Praxissterben: Gefährdet Deutschland die Gesundheit seiner Frauen? mit Wibke Cornelius
Shownotes
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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Medizin Direkt,
00:00:05: dem
00:00:05: Medizin Podcast.
00:00:07: Unser Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen immer häufiger bei mir lange Wartezeiten überfüllte Arztpraxen und Ärztinnen und Ärzte die an ihre Belastungsgrenzen kommen.
00:00:18: doch was steckt eigentlich wirklich dahinter?
00:00:20: Warum denken immer mehr niedergelassene ÄrztInnen und Äzten darüber nach ihre Praxen aufzugeben oder nur noch privatärztlich tätig zu arbeiten?
00:00:29: Und was bedeutet das am Ende für uns alle?
00:00:31: Für Patientinnen, Patienten und die medizinische Versorgung in Deutschland.
00:00:36: Genau darüber sprechen
00:00:37: wir heute!
00:00:38: Unser Gast ist Wiedbeer Cornelius Fachärztin für Gynäkologie- und Geburtshilfe sowie Praxisinhaberin in Augsburg.
00:00:46: Sie gibt heute einen außergewöhnlich offenen Einblick in Ihren Praxisalltag.
00:00:50: Wir sprechen darüber warum sie Woche für Woche deutlich mehr arbeitet als es das Arbeitszeigerset für viele Beschäftige zulassen würde welche wirtschaftlichen Herausforderungen eine Arztpraxis heute bewältigen muss und warum moderne Medizintechnik steigende Personal- und Betriebskosten sowie Budgetierung des Praxistags zunehmend erschwerend – und weshalb sie befürchtet, dass künftig weniger Vorsorgeuntersuchung
00:01:15: angeboten werden
00:01:16: können.
00:01:17: Dabei geht es ausdrücklich nicht um Schulzuweisungen oder politische Starkzahlen.
00:01:22: Es geht darum die Realität hinter einer gönäkologischen Praxis sichtbar zu machen Verständlich, nachvollziehbar und aus erster Hand.
00:01:30: Denn nur wenn wir verstehen wie ambulante Medizin heute funktioniert können wir auch darüber diskutieren, wie ihre Zukunft aussehen soll.
00:01:37: Ich wünsche Ihnen jetzt einen spannenden informativen und nachdenkenden anregenden Podcast Und begrüße hier erst mal Frau Wiebke Cornelius Vielen Dank dass Sie da sind.
00:01:49: Vielen Dank für die Einladung
00:01:51: Frau Cornelios.
00:01:53: Wir fangen immer ganz am Anfang ganz entspannt an.
00:01:57: Wie kann sie dann eigentlich auf die Idee, Gynäkologien zu werden?
00:02:02: Wustige Geschichte.
00:02:05: Ich wusste schon mit vier Jahren, dass ich Ärztin werden wollte.
00:02:09: Hab kurz überlegt ob ich doch Schauspielerin werde.
00:02:13: Dann beschlossen beides ist spannend.
00:02:15: Beides hat schlechte Arbeitszeiten.
00:02:17: in der Medizin sind die Arbeitszeite vielleicht ein bisschen überschaubarer schlecht und die Bezahlung ist aber sicherer.
00:02:27: Und eigentlich wollte ich das immer schon machen.
00:02:28: Also habe ich da doch Medizin studiert und ich hab am Anfang gesagt, auf gar keinen Fall Orthopädie und auf gar kein Fall Gynn.
00:02:35: Okay, das Zweite ist es gewonnen!
00:02:37: Und dann habe ich formuliert in der Gynne bei einer meiner besten Freundin meiner Mutter im Kleinstadtpraxis und habe mich sofort verliebt.
00:02:47: Es ist ein wunderbares Fach, es ist alles dabei.
00:02:49: Es sind Vorsorge dabei, es sprechen dabei, denken dabei, operieren dabei, die Geburtshilfe dabei.
00:02:56: Das ist natürlich in der Praxisfeld.
00:02:57: davon dann ein bisschen was klach.
00:02:59: Aber das ist eines der Fachgebiete, die alles abdeckt und auch viele gesunde hat.
00:03:07: Und man hat natürlich mal ganz traurige Fälle und man hat die besonders schönen Fälle.
00:03:11: also man hat den Anfang und das Ende des Lebens in einem Fach und ich glaube es gibt so keinem anderen Fach.
00:03:18: Und was sich richtig richtig toll finde ist viele Patienten begleiten wir ein Leben lang oder zumindest über lange Zeiten.
00:03:26: Ich bin ein furchtbar neugieriger Mensch Und deswegen interessieren mich Lebenswege.
00:03:32: Da, glaube ich, bin ich in der Gynne genau richtig.
00:03:34: Ist ja eh schon über mehr als ein Jahrzehnt die Praxis?
00:03:40: Ja neun Jahre habe ich jetzt die Praxis selber.
00:03:41: Fast,
00:03:42: genau!
00:03:43: Aber war vorher ja in anderen Praxen angestellt und davor war ich ganz, ganz lange in der Klinik.
00:03:49: Das sieht man auch tatsächlich dann so einige Patienten immer wieder mal und erlebte auch so die Geschichte gerade weil sie es vorher gesagt haben, die Gynäkologie natürlich auch das Großwerden der Kinder.
00:04:02: Ja wirklich sehr toll!
00:04:05: Jetzt gehen wir mal so ein bisschen schon in diesen politischen Bereich rein.
00:04:11: Einige Patienten denken ja ne Praxis funktioniert einfach nur eher, die behandelt ja bloß aber wie läuft denn der Alltag denn wirklich ab?
00:04:21: Ich habe das letztes Mal ausgerechnet, weil ich mal darauf hingewiesen wurde, dass ja auf meinem Praxisschild und auch im Internet steht wie lange ich denn da sei.
00:04:30: Und dann hab' ich das ausgerechnet, wie lang ich tatsächlich da bin.
00:04:33: also auf dem Praxischild stehen zweiunddreißig-einhalb Stunden als Sprechzeiten.
00:04:38: Ausgerechnet habe ich achtundfünfzig bis sechzig Stunden pro Woche Arbeit und da habe ich vergessen die Videosprechstunde mit einzuberechnen.
00:04:46: Boah!
00:04:47: Also es sind locker sechzig Stunden und jetzt kommt ja noch dazu, das habe ich damals noch nicht gemacht.
00:04:52: Aber jetzt halte ich auch noch Vorträge zusätzlich und versuche auf Instagram möglichst viele Menschen zu erreichen mit Content und eben als Gönnfluencer etwas gegen die... also etwas den Influencern entgegenzusetzen, die jetzt nicht aus der Medizin kommen und die vielleicht nicht immer nur die allerbesten Ratschläge geben.
00:05:13: und ich versuche jetzt auch viel.
00:05:16: Es gibt zum Beispiel das Thema der Wechseljahre.
00:05:17: Das ist ja so eine Sache, da gibt es zwar immer mehr Informationen aber immer weniger oder noch nicht genügend Content von Leuten die wirklich Ahnung haben.
00:05:27: Jetzt bin ich da schon auch ein bisschen Spezialistin und über solche Sachen kann ich viel mehr Menschen erreichen.
00:05:34: Ich kann viel mehr Frauen sagen, schau mal du musst darauf achten oder das könnte ein Zeichen sein sprich mit deiner Frauenärztin.
00:05:41: Ich kann halt viel mehr sachlich, fachlich richtige Informationen an die Frau bringen über so einen Kanal.
00:05:49: Interessant ist ja, wenn ich das mal so ganz grob zusammenrechne... ...das ist so dass sie, wenn Sie jetzt Angestellte mir an, würden sich rechtlich zu laufbar machen als Arbeitgeber, weil soviel darf ein Mitarbeiter gar nicht arbeiten tatsächlicherweise.
00:06:04: Korrekt!
00:06:05: Also das ist schon wirklich sehr, sehr viele Zeit diese da alles reinstechen und jetzt kann man mal antworten Social Media leben aus, weil das brauchen wir noch nicht mehr dazurechnen.
00:06:17: Weil sie überschießen ja schon da extrem die Zeiten ...
00:06:23: Aber das machen wir Ärzte auch in der Klinik schon?
00:06:25: Ja!
00:06:25: Also sie unterschreiben in der klinik... Ich denke es wird heute immer noch so sein Opt-Out-Regelungen.
00:06:31: Also Opt Out heißt wie gehen freiwillig aus gewissen Schutzmechanismen raus und die Opt out Regelung bei den Ärzten ist eben hauptsächlich das Arbeitszeitgesetz.
00:06:41: Ihr Unterschreiben dass das für uns nicht gilt.
00:06:45: Das ist schon auch eine spannende Sache vor.
00:06:47: Auf jeden Fall, auf jeden Fall und es ist auch mal gut zu färmen von jemandem der jetzt nicht in der Klinik ist weil in der klinik sagt man das vielleicht jetzt nicht so einfach.
00:06:55: aber sie waren lange Zeit in einer Klinique die sie gerade berichtet haben und dann ist es schon ganz interessant dass wir das jetzt auch nochmal sagen wir fangen in der clinik eigentlich schon damit an.
00:07:06: also wir
00:07:08: arbeiten permanent mehr als wir arbeiten dürfen, als wir Arbeiten sollten.
00:07:13: Und für einige ist das auch immer wieder so ... Burnout ist eine Sache die bei vielen Ärzten auftritt.
00:07:19: Wir haben als Ärzte tatsächlich ... ähm, als Berufsgruppe ja?
00:07:24: Die höchste Suchtrate!
00:07:26: Die höhste Substanzabusungsrate, wenn ich richtig informiert bin auch die Höchste Suizidrate und einer der höchsten Burn-Out-Raten weil es einfach zu viel ist und weil da einfach Raubbau betrieben wird.
00:07:38: Wir sind aber so.
00:07:40: Also wir sind so gestrickt, dass wir das ja machen wollen und wir wollen den Menschen helfen.
00:07:44: Und wir können nicht einfach gehen... also wie oft ich Sonntag morgens wenn ich Dienst hatte von meinem Mann einen generften Anruf bekommen habe ob ich auch irgendwann mal nach Hause komme weil ich immer noch in der Klinik war obwohl mein Dienst zwei Stunden überschritten war.
00:08:00: schon.
00:08:01: aber da war eben noch die eine schwierige Geburt und die Kollegin war da und hatte noch zwei andere Geburten.
00:08:05: ja da bleibe ich natürlich Das ist selbstverständlich, aber irgendwann bezahlt man das.
00:08:10: Auf jeden Fall und zwar mit der Gesundheit.
00:08:12: Ja genau, unsere Gesundheit!
00:08:15: Manche
00:08:15: bezahlen es auch mit dem Zerbrechen der Ehe?
00:08:18: Gibt's auch genug?
00:08:19: Genau.
00:08:20: Mit Scheidung, die Kinder wollen nichts von einem wissen... Also das ist schon ein hoher Preis, den wir zahlen.
00:08:25: Auf
00:08:26: jedem Fall vor allem wenn man nach Hause kommt und sie haben ja auch Kinder und dann die Kinder sagen ach schön dass du auch mal wieder da bist.
00:08:34: Ja, beim ersten Kind haben wir noch in München gewohnt.
00:08:36: Als ich dann schon in Augsburger arbeitete und wenn ich so Wochenenttaktdienste hatte, bin ich aus dem Haus gegangen als sie noch geschlafen hat.
00:08:44: Bin wiedergekommen, als sie schon geschlafend hat das ganze zwei Tage hintereinander.
00:08:48: Das heißt, ich habe erst am Montag nachmittags um halb sechs glaube ich kam mich nach Hause mein Kind das erste Mal gesehen.
00:08:55: da war die zwanzig Monate alt.
00:08:56: Wahnsinn!
00:08:59: Frau Cornelius jetzt haben Sie ja schon gerade ein bisschen erzählt von der Arbeitszeit?
00:09:05: Nehmen Sie uns mal mit, wie viele Patienten sehen Sie denn so?
00:09:07: Roundabout im Quartal?
00:09:10: Ich habe eine kleine Praxis.
00:09:12: Muss ich dazusagen weil ich alleine arbeite.
00:09:14: Also ich hab keine angestellte Ärztin.
00:09:16: das heißt ich mache das alles alleine und für meine persönliche seelische psychische physische Gesundheit habe ich tatsächlich schon meine Sprechstunden so reduziert dass sich am Freitag zum Beispiel möglichst keine Patienten mehr sehe ich nur noch Akutfälle und mach Infusionen oder so, also nicht mehr den normalen Takt.
00:09:40: Und dadurch habe ich um die siebenhundertneunzig Scheine.
00:09:46: Scheineproquatal bedeutet ... Die Patientin kommt an, steckt ihre Karte in das Kartendiesegerät und das löst einen Schein aus.
00:09:54: Das heißt es gibt eine Pauschale, dann kommen noch hier was dazu.
00:09:59: Und das war's!
00:10:00: Das ist auch ein Phänomen.
00:10:02: ist ja auch niemand klar, wenn die Patientin noch fünft mal kommt weil sie eine Blasenentzündung hat.
00:10:05: Dann bekomme ich fünfzig Cent dafür dass wir den U-Sticks machen.
00:10:10: Ist nicht fünfmal das wir die Grundpauschale bekommen von achtzehn Euro dreien siebzig sondern einmal pro Kilometer.
00:10:16: Der Durchschnitt in Bayern in der bei dem Gynäkologis achthundert zweieinneunzig habe ich auch schon geschafft.
00:10:22: Ich hab auch schon mal neunundfünfzig Scheine geschafft aber da war ich wirklich dann am allerwertesten.
00:10:27: und es gibt Praxen die schaffen tausend vierhundert Scheine.
00:10:29: ich weiß nicht wie die das machen Vielleicht nicht allein, weiß ich nicht.
00:10:35: Aber ich schaff das nicht!
00:10:36: Ich hab halt auch noch Familie und irgendwann will ich auch zu Hause sein.
00:10:39: Es gibt ja auch da... Man muss keine Rekorde brechen um vor allem, um es nochmal ein bisschen deutlicher zu machen.
00:10:46: Sie haben jetzt gerade gesagt, siehmal neunzig Schalne, Sie haben's da schon so ein bisschen einklingeln lassen.
00:10:51: Das heißt nicht dass es nur siebenhundert neunzig Patienten in drei Monaten sind sondern im Durchschnitt sagt man Ja der Patient kommt eins Kommel sieben acht Mal also Roundabout zwei mal im Quartal.
00:11:04: Und das, wenn man sich da mal erhochert, wie viele Patienten das dann doch in dem Quartalsinn ist exorbitant und das muss man auch erst einmal schaffen.
00:11:10: also...
00:11:10: Und dazu kommen auch die Privatpatienten, die wir brauchen damit wir uns die Kassenmedizin überhaupt leisten.
00:11:15: Genau!
00:11:16: Und so weiter.
00:11:17: Also ohne die funktioniert das ganze System nicht?
00:11:20: Ja definitiv.
00:11:24: Jetzt komme ich mal ein bisschen in den Punkt rein, wie wir eigentlich zueinander gefunden haben und zwar sie hatten so ein wunderschönes Video über die GKV und das neue Gesetz, was in Kraft treten soll seitens unserer Regierung.
00:11:40: Können Sie uns da mal ein bisschen mitnehmen?
00:11:42: Also was bedeutet es im ersten Moment erst einmal für die Patienten bevor wir dann in die Praxis reingehen?
00:11:50: Für den Patienten oder für die Patientin bedortet das vor allem dass wir viel weniger Termine anbieten können.
00:11:58: Die Schätzungen derzeit in der Gynäkologie sind das noch ungefähr pro Also rein rechnerisch pro Arzt, pro Quartal, siebenhundert fünf Scheine finanziert werden und das war es.
00:12:15: Und das ist echt eine Hausnummer!
00:12:17: Wir haben noch gar keine Ahnung, und zwar wirklich gar keine ahnung wie das berechnet wird.
00:12:22: Sind die Praxen, die wir ich so, siebhundert, achtzig, siebeneinzig Scheine haben, kriegen wir auch die sieben hundert fünf sozusagen zugesprochen?
00:12:29: Oder kriegen die siebhuntert fünf oder kriegen die mit tausend vierhundert Scheinen achthundert zugesprachen und wir nur fünfhundert?
00:12:35: Das weiß noch gar keiner.
00:12:37: Wir haben in einem halben Jahr jetzt los mit diesem kompletten neuen Konstrukt und wir wissen überhaupt nichts, wir haben keine Planungssicherheit.
00:12:47: Da wird es natürlich mit Hochdruck dann gearbeitet.
00:12:49: die KV versuchen wirklich auch mit Hochdrück Lösungen zu finden und überhaupt zu wissen wie wird das überhaupt verteilt?
00:12:57: denn was die Kv macht ist ja nur sie bekommt das Geld von den Krankenkassen muss es verteilen über die wir manchmal schimpfen, aber eigentlich ... Die KV ist in unserer Ecke und die KV kann ja nichts dafür.
00:13:12: Sie kann nichts dafür wie viel Geld sie verteilen darf.
00:13:16: Sie muss es nur gerecht verteilen!
00:13:20: Und wenn man jetzt wie in meinem Fall einfach mal knapp zweihundert Leute oder rund fünfzig Leute weniger finanziert bekommt dann sind das eben so viele, die einfach weniger kommen können und unsere Praxen sind ja voll also... Genau.
00:13:32: Die allermeisten von uns nehmen ja kaum noch neue Patienten auf weil wir so voll sind.
00:13:37: Das wird's nicht mehr schassen.
00:13:39: Ich habe jetzt schon für im Jahr ist es nahezu komplett alle Vorsorgen einbestellt.
00:13:45: Ja, wir haben gerade vorhin so viel gesprochen.
00:13:48: Da hat man gesagt sie sind von November zwei, sieben und zwanzig.
00:13:51: Und ich weiß gar nicht ob mir die, die ich eingestellt habe schon überhaupt bezahlt werden?
00:13:55: Ja,
00:13:57: tatsächlich ein sehr, sehr schwieriges Feld.
00:14:03: Nehmen Sie uns zwar noch mal bisschen mehr mit weil Sie sind ja jetzt voll in dem Thema drin und können da am meisten tatsächlich sagen, was passiert denn aktuell mit der DKV genau?
00:14:14: und ja wie ist die Situation für die vor allem für Einzelpraxen so im Detail?
00:14:21: können sie da nochmal ein bisschen näher drauf eingehen?
00:14:24: Also die Situation ist desaströs weil wir keinerlei Planungssicherheit haben.
00:14:28: Das ist nicht das erste Mal dass wir weniger Einnahmen haben werden aber so krass war es noch nie Und das muss man sich mal vorstellen, wir hatten ja jetzt schon immer ein Budget und dann haben wir über Budget gearbeitet.
00:14:42: Ja?
00:14:43: Und was wir da gearbeitet haben also was im Budget war, haben wir zu hundert Prozent vergütet bekommen.
00:14:49: Also nicht so hundert prozent, sondern wir haben einen Teil dessen, was wir getan haben in dem Budget vergütete bekommen.
00:14:54: So!
00:14:55: Wer das ausgeschöpft war gab es noch den extra budgetären Topf wo bis jetzt die Vorsorge drin waren.
00:15:00: Also Krebsvorsorge Brustkrebs-Vorsorge Schwangerinversorge Impfungen pädiatrische Vorsorge, also die ganzen U-Untersuchungen usw.
00:15:08: Das war extra budgetär.
00:15:09: D.h.,
00:15:10: die Ziffer dafür bei der Krebsvorsorge in den Gynnen zwischen zwanzig und sechsundzwanzig Euro haben wir zu hundert Prozent bekommen – die Grundpauschale schon nicht aber egal!
00:15:24: Und dann alles was da drüber war, also das wir über ein Budget gearbeitet haben, was nicht extra budgetäer war, das wurde bestaffelt.
00:15:31: vergütet.
00:15:32: Das heißt zwischen neun und vierzehn oder manchmal vierzig Prozent, aber meistens eher so im niedrigsten also eher so um die zehn Prozent.
00:15:39: Jetzt habe ich gerade geguckt.
00:15:41: Im letzten Quartal wird es so sein dass ich fünftausend achthundertdreundzwanzig Euro und zwei Cent erbracht habe berechtigt erbracht haben Aber über Budgetliege.
00:15:52: Ich werde sie voraussichtlich mit vierzen vier sieben Prozent erstattet bekommen.
00:15:56: das heißt ich bekomme statt fünftausend Achthundert und Platzacadja achten ist vierzehnt.
00:16:01: Das heißt, es sind fünftausend Euro Leistungen die ich ja erbracht habe.
00:16:06: Von denen die Versicherten ausgehen weil ich bin zum Arzt gegangen dann kriegt ihr auch dafür Geld.
00:16:11: aber diese fünftausend Euro bekomme ich nicht erstattet.
00:16:14: Habe ja aber in dem Moment wo eine Patientin ja in die Praxis kommt habe ich ja Kosten.
00:16:20: Definitiv und Sie haben Mitarbeiterkosten?
00:16:22: Ich habe Mitarbeiter ich habe Strom Gas Wasser mein Gerät die Wartung Miete Anschaffungen, Sachkosten usw.
00:16:31: und so fort.
00:16:32: Das heißt mit diesen ... mit diesen achthundert Euro zahle ich ja schon drauf für diese fünftausend achthunderte Euro also ich lege ja tatsächlich quasi Geld darauf damit ich das machen kann.
00:16:41: Und jetzt wird es so sein dass alles was extra budgetär war was wir zu hundert Prozent vergütet bekommen haben rutscht ins Budget.
00:16:49: Das Budget selber wird aber kleiner sein als vorher und darüber werden wir wohl nicht mehr vergüted bekommen ist derzeit worauf wir uns einstellen.
00:16:59: Heißt, also wir haben in der Gynäkologie achtzig Prozent Vorsorgeleistung.
00:17:05: Also achtzig prozent unserer Termine enthalten eine Vorsorgeleistung
00:17:09: und die soll ja...
00:17:11: Und die sollte ja eigentlich selbstverständlich sein.
00:17:13: Sollte ja selbstverständig sein.
00:17:14: ne Frau ist schwanger kommt und kriegt ne Schwangerempforsorge.
00:17:18: Es war jetzt schon schwierig alle unterzubringen weil dir auch Termine brauchen usw.
00:17:23: Weil jetzt schon schwer ich alle unter zu bringen aber in Zukunft werden sie schlicht nicht bezahlt bekommen.
00:17:31: Also, das ist unfassbar.
00:17:32: Ich finde es einfach unfassber und ich find' es unfassba... Es trifft Frauen!
00:17:39: Die allermeisten Vorsorgeuntersuchen gehen an Frauen- und Kinder.
00:17:43: Es trifpt Frauen und Kinder am meisten.
00:17:47: Und wenn wir keine vernünftige Schwangerschafts-, also schwangeren Vorsorge machen?
00:17:51: Wir müssen nur in die USA gucken was da passiert.
00:17:53: Da steigt die Müttersterblichkeit und die Kinderstärblichkeit.
00:17:56: Ich finds', dass so schäbig ... und was ich besonders schäig finde dass die Politiker so tun, als würde unsere Versorgen nicht darunter leiden.
00:18:07: Genau!
00:18:08: Also man hat das jetzt über die ganzen Medienberichte gehört.
00:18:11: Man muss einfach mal damit rechnen oder beziehungsweise... ...man muss einfach damit klarkommen weil es würde ja alles gleich bleiben.
00:18:18: Es bleibt überhaupt nichts gleich.
00:18:20: wenn ich also wirklich wenn ich alles was ich extra budgetär verbütet bekommen hatte wo ich wirklich sagen kann da gut krieg ich wesentlich.
00:18:25: sie ist bei der Patientin.
00:18:27: Wenn das alles jetzt im Budget ist und das Budget selber Noch kleiner ist als vorher.
00:18:34: Wir können nicht an der Qualität der Behandlung sparen, das können wir nicht, wir sind Ärzte.
00:18:37: Also es ist schlicht nicht möglich für uns.
00:18:41: Das ist sicher!
00:18:41: Wir werden sicher nicht an die Qualität einer Behandelung sparen.
00:18:44: Aber wir werden weniger Behandlungen anbieten können.
00:18:49: Wenn sie nicht finanziert ist, ist sie nicht.
00:18:50: Definitiv.
00:18:51: D.h.,
00:18:52: wir müssen dann sagen gut also Budget ist voll darüber kriege ich nichts vergütet kann man sagen so jetzt tut mir echt leid liebe Leute ist
00:19:00: voll.
00:19:01: ab jetzt Können Sie zwar kommen, müssen sie aber alles selber zahlen.
00:19:05: Und das ist wirklich fies weil es sich nicht jeder leisten kann und weil dadurch die Kassen natürlich sehr wohl Geld sparen.
00:19:12: Auf jeden Fall!
00:19:13: Und zwar doppelt und dreifach.
00:19:15: Jetzt haben Sie ja gerade schon einen interessanten Punkt genannt.
00:19:18: Wer aufgepasst hat, kann das jetzt auch gleich mal relativ einfach von durchrechnen.
00:19:24: Und zwar Sie haben gerade den Betrags-Siebundzwanzig Euro im Quartal genannt?
00:19:28: Ja, aber auch nur einmal im Jahr, denn nur einmal in der Vorsorge muss man sein darf.
00:19:31: Jetzt
00:19:32: wenn aber die Patientin oft, sag ich mal so gesehen zweimal kommt aus irgendwelchen Gründen.
00:19:39: Dann nehmen wir das ganze Mal geteilt durch zwei und dann sind wir schon unter Mindestlohn.
00:19:44: Korrekt gut!
00:19:45: Wir müssen natürlich noch die Grundpauschale dazu rechnen von Achtzehn oder ein Siebzig?
00:19:50: Ja genau.
00:19:51: Aber ja also es ist jetzt bereits eine völlig abstruse Situation und es wird nächstes Jahr noch schlimmer.
00:20:05: Es werden Praxen schließen, es werden Leute entlassen.
00:20:09: Da wären wir jetzt gleich beim nächsten Thema und zwar... Jetzt hört man ja schon immer wieder von Kolleginnen und Kollegen von Ihnen nicht an mehr mit den Praxis schließen.
00:20:18: also da machen wir einfach nicht mehr weiter.
00:20:19: das geht einfach so nicht mehr.
00:20:21: machen eine Privatpraxis draus.
00:20:24: viele haben mir auch noch nicht verstanden was eigentlich dahinter steckt also warum es eigentlich Privatpalaxen gibt oder es gibt doch gar keine Kraftaussätze muss ich mal dazu sagen.
00:20:33: Das ist ja auch noch so ein Thema für sich immer.
00:20:37: Man glaubt, jeder Arzt macht eine Drabapraxis auf weil er reich werden will und deswegen wird man auch nicht reich.
00:20:44: Aber es gibt gar nicht so viele Sitze, aber das ist mein Thema dahinter.
00:20:47: Aber jetzt hört man das ja immer häufiger, dass Arzt praktisch fließend werden oder schon androhen, dass sie fließen müssen, weil's gar nicht mehr anders geht.
00:20:56: Können Sie mal einen Blick hinter die Kulissen bringen?
00:21:00: Warum ist das so und woher kommt das?
00:21:05: In der privaterzlichen Versorgung, in der privatärztlichen Vergütung bekommen wir vergütet was wir machen.
00:21:12: Wenn die Patientin also fünfmal im Quartal kommt dann bekomme ich fünf mal im Quartaal auch das, was wir gemacht haben.
00:21:20: Vor vierzig Jahren wurde die Budgetierung eingeführt und bereits vor vierzig Jahre haben die Privatpatienten die Kassenpatienten querfinanziert.
00:21:31: Also Kassenmedizin funktioniert nur weil es Privatmedizin gibt.
00:21:35: Denn ich habe ein Ultraschallgerät, was jetzt?
00:21:38: bei einem Out wäre das jetzt ein Golf?
00:21:40: also nichts.
00:21:42: Nicht Ethipitätel aber auch nicht völlig... Boah!
00:21:44: Nicht unterste Schublade.
00:21:46: Aber das kostete vor, ich glaube acht Jahren oder so etwas, sieben, dreißigtausend Euro.
00:21:50: So.
00:21:51: Das muss bezahlt werden mit achtzehn Euro dreiundsiebzig.
00:21:56: Die aber auch nur drin stecken in einer Ziffer?
00:21:59: Ja genau ähm Wenn man medizinisch ein Ultraschall macht, das sind glaube ich jetzt einen Euro irgendwas.
00:22:10: Dann bekommen wir nur ungefähr seventy-fünf Prozent davon überhaupt bezahlt.
00:22:14: Das dauert lange bis sie damit das Ultrascheigerät abgezahlt haben.
00:22:20: Sie haben es mir nicht durchgerechnet... Wärzte sind in größtenteils nicht die geborenen BWL'a Und man muss auch, das ist mir wichtig zu sagen, man macht so eine Praxis auf.
00:22:34: Weil man davon ausgeht ich muss ja nur arbeiten und das Geld kommt dann schon rein und zwar so dass sich jetzt keine großen Sorgen machen muss.
00:22:44: Das wird schon passen!
00:22:45: Man geht ja davon aus, man muss nur normal arbeiten, man nimmt halt so viele Kassenpatienten wie da sind, gönnt sich ein paar Privat-Patienten hat ab und so mal hier was Zeitstort noch übrig damit es all das nicht so schlimm will und rechnet sich das vorher gar nicht durch vielleicht auch aus einer Identität, aber wir glauben ja so funktioniert das System.
00:23:03: Worauf ich wirklich nicht gefasst war ist dass sich von Kassenmedizin nicht leben kann.
00:23:09: Als ich im Jahr zwei tausend und siebzehn angefangen habe weil die Pi mal Daumenregel, also die Vergütung die wir über die Kasse bekommen uns die Fixkosten bezahlt.
00:23:19: und was wir als Privatmedizin machen ist halt das was unser Gehalt ist unsere Investitionsgrundlage.
00:23:25: davon zahlen wir unsere Steuern zahlen wir unsere Krankenversicherung, unsere Rentenversicherung und so weiter.
00:23:31: Und sofort.
00:23:33: Jetzt hab ich grad geguckt ... Im letzten Jahr hat das was sich über die Kasse eingenommen habe davon sind drei Viertel nur Personalkosten gewählt.
00:23:44: Drei Vierteln.
00:23:45: Dieses letzte Viertell wird nächstes Jahr wegfallen.
00:23:48: Das heißt komplett alles ist nur fürs Personal drauf.
00:23:54: Und da sind jetzt auch keine Großverdiener.
00:23:55: muss man mal dazu sagen ja?
00:23:56: Da sind jetzt offen wirklich keine Groß Verdienern.
00:23:58: aber wenn Also wenn die Leute glauben, wir würden mit Kassenmedizin reich werden.
00:24:03: Da muss man einfach klar machen ... Die Kassen-Medizin bezahlt gerade mein Personal.
00:24:10: Da hab ich noch keine Miete und keine Anschaffung oder Stromgaswasser etc.
00:24:13: Und die ganzen Wartungen usw.
00:24:16: Also vor vierzig Jahren war das schon ein Problem.
00:24:19: Und diesen vierzig Jahre ist es aber nicht besser geworden!
00:24:23: sondern schlechter geworden.
00:24:24: Und ja, dass der EBM ist ab und zu mal ein bisschen nach oben gegangen immer wenige Prozentpunkte und zwar immer deutlich unter der Inflation.
00:24:30: Und überhaupt nicht bereinigt um das was die Mitarbeiter mehr kosten.
00:24:34: Ein Kollege von mir hat es ausgerechnet zwischen zwei tausend siebzehn und zweitausend vierzehnt.
00:24:38: Zwei Tausend Siebzehnte habe ich meine Praxis.
00:24:40: Ich hab die Praxis übernommen.
00:24:41: Zwischen zwei Tausenden Siebzen und Zweitausends Vierzehnten gab's die EBM-Beviliung, die ja kostenneutral sein musste werden ja sehr gehofft.
00:24:49: Das ist ein bisschen was passiert, aber es musste kostenneutral sein.
00:24:51: Das führte dazu dass Gynäkologen in Bayern minus sieben Prozent scheinwert haben.
00:24:56: so In der gleichen Zeit sind aber die Personalkosten um Zweiundfünfzig Prozent gestiegen.
00:25:02: Dann kommen noch irgendwie zehn prozent inflation dreißig prozent allgemeinen teuerung denn da kam ja der ukranisches krieg.
00:25:08: das funktioniert nicht auf dauer und Es hat bis jetzt funktioniert weil wir uns soweit gedehnt haben und sowei gestreckt haben Und es wird jetzt einfach nicht mehr gehen.
00:25:18: Das
00:25:20: macht tuff.
00:25:21: Sie haben gerade einen wichtigen Punkt angesprochen, das liegt ja nicht an den Arzthelfern oder an den Ärztehelfern die in der Praxis arbeiten und dass sie jetzt so viel Geld wollen müssen wie auch immer sondern die müssten ja auch ihren Leben so behalten.
00:25:34: Ja und selbstverständlich haben die ein Anrecht darauf wie alle anderen Berufungen auch, dass das Einkommen Schritt hält mit der Inflation.
00:25:43: nur wir, die wir bezahlen haben das nicht.
00:25:46: Wir haben seit vierzig Jahren quasi das Gleiche und auch in der GOE, also der Gebührenordnung für Ärzte, für die Privatleistungen hat sich ja nichts bewegt in vierzig Jahrn.
00:25:57: Wichtig ist halt, neunzehntelneutzechsundneunzig auf dem... Exakt gleich!
00:26:00: ...exakt eins zu eins gleich.
00:26:02: Ich habe aber seit siebeneinzehn Abitur gemacht Kleiner Schwank Und dann bin ich nach München gegangen um dort zu studieren und hab vorher noch mein Betriebspraktikum gemacht oder meinen Pflegepraktikum Weswegen ich also zurzeit des Oktoberfest dann in München war.
00:26:17: Ich habe bei der Cousine meiner Mutter gewohnt, deren Sohn hat auch Medizin studiert und er hat mich auf eine Mastbier eingeladen auf dem Oktoberfest und hatte so große Augen, weil zehn Mark kostet und der hat mir die spendiert.
00:26:30: Die Ziffer eins das ist das Gespräch, das ärztliche Gespräch kostete zu dem Zeitpunkt oder erbrachte zwanzig Mark.
00:26:38: Das sind den Euro, zehn Euro, zwanzibzig.
00:26:41: Wir haben jetzt zwei tausend sechsenzwanzig Und es sind immer noch zehn Euro, zwei und siebzig.
00:26:46: Davon kann ich mir keine Maske mehr kaufen auf dem Oktoberfest.
00:26:50: Nicht mal mehr eine!
00:26:52: Und die GOA neu?
00:26:54: Da wird diese Ziffer sehr wahrscheinlich acht Euro irgendwas kosten sein.
00:26:58: Das heißt... Ich brauche die zweimal um eine Maske zu bezahlen.
00:27:06: Ich hoffe alle verteilen mir diesen Vergleich, aber in Bayern ist die Masbier eine Währung mit der man sich auskennt.
00:27:11: Ja?
00:27:12: Aber es sind ja in allen Lebensbereichen!
00:27:14: Es sind... Ist das
00:27:15: alles?!
00:27:15: Ja.
00:27:17: Sie haben es gerade sehr... Also ich bleibe jetzt mal bei der Masbiere, sie haben es nämlich sehr gut beschrieben.
00:27:23: Man sagt ja auch immer im Bayern oder grad was die das Oktoberfest angeht Der Preis kommt irgendwo her und da gibt's ja tatsächlich auch so ne Deckelung Wo konterminiert wird.
00:27:35: ist der Preis denn wirklich berechtigt für das Ganze.
00:27:39: Und auch da hat man ja das errechnet und hat gesagt, okay die Kosten schrecken dahinter.
00:27:44: also Sicherheitsauflagen sind deutlich höher geworden, Kontrollen sind höher geworden wie Standards mussten erhöht werden
00:27:50: usw.,
00:27:51: ist ja bei Ihnen in der Praxis auch.
00:27:53: Also wenn man nämlich das nämlich nimmt Auch da kann ich Ihnen einen Schwank erzählen was so sich getan hat in den Bereichen Die Hygiene-Auflagen sind ja auch in den letzten zehn Fünfzehn Jahren deutlich höher geworden, was darauf verläuft, dass sie als Ärztin in der Praxis und ihre Helferinnen dazu anweisen müssen da einen viel viel höheren Standard zu haben.
00:28:19: Also auch deutlich höhere Kosten, was die Desinfektionsmittel, die Reinigungsmittel usw.
00:28:25: angeht.
00:28:27: Früher gab es dann noch das Kennen vielleicht nochmal ein paar Patienten Ich glaube immer wieder so einen sogenannten Schereh-Raum, da konnten Sachen rescherellisiert werden.
00:28:35: Auch der ist nicht unbedingt der günstigste gewesen zu dem Zeitpunkt.
00:28:38: schon jetzt haben sie einmal Artikel die sind auch nicht günstigt und so weiter.
00:28:43: das leppert sich ja in den...
00:28:45: Genau das leppert sich und allein also auch bei der Hygiene ne?
00:28:48: Also Marc es gibt ja große Berechtigung dafür aber sehr viele Vorschriften sind für die normale Praxis eigentlich absurd hoch.
00:29:01: Also sehr viele Anforderungen sind nicht praktikabel und einfach nicht sinnvoll, aber sie müssen trotzdem erfüllt werden und dann muss das alles noch im Q&A niedergeschrieben werden.
00:29:11: Das heißt man muss das dann auch noch dokumentieren und ständig aktuell halten.
00:29:15: also da hängt ein riesen Rattenschranz an organisatorischen Zeug hinten dran der irgendwann gemacht werden muss.
00:29:22: es muss jemand machen genau dass kostet Arbeitszeit.
00:29:25: richtig.
00:29:26: und wenn wir jetzt da nochmal auf das Thema vom Feuer gehen.
00:29:30: Jeder kennt so seit einem Jahr, ähm ... Das Kartensystem in der Praxis mit dem Kartenleser, der dann die Rezepte und so weiter mithabspeichert.
00:29:41: Das ist ja auch nicht so dass es ihnen umsonst von der KV reingestellt worden ist sondern dafür haben sie auch was zahlen müssen.
00:29:48: Ja also, das zahlen wir schon auch selber?
00:29:52: Genau!
00:29:54: Ich zahle meine Computer selber, ich zahre die Praxisverwaltungssoftware selber, die natürlich auch immer teurer wird.
00:29:58: Selbstverständlich!
00:29:59: Denn da stecken ja Menschen dahinter, die das machen.
00:30:02: Die Auflagen werden immer mehr... Es muss immer mehr dokumentiert werden.
00:30:07: Also man macht sich keine Vorstellung was diese Dokumentationen auch bedeutet wenn nicht zu jedem Patienten ein Arztbrief machen soll.
00:30:17: Was bei den meisten Terminen quasi erwartet wird Das kostet mich selbst mit noch so viel Digitalisierung und noch so viele Automatisierungen.
00:30:28: locker zwei Minuten.
00:30:29: Das sind bei dreißig Patienten an Tags Sechzig Minuten, die ich nur am Arztbrick verschreiben bin nachdem ich ja dokumentiert habe.
00:30:37: Richtig!
00:30:39: Vielen Dank schon mal auf jeden Fall für diese wirklich intensive Aufklärung in der Richtung dass die Patienten auch mal durch zum Frustern können was da eigentlich so dahinter steckt.
00:30:51: Was wird sich denn speziell in jedem Bereich?
00:30:54: gynäkologisch fühlt die Frauen massiv ändern, wo sie sagen, boah mit den Einschränkungen können wir jetzt schon mal richten.
00:31:01: Also massiv weniger Vorsorgtermine.
00:31:04: also ganz klare Sache es wird massiv wenig werden.
00:31:07: das heißt wir werden später auffällige Befunde finden Wir werden Dinge nicht früh genug sehen und am Ende werden mehr Frauenbefunde haben, die schlechter zu behandeln sind.
00:31:23: Also zum Beispiel eben beim Gebärmutterhalskrebs, ja wenn ich das früher wische dann muss man vielleicht nur eine sogenannte Kulisation machen also nur ein kleines Stück entfernen und das war's.
00:31:34: Dann habe ich das noch vor Krebsstufe gefunden.
00:31:37: Wenn ich das nicht früh genug schaffe dann sind das katastrophale Folgen unter Umständen.
00:31:46: ne?
00:31:46: Ja, jetzt haben sie in der Praxis seit neun Jahren gab es die Überlegung schon mal zu sagen nee, das geht nicht mehr, ich veraufe.
00:31:53: Immer wieder!
00:31:55: Also tatsächlich immer wieder denke ich mir so,
00:31:58: äh...
00:31:59: Ich glaube, ich gebe den Sitz zurück.
00:32:01: Weil das also ist es wahnsinnig anstrengend wenn sich ständig die Regeln ändern weil sie Sie können nichts planen und es ist Wahnsinnig Anstrengende angetreten zu sein dem Menschen zu helfen.
00:32:16: Und ich habe tatsächlich am Anfang den Fehler gemacht.
00:32:18: ich habe eine Praxis übernommen Die leer war sozusagen.
00:32:22: das wusste ich aber nicht weil die Kollegin halt ein falsches Spiel gespielt hat.
00:32:26: Das heißt, am Anfang hatte ich echt das Problem.
00:32:28: Es kam gar kein Geld rein so wie geplant.
00:32:31: Ich habe gesagt, egal wer reinkommt und wird gleich verhaftet, wird aufgenommen.
00:32:35: Jeder der reinkompt ja klarkt und hat eine Vorsorge haben.
00:32:38: Das hat mir so viele Patienten beschert dass sich dann also jetzt sozusagen nicht weiß wohin Und von denen kann ich noch viel weniger behandeln und frage mich ob sich das überhaupt noch lohnt Ob sich auch dieser Stress und diese ganzen Vorgaben, also allein die Abrechnung.
00:32:59: Das kostet ... Da sitze ich dann oft drei Tage mit Abrechnungskorrekturen noch.
00:33:06: Ja, mach ich irgendwie zu Hause.
00:33:07: Anleistisch!
00:33:08: Und es sind wirklich Sachen... Also das ist ja frustrierend.
00:33:13: Ich möchte wirklich gerne dreimal im Jahr in den Urlaub fahren.
00:33:18: Wirklich?
00:33:19: Was Sie auch dringend brauchen, weil man sich überlegt, wie viele Patienten Sie das ganze Jahr sehen Ist das, glaube ich, das Mindeste was man erwarten kann?
00:33:28: Und wir machen das nicht.
00:33:28: Wir fahren zweimal im Jahr einen Urlaub ab und ich würde gerne echt einfach dreimal im Jahren ein Urlaub haben und ich möchte gerne mir nicht überlegen müssen.
00:33:37: Geht es oder ja... Was mache ich jetzt mit dem Auto ist jetzt kaputt.
00:33:41: Genau
00:33:41: weil Sie haben mir gerade so gefühlt das andere Auto in die Praxis gestellt.
00:33:46: Korrekt, genau.
00:33:50: Das sieht ja so negativ an aber es wird mich anstrengen.
00:33:52: Es ist
00:33:52: tatsächlich so, ich kann das... Glaube
00:33:54: ich bin nicht die Einzelne!
00:33:56: Und ich habe eine Kollegin, die hat letztens gerade eine Privatpraxis aufgemacht und mir gedacht, oh Mann!
00:33:59: Jetzt war die schneller als ich.
00:34:01: Weil ich mich nicht durchregen kann ja.
00:34:04: Man hat ja auch so ein bisschen den... Ich glaube auch die Ärzte denen in der Privatpraxis aufmachen, die machen es ja nicht auf weil sie das unbedingt zu wollen sondern weil sie sehen dass es anders gar nicht funktionieren
00:34:15: würde.
00:34:15: Das ist wirtschaftlich viel schlauer.
00:34:19: Also in einer Privat praxis an sich ist betriebswirtschaftlich neviel intelligentere Sache.
00:34:26: Man muss sich überlegen, wir haben auf der Einnahmenseite Planwirtschaft und Osteraufgabeusgabenseite.
00:34:31: Haben wir die Freie Marktwirtschaft seit vierzig Jahren?
00:34:36: Wenn Sie jetzt die Möglichkeit hätten unsere Gesundheitsministerin dazu bringen würden drei Sachen zu ändern welche wären das?
00:34:49: Entbudgetierung ist die allererste Sache keine Budgets.
00:34:56: lasst uns doch einfach Die Menschen die kommen Behandeln und das so vergüten, dass wir davon leben können.
00:35:06: Also da, dass, dass wird da von unseren Mitarbeiter bezahlen können.
00:35:10: Gibt es denn noch weitere Wünsche die so?
00:35:14: Auch wenn wir noch ganz weit weg sind vom Weihnachten und gerade erst den Sommer unseres Lebens ungefähr
00:35:19: ja Wir bräuchten eigentlich so eine gute Fähne.
00:35:22: So ein paar gute Fänen also entbudgetierung entbudgetierung entbudgetierung dann Eine Vergütung die ihr Namen auch verdient.
00:35:34: Also, dass man tatsächlich... also wirklich!
00:35:37: Die Krankenkassenvorstände haben ein höheres Einkommen als mein Budget hoch ist.
00:35:44: Findet den Fehler.
00:35:46: und was hätte ich noch gerne?
00:35:48: Oh, bin ich überfordert weil es so viele Wünsche gäbe weniger Bürokratie und wenn etwas eingeführt wird mit digitalen Wünschen, dass man es erst mal durchdenkt.
00:36:05: Die Epa hat finde ich durchaus ihre Berechtigung aber so wie sie da ist, ist für mich überhaupt nicht hilfreich.
00:36:18: Wenn Sie jetzt...
00:36:19: Ah und mehr Kassensitze!
00:36:21: Also mehr Kassenarztitze nämlich angepasst an die Bedürfnisse der Bevölkerung.
00:36:27: Ist das nicht auch so eine Sache?
00:36:28: Diese ...die Berechnungen, wie viele KassENSitze wo sein dürfen is ja auch schon Ich weiß nicht vierzig, fünfzig Jahre alt.
00:36:37: Damals sind die Menschen nicht so alt geworden und es gab noch nicht zu viele Möglichkeiten in der Medizin.
00:36:45: Das heißt wir haben heute pro Patient viel mehr Arztkontakte als zu der Zeit, als diese Berechnungen entstanden sind und dadurch funktioniert das gar nicht mehr.
00:36:59: Und natürlich ist es so man braucht nicht also nicht jeder Arztpatienten.
00:37:01: Kontakt ist auch wirklich notwendig.
00:37:03: Gar keine Frage!
00:37:05: Aber wenn ich eben wie bei den Kinderärzten immer mehr U-Untersuchungen einführe, weil ich sehe oh das ist sinnvoll.
00:37:12: Das ist ja nicht sinnlos sondern es ist ja sinnvolles.
00:37:15: Es gibt Sinn damit können wir frühzeitig eingreifen, früh fördern und so weiter und sofort.
00:37:20: wenn ich das mache dann brauche ich aber auch mehr Kinderärzte.
00:37:25: Da haben Sie jetzt einen ganz tollen Punkt eigentlich angesprochen weil es gibt ja auch genug Arbeiten darüber also Studien dass umso besser die Prävention in gewissen Bereichen, zum Beispiel.
00:37:38: Um so weniger Erkrankungen haben wir dann auch die dann extrem ausfallen, wo dann die Kosten explodieren.
00:37:45: Ja also jeder Euro den ich präventiv einsetze spart am Ende Geld.
00:37:50: Das ist ja bei der Psychotherapie sind ja die Schätzung zwischen für jeden Euro den sie einsetzen kriegen Sie ein Euro-Siebzig mehr raus bis vier Euro?
00:37:59: Ich meine das ist doch absucht!
00:38:02: Es ist absurd, jeder zweite Mensch erleidet im Laufe seines Lebens eine psychische Erkrankung.
00:38:08: Muss ich das erst chronifizieren?
00:38:10: Also so viele Dinge müssen nicht chronisch werden.
00:38:12: aber wenn ich keine Hilfe bekomme dann wären sie chronisch.
00:38:14: Dann fahre ich länger aus!
00:38:15: Ist doch absurd...
00:38:18: Was ja mutigst ihr denn jeden Tag noch den Job zum Masken zu machen?
00:38:23: Ich weiß es ist eine sehr schmierige Frage weil.. Das
00:38:26: ist für mich gar nicht schwierig.
00:38:30: Ich habe Spaß.
00:38:32: Das ist der beste Job, den ich haben kann.
00:38:35: Also es ist tatsächlich so, ich gehe wirklich gerne in die Praxis.
00:38:37: Ich arbeite furchtbar gern und meine Familie leidet ein bisschen weil ich manchmal nicht aus der Praxis rauskomme.
00:38:45: Weil ich's einfach wirklich gerne mache!
00:38:48: Ich kann mir keinen schöneren Beruf vorstellen.
00:38:53: Deswegen frustriert mich auch noch so besonders, weil ich keine Alternative habe sozusagen.
00:38:57: Nee, Alternativ glaube ich hätten sie genug.
00:39:00: Ja
00:39:02: aber
00:39:02: für mich sehe ich keine... also dieser Beruf ist für mich alternativlos.
00:39:07: Das ist immer das Schöne.
00:39:08: Und wir sind jetzt bei der Folge hundertvierzig oder so, bei den Podcasts und man hat sehr viele Ärzte tatsächlich auch drin.
00:39:17: Man hat das Gefühl, egal trotzdem wie schlecht die Situation ist, jeder macht es gerne trotz dieser Widerstände aber es kann nicht so weiter gehen.
00:39:28: Ja,
00:39:29: das ist glaube ich auch ein bisschen das was uns auf die Füße fällt.
00:39:33: Die Ärzten in dem Bereich arbeiten und die auch niedergelassen arbeiten machen das nicht weil sie Geld verdienen wollen, sondern die machen aus einem ganz anderen Grund.
00:39:41: Medizin kann man nicht studieren wenn es einmal ums Geld geht.
00:39:44: wirklich das lohnt sich nicht.
00:39:47: der Arbeitsaufwand ist zu hoch.
00:39:48: aber auch der Einsatz persönlich ist so hoch.
00:39:50: Aber alle die das machen machen das wirklich mit Leib und Seele Und deswegen konnte das System sich jetzt überhaupt soweit denen.
00:40:00: Deswegen machen wir immer noch alles möglich Weil wir es tatsächlich zum Wohle der Patienten.
00:40:06: Wir können's ja nicht verantworten.
00:40:08: Ich kann es nicht verantworten, dass die Patientin für das Brustabtasten bei der Discovering Hands Dame da war.
00:40:16: Nicht meine Patientin ist aber sie macht das eben an meiner Praxis wenn die ein halbes Jahr später kommt und irgendwas hat.
00:40:23: ich kann's nicht verantworten es nicht zu machen.
00:40:26: Ich kann die Wechseljahrespatientinnen der ich sage Sie können nicht in meinen Bestands reinkommen weil ich das zusätzlich mache Wenn die kommt und sagt, ich hab da was getastet.
00:40:38: Ich kann nicht sagen, tut mir Leid, muss woanders hingehen?
00:40:40: Es gilt einfach nicht!
00:40:42: Das heißt ... wir strecken uns, wir regnen uns und irgendwann geht's.
00:40:44: sie hören.
00:40:45: Ja.
00:40:46: Ich bin gespannt.
00:40:47: Jetzt haben wir zum Schluss immer noch die Frage an den Experten.
00:40:52: Und jetzt herbe ich tatsächlich zwei Fragen einmal aus gynäkologischer Sicht und einmal aus Sicht der Ärztin für das Gesundheitswesen.
00:41:00: Mhm.
00:41:02: Dann fangen wir mal an.
00:41:04: Sie dürfen sich auch so eine Passie anfangen holen
00:41:07: Ist mir völlig egal.
00:41:08: Dann fangen wir mal an, welchen Tipp haben Sie denn für Patientinnen und Patienten im Bereich der Kündekulität?
00:41:16: Wenn es irgendwie geht, planen sie ein Jahresbudget einen Für-Vorsorge-Untersuche Und zahlen sie das auch.
00:41:25: Das ist ein guter Tipp auf jeden Fall weil das wird auf uns alle zukommen Egal in welchem Bereich auch die privaten gelangten Kassen sind hier nicht mehr so wie...
00:41:35: Da erwarten wir ja auch mindestens acht Prozent weniger.
00:41:38: Von daher haben Sie gerade schon angesprochen, gerade mit der GOE.
00:41:44: Genau und jetzt so das was sie den Leuten gerne aus Experten mitgeben würden für den Bereich unserer aktuellen Gesundheitssituation.
00:42:00: Sei es die Petition, die gerade läuft oder oder.
00:42:03: Genau suchen Sie alle Petitionen, die Sie finden können unterschreiben Sie.
00:42:09: Ich weiß, dass der Berufshörnter Frauenärztor hat auch eine Petition am Laufen.
00:42:12: Die wir auch in den Frauenmots um
00:42:14: Gesundheit sichern?
00:42:16: Und reinnehmen damit die Leute auch leicht haben, die den Progestoren...
00:42:20: Genau!
00:42:21: Dann gibt es die Hausärzte, Hauspraxensterben oder sowas.
00:42:26: Also es gibt einige Petitionen.
00:42:28: unbedingt dann bombardiert, ich habe das auch schon gemacht, ja, bombardiert sie mit Briefen da gibt's auch vorgefertigte Briefe Und dann macht euch klar, dass am Ende ihr die Leidtragenden seid.
00:42:42: Also am Ende ist es die Bevölkerung, die den allergrößten Schaden davon trägt und die das größte Problem hat, weil die Bevölkerungen schlechter medizinisch versorgt werden wird.
00:42:54: Das ärgert mich wirklich, dass so getan wird als würde das nicht der Fall sein.
00:43:02: Wenn ich noch mal Zahlen sagen darf ... Die KBV, die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat errechnet das forty-sechzig Millionen Termine nächstes Jahr nicht finanziert.
00:43:14: Sechsundvierzig Millionen durch die ... Das wegfallen der ... Durch die AU-Pflicht.
00:43:21: ab dem ersten Tag werden bis zu sechsunddreißig Millionen zusätzliche Termine erwartet.
00:43:28: Macht, wenn ich mich nicht verrechnet habe, zweiundachtzig Millionen termine, die fehlen für die, die es brauchen?
00:43:35: Ja
00:43:37: Also... Weiß nicht, wer sich das ausdenkt und diese kleinen Dinge nicht rechnen kann.
00:43:43: Also dass das nicht funktioniert ist klar?
00:43:45: Auf jeden Fall!
00:43:46: Das ist genau das Problem.
00:43:48: Und grundsätzlich kein Alkohol, keinen Drogen, keinen Zucker, wenig Kohlenhydrate... viel Bewegung.
00:43:57: der größte Longevity Faktor ist Krafttraining.
00:44:02: Ja, das würde schon mal ganz viele Arzt-Patienten-Kontakte bremeln zählen.
00:44:07: Auf jeden fall Ich sage jetzt am Ende vielen lieben Dank, dass Sie sich und ich weiß das wirklich sehr zu schätzen.
00:44:15: Weil man liest jetzt viel, man hört auch viel.
00:44:20: aber es gibt tatsächlich wenige die sich so offen rausdrauen und sagen ihr Patienten lieber Bürgerinnen hier das sind unsere Probleme und lasst uns bitte darüber sprechen weil auch jetzt in dem Fall ohne die Patienten Mensch hinter den Patienten einfach auch.
00:44:42: Ist das alles auch nicht stemmbar für die Medizin?
00:44:44: Und da braucht man jede Unterstützung, herzergericherweise sehr viel Dank.
00:44:48: Vielen Dank, Frau Milus!
00:44:50: Für ihre Zeit und damit schon spät am Abend sind, entlass ich sie jetzt mal zu ihren Kindern.
00:44:58: Moment ist nur eins Zuhause aber muss auch ins Bett.
00:45:01: Wunderbar vielen Dank!
00:45:02: Das war Medizin Direkt der Medizin Podcast.
00:45:06: Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat und sie etwas für sich mitnehmen konnten, freuen wir uns wenn Sie den Podcast abonnieren oder weiter empfehlen.
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00:45:25: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.
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