Leistung braucht Sicherheit – Warum Vertrauen Grundlage für Gesundheit, Erfolg und High Performance ist mit Caja Schöpf
Shownotes
In dieser besonderen Folge von MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast verlassen wir bewusst den klassischen Weg von Diagnostik und Therapie.
Gemeinsam mit Caja Schöpf – ehemalige professionelle Freestyle-Skifahrerin, Sportpsychologin und Psychotherapeutin – sprechen wir über einen der meist unterschätzten Faktoren für Gesundheit, Spitzenleistung und langfristigen Erfolg:
Psychologische Sicherheit.
Warum wachsen manche Menschen und Teams unter enormem Druck über sich hinaus, während andere daran zerbrechen?
Welche Rolle spielen Vertrauen, Kommunikation und Teamkultur?
Was passiert im Gehirn und im Nervensystem unter chronischem Stress?
Warum beeinflussen Angst, Unsicherheit und fehlende Regeneration nicht nur unsere mentale Gesundheit, sondern auch Schlaf, Schmerzempfinden, Immunsystem und körperliche Leistungsfähigkeit?
Gemeinsam verbinden wir Erkenntnisse aus der Sportpsychologie mit medizinischem Wissen und zeigen, weshalb psychologische Sicherheit nichts mit einer "Wohlfühloase" zu tun hat, sondern die Grundlage für echte High Performance bildet.
Wir sprechen unter anderem über:
• Psychologische Sicherheit verständlich erklärt
• Vertrauen im Leistungssport und Berufsalltag
• Fehlerkultur und Feedback
• Warum Teams unter Druck unterschiedlich reagieren
• Stress, Cortisol und das Nervensystem
• Regeneration und mentale Gesundheit
• Kommunikation in erfolgreichen Teams
• Führung, Verantwortung und Teamkultur
• Die Bedeutung ehrlicher Gespräche
• Praktische Tipps für Sport, Beruf und Alltag
Eine Folge für Sportler, Führungskräfte, Ärzte, Therapeuten, Unternehmer, Trainer und alle Menschen, die verstehen möchten, warum Gesundheit weit mehr ist als die Abwesenheit von Krankheit.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Medizin Direkt, dem Medizin Podcast.
00:00:22: Ich freue mich riesig heute auf meinen heutigen Gast.
00:00:32: Sie ist ehemalige professionelle Freestyle-Skifahrerin, Sportpsychologin und Psychotherapeutin.
00:00:39: Mit ihrem Podcast Sport im Kopf beschäftigt sie sich seit Jahren mit den mentalen Aspekten von Hochleistungen.
00:00:45: Herzlich willkommen Kaya!
00:00:46: Was ist los?
00:00:47: Vielen Dank für die Einladung!
00:00:49: Es war ja... Wir können Sie mal ein bisschen verraten.
00:00:51: Am Anfang schon sehr lustig weil wir hätten eigentlich bei unserem ersten Telefon nachschauen Also wahrscheinlich auch zwei Podcast-Folgen durchmachen können.
00:01:00: Und ich verlarz vorher schon mal, wir wussten am Ende gar nicht mehr auf welches Thema wir uns einlegen konnten.
00:01:06: Nein!
00:01:07: Also meine Aufgabe war ja noch einmal Input zu geben ins Skriptvorzug oder Inhalte vorzugeben und irgendwann musste ich dann zugeben, Flo ist tut mir leid, ich erinnere mich nicht mehr über was wir gesprochen haben.
00:01:18: Es war aber tatsächlich sehr viel
00:01:20: Und ich war am Urlaub, mein Hirn war auf absoluten Low-Zustand.
00:01:25: Auf jeden Fall!
00:01:26: Ich verstehe das voll und es ist alles wunderbar Kaia.
00:01:30: Jetzt gehen wir mal so ein bisschen rein damit sich die Leute kennenlernen, die dich nur nicht kennen.
00:01:36: Ihr seht dann hier auch gleich Kaias Podcast Sport im Kopf den ich wirklich empfehlen kann.
00:01:43: Es sind wirklich sehr tolle Podcastaufnahmen dabei wirklich toll, wie du es da auch machst.
00:01:49: Auch wie du das immer wieder schaffst, da so in die Tiefe rein zu gehen.
00:01:52: Das ist wirklich bemerkenswert.
00:01:55: Es ist gar nicht so einfach wenn man aus Moderater nämlich da sitzt und die einzelnen Sportler oder Personen dann auch da hat.
00:02:04: Wirklich sehr, sehr toll!
00:02:05: Naja
00:02:05: ich habe aber nicht umsonst so lange studiert und Ausbildungen gemacht.
00:02:08: Das
00:02:08: heißt noch lang nicht dass wenn wir das Studierter Kaias weißt du selbst, dass man das dann kann Genau, und dann gehen wir jetzt gleich mal rein vom Studium in das was du eigentlich machst.
00:02:21: Wenn ich dich heute fragen würde, was machst Du denn beruflich?
00:02:24: Was würdest Du denn da so erklären oder sagen?
00:02:27: Also ich habe mir irgendwann angewohnt in so, naja so Small Talks wenn man irgendwo eingeladen ist irgendwas zu erfinden, falls nicht ich bin Hitektin oder Baugestalterin Die Fragen nicht so nachgehen, aber du weißt ja was ich mache.
00:02:43: Also kann ich jetzt hier nichts erfinden?
00:02:45: Nein, ich arbeite als Sportpsychologin und Verhaltenspsychotherapeutin.
00:02:50: Das sind inzwischen meine Haupt-Hauptaufgabenbereiche am Bar bis vor Kurzem auch noch aktiv in zum Beispiel Filmen im Autorsportbereich zu machen.
00:03:01: Letztes Jahr auf dem Alpenfilmpfestival lief der letzte Film forty five days Journey through the Polar Night, also über die Polarnacht und merk aber zunehmend wenn die anderen Aufgaben mehr wären dann ist es halt einfach ja mangel an zeitlichen Ressourcen.
00:03:19: Kann ich voll verstehen.
00:03:21: Welche Frage bekommst du denn jetzt so in dem Bereich des Berufs?
00:03:25: Und das kennen wir alle weil das ja schon sehr speziell ist dass er häufig gestellt.
00:03:31: Die erste Frage ist immer wo krass analysierst du da in der ganze Zeit?
00:03:34: nicht so Oh Gott, auf gar keinen Fall.
00:03:36: Und ich bin halb froh, dass ich hier noch Gedanken lesen kann, weil man redet ja schon viel.
00:03:42: Wenn das Leute hören, die mich kennen, dann werden jetzt alle lachen, weil ich rede auch gerne viel und habe tatsächlich erst über den Beruf lernen müssen, auch besser zuzuhören.
00:03:49: Du hörst vor allem auch sehr viel zu und das den ganzen Tag wenn dein Beruf ist mit Menschen zu arbeiten muss sehr aufmerksam zuhören um dann auch die richtigen Fragen zu stellen um im besten Falle denjenigen anzuleiten selbst zur Lösung zu kommen die meistens die nachhaltigste ist, als anstatt in der Lösung vorzugeben.
00:04:07: Ja jetzt haben wir ja schon viel von dir gehört und du hast ein bisschen was schon erzählt so über deine Vergangenheit aber auch über das was du jetzt machst.
00:04:17: wenn ich dich jetzt heute frag was interessiert dich denn am meisten einer menschlichen Psyche?
00:04:24: Was würdest du da sagen?
00:04:25: Das ist jetzt super unromantisch.
00:04:27: aber also ich bin da echt auch nur so reingestolpert, weil ich eigentlich Sport studieren wollte und durch die Sporteignungsprüfung durchgefallen bin.
00:04:36: Ich wollte definitiv nicht Psychologie studieren als absolutes Number One-Traumfach oder so wie Mediziner das ja schon irgendwie in der Grundschule wissen.
00:04:47: Meistens weil es auch älterlich vielleicht vorbedingt ist.
00:04:49: und jetzt kommt der Fun Fact meine Marm ist Psychotherapeutin, Faltenspsychotherapeuten aber deswegen wollte ich's noch weniger machen.
00:04:56: Jetzt hatte ich nur das Problem, was mache ich?
00:05:00: Und dann dachte ich mir naja gut da mach' ich halt was womit ich alles machen kann.
00:05:03: Da kann ich ins Marketing gehen und in die Wirtschaft gehen, da kann ich in eine Klinik gehen und deshalb mich tatsächlich schon gecatched aus meiner aktiven Zeit noch als... Profiathleten, ich kann in die Sportpsychologie gehen.
00:05:20: Und das war damals natürlich noch super jung!
00:05:22: In Amerika war es schon gang und gäbe, in Skandinavien.
00:05:25: Aber bei uns war die Sport-Psychologie damals, kamen gerade so Hans Dieter Herrmann, Gebers Becher, also die Curry-Fan... Ja, lange Rede kurzer Sinn.
00:05:35: Ich habe trotzdem immer gerne mich mit Menschen unterhalten.
00:05:38: also ich bin sehr sozialer Mensch und ich glaube das ist vielleicht schon wichtig wenn man mit Menschen arbeiten möchte und am Passungsfähigkeit und Flexibilität würde ich auch sagen sind sollte man mitbringen.
00:05:50: Keier
00:05:50: jetzt ist bei der ganzen Recherche und bei den ganzen Gesprächen für die Folge sind dann immer so zwei Punkte gekommen.
00:06:00: Da du hast es studiert Und du hast den Leistungssport gehabt.
00:06:04: Was hat dich denn mehr lernen lassen?
00:06:06: Das Psychologie-Studium oder tatsächlich der Leistungsport davor?
00:06:10: Ja, ich glaube die Erfahrungen tatsächlich sowohl als auch natürlich.
00:06:16: aber um etwas zu fühlen oder etwas nachzufühlen ist es immer schön selbst auch Ich kann natürlich nicht alle Erfahrungen gemacht haben und gerade im klinischen Bereich bin ich auch halb froh, dass ich nicht alle Erfahrungen gemacht habe und machen muss.
00:06:30: Das funktioniert nicht.
00:06:32: also sprich jemand der eine schwere Depression hat ist immer noch mal Selbstexperte für sein Thema.
00:06:38: Ich hatte noch nie eine Schwere Depression.
00:06:40: deswegen möchte mich auch nie so weit aus dem Fenster lehnen demjenigen oder denjenigen zu sagen wie sich das anfühlt um was wir jetzt machen sollen sondern man kann auch wieder anleiten Was mir, glaube ich schon geholfen hat war definitiv der Leistungssport und einen nicht immer starken Nerven.
00:06:59: Also tatsächlich Heuland am Start gestanden – ich weiß es noch genau – Neuseeland, New Zealand Open hieß das damals oder bei einem Weltcup also Ränen unter der Goggles, da sieht man das ja immer nicht!
00:07:10: Das ist das Gute.
00:07:13: Und dann das Studium als Fundierung.
00:07:16: Du erkennst plötzlich Dinge und kannst sie benennen und verstehst sie Und kannst du die dadurch, glaube ich auch besser erklären?
00:07:22: Was dann für andere den Weg schneller macht und in die Umsetzung zu kommen.
00:07:26: Dann ist es wirklich auch die Berufserfahrung also Studium, dann Psychotherapie Ausbildung.
00:07:31: Es waren nochmal fünf Jahre berufsbegleitend.
00:07:34: an der meisten lerne ich aber wirklich Learning by Doing.
00:07:37: Also du kannst mir auch kein Brettspiel erklären.
00:07:39: Ich werde dich nicht verstehen!
00:07:40: Du musst das spielen und dabei kannst du's mir erklären.
00:07:43: Ja, das Thema beruflich auch gerade selbst.
00:07:45: Ich bin eher der praktische Mensch und nicht der theoretische Mensch.
00:07:48: Das ist total schwierig für mich Irgendwelche Skripte außer nicht zu lernen, weil ich mal sage, sagen Sie mal alle ja, du machst das Podcast.
00:07:56: Da musst du auch mal in sich arbeiten.
00:07:57: Das mache ich ja praktisch und nicht theoretisch.
00:08:00: Und gerne?
00:08:00: Ja genau!
00:08:01: Das ist das andere, wobei ich meinen Job schon auch gern mache.
00:08:06: Kai jetzt haben wir ja vorher schon verraten Wir wussten irgendwann mal nicht mehr über was wir eigentlich so sprechen wollten.
00:08:13: Dann haben wir uns natürlich nochmal zusammengesetzt.
00:08:14: Also haben wir noch einmal miteinander telefoniert und haben dann gesagt okay Wir nehmen das Thema, warum manche Menschen und Teams Unterdruck wachsen und andere daran zerbrechen.
00:08:26: Ist ja eigentlich auch ein super Thema – wir haben jetzt gerade aktuell laufend die Weltmeisterschaft – wo ja viel auch schon darüber gesprochen wird?
00:08:34: Dann gehen wir gleich mit der Szenitiv rein!
00:08:38: Und dann fangen wir gleich mal an mit dem ersten Block.
00:08:40: Was bedeutet die geologische Sicherheit eigentlich?
00:08:44: Der Begriff klingt ja unglaublich weich wenn man den zuhört Fast ein bisschen nach Wohlfühlatmosphäre.
00:08:52: Aber genau das ist ja eigentlich gar nicht, was bedeutet psychologische Sicherheit wirklich?
00:08:58: Ja also du sagst es schon, Wohl-Füll-Atmosphere.
00:09:01: mir begegnet das ganz oft in der Zusammenarbeit mit Teams.
00:09:06: oder aufkommt's dann auch aus dem Trainerstab.
00:09:09: wenn ich sage wir müssen hier einen sicheren Umfeld schaffen so waah wir brauchen noch keine Wohl füll Oase.
00:09:14: ich so nein besprechen doch nicht von der Wohl Füll OASE.
00:09:17: Wir brauchen Sicherheit.
00:09:19: Ich nenn's nicht psychologische Sicherheit, das ist mir dann auch zu hochgegriffen.
00:09:22: aus geht natürlich schon und die die die Psyche.
00:09:26: Und am Ende des Tages lässt sich es ganz einfach erklären wenn Wenn ein Kind sich sicher fühlt dann traut es sich etwas zu.
00:09:36: Wenn ein kind Urvertrauen aufbaut dann schläft auch irgendwann mal woanders vielleicht bei der Oma oder Bei Freunden wenn es älter wird weil es weiß Es kann immer wieder heim Und dann kann es auch mal Grenzen austesten, also irgendeinen Quatsch machen.
00:09:51: Im besten Fall können Kinder immer irgendein Quatsche machen.
00:09:55: Sie erleben aber ja, es gibt vielleicht Konsequenzen und es gibt Grenzen.
00:09:59: Trotzdem nimmt man sie danach wieder in den Arm als ihr jetzt mal ein bisschen cheesy erklärt.
00:10:03: Aber so ist es letztendlich das.
00:10:05: Und wenn wir jetzt in Teams gehen mit der psychologischen Sicherheit oder... Sicherheiten, sicheres Umfeld auch.
00:10:09: Wir dürfen Fehler machen, wir dürfen uns reiben, wir durften Konflikte haben.
00:10:13: Dürfen?
00:10:13: Wir müssen auch mal unterschiedlicher Meinung sein!
00:10:16: Wir dürfen kritisieren bzw nochmal ein bisschen Punkt, Kritik, Feedback geben.
00:10:22: Es dürfen alle Emotionen da sein und wir dürfen auch mal büten sein, wir können auch mal traurig sein... Wir dürfen auch einmal einen Tag schwach sein.
00:10:28: also es darf irgendwie alles da sein man wird aufgefangen.
00:10:31: Also man leistet zusammen Und man fängt oder trägt sich auch, also man trägt und fängt sich auf.
00:10:38: Das ist ganz wichtig in der Teamentwicklung meiner Meinung nach in meiner Arbeit.
00:10:43: Warum
00:10:43: wird es aber immer so als Wohlfühl-Oase?
00:10:46: Lass uns mal bei dem Wort bleiben.
00:10:47: oder Harmonie gesehen wenn das so kommt.
00:10:51: Ich bin mir sofort bei deinem Beispiel eingefallen die Putters von Jürgen Kienzmann damals auf einem FC Bayern Trainingsgelände.
00:10:59: Warum verstehen das so viele falsch?
00:11:00: Ja gut, die Buddha.
00:11:01: Also ich meine wir lieben ja unsere Journalisten und Medien.
00:11:04: Das war natürlich ein gefundenes Fressen aber jeder der sich bisschen mit Jürgen Klinsmann beschäftigt oder beschäftigt hat – jetzt ist er auch gerade wieder die Doku draußen von der WM-IV'in, wo er selber noch als Spieler sehr viel erzählt – weiß dass ihm im Teamgefüge das sehr wichtig war diese Sicherheit zu schaffen.
00:11:24: Grenzen im Sinne von Regeln, im Sinne vom Werten besprechen wir Sprache.
00:11:28: Wir haben eine Kultur und die Buddhas haben für eine Wohlfühlatmosphäre gesorgt.
00:11:33: als Rahmenbedingungen aber klar ich fühle mich auch wohl in einem schönen hellen Raum also einen dunklen Kellerloch.
00:11:39: Das trägt er dazu bei ohne dass ich jetzt ein Feng Shui Experte bin oder sagt Kraftraum muss immer super fancy sein.
00:11:45: Ich mein Gewicht Zehn Kilo sind immer zehn Kilo.
00:11:48: Eine Zwanzig-Kilo Handel hat auch mal zwanzig Kilo, egal wie schön der Raum ist.
00:11:51: Das ist nicht wichtig aber es ist ein schönes nice to have wenn die finanziellen Mittel auch da sind.
00:11:56: Auf jeden Fall viel aus und legt mit Sicherheit psychologisch dazu bei vielleicht lieber in den Ort zu gehen als wie du sagst in dunkler Kellerlöcheln wo irgendwelche verstaubten Geräte stehen oder so.
00:12:09: Ich glaube um auf deine Frage nochmal also ich glaub ein großes Problem ist dass sich sehr viele die ja auch so ein Team führen müssen, sich selbst nicht zutrauen diese Konflikte einzugehen.
00:12:24: Also so eine offene Teamkultur weil natürlich steht dann vielleicht auch jemand auf und sagt Boah das passt mir nicht oder ich bin da anderer Meinung oder gibt Feedback-Kritik zurück?
00:12:33: Oder hinterfrägt etwas?
00:12:34: Das ist ja auch immer ganz ne Frage stellen und ich glaube dass sich viele nicht zu trauen
00:12:45: ein Team gleichzeitig leistungsorientiert und psychologisch sicher sein kann.
00:12:52: Das ist so die Frage, die ich mir tatsächlich auch immer gestellt habe – wie kann man dieses Zusammenspiel machen?
00:13:00: oder geht es überhaupt?
00:13:01: Es sollte so sein!
00:13:03: Also nur wenn ein Team diese psychologische Sicherheit oder die sicheren Rahmenbedingungen spürt, unleistungsorientierend Und das ist der Unterschied.
00:13:17: Wenn es das nicht ist, dann werden wir auch keine großen Ziele erreichen.
00:13:24: aber ein Team muss sich sicher fühlen und gleichzeitig leistungsorientieren.
00:13:28: Da gehören zum Beispiel gemeinsame Ziele oder ein gemeinsames Ziel, eine gemeinsame Motivation also diese Attitude zu haben gewinnen wollen, leistung orientiert zu sein.
00:13:42: Brauchen Sie, weil natürlich wird man vielleicht auch mal leiden.
00:13:45: Man muss gemeinsam kämpfen!
00:13:48: Man muss mal den anderen mitziehen und das funktioniert nur wenn oder ein erfolgreiches Team.
00:13:55: dazu brauchst du eigentlich diese beiden Bausteine.
00:13:57: Jetzt kommst Du ja selbst aus dem Spitzensport.
00:14:00: Wann fühlt sich denn Sportler tatsächlich sicher in seiner Base psychologisch?
00:14:10: Ich würde sagen, wenn einfach alle Facetten seiner Gefühlswelt Platz haben dürfen.
00:14:16: Das müssen andere nicht immer gut finden?
00:14:18: Finde ich auch nicht mal gut!
00:14:18: Ich erlebe da auch Dinge wo ich mir denke grenzwertig vielleicht sauber darüber reden.
00:14:24: gibt es einen Grund warum hier ein weiß nicht arrogantes Verhalten ein passiv aggressives Verhalten was auch immer an den Tag gelegt wird.
00:14:33: aber ich glaube wenn man seine Meinung sagen darf Auch sagt auch, dass es okay ist wenn ich Fehler mache.
00:14:41: Ich sollte doch was lernen, eh klar!
00:14:44: Ich kann auch zum Trainer gehen und eine Frage stellen.
00:14:46: Das wollen alle Athletinnen nicht von Teams sprechen.
00:14:51: Und dann fühlt der oder diejenige sich sicher.
00:14:56: Einfach dieses Sich fallen lassen können.
00:15:00: Da gibt's ja von Goethe dieses schöne Sprichwort Du sollst Kindern Wurzeln und Flügel geben Und das trifft ja da auch ganz gut zu.
00:15:07: Wir haben eine Base, aber gleichzeitig auch drei Räume Kreativität.
00:15:11: Auf jeden Fall.
00:15:13: Kaija jetzt haben wir erforscht und gesagt dann lass uns mal in dem Fußballbereich bleiben weil wir gerade so in diesem Bereich sind.
00:15:24: Wir habe gesagt es läuft gerade die Weltmeisterschaft.
00:15:29: Warum zerbrechen manche Mannschaften nach so einem Fehler?
00:15:32: Das sieht man ja jetzt gerade wieder sehr häufig.
00:15:35: oder Selbst beim Tennis, obwohl es eigentlich ein Einzelsport ist.
00:15:38: Aber auch in dem Teamsport, weil ganz viele Menschen da stehen.
00:15:42: Aber warum zerbrechen manche Mannschaften daran?
00:15:44: Da
00:15:45: könnte man jetzt nochmal eine eigene komplette Folge machen und ich glaube du wirst jetzt von mir auch nicht das Schema F oder einen Rezept bekommen, denn ich habe keine Ahnung tatsächlich manchmal.
00:15:59: Ich glaube es gibt ja immer nur... Theorien und Ansätze, dann muss man sich das genauer anschauen.
00:16:06: Also was für eine Mannschaft geht's?
00:16:09: Wie ist deren Zusammenhalt, wie ist deren Teamkultur, was sind deren Werte, was für Erfahrungen haben die auch schon mit Niederlagen gemacht und Rückschlägen.
00:16:20: Wie sind die Ansprachen von Führungsspielern, wie sind die ansprachen vom Trainer oder den Trainerstab... gegen welche Mannschaft haben sie gespielt.
00:16:31: Es ist ja auch immer kontextabhängig, wo zu welchem Zeitpunkt des Turniers befinden wir uns.
00:16:39: Klar grundsätzlich ist es immer nicht schön zu verlieren aber warum manche da komplett zusammenbrechen das kann eben vielerlei Gründe haben die man sich dann jeweils im einzelnen anschauen muss.
00:16:51: und natürlich dann ist auch wieder so ein Team ist ja nur eine Summe von lauter Individualspielern.
00:16:59: Jetzt hast du vielleicht ein paar Führungsspieler, die extrem schlecht mit Niederlagen umgehen können.
00:17:03: Das sind aber eigentlich die zu denen gucken alle okay wie geht der jetzt mit der Niederlage um?
00:17:07: Wie geht er mit dem Fehler um?
00:17:09: Und wenn die aber im Typ her und das ist vielleicht auch das was bei Einzelsportlern auf der Punkt ist, was für Erfahrungen haben sie auch schon sehr sehr früh im Umgang mit Fehlern gemacht?
00:17:18: durften daheim Fehler gemacht werden ja oder nein?
00:17:21: also was hat man tief ankert und es ist ganz spannend Weil dann sind wir ganz schnell auch auf der biochemischen Ebene, was passiert in dem Moment.
00:17:34: Wenn ich einen Fehler mache und es bei mir aber ein No-Go ist – ich habe erlebt, ich darf keine Fehler machen!
00:17:38: Das ist so ein krasser internaler Stressor dass so viel Adrenalin und Cortisol in den Moment ausgeschüttet wird das die auch gar nicht mehr her ihre Sinne sind im Sinne von kontrollieren können und dann in emotionale Automatismen reinrutschen Und dann wird es halt wirklich schwierig.
00:17:54: Das hast du wirklich sehr toll und wirklich schön beschrieben, Kaja!
00:17:59: Jetzt kommt nämlich genau die andere Richtung.
00:18:02: Jetzt kennen wir das ja – und da bleibe ich auch wieder beim Fußball – im Jahr immer von den Camp besprochen jetzt bei der Weltmeisterschaft, dem deutschen Team aber auch in den anderen Teams tatsächlich immer mehr wie der von diesem Zusammenhalt, zusammenwachsen gesprochen, dass es wahnsinnig wichtig ist.
00:18:23: Kannst du uns da mal so ein bisschen von der sportpsychologischen Sicht mitnehmen und sagen warum das so wichtig ist für so'n Team?
00:18:32: Also ich muss zugeben, ich habe jetzt nicht konkret im Kopf was die zwei tausend vierzehn alles gemacht haben aber Hansi Herrmann war ja damals auch noch sehr weit zwanzig Jahre Sportpsychologe der deutschen Nationalmannschaften sehr erfahrene Sportpsyloge Der tatsächlich mir auch geraten hat, die Verhaltenspsychotherapie Ausbildung zu machen.
00:18:50: Also ich habe mich wirklich dank ihm dann auch angefangen.
00:18:55: Ich habe tatsächlich zu dem Thema gerade ein sehr interessantes Buch gelesen, das ich eben nur empfehlen kann von Gordon Herbert, Trainer der Basketball Nationalmannschaft, die ja auch gemeinsam mit ihm Weltmeister wurden.
00:19:10: Und er beschreibt eigentlich, dass am Anfang eines großen Turniers oder wenn ein großes Turnier ansteht in dem Zyklus die Zeit Beziehung und Vertrauen aufzubauen.
00:19:21: Eigentlich das Wichtigste ist was nicht leichtes jetzt zum Beispiel Nationalmannschaft zu bleiben.
00:19:25: Die kommen immer zu den Maßnahmen zusammen, kommen von überall her.
00:19:30: Da war z.B bei ihm einen Punkt ganz wichtig vorab zu klären mit jedem einzelnen Spieler erst zu jedem einzelne Spieler geflogen in Einzelgesprächen.
00:19:39: Kannst du mir garantieren, bei jeder Maßnahme dabei zu sein?
00:19:41: Die sind ja auch alle in ihren sehr gut bezahlten Clubs.
00:19:46: Nur wenn du mir garantieren kannst dass du keinen Tag fehlst egal was es ist auch in der freien Zeit wo wir dann auch mal wieder Familie und Freunde eine wichtige Rolle spielen um dieses Bonding zu erzeugen.
00:19:57: Und ich glaube das ist schon etwas für so Turniere also generell beim Mannschaften aber jetzt auch für so turniere wo dir nichts ganze Jahre zusammen sind außer die die gemeinsam mit dem Verein spielen dass das manchmal vernachlässig wird, also der Beziehungsaufbau und Vertrauensaufbau.
00:20:13: Weil dann sind wir wieder beim Punkt Zyologische Sicherheit wenn die sich alle kennen untereinander?
00:20:17: Wenn die nie mehr gehts die Körpersprache kennen, wenn sie auch lesen können gegenseitig, wenn die wissen was die Träger sind und halt wissen... ...wenn vielleicht einer oder was wundepunkte sind aber auch wissen wie man sich aufbauen kann hat man permanent im Kopf okay wir sind eine Einheit Wir kennen uns.
00:20:34: es gekommen ist was wolle wir werden Lösungen finden Und wir kennen uns so gut.
00:20:40: Wir kennen auch übereinander, also gut und das schafft automatisch einfach Vertrauen.
00:20:45: Aber
00:20:45: jetzt gleich beim nächsten Punkt kann man einen Vertrauen trainieren?
00:20:48: Hier ist ein hartes Wort.
00:20:52: Also naja, du trainierst, nee!
00:20:57: Du kannst erfahren... also du musst es aufbauen und das braucht echt Zeit, Erfahrungen sammeln.
00:21:04: Also, das heißt du erzählst mir dreimal was ja und dann bin ich wieder auf meinem Stammtisch.
00:21:09: Und da bist du aber auch ab und zu und dann denkst ihr schon sehr mal schauen wer mich morgen anruft und so und dann erlebst okay jetzt habe ich dreimal echt irgendwas erzählt aber kommt nicht raus.
00:21:19: also zum Beispiel oder im Spiel in Testspielen also auf dem Platz Vertrauen Aufbauen wie jemand funktioniert Was ist die Körpersprache?
00:21:31: In welchem Moment auch zum Trainer, Vertrauen aufbauen.
00:21:35: Also ist es okay wenn ich Fehler mache?
00:21:38: Das weiß ich beim ersten Mal nicht!
00:21:40: Das weiß sich nicht und das sind... also Vertrauen ist eine Erfahrungssache und es lässt sich nur durch Erleben aufwachen.
00:21:48: Ja ja, jetzt haben wir ja vorher schon verraten du warst dir selbst im Leistungssport.
00:21:53: Was ich ja jedes mal wenn, muss ich dazu sagen immer nur wenn Olympia ist völlig verrückt finde wie man da mit diesen Skiern überhaupt das machen kann, was du da gemacht hast.
00:22:06: Gab's denn im Sport, in dem Leistungssport?
00:22:09: Wenn man heute so dran denkt, eine Situation wo du gesagt hast, der hat Vertrauen alles verändert?
00:22:16: Also weg muss ich sagen, das Niveau hat sich natürlich krass verändert.
00:22:19: also was die da auch heutzutage machen ist komplett irre.
00:22:23: Ich glaube damals waren halt Jungs soweit wie jetzt die Frauen sind und es ist echt gut ab.
00:22:30: Eine Situation, die damals mein Vertrauen geändert hat.
00:22:33: Vertrauen in mich oder vertrauen...
00:22:36: In das was du
00:22:37: tust
00:22:37: an den Wettkampf?
00:22:39: Also ich glaube ... Ich habe sehr viel ... Ich bin sehr selbstbewusst erzogen worden.
00:22:47: Sehr zum Leid auch meiner Lehrer glaub' ich Und ich war mir schon oftessen bewusst Ich habe mich tendenziell mal gerne überschätzt.
00:23:01: Da wird man beim She-Free Style relativ schnell eingenordet, weil das wehtut wenn man sich überschädzt.
00:23:06: Vertrauen in Situationen wo ich Angst hatte und es waren einfach schon oft große Kicker nennt sich das ja diese Sprünge, wo ich wusste die Konsequenzen und ist immer so die Frage was ist die Konsikvenz?
00:23:17: Die Konsekvenz bei meiner Sportart war halt schon dass ich mich ernsthaft verletzen konnte.
00:23:22: also ich hab das halt erlebt dass Bekannte die mit mir Du musst das ganze Jahr aber auf Wettkämpfmann tatsächlich im Leben gekommen sind, im Rollstuhl saßen.
00:23:31: Also es ist schon so da war eine potenzielle Gefahr und dann musst du sehr gut lernen dich einzuschätzen also wirklich auch damit umgehen.
00:23:38: wie geht's mir heute?
00:23:39: Ist alles okay?
00:23:41: bin ich fit, bin ich konzentriert, bin bei der Sache?
00:23:45: kann ich mich auf mein Training verlassen?
00:23:48: Wie sind die Bedingungen?
00:23:51: Ist es auch ok nein zu sagen?
00:23:53: Das musste ich auch oft lernen weil natürlich Wir hatten einen Sponsoren-Druck, weil wir alle einzelne Sponsore haben.
00:24:01: Und ich glaube dass ich da schon sehr viel darüber gelernt habe gut einzuschätzen was ich kann und was ich nicht kann und aber auch einfach nein sagen kann und das ist okayes.
00:24:11: Das Faszinierende ist ja, der grönliche Stress verändert nicht nur unser Denken es verändert den Schlaf im Nutzsystem Schmerzempfinden Regeneration Entzündungsprozesse, Krankenathlet, Dauerhaft überhaupt Hochleistung betreiben, wenn er sich nicht sicher fühlt oder wenn er das gelöst so fühlt.
00:24:33: Nein!
00:24:34: Also du kannst ja auch ein Auto nicht ewig fahren ohne es zu tranken oder zu laden wie man so eher genau leider... Ein Akku muss so auch immer wieder um den Akku nur ein Viertel lädt.
00:24:46: Ja gut dann hast halt nur eine Viertelleistung.
00:24:48: also funktioniert halt einfach nicht.
00:24:51: und du hast jetzt schon schön angesprochen ich glaube Verletzungsrisiko war auch mit dabei was ja auch präventiv, man oft vergisst.
00:24:59: Welches Risiko besteht?
00:25:00: Wenn man dauerhaft sein Nervensystem so auflädt und sich unter so einem Stress und sich nicht sicher fühlen ist ja Stress per se.
00:25:12: also es braucht gar keinen Stress zusätzlich.
00:25:14: noch wenn ich mich nicht sicher fülle, nicht wohlfühle klang mal auf keine Wohlfühlweise!
00:25:19: Also wenn ich nicht gut fühle dann habe für dich permanent Stress per se.
00:25:24: und das fühle ich nicht nur, sondern auch wieder auf biologischer Ebene.
00:25:30: Permanente Cortisol- und Atrenalinausschüttung – das ist kurzzeitig macht uns das sehr leistungsfähig!
00:25:37: Das ist sehr gut weil natürlich Reaktionen sind schneller, Aufmerksamkeit ist erhöht der Fokus ist relativ viel energiefrei gelöst wir können uns auf eine Sache gut fokussieren Das funktioniert zu lange nicht und dann gibt es halt irgendwann Burnout, Depressionen, Schlafstörungen usw.
00:25:55: Also funktioniert nicht!
00:25:56: Und deswegen ist ja auch die Regeneration also meiner Lieblingsthemen und das bedeutet auch nicht nur auf der Couch liegen mit Reboots und Warten sondern Es gibt doch eine aktive Regenation.
00:26:07: Da gehört auch dazu einfach mal einen Spaziergang nur zumachen Mal mit Freunden was zu machen an solchen Tagen sich was zu gönnen.
00:26:15: Aber Regeneration, also auch wieder sehr individuell, was wir brauchen und in welcher Trainingsphase ist das A&O?
00:26:21: Weil da werden halt Batterien aufgeladen gilt ja nicht nur für Leistungssportler.
00:26:25: Ja, jetzt hast du gerade schon gesprochen von Punkten-Fehlern oder Stress im Bereich.
00:26:32: Warum haben so viele Leute Angst Fehler zu machen?
00:26:37: Ich glaube es ist sehr verankert in unserem Erfahrungssystem.
00:26:40: Es gibt auch Leute, die haben kaum Angst Fehler zu machen.
00:26:44: Die sind sehr mutig erzogen worden eben wie ich es vorher schon erwähnt habe mit diesem Urvertrauen dass man Fehler machen darf, dass das okay ist und weil sie nicht ausgeschlossen ausgegrenzt wird die Eltern einen vielleicht nicht mehr anschauen.
00:27:04: Es gibt ja wildeste Geschichten, wenn ich keine Einsambringung bringe.
00:27:10: Dann gibt es vielleicht schon Ärger und wenn das so verankert ist dann kann man sehr schwer davon ausgehen, dass sich das natürlich durchzieht durchs Leben.
00:27:20: Und wenn Fehler machen oder auch Leistungen extrem an solche Motive gekoppelt sind wie Anerkennung, Liebe zu Gehörigkeit, dann kriegt man früher oder später echt ein Problem das zu entdecken, dass es so ist.
00:27:37: Das zu entkoppeln und barm knoten gelöst keine Angst mehr Fehler zu machen.
00:27:41: was passiert?
00:27:42: mutiger sicherer selbstbewusster und meistens erfolgreicher?
00:27:46: muss ich
00:27:46: gleich noch die nächste Frage hinterher schieben Kaya weil ich's ganz ganz interessant finde.
00:27:51: uns wird ja immer aus Zeitung Medien Social Media
00:27:57: dieses
00:27:58: perfekte Welt diese perfekste also dieser Perfektionismus im Endeffekt vorgelebt.
00:28:04: merkst du da schon
00:28:05: die
00:28:05: ersten Entwicklungen bei den Sportlerinnen und Sportlern, dass da tatsächlich die Hürde jetzt langsam auch oder immer mehr kommt so in diese Richtung.
00:28:17: Also die Hüre im Sinne von das sie es reduzieren, den Konsum?
00:28:20: Nee,
00:28:21: dass sie diese Gehörer Angst tatsächlich Fehler zu machen... Achso!
00:28:28: Ja klar ich meine Es ist ja.
00:28:32: Es ist ja ein riesen Vergleichsmedium, was fast in Echtzeit rausballert.
00:28:38: Das heißt wenn ich eine massive Niederlage habe über die vielleicht unter normalen Umständen man erst am Abend oder im nächsten Tag in der Zeitung gelesen hätte das kriegen parallel also zur gleichen Zeit, zeitgleich Millionen von Menschen mit mit einem Multiplikator von Millionen.
00:28:59: Also das heißt, bevor ich angefangen habe bis zu verarbeiten und dann irgendwie misst du denk okay ja ist nicht cool.
00:29:05: aber komme ich mit klar nächstes Match kommt oder jeder Fehler machen oder man es auch analysiert hat woran's lag wird ich ja schon bewertet oder verurteilt oder was auch immer.
00:29:18: Das ist glaube ich so das eine und dass natürlich auch jeder seinen Senf dazugeben kann also finde ich extrem schwierig.
00:29:24: Jeder gibt zu allem permanent seinen Senfs.
00:29:27: Es ist ein Riesenthema in meiner Arbeit, egal jetzt ob in der Praxis als Psychotherapeutin oder auch mit Sportlern.
00:29:36: Das Thema Social Media zu wirklich so reduzieren – es gehört dazu und ich nutze das ja auch!
00:29:41: Und es hat auch Benefits, das ist eh klar.
00:29:44: Natürlich einen supermonitären interessanten Wert, dass alles gut ist.
00:29:49: Aber ich glaube man muss lernen erst zu framing einen bestimmten Rahmen zu geben, Nutzungsrahmen.
00:29:58: Also ich mag es nicht gerne wenn zum Beispiel Athletinnen auf Wettkämpfen so viel Mediaparalien nutzen muss natürlich jeder selber entscheiden.
00:30:04: aber ich erkläre schon auch warum ich's nicht möchte.
00:30:07: du kannst ja auch nicht kontrollieren was dir zugespielt wird.
00:30:09: Zum Beispiel wieder bei dem Thema das du vorher auch gesagt hast dieser Druck dann aber auch von Sponsoren die auch dahinter stehen und dass er mittlerweile auch bei den Athleten einen riesigen Punkt.
00:30:22: da müssen sie da.
00:30:24: Also gibt ja diesen einen, ich glaube NHL Film wo es danach heißt der für Sponsor erwartet dass danach eben glaub von irgendeiner Trinkmarke.
00:30:38: Der Pokal in die Luft gehalten wird und der und der Satz gesagt wird das ist ja also so extrem vielleicht nicht aber es ist schon so dass die Sportler finde auch unter dem Druck dann auch arbeiten müssen, oder?
00:30:52: Ja genau und da glaube ich liegt es aber halt dann auch wieder.
00:30:55: Also ich meine das ist denn ja auch oft Sportler weil du jetzt NHL ansprichst die sehr viel Geld verdienen Es ist halt part of the game muss man auch ganz klar sagen.
00:31:03: Aber da gilt's halt dann von Management-Zeiten zu gucken Ok wann machen wir diesen Shot?
00:31:08: Und da würde ich jetzt vielleicht nicht Entweder man stellt es nochmal Oder man findet einen Moment wo einfach mal die erstmal in Emotionen sein durften krätsch da nicht mitten rein.
00:31:20: Also das kann man ja schon steuern oder man hat auch den Mut und zu sagen, also bei uns steht einfach trotzdem der Sport im Vordergrund um.
00:31:26: wenn ihr es als Marke mit präsentieren wollt und euch das wichtig ist dann können wir das machen aber halt unter denen und den Umständen.
00:31:34: Und da gibt's halt einfach Verantwortliche in Teams und Vereinen die glaube ich manchmal auch wieder ein Stück weit mehr auf die Athleten schauen müssen, nicht im Sinne von Wohlfühlhose sondern einfach auch werteorientiert.
00:31:47: Da sind Sie mal noch kurz bei dem Punktbleibenfehler, ich habe dann ganz viel darüber nachgedacht weil ich ja auch jahrelang im Fußball-Trainingbereich war und bin... Ich denke mir das siehst du natürlich aus Trainern sich zu dutzenden Fehler.
00:32:03: also so ein Spiel ist ja gar nicht das perfekte Spiel.
00:32:10: Was würdest Du in so einem Trainer empfehlen wie ja mit Fehlern?
00:32:13: Also ein Trainer, der jetzt vielleicht langsam in den auch erwachsenen Jugendlichen Bereich reingeht, wo es ja dann tatsächlich extrem wichtig ist.
00:32:21: Wie man mit Fehlern in der sportpsychologischen Sicht am besten umgehen sollte im Umgang mit seinen Spielern, Athleten und so weiter?
00:32:31: Ich glaube einen relativ einfachen klarer Punkt oder Ratschlag oder wie auch immer wäre... Man muss nicht immer dem oder derjenigen sagen dass das gerade ein Fehler war weil Am allerbesten weiß es die Person selbst, dass das gerade ein Fehler war und sie nervt ja eh schon.
00:32:48: Ich finde's viel schöner mit Lösungen zu arbeiten.
00:32:51: also Angebote machen Vorschläge schauen wir probiert doch mal so oder Spiele oder Spielerinnen mal herzurufen sagen hey schau mal was hast du in der Situation?
00:33:03: Was fällt dir da auf?
00:33:04: als auch mal zur Selbstreflexion anregen weil am Ende des Tages müssen die performen mehr, ich auch schon junge Athleten dazu erziehe mitzudenken selbst zu reflektieren, Idee zu haben kreativ zu sein.
00:33:18: Das trainiere ich ja im Hirn und wenn ich dir auch schon Fehler orientiert, Probleme orientiert erzieht und sagt das war falsch, dass war falsch.
00:33:26: Das verankert sich ja also desto häufiger ich was höre da es bleibt hängen.
00:33:30: aber wenn ich frag hey schau mal wie könntest du das besser machen oder hast du dafür eine Lösung?
00:33:33: Oder wie fandest denn du das grad Dann werden die auch dafür sensibilisiert, selbst zu überlegen und zu gucken.
00:33:39: Okay das war jetzt gerade nicht so gut.
00:33:40: ich probiere es mal so oder so.
00:33:42: Das ist der Umgang denn echt und das machen wirklich wenige Trainer.
00:33:47: und das andere ist aber von Anfang an zu kommunizieren.
00:33:49: man muss ja auch mal Feedback geben und man muss auch mal sagen das ist einfach eine Scheiße was du helle machst oder wie auch immer.
00:33:58: Aber ganz wichtig Und das kann man auch in der Sprache, wie kommunizieren wir?
00:34:05: und wenn ich Kritik gebe, Feedback zurückfüttern, wie auch immer ich es nenne.
00:34:08: Das ist in erster Linie mal eine Information.
00:34:10: Es ist inerster Linien einfach nur eine Information!
00:34:13: Wenn du aus dieser Information dir ein bis zwei Prozent mitnehmen kannst die dich besser machen dann warst für echt ne Menge Wert.
00:34:22: Das is jetzt so Message an Trainer und Message an Spieler.
00:34:24: hey hör doch einfach mal hin und nimm dir ein- bis zweit prozent die Dich besser machen.
00:34:29: Egoistisch einfach das, was dich besser macht.
00:34:31: Und dann ist diese Kritik nicht immer so.
00:34:33: oder Feedback nicht mehr so emotionsbehaftet?
00:34:36: Ist tatsächlich auch noch nicht mal nur im Sportbereich sondern in dem ganzen Lebensbereich also
00:34:41: Beziehung, Job überall!
00:34:43: Man sollte sich immer dessen rausnehmen, dass für einen das ist, was ihm Mehrwert bringt finde ich es auch immer ganz wichtig kommt
00:34:50: natürlich immer drauf an Klar.
00:34:53: Manche Dinge sollte man vielleicht auch annehmen, auch wenn man andere Meinung ist... Auf jeden Fall!
00:34:57: Also das ist jetzt eher klar, dass ich nicht nur sage, hey nimm dir einfach nur das raus was du dir gerade passt sondern ja.
00:35:04: Gab
00:35:04: es denn bei dir einen Trainer oder ein Betreuer wo du sagst die Worte begleiten mich heute noch?
00:35:13: Also ich habe es ja gerade schon gesagt, aber mit dem man hier leider nicht zusammengearbeitet wird mich zur Verfügung stellen.
00:35:21: Gordon Herbert der Basketball-Trainer also das Buch da sind unheimlich viele tolle Sätze drin auch wie er die Rollen verteilt so respektvoll und wertschätzend.
00:35:30: Das ist wirklich ... Ja, mich hat's sehr gerührt!
00:35:33: Und dann gibt es schon einen Trainer aus dem Fußball eben der auch ein ganz tollen Weg geht.
00:35:39: Ich habe kein weniger Trainer, die so wertschätzend mit den Spielern umgehen.
00:35:42: Also die wirklich auch sehr übers Fragen über die Spieler zum Feedback anreden nach jedem Spiel von jedem Spieler sich Feedback einholen.
00:35:51: Wie fandest du es?
00:35:53: Wahnsinn!
00:35:54: Du musst noch mal die Kapazitäten haben.
00:35:56: Aber das bewirrt unheimlich viel und ist eine Wertschätzung auch an den einzelnen Spieler der Am Ende des Tages schon auch wieder in so einem Teamgefüge dazu führt.
00:36:06: Man glaubt dem Trainer, man vertraut den Trainer, hört mir zu und interessiert sich für mich!
00:36:11: Und es macht enorm viel mit der Leistung.
00:36:13: Ja, lasst uns mal an den Punkt kommen die Macht von Kommunikation.
00:36:18: Es
00:36:19: wird's auch wieder sehr hart gesagt – du hörst dich auch hart an ja?
00:36:24: Aber warum reden Teams oft zu wenig?
00:36:28: oder warum wird oft über Taktik gesprochen aber kaum über Gefühle?
00:36:34: oder eigentlich die Frage, wie geht es dir dann wirklich zu den Gesandten?
00:36:39: Also ich glaube ein Punkt bevor wir auf Taktik und Gefühle kommen ist schon mal ganz wichtig zu klären.
00:36:48: Sprechen wir dieselbe Sprache also jetzt mal literally sprechen wir dieselben Sprache?
00:36:52: das ist mir auch schon begegnet dass einfach sprachliche Barrieren gaben und selbst wenn's nur einer ist dann ist es echt blöd.
00:37:00: Also dafür muss man einfach, deswegen wird ja auch oft Englisch gesprochen in Teams.
00:37:04: Und dann und das ist eine Übung die ich total gerne mache am Anfang auf so ein... Jeder zeichnet jetzt mal einen Baum.
00:37:10: Ziemlich einfach!
00:37:11: Ey da hast du ne Mannschaft von zwanzig Mitgliedern, neinander Frauen wie auch immer, zwanziv verschiedene Bäume.
00:37:20: Und das finde ich zeigt ganz schön, wie unterschiedlich halt ein, naja hab' ich doch gesagt?
00:37:24: So, ja gut und dann versteht's vielleicht zwanzzig anders.
00:37:28: Das ist schon mal ein ganz sensibles Thema, also auch wieder hat es jeder verstanden was ich meine.
00:37:34: Also nicht nur wörtlich sondern wie wir jetzt rausgehen, wie wir spielen, hat noch jemand eine Frage, also zumindest einen Angebot schaffen für Nachfragen damit jeder on the same pages und dann wenn man das schon einmal geklärt hat, also vorausgesetzt ist natürlich erstmal wird kommuniziert, dass man die gleiche Sprache spricht auch zuhört, also nicht nur spricht sondern auch zu hört.
00:37:57: Das ist eigentlich viel wichtiger.
00:38:00: und ja weniger über Gefühle als über Taktik.
00:38:05: Ja ich meine manchmal ist es eine Frage der Zeit das dafür halt wenig Zeit ist.
00:38:12: Ja über Gefüle sprechen dazu müssen erstmal alle in der Lage sein gefühle auch wahrzunehmen.
00:38:17: da geht's ja schon mal weiter.
00:38:18: Und in Zelle ist es schon so würde ich jetzt sagen aus meiner Erfahrung Überraschung Frauen lieber über Gefühle sprechen als Männer, mindestens in so einer Gruppe.
00:38:28: Also das muss ich jetzt schon differenzieren weil so von meinem Beruf kann ich das sozusagen nicht sagen.
00:38:34: also da kommen ganz tolle Gespräche zustande die sehr viel Mehrwert bringen auch wieder für die Leistung am Ende des Tages weil wir Sicherheit geschaffen haben dass alles da sein darf.
00:38:45: und ich glaube man hat halt auch Angst manchmal dass man sich noch mit negativen gefühlen beschäftigen muss ist ja klar.
00:38:52: wenn ich jemanden fragt wie geht es dir Und es ist der Raum da, dann kann's sein, dass Daniel sagt du mir gehts grad richtig beschissen.
00:38:58: Dann musst du damit umgehen können!
00:39:00: Ich hab tatsächlich lang drüber nachgedacht und ich weiß nicht ob du den kennst dem Podcast auch.
00:39:04: Wie Gehts Dir?
00:39:05: Ja von
00:39:06: Robin Gosens.
00:39:08: Er sagt am Anfang relativ so in seiner Art ganz locker ja wie gehts dir?
00:39:13: das ist tatsächlich so ein Satz den Sanger am Tag wahrscheinlich fünfmal.
00:39:19: aber wir beantworten eigentlich wirklich ehrlich So.
00:39:21: Genau, in Bayern sagt man halt Bastion?
00:39:23: Ja, Bastion genau.
00:39:24: Das ist so... Aber ja, genau!
00:39:27: Ich meine da warte ich immer noch auf eine Zusage von Robin Gosens von meinem Podcast und habe ihn schon versucht einzuladen.
00:39:35: Er studiert ja auch Psychologie, das ist ganz interessant.
00:39:38: Aber genau, das war die Frage wie geht es
00:39:40: dir?!
00:39:41: Und das ist schon noch sehr interessant, auch wenn man es dann einen Trainer mal fragt.
00:39:45: Den fragt ja auch niemanden.
00:39:47: Wie geht's dir eigentlich?
00:39:49: Es gibt da nicht immer nur die Athletinnen und Athleten.
00:39:51: Nein
00:39:51: sondern auch
00:39:53: das drumherum.
00:39:56: Das wäre jetzt so ein Beispiel zu sagen ok wollen wir das als Wert in unsere Teamkultur implementieren, dass wenn wir uns fragen wie gehts dir, dass wir auch zuhören.
00:40:08: Unheimlich wertvoll, wenn man das macht.
00:40:10: Keine
00:40:10: Ahnung was ich mich immer wieder frag.
00:40:13: Warum vermeiden viele Menschen denn so ehrliche Gespräche?
00:40:18: Ich mach es wahnsinnig gern dass ich mich in den Kaffee sitze und einfach gar nichts mache.
00:40:27: Blätter vielleicht mal an der Zeitung rum oder so.
00:40:30: Und dann die Gespräche ist auch im Nebentisch.
00:40:33: Aber es ist alles nicht ... Es sind noch einfach keine ehrlichen Gespräche, die ich da fühle.
00:40:37: Also dieses günstliche und so... Warum ist das so?
00:40:41: Woher kommt das?
00:40:42: Ja!
00:40:43: Ich glaube, es gibt schon ehrliche Gespräche.
00:40:47: Unsere Kommunikation hat sich schon sehr verändert.
00:40:50: Ich würde jetzt auch nicht sagen, früher war alles besser.
00:40:52: Vorallt bin ich dann auch noch nicht.
00:40:54: So boomermäßig.
00:40:55: Aber es hat sich natürlich schon durch das.
00:40:57: viele schreiben Ja, Generation.
00:41:02: Wie viele SMS habe ich noch frei?
00:41:04: Jetzt muss ich mich wirklich gut überlegen.
00:41:06: Wenig eine SMS verschicke.
00:41:08: Neunzehnt sind die.
00:41:08: Ich
00:41:09: wollte gerade sagen
00:41:09: neunzehn sind genau so inflationär.
00:41:14: WhatsApp.
00:41:15: und dann schreibe ich ja nicht nur eine Nachricht sondern dann schreib' ich am hell wie geht's denn?
00:41:19: der nächste Satz?
00:41:20: und dann krieg' ich schon wieder zehn Nachrichten wovon ich dann nie nur zwei liessow.
00:41:25: also es wird Und das ist, dann sind wir wieder beim Hirn.
00:41:28: Thema kann man ein Hirntrainieren?
00:41:30: Ja!
00:41:30: Ein Hirn ist wie ein Muskel.
00:41:31: Das kann man auch trainieren und wir trainieren uns ja schon auf so oberflächliche Konversationen.
00:41:37: Es werden keine ganzen Sätze mehr gemacht.
00:41:39: An Wie geht's dir es schnell abgehandelt?
00:41:42: Es ist ja oft einfacher als ehrliche Gespräche und das heißt jetzt nicht dass ich nicht glaube, dass es die noch gibt.
00:41:48: aber es ist schon eine Flut an Reizen, die wir auch permanent zugespielt bekommen und es sind ja auch nur noch wenige Menschen sich einfach mal einen Kaffee setzen.
00:41:59: Und nicht am Handy datteln, sondern lesen oder beobachten.
00:42:02: Ich hinde auch beobachtend so toll!
00:42:06: Vielleicht fällt's mir nicht so auf?
00:42:09: Ich hoffe schon da sich mit den Leuten also klar als denen ich zusammen arbeite.
00:42:15: Ich fühle hier relativ viel ehrliche Gespräche müsste ich vielleicht mal nochmal darauf achten wie das so im Mittag ist.
00:42:23: aber ich unterhalte mich dann.
00:42:25: beruflich schon so viel mit Menschen arbeiten, ich hab dann privat unterhaltig mich.
00:42:30: Das ist mir nach unserem letzten Gespräch aufgefallen und ich habe es einfach mal aufgeschrieben.
00:42:34: in der Medizin sehen wir ja häufig Menschen die körperlicher schöpft sind.
00:42:38: Die Ursache liegt nicht immer im körperlichen Weise, das ist ja auch meistens so.
00:42:42: Sondern manchmal einfach in dem Umfeld wenn du dich auch mit den Patienten unterhältst und dann so Ja, es gibt vielleicht ein körperliches Problem, einen Schmerz, aber das Problem liegt eigentlich wo ganz anders.
00:42:54: In diesem dauerhaft Alarm herrscht.
00:42:58: Das ging mir danach durch den Kopf und ich habe es versucht, immer so zusammenschreiben zu können.
00:43:05: Gerade
00:43:07: in meiner Sessionszeit, wo ich dann auch viel mehr zu Patientennotakt hatte oder hab, wo man merkt, okay gut ist tatsächlich schon ganz oft dieses psychologische ... Sagen auch ganz viel, den musste ich auch in gewissen Punkten einstellen.
00:43:26: Wir hatten sehr früh vorher auf von der Folge vom Professor Beckmann, der ja auch sagt naja also Ich kann zwar das und das operieren aber da sind noch so viele Kleinigkeiten dabei die einfach dazu spielen müssen damit es von gut auf sehr gut geht.
00:43:42: Das ist von einem Autopäden Da siehst Du mal Ja klar, also wenn du jetzt um den Eingangssatz auf das Umfeld spielst in der Riesenrolle.
00:43:53: Sei es das Team, sei es Staff, sei ist aber dann auch Familie, sei als Partnerschaft Beziehung und das erlebe ich ja auch dass es auch ganz wichtig ist hinzugucken okay wie geht's dem denn?
00:44:03: Auch gerade im Umfeld!
00:44:05: Also nicht hier im Team jetzt sondern im Umfeld gibt es da irgendwas was jemanden und jeder Mensch... Es ist einfach so, jeder Mensch treckt direkt halt seinen Rucksack und hat seine Geschichte.
00:44:15: Und da krieg ich ja unheimlich viel mit, also wirklich viel!
00:44:21: Das ist schon was wo... Ich meine wenn man im Spitzensport nochmal guckt, das ist auch nur ein Querschnitt der Gesellschaft.
00:44:27: Auf
00:44:27: jeden Fall,
00:44:28: ja.
00:44:28: Da gibt es natürlich auch einen Haufen die ihren Rucksacks tragen so aber dann unter ganz intensiven Drucksituationen wieder funktionieren müssen.
00:44:36: Kaija
00:44:36: jetzt hast du vorher schon etwas angesprochen Auf das wir jetzt ein bisschen näher eingehen, Regeneration.
00:44:44: Kann man Regenation trainieren?
00:44:46: Ja,
00:44:47: das würde ich jetzt sagen kann man schon trainieren weil es ist einfach eine, kann eine Routine werden umsetzen.
00:44:55: bei Sportlern oder
00:44:58: auch
00:44:58: über den Leistungssport hinaus gibt's ja verschiedene Techniken und Tools die man aber üben muss dass sie normal vereinen werden also dass sie zum Habit werden wie man so ein Basketball sagen wird.
00:45:09: zur Gewohnheit Das heißt, zum Beispiel Schlafhygiene.
00:45:13: Also was mache ich vom Schlafen?
00:45:14: Trinke ich noch einen Schlaftee?
00:45:15: Mache ich eine Meditation?
00:45:17: Mange ich Yoga?
00:45:17: Gehe ich eine Runde spazieren?
00:45:19: Es muss auch nicht immer so schischie sein.
00:45:21: Ja das kann auch einfach ein Spaziergang sein.
00:45:24: Das kann sein, ich dimm schon mal das Licht ein bisschen.
00:45:26: Ich mach mir ne Lavendelkerze an keine Ahnung.
00:45:29: oder ich lese also und was passiert dann wenn ich dann das Buch zuglaubt und schlafe und das Mal über man sagt ja immer so grob drei Monate sollte man etwas durchziehen, so never cheat twice.
00:45:41: Weil dann machst du sowieso nicht mehr die restlichen Tage.
00:45:45: Dann merkt sich das Hirn, ah jetzt kommt wieder das Buch.
00:45:48: Das bedeutet nach dem Buch euch kann John mal müde werden und das heißt man kann es schon trainieren.
00:45:56: oder auch durch Musik ist ja auch sowas was sich das Hirn merkt.
00:46:02: Es fährt dann runter, es entspannt sich weil er weiß als nächstes kommt dann das Schlafen.
00:46:06: Andererseits würde man es ja mit einer Aktivierung machen.
00:46:10: Und da gibt's verschiedene Möglichkeiten, nicht mal die Basics.
00:46:12: Die Basics sind sowieso Schlaf, Nutrition gehört auch zur Regeneration, Hydration also genug trinken.
00:46:21: Ich finde dann schon immer das soziale Kontakte auch irgendwo eine wichtige Rolle spielen und ich arbeite eigentlich auch mit all meinen Athletinnen.
00:46:28: Also was macht ihr eigentlich noch außerhalb von der Bubblesport?
00:46:32: Was interessiert euch da?
00:46:34: Was macht euch da Freude?
00:46:35: damit wir auch nie immer nur auf einer Säule stehen, sondern einfach verschiedene Säulen haben.
00:46:40: Und dann ist natürlich klar es gibt natürlich Daten-Screenings und so weiter.
00:46:44: also das sind die Regenerationen, die ja vorgegeben werden im Leistungsspiel.
00:46:49: Da hast du alles wirklich super zusammengefasst, muss ich wirklich sagen, Kaja sensationell.
00:46:55: Es geht mal ein bisschen tiefer rein bzw.
00:46:58: ein bisschen philosophischer.
00:47:00: Was bedeutet dann Vertrauen?
00:47:01: Man
00:47:01: muss sich fallen lassen können.
00:47:03: Also gibt es ja einfach Übungen, macht mein Team.
00:47:06: Vertrauen bedeutet ich kann mich fallen lassen.
00:47:08: Ich bleib der Fasernackt und bin in einem geschützten Rahmen.
00:47:14: Kann man vertrauen dass man von Lohan hat zu seinem Körper aufgrund Leistung Niederlagen wie auch immer wiederaufbauen.
00:47:23: Man
00:47:23: kann Vertrauen wiederauf bauen.
00:47:27: Wenn wir jetzt mal von einem Traumata ausgehen, das man erlebt hat.
00:47:31: Dann ist es natürlich eine schwierigere Sache wo man vielleicht auch ein Stück weit mit einer Narbe leben lernen muss.
00:47:37: aber in vielen Bereichen kann man Vertrauen aufbauen und auch in dem Fall zum Beispiel Höhenangst kann man auch nicht ganz weg kriegen Aber man kann damit lernen umzugehen in den gewissen Rahmen Nicht bei allen auch wieder klar je nach Ausprägung Und es sind einfach Erfahrungen also die Erfahrungen, die ich mache mit anderen Menschen.
00:47:56: Mit mir selbst mich auf meinen Körper zu verlassen und einfach ja also somit das Vertrauen aufzubauen wieder.
00:48:08: Das habe ich noch eine Frage, die wirklich spezielles ist Leistung ohne Beziehung überhaupt möglich?
00:48:15: Und ich hab dann darüber wirklich auch lange selbst nachgedacht.
00:48:19: Jetzt bin ich mal auf deine Antwort gespannt.
00:48:21: Na schaffliche
00:48:23: Beziehungen oder?
00:48:25: Also ich glaube die Voraussetzung ist, dass man zu sich selbst eine gute Beziehung hat.
00:48:34: Zumindest wenn man Leistungen über einen längeren Zeitraum konstant abrufen möchte oder sollte.
00:48:43: Wenn hier innerlich in unserem eigenen Unternehmen zu viele Diskrepanzen sind zwischen vielleicht auch Kopf, Zähle und Körper dann ist es zu wackelig.
00:48:55: das Konstrukt.
00:48:56: Also zumindest zu sich selbst in einer guten Beziehung stehen, ist glaube ich sehr wichtig.
00:49:02: und top glaube ich aber auch dass wie es vorher erwähnt hatte soziale Beziehungen sind ja eine unserer Grundbedürfnisse.
00:49:11: Wir sehen glaube ich, es ist schon wichtig, dass wir Beziehungs haben also zu uns selbst in der guten Beziehung stehen.
00:49:17: Aber dann auch das müssen nicht fünfzig beste Freunde sein gute Beziehungspersonen, denen ich brauche und wo ich mich wohlfühle.
00:49:28: Die mich auch wertschätzen wenn die Karriere vorbei ist, wenn ich eine Niederlage habe, wenn wir auch immer kein Leistungssportler mehr bin oder keinen erfolgreichen Menschen oder wie auch immer über was ich mich zu diesem Zeitpunkt identifiziere.
00:49:41: Ja
00:49:41: ja wann ist durchhalten ungesund?
00:49:43: Psychologisch.
00:49:45: Ja psychologisch ungesunder.
00:49:49: das Problem ist dass wir unheimlich gut funktionieren als Mensch.
00:49:53: Also meistens sind es erst die körperlichen Anzeichen, die uns darauf hinweisen.
00:49:59: Ähm... Kollege du bist rüber gegangen?
00:50:02: Also Anzeigen wie Herzrasen also so ein bisschen wie Panikattacken oder die Depression legt sich gleich drüber.
00:50:12: Man wird antriebslos und man entwickelt Ängste.
00:50:16: Oder man hat körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen.
00:50:20: Kriegt da mal einen Magen-Darm.
00:50:22: Probleme, Hautprobleme.
00:50:24: Haut ist auch immer so ein guter Indikator.
00:50:27: also wir funktionieren extrem gut.
00:50:32: körperlich wird es sich zeigen.
00:50:34: aber wenn wir uns sehr gut kennen dann können wir vorher auch schon zum Beispiel über bestimmte Gedanken die sich breit machen Emotionen das der Wahnsignale nennt man's erkennen.
00:50:44: Also dass ich sehr negativ denke Dass ich mich irgendwie niedergeschlagen erschöpft fühle.
00:50:53: Aber es ist schon tatsächlich so, dass wir sehr gut das Problem funktionieren und dann der Körper sagen geht nicht mehr.
00:51:00: aber dann ist es halt auch oft schon einfach Alarmstufe rot.
00:51:04: Vielen lieben Dank für die Antwort.
00:51:05: jetzt schon mal!
00:51:06: Und so nach unserem ersten Gespräch dachte ich mir okay bei Kai haben wir uns unbedingt etwas einfacher lassen und zwar wir werden die schnelle Frage-Runde wieder einführen.
00:51:15: Das waren wir ja eigentlich immer deswegen.
00:51:19: wir machen jetzt einfach meine kurze schnellen Äh, Fragen.
00:51:24: Vertrauen oder Kontrolle?
00:51:25: Leistung oder Gesundheit?
00:51:27: Routine
00:51:28: oder Motivation?
00:51:29: Mutti-vation.
00:51:30: Wut oder Selbstvertrauen?
00:51:31: Mut.
00:51:31: Trainer oder Team?
00:51:33: Team.
00:51:33: Disziplin oder selbst mit Gefühl?
00:51:35: Disziplin.
00:51:36: Ehler oder Perfektion?
00:51:37: Fehler.
00:51:38: Wenn heute erführungskräfte Trainer, Ärzte, Therapeuten Unternehmer oder Eltern zuhören welche drei Dinge würdest du für morgen früh empfehlen?
00:51:50: Vertrauen, zuhören, Fragen stellen.
00:51:52: Stell
00:51:52: dir vor, Inch hört diese Folge in zehn Jahren nochmal und das ist ja heutzutage gar nicht mehr so schwierig wie bei unseren Kassetten war es noch anders.
00:52:02: Keine zehn Jahre überlebt.
00:52:04: Fini-Desk?
00:52:04: Genau.
00:52:06: Welche Gedanken sollen geblieben sein?
00:52:09: Ein Gedanke den finde ich schön mit Menschen sprechen ist doch schöner als mit der KI.
00:52:17: Definitiv!
00:52:20: sich vertrauen, mutig sein und sich zuhören.
00:52:28: Also zuhörn glaube ich würde einfach viele Probleme auf der ganzen Welt tatsächlich stückweit lösen.
00:52:33: Auf
00:52:33: jeden Fall.
00:52:35: Ich bin faszinierter unserem Gespräch dass wir heute eigentlich gar nicht über Sport per se gesprochen haben und trotzdem die ganze Zeit Überleistung über diese Themen die wir jetzt auch hatten.
00:52:49: so Wir haben über Medizin gesprochen und gleichzeitig über Beziehungen.
00:52:53: Das ist tatsächlich ja sehr, sehr eng alles zusammen gewesen.
00:52:56: Über Gesundheit aber eigentlich über die Menschen allgemein.
00:52:59: Denn am Ende entsteht echte Leistungsfähigkeit nicht aus Angst sondern aus Vertrauen.
00:53:05: Liebe Kaia vielen lieben Dank für das tolle Gespräch und das soll Gast bei uns
00:53:09: machen.
00:53:09: Ja vielen dank dir Flo.
00:53:10: schön hier gewesen zu sein und vielleicht bis zum nächsten Mal.
00:53:14: Stoffgerbs!
00:53:15: Genau genug!
00:53:19: der Medizin-Podcast.
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00:53:39: Plattformen.
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00:53:42: Folge.
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