Koronare Herzkrankheit & Bypass-OP einfach erklärt – mit Julia Rogaczewski

Shownotes

Koronare Herzkrankheit & Bypass-OP einfach erklärt – mit Julia Rogaczewski

In dieser Folge von Medizin Direkt sprechen wir über eines der zentralen Themen der modernen Herzmedizin: die koronare Herzkrankheit (KHK).

Gemeinsam mit Julia Rogaczewski, Assistenzärztin in der Herzchirurgie, erklären wir leicht verständlich:

🫀 wie die Herzkranzgefäße aufgebaut sind 🫀 wie Gefäßverengungen und Plaques entstehen 🫀 welche Symptome auf eine koronare Herzkrankheit hinweisen können 🫀 wie die Erkrankung diagnostiziert wird 🫀 wann eine Behandlung mit einem Stent infrage kommt 🫀 und wann eine Bypass-Operation notwendig werden kann

Außerdem sprechen wir über die moderne Herzchirurgie – von der klassischen Bypass-Operation über minimalinvasive Verfahren bis hin zu robotisch unterstützten Operationsmethoden.

Zur Person: Julia Rogaczewski hat ihr Medizinstudium mit dem Staatsexamen abgeschlossen und ist als Assistenzärztin in der Herzchirurgie tätig.

🎧 Medizin Direkt – Medizin verständlich erklärt.

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Medizin Direkt, dem Medizin Podcast.

00:00:33: Wenn wir das Herz einmal betrachten, können wir sagen dass Herz besteht aus zwei Vorhöfen und aus zwei Ventrikeln.

00:00:40: Das sehen wir einmal hier die beiden Vorhöfe, die beiden Ventrieke.

00:00:43: Wir haben insgesamt vier Herzklappen und wichtig ist, dass wir quasi zwei Taschen und zwei Segelklappe haben so für erstmal allgemein zu Anatomie und zwei Herzohre auricoladextra und sinistra.

00:00:56: Wir sehen hier vorne schon direkt Gefäße des Herzens und das sind quasi die Coronagefäße, wie wichtig sie sind für die Versorgung mit Sauerstoff des Myokards.

00:01:06: Und man kann sagen davon haben wir zwei Coronarien und davon gehen dann noch mal kleinere Abgänge ab.

00:01:12: Wir haben die Arteria coronaria sinistra, die linke Corona-Arterie und die Artera coronaria dextra, der rechte Corona-Aterium.

00:01:19: Von der linken Corona- Arterie, die können wir auch hier sehen, Hauptstämme, zwei Hauptäste ab.

00:01:27: Das ist einmal der Ramosinterventricularis anterior und das ist der Ramus circomflexus.

00:01:33: Alles davor quasi ist der Hauptstamm Und wenn der Haupt-Stamm betroffen ist von einer Erkrankung kann es sehr gefährlich sein für den Patienten.

00:01:39: da gehen wir auch noch mal später ein bisschen ausführlicher drauf ein.

00:01:42: Aber man sieht auf jeden Fall die linke Coronaratterie versorgt die Vorderwand des Herzens.

00:01:47: Dann haben wir noch die rechte Coronaraterie Die Arteria coronaria dextra Und die zieht quasi auf die Hinterwand des Herzens, in siebzig Prozent der Fälle.

00:01:56: Das hängt immer ab, welcher von ab welcher Corona-Versorgungstyp genau vorliegt.

00:02:01: In siebzig Prozent der fällen ist es der Rechtsversorgungstyp.

00:02:04: Das heißt dann zieht ein Ass, der Hauptass, der Ramos interventriculares Posterior von der Athera coronaria dextra nach hinten an den Hinterwand und versorgt diese.

00:02:14: Das sind quasi dann die wichtigsten arteriellen Versorgungsgebiete des Herzen.

00:02:20: Dann sehen wir natürlich hier oben die Hauptschlagader, die er orte.

00:02:24: Die wir auch in der ersten folge als thema hatten und da hatten wir auch schon gesehen direkt quasi Hier unten in dem bereich da haben wir die aorten klappe dann haben wir hier die pulmonalklappe In den bereich und wir haben die mitrei- und rikospitalklappen.

00:02:37: das sind quasi die vier klappen die ich schon angesprochen hatte über die das herz verfügt.

00:02:42: Genau, das wäre ganz grob zur Anatomie.

00:02:44: Zwei Vorhöfe, zwei Ventriegel, vier Herzklappen und dann direkt quasi hier auch die Hauptschlagader und die Pulmonalgefäße, die sich am Herzen befinden.

00:02:56: Und da natürlich auch wichtig noch zu nennen dass in den rechten Vorhof die Venakava Superior quasi reinläuft und unten sehen wir die Venakava Inferior.

00:03:06: Das wären anatomisch die wichtigsten Aspekte dazu.

00:03:10: Jetzt hast du das ja wirklich schon sehr gut beschrieben.

00:03:15: Wie entsteht denn jetzt eigentlich so eine kommunale Herzerkrankung, Julia?

00:03:20: Also man kann sagen die KHK, so wird es auch abgekürzt ist eine Erkrankung die sehr oft in der Gesellschaft heutzutage auftritt einfach weil es zahlreiche Risikofaktoren gibt.

00:03:29: und dass ist quasi ein Erkränkung die genau diese Coronaratherien betrifft wie ich gezeigt hatte Und zwar da sind ja die Gefäße, die das Myokart mit Sauerstoff versorgen.

00:03:39: Das ist eine chronisch-progradiente Erkrankung kann man sagen oftmals atherosclerotisch bedingt.

00:03:45: D.h.,

00:03:45: der lagert sich fett ab.

00:03:47: wie hypercholesterinämie ist auch ein Risikofaktor, hypertriglyceridämien zum Beispiel und das führt dann zu einer Lumeneingung dieses Gefäßes.

00:03:55: oder es kann auch zu einem akuten thrombotischen Verschluss z.B.

00:03:58: kommen.

00:03:59: Infolge dessen kommt es zu einer Ischemie des Herzens d.h.

00:04:02: das Herz wird nicht mehr richtig versorgt und dadurch natürlich auch die Funktion des Herzens eingeschränkt.

00:04:09: Und klinisch haben wir zum Beispiel Symptome wie Angina pectoris, Brustschmerz.

00:04:13: auf die Symptomatik gehen wir gleich noch ausführlicher ein.

00:04:16: aber ganz generell oder Kurzatmigkeit bei Belastung zB ist auch typisch beim akuten Coronasyndrom kommt es dann zur Plakruptur lagert sich quasi fett ab das rupturiert oder auch Es kann auch zu Trombus Bildung zum Beispiel kommen.

00:04:29: in Folge dessen

00:04:30: genau Jetzt hast du gerade schon ein ganz interessantes Wort gesagt, was viele schon mal gehört haben.

00:04:39: Der Plack!

00:04:41: Warum bildet sich denn dieser sogenannte Plack und was ist das überhaupt?

00:04:46: Genau, also es kommt quasi zu Endothel-Dysfunktion im Bereich des Gefäßes.

00:04:50: Quasi durch diese Risikofaktoren die ich schon erwähnt hatte – oft arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus, Disle epidemien zum Beispiel -, die dann diese Schäden an der Gefäßewand hervorrufen.

00:05:01: und dann haben wir das gute und schlechte Cholesterin.

00:05:03: Davon haben ja viele schon gehört.

00:05:05: Das LDL, das schlechte Kollisterin lagert sich quasi ein in die Intima in die Schicht des Gefäßes.

00:05:12: Und dann aktiviert sich eine inflamatorische Kaskade, ein Entzündungskaskade.

00:05:16: Es werden Zellen angelockt wie Monozütten, Makrophagen beispielsweise und die Makrophage sind unsere Fresszellen Die sorgen für eine sogenannte Schaum-Zellbildung in diesem Bereich.

00:05:27: Dann entsteht quasi oft so eine Lipidreiche Plak So nennen wir das mit einer fibrotischen Kappe auch oft.

00:05:34: Das ist dieser Prozess.

00:05:35: Wir haben eine Struktur die erst endothel, wie verletzt ist und in Folge dessen dann eine inflatorische Reaktion also eine Entzündungskaskade, die sich quasi abspielt.

00:05:47: Und dann bildet sich ein Plak aus.

00:05:50: Dann kann dieser Plak rupturieren beispielsweise und diese Rupture kannst du einem Trombus führen.

00:05:56: Oft gibt es auch langsam wachsende Plaks beispielsweise, die chronisch zu einer Lume-Einengung führen können im Bereich der Coronarien.

00:06:03: Jetzt hört man ja immer wieder viele Menschen sagen Das trifft dir nur ältere Menschen.

00:06:09: Stimmt das?

00:06:10: Es kann auch jüngere Menschen auf jeden Fall treffen.

00:06:12: Das ist eine multifaktorielle Erkrankung, zum Beispiel vor allem Nikotin geht auch auf die Coronarien.

00:06:17: Das heißt Patienten, die viele Packiers haben, die bestimmen wir dann da, die haben auch oft früher schon eine coronare Herzerkrankung oder Diabetes-Meditus, arterielle Hypertonie.

00:06:27: Da differenzieren wir oft zwischen modifizierbaren und nicht modifiziertzibaren Risikofaktoren was z.B.

00:06:33: modifzierbar ist Adipositas Bewegungsmangel Stress wie gesagt auch Diabetes Typ zwei beispielsweise oder Nikutin.

00:06:42: Und dann gibt es die nicht modifizierbaren Faktoren und dazu zählt das Alter, dass männliche Geschlecht beispielsweise.

00:06:48: Genau.

00:06:49: aber es gibt bei dieser Erkrankung zahlreiche Faktorien, die wir beeinflussen können selber.

00:06:53: Das ist sehr wichtig auch den Patienten mitzuteilen, dass sie das Risiko senken können wenn sie beispielsweise regelmäßig Sport betreiben einen normalen BMI haben dem Blutdruck gut einstellen beim Hausarzt etc.

00:07:05: Wir haben ein Problem der Chroma Ganzheiten bis Jahr, dass sie lange unbemerkt bleiben.

00:07:12: Welche Symptome sollten den Menschen ernst nehmen?

00:07:15: Wir haben ja schon darüber gesprochen, dass es zu einem Argina pectoris kommt.

00:07:19: Einen Brustschmerz der auch oft bei Belastung beispielsweise auftritt und da haben wir in der Herzchirurgie eine Klassifikation die wir verwenden, die CCS-Klassifikations.

00:07:28: Das heißt unter wie starker Belastungen kommt es zu diesem Brustsschmerz?

00:07:32: Außerdem ist die Dispneur, die Kurzartigkeit ein Hauptsymptom Und da fragen wir auch auf dem Patienten, wie viele Treppenstufen oder Etagen können sie laufen ohne das Kurzartigkeitauftritt.

00:07:45: Dann können wir anhand dessen den Patienten klassifizieren.

00:07:48: Das sind die zwei Hauptsyptome der typische Schmerz und die Dispnellung.

00:07:52: Genau, das sind eigentlich die Hauptsymptome, die auftreten.

00:07:56: Wichtig ist bei Frauen gibt es oft unspezifische Symptome einer koronaren Herzerkrankung.

00:08:01: Das kann zum Beispiel ein einfacher Bauchschmerz sein der schon darauf hindeutet.

00:08:05: Da muss man wirklich aufpassen dass sich auch unspeziefisch äußern kann.

00:08:09: Jetzt hast du gerade wieder einen oder in diesem Fall jetzt mal zwei interessante Wörter genannt Aginapectoris.

00:08:18: Kannst Du unseren Zuhörerinnen und Zusehern Erklären, was ist es denn eigentlich genau?

00:08:25: Angina pectoris ist ein Schmerz der quasi im Bereich des Brustbeins auftritt und oftmals auch einen Schmerzen in den linken Arm ausstrahlt oder in den Kiefer.

00:08:34: Das ist ganz typisch für die Angina Pectoris und der tritt bei Belastung oft auf wenn die Patienten verengte Coronarien haben eine sogenannte Coronarsklerosan.

00:08:44: Ja das ist quasi die typische apäbeschwerde äußert sich so.

00:08:49: Warum

00:08:50: merken Diabetiker oft weniger die typischen Symptome, Julia?

00:08:56: Weil Diabetika atypische oder stille Ischemin oft ausbähnen und infolgedessen.

00:09:01: Und außerdem ist auch eine Folge des Diabetes mellitus die Neuropathie beispielsweise so dass die Schmerzen weniger stark registriert werden können neben der Nephropathies etc.

00:09:11: was noch Folgen sein können von Diabetes Mellitus.

00:09:15: genau das ist quasi der Grund für die unspezifische Symptomatik.

00:09:20: Und was noch ein typisches Symptom ist generell bei der KHK, Nebendisziplin und Abhebischwerden, generell die reduzierte Belastbarkeit im Alltag.

00:09:27: Das fällt den Patienten oft auf.

00:09:29: Dann werden sie vorstellig neben dem retroschvernalen Druckgefühl.

00:09:33: Herr Guller-Gleithguller vielen lieben Dank!

00:09:36: Jetzt kommen wir zu dem Punkt an dem die Leute zum Arzt gehen.

00:09:40: Wie beginnt denn die Diagnostik normalerweise so standardgemäß?

00:09:44: Also,

00:09:44: Standard gemäß nehmen wir ein Labor auf jeden Fall ab.

00:09:47: Wir schauen uns auch die Herzparameter da besonders an das Troponien beispielsweise und wir schreiben auch ein EKG und schauen ob es irgendwelche Veränderungen im Elektro-Kaliogramm bereits gibt.

00:09:57: was wir im Labor auch anschauen sind Lipide wie vielleicht Hinweis auf Risikofaktoren auch geben können auf eine Hypercholisterinämie oder Hb I C für einen Prediabetes oder Diabetes Meditus weil das ja alles auch Risikophaktor sind für die coronare Herzerkrankung.

00:10:13: Und dann im Verlauf kann man sich überlegen, noch nicht invasive Bildgebungen zu machen.

00:10:17: Je nachdem wenn wir zum Beispiel Veränderungen in EKG erkennen wie eine ST-Streckenhebung ein Stemi wäre das eine direkte Indikation für einen Herzkatheter.

00:10:27: Den Patienten würde man direkt coronarangiografieren und da die Stinose beheben.

00:10:32: Das sind quasi die interventionellen Verfahren, wo wir gleich auch noch dazu kommen.

00:10:36: Das heißt wichtig ist auf jeden Fall zunächst ein EKG und ein Labor oder natürlich auch die Vitalparameter zu dedektieren von den Patienten.

00:10:42: Wir

00:10:42: jetzt reagieren ja viele Patienten erschrocken auf dem Begriff Herzkatheter.

00:10:48: was passiert denn eigentlich bei so einem Herz-Kathete untersuchen oder Behandlungen?

00:10:53: Genau!

00:10:53: Also es ist quasi ein interventioneller Vorgang, wo die Kardiologen über die Radiales oft gehen und dann quasi ein Draht vorschieben bis zum Herzen.

00:11:03: Und über diesen Draht können wir die Kaliologen Stents einbauen in das verengte Gefäß oder eine sogenannte Ballon-Dilatation durchführen.

00:11:11: Wir haben ja diese Verengung im Bereich der Coronarien, und die versuchen wir aufzuweiten.

00:11:15: Interventionell quasi über die Radialis oder Femoralis – heutzutage wird die Radials öfter genommen – können wir dann quasi entweder so einer Art Getag, da kann man sich das vorstellen, einen Stent Einbauen oder eine Ballongdilatation durchführen, da wird ein Ballon tatsächlich aufgeblasen und dadurch das Lumen wieder eröffnet von der verengten Corona-Gefeß.

00:11:38: Und das ist quasi neben der sehr invasiven Bypassoperation noch eine Möglichkeit zu einer Eröffnung des Corona-Gefesses zu führen.

00:11:47: Wenn mir jetzt eine Verengung festgestellt wird oder wurde gibt es ja mehrere Behandlungsmöglichkeiten.

00:11:56: Lass uns mal strukturiert durchgehen.

00:11:58: Die erste Option ist ja meistens eine medikamentöse Therapie.

00:12:03: Wann reicht denn eine konservative Behandlung, Julia?

00:12:07: Also wenn wir quasi eine, wir schauen uns immer an wie stark verengt sind die Coronarien.

00:12:12: Wie viel Prozent Verengung haben wir?

00:12:14: Und dann natürlich im Hinblick auf die Klinik des Patienten ist der Patient symptomatisch hat er Beschwerden und Dann kann man quasi entscheiden Ist eine Indikation für eine OP oder für ein interventionelles Verfahren gegeben?

00:12:26: Wir haben ja auch schon bisschen über die Anatomie geredet von den Coronagefesen und Wenn beispielsweise der Hauptstamm betroffen ist werden gesagt von der Arteria coronaria sinistra gehen zwei Gefäße ab.

00:12:37: Wir haben an die Vorderwand der Ramus Interventricularis anterior und der Ramos Zirconflexus, der Richtung Hinterwand zieht.

00:12:44: Wenn zum Beispiel der Bereich davor vor dieser Abspaltung betroffen ist dann haben wir eine Operationsindikation weil dann eine starke Chemie auftreten kann.

00:12:52: beide Gefäße sind betroffen und die Blutversorgung danach nicht gewährleistet.

00:12:57: Das heißt, da muss man quasi schauen welcher Bereich ist betroffen.

00:13:00: Wie viele Verengungen haben wir?

00:13:02: Wie viele Stinosen haben wir multiple Stinose beispielsweise?

00:13:05: Dann wäre das eher eine Operationsindikation als für das interventuelle Verfahren und dann würde man auch schauen wie symptomatisch der Patient ist.

00:13:13: Zum Beispiel wenn wir einen unsymptomatischen Patienten haben mit einer fünfzig Prozentigen Stinase und nur an einer Stelle es eine Stinese gegeben, dann würde vielleicht er noch abwarten.

00:13:22: Aber haben wir einen Patienten, der sechzig-prozentige Stinose hat im Bereich des Hauptstammes und ist symptomatischer Displöapie beschwerden?

00:13:29: Dann würde man schon eher auch intervenieren.

00:13:32: Genau!

00:13:33: Da muss man immer individuell je nach Patient schauen.

00:13:36: Also wenn wir jetzt praktisch von der konservativen Therapie sprechen also überwiegend von einer Medikamentusentherapie würden wir ja sprechen davon von ASS, Statine, Beta-Blocker, ACE-Hämmer.

00:13:51: Also da ist es so, dass wir quasi differenzieren zwischen STEMI und NSTEMI.

00:13:55: Beim NSTemi zum Beispiel kann man eher abwarten, da kann man das machen oder generell wenn zahlreiche Risikofaktoren da sind die Stinose ist noch nicht soweit fortgeschritten dann kann man natürlich... Wenn wir sehen, es ist eine Hyperkulisterinämie da ein Statin geben beispielsweise Oder wenn wir einen Diabetes-Meditus haben den therapieren und damit die Kamentös vorgehen Neben der Lipidsenkung auch Beta-Blocker, ACR-Hämmer beispielsweise eindosieren.

00:14:20: Neben der Lebensstiemodifikationen, die wir natürlich auch jedem Patienten empfehlen also viel Bewegung, Raucherentwöhnungen wenn wir einen Raucher vorliegen haben und wie gesagt die Trombozyten Aggregationshämmung auch sehr wichtig, wenn da dir Risikofaktoren gegeben sind ASS oder Klubidogrem dass man das auch mit verabreicht.

00:14:38: genau das wäre quasi die Medikament hüse Therapie Weben den internationalen und operativen Verfahren.

00:14:52: sinnvoll.

00:14:53: Also wenn man isolierte und gut zugängliche Lesionen hat, dann ist auf jeden Fall eine Stentimplantation indiziert.

00:15:00: wie gesagt vor allem auch bei Stemis wo wir eine direkte Coronariografie durchführen ein akuter infarkt oder generell symptomatische Ischemin die auftreten können.

00:15:10: und da gibt es Medikamenten beschichtete Stents auch die man implantieren kann.

00:15:14: Und da ist auch die Öffnungsrate, kann man sagen im Verlauf auch sehr hoch ist über neunzig Prozent nach fünf Jahren.

00:15:22: Man muss sagen von der Stentimplantation und von der Corona-Ingographie hat man ein sehr gutes Outcome vor allem wenn man Isoliertelisionen therapiert und auch mit dem Drug Eluting Stents also Medikamenten beschichteten Stents.

00:15:36: Da ist das Outcom auch sehr gut.

00:15:37: Im Grenzen bei dem Stand wo man sagt da macht es keinen Sinn?

00:15:43: Auf jeden Fall, wenn man zahlreiche Lesionen hat, zahlreiches Klerosierungen in vielen Coronagefesen.

00:15:49: Da bestimmen wir auch den sogenannten Sintax-Core und dann können wir quasi auch eher operativ vorgehen.

00:15:55: Wenn man zahlreiche lesion hat oder wenn der Hauptstand betroffen ist, dann hätten wir auch eher die OP-Indikationen Und wie gesagt beim hohen Sintxcore auf jeden fall auch und Multivesseldiseases

00:16:06: So Jule.

00:16:07: jetzt kommen wir zu dem spannenden Thema von heute.

00:16:11: Jetzt erleichtert dieser Stand nicht mehr, die medikamentiöse Therapie nicht mehr.

00:16:17: Jetzt braucht der Patient eine Bypass-OP.

00:16:21: Was sind denn so die typischen Indikationen?

00:16:26: für eine Bipressokir.

00:16:27: Die

00:16:27: typischen Indikationen sind hochgradige Stinosen, vor allem im Hauptstambi bereits erwähnt vor der Aufzweigung in den Ramus zur Komplexus und Ramus Interventricularis an Terior oder auch im Bereich des Ramus interventriculares Posterior wenn die Arteria coronaria dextra beispielsweise betroffen ist.

00:16:44: das heißt Hochgradigestinosen der Hauptstemme sind oder auch der Hauptgefäße des Herzens, sind auf jeden Fall Operationsindikationen und auch Multiplalesionen.

00:16:54: Oft haben die Patienten eine drei Gefäßkak beispielsweise.

00:16:57: Da sind dann alle drei Hauptstämme mit betroffen.

00:17:01: Und genau da hätten wir auf jeden fall eine OP-Indikation gegeben bei komplexen Sklehosierungen des Herzens und hochgradigen Stenosen.

00:17:09: Das

00:17:09: OP manchmal langfristig besser sein als den Stand.

00:17:13: Es ist generell so, wir schaffen einen Umgehungskreislauf bei der Weihpass-Operation indem wir die Brustwandaterien entnehmen.

00:17:19: Die Arterie Marmaria Interna oftmals auch die Arteriales für eine Arterielle Umgehung, die wir schaffen oder für den venösen Umgehungskreislauf.

00:17:28: Die Venasafena Magna kann man nehmen.

00:17:31: Da ist wichtig da ist auch die Öffnungsrate zehn Jahresöffnungsratepost operativ unterschiedlich je nachdem ob wir Arterielle oder Venus quasi den umgehungs Kreislauf machen.

00:17:42: bei der Arterielle haben wir eine Öffnisrate von über neunzig Prozent zehn Jahres öffnlungsrate bei den venösen fünftig bis siebzig prozent.

00:17:49: also wir machen auch eher den arteriellen umgehungskreislauf bei dem Bypass-Operation, aber generell muss man sagen das Outcome ist sehr gut.

00:17:58: Die Patienten... Man sieht auch direkt intraoperativ schon dass der Flow auf den Bypassen gut ist, dass das Herz gut mit Sauerstoff versorgt ist und wir beheben die Chemie.

00:18:08: Das heißt wie gesagt vor allem beim komplexen Sklerosierung der Multivessel, die siehst du mal mehrere Bypässe auch durchführt Da ist es auf jeden Fall sehr sinnvoll, diese Anastosierung durchzuführen und dem Jungs Kreislauf zu schaffen.

00:18:21: Und wie gesagt heutzutage vor allem arteriell einfach weil das Outcome besser ist und über neunzig Prozent innerhalb von zehn Jahren Öffnungsrate da ist im Vergleich zum Venösen.

00:18:31: Weißt du Julia?

00:18:32: In dem Moment bin ich immer froh dass du gerade so kurz vor dem nächsten Step bist, weil du nämlich so tief in den ganzen Studien drin hängst, dass du das aus dem FF rauschießen kannst.

00:18:45: Das ist der riesen Vorteil mit jemandem, der gerade so auf dem Weg dorthin ist in die Herkschirurgie.

00:18:52: Der darüber deutlich mehr studientechnisch sagen kann wie mancher alter Hase.

00:19:01: Wie funktioniert denn jetzt so eine Bypass-OP überhaupt?

00:19:05: Kannst du uns das vielleicht mal kurz erklären?

00:19:08: Sehr gerne.

00:19:09: Also was davor wichtig ist, wir machen eine Risikostratifizierung vor der Operation schon.

00:19:13: Bestimmt ein Euro-Zwei-Score.

00:19:15: Schauen wie hoch das Risiko generell für individuell für den Patienten?

00:19:19: Das ist wichtig!

00:19:20: Dann ist Bildgebung wichtig, eine Echokardiografie durchzuführen die Laborparameter auf jeden Fall zu haben präoperativ, die Nierenfunktion, die Blutgerinnung Und dann erfolgt auch die systemische Heparinisierung.

00:19:33: Das ist wichtig, um Trombosen einfach zu verhindern, intraoperativ, die dann entstehen können.

00:19:38: und dann führen wir die mediane Sternotomie oft durch.

00:19:41: Heutzutage gibt es auch Methoden mit Lateral-Minitorakotomien mit kleinerem Schnitten.

00:19:46: Da Vinci wird auch eingesetzt also robotische Beipässe werden auch durchgeführt.

00:19:50: da gibt's zahlreiche Methoden.

00:19:51: aber die konventionelle OP ist die Mediane Sternotomie.

00:19:54: das ist der Eröffnung des Brustkorbs öffnen, blicken auf das Herz und kanulieren das Herz.

00:20:02: Schließen das Herz an die Herz-Lungmaschine an?

00:20:05: Und da ist vor allem auch wichtig wir müssen diese offene Technik mit der Herz- Lungenmaschine durchführen.

00:20:10: wenn quasi die Hinterwand des Herzens, der Ramos Intermitrikularis Posterio, wenn er betroffen ist dann müssten wir mit der Herz-Longmaschine auch operieren weil sonst kommen wir an den Hinterwand Des Herzens schwer dran.

00:20:20: Wenn der Ramus Intermitrikularis Anterior beispielsweise betroffen isst nennen wir auch LAD oder Lima.

00:20:27: Dann können wir auch einen Beating-Hardbypass durchführen.

00:20:30: Das heißt, dann brauchen wir keine Herzlungenmaschine und das ist der Unterschied zu den Aorten-OPs wo man immer eine Herzlungmaschine braucht.

00:20:37: Nachdem wir die mediane Statomie durchgeführt haben, das Perikat eröffnet haben, fühlen wir eine Kanulierung durch.

00:20:44: Oftmals ist es der rechte Vorhof und die Aorta, die wir kanulieren, muss man aber auch individuell schauen was ist die beste Kanulierungsstelle.

00:20:53: Dann geben wir eine Kardioplegelösung.

00:20:56: Es ist eine kalliumreiche Lösung, damit das Herz stillgelegt wird und können dann uns quasi vorarbeiten.

00:21:02: zu den Coronarien.

00:21:03: Da es wichtig, jede Anatomie ist ein bisschen unterschiedlich jeder Patient da muss man sich erst mal orientieren wo sind die Hauptgefiese Wie sind die Coronarien bei den Patienten?

00:21:14: Und deshalb ist es auch wichtig, eine Corona-Ingographie präoperativ durchzuführen.

00:21:19: Das machen wir auch bei den Patientinnen und bei den elektrieren Fällen auf jeden Fall, dass wir genau sehen wo ist die Stenose und die OP besser planen können welches Gefäß wir jeweils anschließen.

00:21:31: Und dann quasi nachdem wir die Aorta geklemmt haben, die Kaliopelgie gegeben haben führen wir Distalle an das Tumosen durch.

00:21:38: Das heißt, wir vernähen quasi die Bypass-Crafts an die Coronarien und da arbeiten wir parallel.

00:21:44: Also ein Operateur befindet sich am Brustkorb, eröffnet den Brustkorb, präpariert das Herz, kanuliert, geht an die Herzloommaschine.

00:21:50: Ein weiterer entnimmt parallel die Arterie!

00:21:54: Und uns vor.

00:21:55: oft ist das die Arterie Radialis oder die Artheria Mamaria Interna.

00:21:59: Beziehungsweise bei den Venösen-Weihpässen, wenn die Länge nicht ausreicht von den Arterien, weil es einfach zahlreiche, multiple Weihpässe sind, die durchgeführt werden würde man die Vena Saphina Magna präparieren und das kann man endoskopisch machen oder in Brückentechnik oder offen.

00:22:13: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten der Präparationen, die man da durchführen kann.

00:22:17: Und sonst am Brustkorb präperieren wir die Artheria Mamaria interna frei entnehmen diese schauen, ob die Durchgängigkeit des Gefäßes gegeben ist und dann führen wir quasi die Anastomusierung durch.

00:22:29: Und da gibt es eine distale Anastomoose das Vernehen des Beipasses an die Coronararterien und eine proximale Anasto-Mose und das ist oft an die Aorta.

00:22:38: Da wird quasi das dran genäht und dann findet schon die Reparfusion statt.

00:22:43: Das heißt, dann können wir schon die Aorte abklemmen und können den Sternalverschluss nach der Reparfussion durchführen.

00:22:52: Das Herz beginnt quasi, bei der Reparfusion danach wieder von selber zu schlagen und dann machen wir oft Drahtzerklagen rein und verschließen das Sternum.

00:23:01: Ja, das wäre quasi ganz grob der Ablauf einer Bypass-Operation.

00:23:05: Und wie gesagt, da gibt es heutzutage schon viel Innovation auch, dass man am Schlagen den Herzen operieren kann.

00:23:11: Beating hat Bypässe mit Caps und Obcaps.

00:23:13: Da gibt's zahlreiche Möglichkeiten robotische Herzchirurgie mit Davinci-Bypässen durchzuführen.

00:23:19: Das heißt die Schnitte werden auch zunehmend kleiner.

00:23:21: aber man muss nicht zwingend in jedem Fall dann die mediane Sternotomie auch durchführen.

00:23:26: Julia jetzt hast du gerade vorher schon was gesagt... Die Atelier Mamma Maria.

00:23:33: Warum zählt denn die immer noch zum Goldstandard?

00:23:36: Sie zählt zum Goldstandard, weil wir sie nicht zwingend quasi für die Versorgung brauchen.

00:23:41: Das heißt, wir können sie getrost entnehmen ohne dass es zu einer Ischämie kommt, ohne das etwas minder perfundiert ist.

00:23:47: und die Öffnungsrate postoperativ ist sehr hoch wenn wir die Atheraemmer Maria Interna nehmen.

00:23:53: Das zeigen auch Studien, dass die Öpfungsrate über neunzig Prozent ist zehn Jahre nach der Operation noch Und das ist ein sehr gutes Outcome einfach, dass wir erreichen Wenn wir die atheraemer Maria interner nehmen als Graft

00:24:03: Julia.

00:24:04: jetzt viele Patienten oder Angehörige, die wichtigste Frage.

00:24:08: Wie lange dauert denn eigentlich so eine OP?

00:24:11: Das hängt immer davon ab wie viele Gefäße stetosiert sind und wie viele Bypass wir durchführen.

00:24:16: Aber man kann grob sagen zwischen drei und fünf Stunden dauert die Bypass-Operationen.

00:24:21: Und das hängt natürlich auch davon ab ob wir die Herzlungenmaschine anschließen oder ein Beating Hardbypass machen.

00:24:26: Das geht natürlich noch mal

00:24:27: schneller!

00:24:28: Wie viele Bypas werden dann so durchschnittlich gelegt bei einer OP?

00:24:34: Das hängt davon ab, quasi ob eine eingefäßt zweigefässt oder dreigefässt khk beispielsweise vorliegt.

00:24:40: Haben wir ein Dreigefeskk?

00:24:42: Dann haben wir alle drei Hauptabgänge die stinosiert sind.

00:24:46: da muss man mindestens drei Weihpässe durchführen.

00:24:48: manchmal sind auch noch kleinere Abgänge stinosieren und dann muss man individuell planen je nach Patient.

00:24:53: also es können auch mal sechs Beipässe werden und deshalb reicht oft die Länge nicht aus von den Arterien.

00:24:59: Da muss man die Venen mit dazunehmen obwohl Studien sagen dass die Öffnungsrate deutlich geringer ist bei den genösen Beifessen vergleichen den arteriellen.

00:25:07: Also muss man immer individuell planen und deshalb ist ganz wichtig die Bildgebung vorher, die Corona-Angiografie und dass man halt genau sieht welches Gefäß betroffen ist und wie hoch stinosiert es ist.

00:25:18: Natürlich ist ja jede Operation auch mit Risiken verbunden.

00:25:22: welche Komplikationen können da auftreten bei der OP?

00:25:26: Generell muss man sagen, dass die Risiken einer Cabbage-Bipersoperation sehr gering sind.

00:25:31: Die Mortalität liegt bei ein bis drei Prozent.

00:25:33: nur bei den Bipers-Operationen zusätzlich natürlich perioperativ kann es zu einem Myocardinfarkt kommen.

00:25:40: Schlaganfallrisiko ist natürlich erhöht weil wir auch gesagt haben das sind ja oft atherosklerotische Plax die sich bilden sie können sich ablösen.

00:25:48: Es kann auch zu Embolien kommen der Trombus kann weiter verschleppt werden.

00:25:52: Das die Apoplextrate ist auf jeden Fall hoch.

00:25:55: Ein akutes Nierenversagen kann auftreten, aber das ist auch bei allen Operationen generell ein Risiko, Rhythmusstörungen am Herzen vor allem wenn die Arteria Coronaria dextra betroffen ist, die rechte Herzkranzarterie kann es zu Rhythmustörungen kommen, vor allem postoperativ AFIP, d.h.

00:26:10: das Foroflimmern, dass kann auch auftretend oder generell Sternalinfektionen und die generellen Operationsrisiken wie Blutungen, Trombosen etc.

00:26:21: Jetzt haben wir mit dir gerade schon gesagt haben einem angehnten Vollprofi vor uns.

00:26:29: Wie hoch ist denn die Erfolgsrate heute?

00:26:33: Die Erfolgesrate sind sehr hoch, da es sich eine sehr etablierte Operation handelt.

00:26:37: Das ist die Operation, die in der Herzchirurgie am häufigsten durchgeführt wird.

00:26:41: Das heißt, da haben wir auch die meiste Expertise Und man kann generell sagen, das ist die mit die höchste Operations beziehungsweise Erfolgsrate von allen Operationen der Herzchiologie durchgeführt werden.

00:26:52: Wie gesagt, die Mortalität liegt nur bei ein bis drei Prozent und auch die restlichen Risiken.

00:26:56: Die treten sehr selten auf die restliche Komplikationen und deshalb kann man sagen es ist ein sehr etabliertes Verfahren mit sehr geringem Risiko heutzutage.

00:27:08: Jetzt

00:27:09: ist die OP vorbei und nach der OP beginnt ihr bekanntlich Der nächste wichtige Schritt.

00:27:17: Was passiert denn nach der OP, Julia?

00:27:19: Nach der Operation befinden sich alle Patienten zunächst auf der Intensivstation und das ist je nach Patient anders kann ein bis drei Tage dauern und dann von der Intensive Station kommt der Patient auf die Überwachungsstation auf die IMC und dann auf die Normalstation.

00:27:34: Das ist quasi der Weg jedes herzchirurgischen Patienten.

00:27:38: Und dann nach der Normalstation empfehlen wir immer noch, nach dem Klinikaufenthalt generell eine Rehabilitation von drei Wochen.

00:27:45: Eine herzchirurgische Reha.

00:27:47: Vielfach, dass der Patient quasi schneller wieder auf die Beine kommt und auch wenn er berufstätig ist, schneller in den Beruf wiederkommt Das ist quasi der ganz normale Weg eines herzchirurgischen Patienten von normal über IMC auf, also vorintensiv.

00:28:01: Über IMC-auf-Normalstation.

00:28:03: Das war ja.

00:28:03: bei den ganzen Recherchen habe ich festgestellt dass die Reha tatsächlich aus einem sehr wichtigen Punkt besteht dem man so eigentlich gar nicht kennt was Reha angeht und zwar Attentherapie.

00:28:17: Atemtherapie ist sehr wichtig.

00:28:19: Auch bei uns.

00:28:19: die Patienten bekommen ein Atemtrainer, jeder herzchirurgische Patient nach der Operation soll ein Atemptraining durchführen einfach um die Intellektasen zu lösen dass sich die Lunge besser wieder weiten kann nach der operation.

00:28:31: wir arbeiten ja mit der Herz-Lungmaschine das heißt die Longe muss nicht quasi wieder entfalten Nach der OP und dafür ist das atemtraining auch sehr gut dass schon auf der station bei uns direkt durchgeführt wird und dass jeder patient macht

00:28:44: Genau.

00:28:44: Man könnte den Patienten dann wieder laufen, arbeiten, Sport machen und so weiter?

00:28:50: Generell wichtig ist nach der Bypass-Operation eine Frühmobilisierung.

00:28:54: Dass der Patient schon auf der Station versucht zu laufen sich schnell zu mobilisieren das ist auf jeden Fall sehr wichtig.

00:29:01: natürlich unter kontinuierlicher Überwachung Und vor allem nach dem minimal invasiven Bypass muss man sagen da können die Patienten sehr schnell wieder mobilisiert werden Und oftmals können sie nach der Rehabilitation wieder ganz normal arbeiten.

00:29:16: Da werden auch viele Übungen gezeigt und den Patienten auch immer gezeigt, was dürfen Sie?

00:29:19: Was dürfen Sie doch nicht nach der Operation?

00:29:22: Jetzt hört man ja ganz offen in Patienten bin ich danach wieder gesund?

00:29:27: wie siehst du das?

00:29:29: Also generell finde ich wichtig, wenn es die Risikofaktoren gibt.

00:29:32: Dass man da auf jeden Fall Medikamentöse einstellt eine Hyperkulisterinämie, ein Diabetes-Meditus.

00:29:37: also man kann sagen dass quasi Myokartperfusion wieder hergestellt wurde.

00:29:41: wir haben die Ischemia verhindert im besten Falle durch die Operation.

00:29:46: das heißt wir haben wieder einen Fluss auf den Gefäßen und diesen Umgehungskreislauf geschaffen.

00:29:51: Die Myokardperfusion ist gewährleistet aber das heißt nicht, dass sich in Zukunft noch weitere Sklerosierungen ausbilden können.

00:29:58: Gefäße, die anderen Gefäste auch noch betroffen sein können von einer KKK.

00:30:02: Das heißt man muss generell vorbeugend leben und lebensdien an Personen vornehmen.

00:30:08: das heisst Bewegung ist wichtig über Gewicht zu reduzieren dass man einen normalen BMI erreicht,

00:30:14: z.B.,

00:30:15: dann außerdem auch Diabetes Weltus wie gesagt, Arteräne über Tonus zu kontrollieren einzustellen mit die Kamentös.

00:30:21: Das ist wichtig diese modifizierbaren Risikofaktoren so geringe wie möglich zu halten und auch Nikotin hat mir gesagt geht sehr stark auf die Coronagefese da bestimmen wir immer die Packiers bei den Patienten und das man die möglichst gering hält, dass man aufhört zu rauchen, das ist sehr wichtig.

00:30:37: Kommen wir mal zu einem ganz schönen Punkt den wir da heute auch noch eingebaut haben, und zwar Zukunft der Herzgeologie Julia.

00:30:48: Wie wird sich denn die Behandlung der coronaren Herzerkrankungen in den nächsten Jahren verändern?

00:30:54: Also

00:30:54: direkt kann man schon sagen das Techniken wie Mitcap zum Beispiel öfter durchgeführt werden, also minimalinvasive direkte coronare Bypass-Operation.

00:31:04: Da ist der Trend auf jeden Fall zunehmend da.

00:31:06: und auch robotisch assistierte Bypässe.

00:31:09: Zum Beispiel die Klinik in Siegburg hat schon einen robotisch asistierten Bypass durchgeführt.

00:31:14: Da merkt man auch dass er an kleineren Kliniken sogar das da schon da Vinci auch zum Einsatz kommt.

00:31:19: zu nehmen, dass in Deutschland auch der Trend da ist zur robotischer Herzchirurgie zu minimalinvasiver Bypass Chirurgien Obcaps, Mitcaps wie gesagt.

00:31:29: Da ist auf jeden Fall der Trend da nicht nur in der Ortenchirurgie auch bei den Bipasschen, dass man wegkommt von der medialen Sternotomie hin zu minimal invasiven Zugängen kleineren Stütten was auch für das Outcome des Patienten deutlich besser ist.

00:31:44: es reduziert die postoperative Opoidgabe hat sich in Studien auch auf jeden Fall als deutlich besser herausgestellt im Outcome.

00:31:53: Aber da muss man natürlich immer individuell schauen, wenn man ein Notfallbeipass durchführt, hat man nicht die Zeit zu planen... eine invasiv Operation zu planen mit Bildgebung etc.

00:32:02: und muss schnell handeln, das ist wie bei der Typ-Ade-Sektion und da muss man eine mediane Sternotomie durchführen.

00:32:08: Da muss man immer schauen je nach Eingriff, je nach Patient, wie man das plant.

00:32:13: aber es gibt auch Hybridekonzepte zum Beispiel die zum Einsatz kommen oder auch mit den Kardiologen.

00:32:17: viel kann man zusammen interdisziplinär arbeiten.

00:32:21: Da gibt es ja auch die Hardteams, wo wir besprechen was ist das Beste für den Patienten eher der interventionelle Eingriff oder die Operation.

00:32:28: Es ist auf jeden Fall wichtig dass man da auch im interdisziplinären Austausch entscheidet und vielleicht ein Stand-und einen Beipass durchführt.

00:32:35: im Verlauf oder zuerst die Standversorgung.

00:32:37: dann schaut verbessert sich der Patient klinisch?

00:32:40: Und wie ist die Öffnungsrate?

00:32:42: Genau!

00:32:43: Das ist auf Jeden fall der Trend hin zur minimalinvasiven, repotischen Herzcheologie und zunehmend auch internationalen Verfahren.

00:32:51: Noch eine persönliche Frage.

00:32:52: Du beschäftigst dich intensiv mit der Herzschirurgie?

00:32:56: Was berührt dich denn persönlich oder was begeistert dich am meisten, vor allem an der Bypass-OP?

00:33:04: Also in der Bypass-Operation finde ich besonders spannend, dass wenn man diesen Umgehungskreislauf geschaffen hat.

00:33:09: Wenn man die Anastomusierung durchgeführt hat und dann quasi Flussmessung durchführt intraoperativ, das man direkt sieht da ist ein guter Fluss auf dem Bypass.

00:33:17: Das heißt, man hat direkt ein gutes Feedback dafür, dass die Myokartperfusion wieder hergestellt ist.

00:33:22: Und das finde ich ganz toll zu sehen, intraoperativ, dass man eine gute Anastomyosierung einen guten Umgehungskreislauf geschafft hat.

00:33:29: Dass man die Ischemie verhindert hat geschenkt hat und das ist das Tolle an der Beifahrtschirurgie.

00:33:37: Und natürlich auch die Innovation, es ist schön zu sehen dass Beating Hard Bypasses durchgeführt werden können, minimalinvasive Bypässe und auch robotische Chirurgien.

00:33:47: Die Innovation fasstiert mich auch sehr, dass man sich konstant weiterentwickelt in der Herzchirurgy mit den Verfahrens.

00:33:54: Wie gesagt dieses Feedback direkt im Europäen zu sehen da ist wieder Fluss auf dem Bypessen.

00:33:58: Das finde ich auf jeden Fall faszinierend!

00:34:00: Es

00:34:01: ist auf jeden Fall sehr schön, Julia.

00:34:03: Und vielen Dank, dass du uns auch da schon mitgenommen hast in so einem Bereich der nächsten Jahre was sich dann noch alles zu tun wird.

00:34:10: und ich sage zum Schluss vielen lieben Dank, das du heute so gesehen dritten Mal bei uns warst.

00:34:19: für alle Zuhörerinnen und Zuhörer kann ich nur sagen hört euch die anderen zwei Folgen an von Julia wirklich toll geworden und sagt vielen vielen Dank Julia, dass Du da warst Und wünschte jetzt noch einen schönen Nachmittag und bis zum nächsten Mal.

00:34:35: Zum nächsten Mal hat mir sehr viel Spaß gemacht, vielen Dank für die Einladung!

00:34:39: Ich hoffe wir konnten das Wissen auch allein verständlich erläutern über die coronare Herzerkrankungen gerade weil das so ein Erkrankungsbild ist, dass so häufig auftritt heutzutage.

00:34:49: Vielen Dank und dir auch einen schöten Nachmittagen!

00:34:51: Danke!

00:34:53: Das war Medizin direkt der Medizin-Podcast.

00:34:57: Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat und Sie etwas für sich mitnehmen konnten, freuen wir uns wenn sie den Podcast abonnieren oder weiter empfehlen!

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00:35:16: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.

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