen Job gegenüber vielen anderen

00:56:39: auch sehr angeht.

00:56:40: Auf jeden Fall vor allem mehr Lebensqualität auch wieder in der gesamten.

00:56:45: Herr Professor zum Abschluss wünsche sich immer unsere Zuhörer und Zuhöhrer den Experten vom Experten Was haben Sie für einen Tipp?

00:56:55: Für die Patientinnen und Patienten muss ich sagen, das können wir mit angesprochen oder das würde ich gern mal sagen.

00:57:03: Zur Arthose oder generell?

00:57:05: Generell

00:57:05: Da

00:57:06: schwierig!

00:57:06: Also eine generelle Aussage wäre nicht nur bitte an andere denken sprich Ich brauche ein Medikament damit ich das und dass machen kann.

00:57:23: Ich will an mir selber nichts ändern.

00:57:25: Das Wichtigste, glaube ich, wäre an sich selber anzufangen.

00:57:30: In Bewegung zu bleiben wenn nötig Gewicht zu reduzieren haben damit auch oftmals der Diabetes verschwindet oder zumindest deutlich eingedämmt wird und nicht nur zu sagen ja jetzt habe ich ja das Medikament die bei nichts ändern ist nämlich eine Spritze und dann nehme mich von selber ab aber ich ändere meinen Lebensgewohnheiten.

00:57:51: Und was für uns in der Medizin realistische Erwartungen, denn auch egal wie gut wir sind, egal wie toll unsere Medizin inzwischen ist.

00:58:01: Wir können nicht alles reichen, egal was vorgegaukelt wird.

00:58:08: und Nummer drei wäre dann auch wieder in Richtung Atrose.

00:58:12: Lassen Sie sich nicht drängen zu einer Operation niemals!

00:58:18: Wenn jemand eine Operation verkaufen will das schwierig?

00:58:22: Wenn sie wirklich leiden Dann den Patienten am Bildschirm zeigen kann und auch an der klinischen Untersuchung zeigen kann, daran liegt es.

00:58:34: Wenn nur wenn alles zusammenpasst und das Vertrauen dann zu demjenigen, der gegenüber sitzt da ist, nur dann vielleicht in Richtung einer Weg gehen.

00:58:41: Aber jetzt war ich schon wieder in meinem Spezialgebiet.

00:58:45: Ich glaube das Wichtige hat man ganz am Anfang.

00:58:47: auf

00:58:47: jeden Fall

00:58:47: muss sich selber Änderungen vornehmen.

00:58:50: Auf jeden Fall vielen lieben Dank dafür schon mal!

00:58:52: Und dann kommt noch die Frage, die ich fast vergessen hätte und zwar auch da wieder der Tipp vom Experten.

00:59:02: Es ist ja immer wieder dieses Thema was soll ich denn tragen?

00:59:05: Also ich zum Beispiel bei den Patientinnen oder Patienten unterstütze bei der Begleitung für eine OP kommt immer die Frage ja was soll Ich denn eigentlich anziehen welche Schuhe brauche ich denn?

00:59:18: das ist so die Lieblingsfrage

00:59:19: in die Sprechstunde oder in die OP

00:59:21: nach der OP.

00:59:22: Was empfehlen Sie Was die Patienten am besten tragen sollten, auch was wir hatten vorher ja mit dem Büppchen und den Schuhe anziehen usw.

00:59:32: Was würden sie da empfehlen?

00:59:34: Komfortabel muss es sein.

00:59:35: man muss schnell rein- und rauskommen das darf nicht zu eng sein aber auch nicht komplett weit dass man irgendwie stolpern kann.

00:59:42: eine grandiose Hose ist die Arzthose wie ich sie immer trag'.

00:59:45: Das ist eine Hose die wo ein Reißverschluss von oben bis unten zugeht weil dann kann man auch mal nur Teile aufmachen und muss sie nicht ganz hoch Ruckeln oder ganz runter ruckeln, da kann man mit einem Reißverschluss aufmachen.

00:59:55: Schuhwerk was eine Stabilität gibt wo man nicht rausrutscht.

00:59:59: also Flip Flops zum Beispiel wären

01:00:01: zu

01:00:02: schwammig, zu wackelig.

01:00:03: Also man braucht etwas wo man leicht reinschlupfen kann aber nicht gleich wieder rausschlupft wo man also einen gewissen Halt ist die nicht rutschig sind und ansonsten eben komfortabel dass es nicht so eng ist das man locker in diese Kleidung eben und zwar gleich am ersten Tag nach der Operation gleich in diese Kleidung reingehen kann.

01:00:23: Es gibt Socken anzuhilfen, aber eben dass man das schafft am Anfang mithilfe von den Greifzangen

01:00:28: etc.,

01:00:28: aber dass man eben locker rein kann und sich nicht reinquälen muss in dieser Operation.

01:00:33: Und man sich wohlfühlt in der Kleidungen.

01:00:37: Nur für eine OP-Kleidung zu kaufen ist auch Quatsch!

01:00:40: Aber normales Hausanzug, Jogginganzug so in die Richtung.

01:00:46: Nicht zu hängen.

01:00:47: Vielen lieben Dank.

01:00:48: Und jetzt sage ich am Ende vielen lieben Dank, dass Sie heute Gast bei uns waren.

01:00:52: Bei Medizin direkt.

01:00:54: Es war garantios mit Ihnen über dieses Thema so zu sprechen.

01:00:58: Vielen Dank für den ganzen Einsatz mit Ihrem Team zusammen was Sie ihren Traktor leisten in der Klinik und die Patienten in den Arm nehmen und aufnehmen und auch hoffentlich mit der Folge wieder... auch noch mal ein bisschen mehr Sicherheit bieten.

01:01:14: Schön, dass Sie heute da waren.

01:01:15: Vielen Dank!

01:01:16: Ich sage von meiner Seite vielen, vielen Dank für dieses tolle angenehme Gespräch und ich weiß es wird wahrscheinlich rausgeschnitten aber ich möchte es wirklich betonen das wo wir hier sind und sitzen ist einzigartig, ist toll aufgebaut, eine grandiose Atmosphäre und Florian Beidelbeck der mir hier gegenüber sitzt, der das wahrscheinlich rausschneiden wird Toll, er macht das ja toll.

01:01:42: Und dieses Medizin-Direkt ist ein tolles wirklich eine ganz großartige Institution und ich glaube dass oder möchte ich oder ist mir ein Anliegen das hier auch mit zu betonen und ich wünsche da auch weiterhin viel Spaß und auf diesem Niveau das ganze weiterzuführen.

01:02:02: Vielen Dank, dass ich da sein darf!

01:02:03: Vielen

01:02:03: Dank Herr Professor.

01:02:05: Das war Medizin Direkt

01:02:06: der

01:02:07: Medizin Podcast.

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