Schulterprothese: Wann ist sie wirklich notwendig? mit Prof. Dr. Frank Martetschläger
Shownotes
Hier würde ich bewusst einen etwas anderen Text als bei der Beschreibung verwenden:
Schulterprothese – wann ist der richtige Zeitpunkt?
Eine Schulterprothese ist für viele Patientinnen und Patienten zunächst mit Unsicherheit verbunden. Muss wirklich operiert werden? Welche Alternativen gibt es? Welche Prothese ist die richtige? Und wie beweglich ist die Schulter danach?
Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Frank Martetschläger gehen wir in dieser Folge Schritt für Schritt durch den gesamten Behandlungsweg.
In dieser Folge erfährst du: welche Beschwerden typisch für eine Schulterarthrose sind warum Nachtschmerzen ein häufiges Problem darstellen wann Schulterschmerzen ärztlich abgeklärt werden sollten wie Schulterarthrose diagnostiziert wird welche Rolle Röntgen, Ultraschall, MRT und CT spielen welche konservativen Therapien möglich sind warum „viel bewegen, wenig belasten“ bei Arthrose eine wichtige Strategie sein kann wann eine Schulterprothese sinnvoll wird warum nicht das Röntgenbild, sondern der Leidensdruck des Patienten entscheidend ist was eine anatomische Schulterprothese ist wie eine inverse Schulterprothese funktioniert welche Rolle Rotatorenmanschette und Deltamuskel spielen wie man sich auf die Operation vorbereitet wie eine Schulterprothesen-Operation abläuft welche Risiken bestehen wie Schmerzen nach der Operation behandelt werden wie lange der Krankenhausaufenthalt dauert wann die Rehabilitation beginnt wann Arbeit, Autofahren und Sport wieder möglich werden wie lange moderne Schulterprothesen halten können welche Fehler Patienten während der Rehabilitation vermeiden sollten
Ein besonders wichtiger Punkt von Prof. Martetschläger:
Nicht das Röntgenbild wird operiert – sondern der Mensch dahinter.
Der individuelle Leidensdruck, die Einschränkungen im Alltag, der Schmerzmittelbedarf und die persönlichen Ziele spielen bei der Entscheidung eine entscheidende Rolle.
Zum Abschluss gibt Frank außerdem drei konkrete Empfehlungen und erklärt, warum Betroffene sich bei einer geplanten Schulterprothese Zeit für ihre Entscheidung nehmen und bei Unsicherheit auch eine Zweitmeinung einholen können.
Gast: Prof. Dr. med. Frank Martetschläger Podcast: MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast
Hinweis: Die Inhalte dieser Podcastfolge dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapieempfehlung.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Medizin Direkt, dem Medizin Podcast.
00:00:06: Schulterschmerz beim Anziehen, beim Haarewaschen oder beim einfachen Heben des Armes, Nächte in denen man nicht mehr auf der betroffenen Seite schlafen kann und irgendwann vielleicht die Frage reicht eine konservative Behandlung noch aus?
00:00:18: Oder brauche ich tatsächlich ein künstliches Schultergelenk?
00:00:21: Genau darum geht es heute über Medizin direkt!
00:00:23: Wir sprechen über die Schulterbrothese, medizinisch auch Schulterendeprothese genannt und begleiten dem Weg einmal ganz bewusst aus Sicht der Patientinnen und Patienten.
00:00:33: Welche Beschwerden können auf eine fortgeschrittene Schulteradrose hinweisen?
00:00:36: Wie wird die richtige Diagnose gestellt?
00:00:38: Welche konservativen Möglichkeiten sollten zunächst ausgeschöpft werden?
00:00:42: Und wann kommt der Punkt an dem eine Schulterprothese tatsächlich sinnvoll sein kann?
00:00:46: Wir wollen aber auch wissen was Patienten selbst vor einer Operation tun können wie eine moderne Schulterprothese eingesetzt wird, was in den ersten Tagen im Krankenhaus passiert und die langen der Weg zurück in den Alltag Beruf und sportliche Tätigkeit bedeutet.
00:01:01: Dafür haben wir heute wieder einen ausgewiesenen Experten bei uns – Prof.
00:01:05: Dr.
00:01:06: Med.
00:01:06: Frank Martelschläger,
00:01:07: Frankes Facharzt für Automobilien und für Chirurgie International Anerkannter Spezialist für Schulter- und Ellenbungenchirurgier und Partner am Deutschen Schulterzentrum der Arthuskliniken München.
00:01:17: darüber hinaus ist der Präsident der Europin Schultergesellschaft und beschäftigt sich sowohl klinisch als auch wissenschaftlich intensiv mit modernen Behandlungsmöglichkeiten, und Operationstechniken rund um die Schulter.
00:01:31: Von der konservativen
00:01:32: Behandlung
00:01:32: über atroskopische Verfahren bis hin zu komplexen offenen Eingriffen unter Implantologie moderner Schulterbrotesen reicht sein Behandelungsspektrum.
00:01:41: Dabei steht für ihn nach einer eigenen Darstellung die individuelle Therapieentscheidung mit dem persönlichen Wünschen und Zielen des Patienten im Mittelpunkt.
00:01:49: Und deshalb wollen wir heute vor allem einschaffen, die Schulterprozesse verständlich erklären ohne unnötige Fachsprache, ohne Angst zu machen oder mit klaren Worten auf die Frage, die Betroffenen wirklich beschäftigen.
00:02:01: Frank ich freue mich sehr dass wir wieder gemeinsam über die Schultersprechen.
00:02:05: Schön das du da bist
00:02:06: Frank!
00:02:09: Wir hatten jetzt ja schon die Rotatorenmanschette, wir hatten dann auch noch mal so ein bisschen tiefer gehen das ganze im operativen Setting.
00:02:18: Heute geht man ja so ein bißchen in die Brotätigreien, Arthrose an der Schulter.
00:02:26: Die meisten Patienten kommen nicht wegen eines Röntgenbildstudios sondern weil sie Schmerzen ihrem Alltag haben oder die vor allem bestimmten sind.
00:02:35: Welche Beschwerden sind typisch und ab wann sollten betroffen Betroffene ärztlichen Ratsruchen.
00:02:42: Mhm, also meistens ist es so Floh dass die Patienten kommen weil sie merken das im Alltag irgendwas nicht mehr so funktioniert wie vorher war.
00:02:52: Das kann der Schmerz sein.
00:02:53: Der schmerz ist meist somit das Hauptsymptom Dass zu Beginn auftritt er aber auch wieder weggehen kann.
00:02:59: Also so ein Patient sagen das wird schon immer mal gezwickt und jetzt wird's dann mehr Und es geht nicht mehr weg.
00:03:05: Die Nächte werden unruhigt oft sinds die Nächten wo die Patienten sagen, sie können nicht mehr gut schlafen und es macht auf Dauer Mürbe.
00:03:12: Dann kommen natürlich die funktionellen Einschränkungen dazu.
00:03:15: Das heißt entweder fehlt die Kraft oder die Beweglichkeit nimmt generell ab bei der Atrose, der primären Atrose.
00:03:24: Wir werden das nachher noch so ein bisschen auseinanderhalten, welche Arten von Atrose gibt's?
00:03:28: Warum entstehen die ... Bei der primären Atrose zum Beispiel fehlt immer mehr die Außenrotation des Armes, die wird immer weniger.
00:03:36: Die Patienten kommen auch und sagen, ich kann das im Alltag nicht mehr tun oder ich kann mit einem langen Arm nichts mehr hochheben.
00:03:45: Das sind so die Symptome also Schmerz- und Funktionseinschränkungen.
00:03:51: Jetzt auch die Frage an dich weil ich muss sich jetzt einfach stellen wegen den Nachtschmerzen hast du eine Erklärung dafür warum die Schmerzen meistens nachts auftreten?
00:03:59: So richtig hundertprozentig erklären kann man es sich nicht aber ist natürlich so dass die Menschen zum einen tagsüber abgelenkt sind.
00:04:08: Also viel zu tun haben, sich nicht so auf ihren Schmerz, auf ihre Schulter konzentrieren können.
00:04:15: Zum anderen ist es natürlich die Lagerung nachts also schon so dass im Liegen der Oberarmkopf etwas nach oben rutscht.
00:04:22: normalerweise zieht die Schwerkraft den Arm und somit auch das Gelenken nach unten und es kommt nicht so durch verschiedene Druck sag ich mal, Intervallen in der Schulter die dann den Schmerz noch vermehrt auslösen können.
00:04:36: Also das ist denke ich so der Hauptgrund warum bei verschiedenen schlechten Lagerungen das sehen wir gerade auch nach Operationen Die Schmerzen im Liegen noch deutlich prominenter sind.
00:04:48: und wie man halt sagt die Entzündung schläft nicht.
00:04:52: Auch wenn der Körper schlägt die Entzung die ja im Gelenk da ist es nachts eben immer noch da.
00:04:57: Und wenn die Patienten dann vielleicht tagsüber, wenn's weh tut ein Schmerzmittel nehmen.
00:05:01: Dann ist es nachts schon quasi nicht mehr so aktiv und dann kommt der Schmerzen eher noch deutlicher in den Nachtstunden.
00:05:09: Wann wird denn aus einem gelegentlichen Schmerze ein ernstes Problem?
00:05:17: Ernst wird das für mich dann, wenn das Ganze dauerhaft für die Patienten mit einer Einschränkung der Lebensqualität zum einen einhergeht zum anderen aber auch einen konsequenten Schmerzmittelbedarf mit sich bringt.
00:05:31: Also wenn man die Schmerzwitte dauerhaft einnehmen muss, was für den Restorganismus auf Dauer sicher nicht gut ist und wenn man das sogar steigern muss also wenn man stärkere Schmerzen immer mehr forcieren muss um einigermaßen durch den Alltag zu kommen.
00:05:46: Also dann ist spätestens der Zeitpunkt gekommen wo man definitiv einen Spezialisten aufsuchen sollte.
00:05:53: Jetzt haben wir im Vorfeld so bisschen Nachgefragt bei den Leuten, die mit Beschwerden oder vor allem mit den Schulterbeschwerden betroffen sind.
00:06:03: Gibt es denn so ein Wahnsinn?
00:06:05: Oder gibt's denn irgendwas wo die Patienten selbst merken Es ist der Knorpel oder das ist tatsächlich die Arthrose
00:06:13: Das ist recht gemein an der Schulter.
00:06:16: Also wenn man knacken und reiben hört dann ist es eben schon zu spät So.
00:06:20: das erste Warnsignal ist eben häufig der Schmerz.
00:06:24: Deswegen den Schmerz dauerhaft zu ignorieren und mit Schmerzen mit ihm zu betäuben, ist an der Schulter keine gute Idee.
00:06:31: Die Patienten kommen dann und sind wirklich überrascht, wenn man ihnen sagt sie haben eine zweite oder drittgradige Arthrose oder die Szenen sind längst gerissen und nicht mehr rekonstruierbar was dann zur Arthose führt.
00:06:41: Das ist sekundär also so ein klassisches Wahnsignal um man sagen kann bitte aufpassen wenn das sich anfühlt dann haben Sie einen Knorpel schaden.
00:06:51: das gibt es leider
00:06:51: ja.
00:06:51: Frank, jetzt lass uns gleich mal reingehen in die Feststellung der Diagnostik.
00:06:57: Wie läuft denn so ein Prozess ab für den Patienten?
00:07:00: Was sollte gemacht werden und was sind so Indikatoren?
00:07:04: Also wenn die Patienten zu uns kommen zur Diagnastik das Wichtigste ist mal für mich so die Analyse mit dem Patienten sich ausführlich zu unterhalten.
00:07:14: wann ging das los wie wir es eben besprochen haben?
00:07:16: was ist momentan im Fokus was die Symptome anbelangt?
00:07:20: was geht im Alltag nicht mehr?
00:07:22: Das sind so die entscheidenden Dinge für mich, um auch den Patienten einordnen zu können.
00:07:27: Und wie lange hat er das Symptome schon?
00:07:29: Wie stark sind die Beschwerden?
00:07:30: Also es ist oft wichtig eben auch nach Schmerzmittelgebrauch zu fragen und dann geht's natürlich in die operative Diagnostik.
00:07:38: klar, wenn es im Atrose also um schnochen Veränderungen geht des Röntgenbilds.
00:07:42: Wenn man das in drei Ebenen hat, kann man die Atrose eigentlich schon zu hundert Prozent einschätzen und auch die verschiedenen Formen einschätzen Primäre Arthrose, wo das Gelenk zwar noch zentriert ist aber eben der Gelenkspalt verschmälert sich.
00:07:56: Das Bild werden wir einblenden ja jetzt auch hier im Podcast dass die Patienten sehen was ich meine und knöchern Anlagerungen die eben dazu führen, dass der Ober am Kopf keine Kugel mehr ist und dadurch nicht mehr frei drehen kann auf der Pfanne.
00:08:11: Ja das war so.
00:08:11: die primäre Artherose oder dann die Defektatropathie, also die sekundäre Atrose, wodurch den Defekt der Rotator-Mannscherter, also dieser Szenen, die oben am Oberamkopf vorbeilaufen.
00:08:22: Der Oberarmkopf dezentriert!
00:08:23: Also nicht immer in der Pfanne steht sondern zu hoch.
00:08:26: Dadurch ist der Delta Muskeln nicht mehr vorgespannt und die Funktion an der Schulter ist nicht mehr gegeben.
00:08:31: Das Röntgenbild gibt viel her.
00:08:34: natürlich.
00:08:34: wenn es dann wirklich darum geht zu sagen operativ ja nein und welche Art der Operation?
00:08:40: dann muss man weiter in die Schnittbildgebung MRT und CT kompletieren, damit man genau weiß welche Art von Prothese ist zu verwenden.
00:08:49: Also wird auch tatsächlich bei jedem Patienten vor einer OP, bevor die in den Ober- oder OP Diagnostik gestellt wird einen MRT unter CT gemacht?
00:09:01: Zumindest bevor entschieden wird, welche Art vom Operation ist notwendig.
00:09:06: Wenn der Patient kommt und wir sagen wir schreiten aus bestimmten Gründen ohnehin zunächst im konservativen Weg ein, dann ist für mich eine Schnittbildgebung primär nicht unbedingt notwendig.
00:09:17: Das Röntgenbild gibt die Diagnose vor mit der klinischen Untersuchung und der Bewegungs-Einschränkung meist in Außenrotationen im Seitenvergleich schlechter und dann kann man ja einschätzen wie schwer es die Atrose anhand des Bildes oder der Klinik oder des Patienten?
00:09:30: Und da ist nicht unbedingt... Man hat ja heute auch noch den Ultraschall um die Szenen zu beurteilen, die Entzündungen im Gelenk.
00:09:36: Das heißt die Schnittbildgebung nicht unbedingt erforderlich in diesen Fällen.
00:09:40: Sobald es aber dazu kommt, dass man sagt der Patient geht eher in Richtung Operation weil alles konservative Fehlgeschlagen ist, ist es notwendig um genau zu wissen welche Art von Schulter Endopathetik ist für diesen Patienten spezifisch notwendig?
00:09:58: Jetzt ist es ja auch so bei dir
00:10:01: das du
00:10:01: häufiger auch zwei Meinungen hast, wo die Patienten kommen Da erlebst du ja auch, dass sie kommen mit Diagnosen und die Patienten ... Sie kriegen da nichts dafür.
00:10:12: Aber verwechseln gerne was.
00:10:13: Was kommt denn am häufigsten vor?
00:10:17: Also, was die Patienten schon, sag ich mal meistens mitbringen ist, dass sich sagen, das Gelenk ist kaputt.
00:10:24: Ja also so sage ich mal landläufig Es ist alles kaputt hat der Kollege zu mir gesagt Und da kann man jetzt eigentlich nicht mehr machen.
00:10:31: Das ist etwas, was man sehr, sehr häufig hört.
00:10:35: scheinbar entweder nicht erklärt wurde, worum es wirklich geht oder der Patient eben das nicht so schnell mitnehmen konnte.
00:10:42: Was das Ganze gesagt wurde innerhalb von zwei Minuten.
00:10:45: Sie haben jetzt eine Atrose, sie haben einen schweren Gelenkverschleiß aber da kann man für sich eigentlich nichts mehr tun.
00:10:49: oft auch so dass die Schulter endeprothetik immer noch so etwas stiefmütterlich behandelt wird im Vergleich zu Knie und Hüfte und von den Kollegen gar nicht genau darauf hingewiesen wird was es dafür Möglichkeiten gibt vielleicht weil da auch die Aufklärung bei den Hausärzten fehlt.
00:11:05: Ich muss mal ganz ehrlich sagen, insofern dass sie genau Bescheid wissen, auch im Zeitalter von Google und Chatchi BD ist jetzt nicht häufig der Fall.
00:11:15: Also da ist schon von unserer Seite ganz viel Aufklärungen nochmal notwendig.
00:11:19: Ja,
00:11:20: ich glaube sofort.
00:11:22: Jetzt haben wir ja über die Diagnostik gesprochen.
00:11:25: wie überhaupt.
00:11:26: die Diagnose steht dazu und die Entscheidung dazu also das Ronkenbild MRT CT Wir haben gegebenenfalls Ultraschall natürlich auch die Tests bei der Untersuchung.
00:11:41: Jetzt steht die Diagnose, jetzt ist ja immer so die Frage muss ich denn wirklich operiert werden oder gibt es konservative Therapiemöglichkeiten?
00:11:50: Welche konservativen Behandlungsmöglichkeiten stehen uns dann heute bei einer Schulteradrose zur Verfügung?
00:11:58: also Wann man wirklich operieren muss, ich denke das besprechen wir nachher noch.
00:12:02: Das ist ja wirklich die entscheidende Frage.
00:12:05: Konservativ, denke ich, ist es so dass man mit dem Patienten ausführlich reden muss.
00:12:12: warum haben sie jetzt diese Beschwerden?
00:12:14: Warum haben Sie diese Schmerzen?
00:12:16: Konservativ heißt nicht immer in Aktionismus verfallen und viel tun und jetzt fünfmal die Woche Physiotherapie und am besten schwere Gewichte stemmen damit diese Sehnen da auftrainiert werden.
00:12:27: Das ist eben genau das, was nicht gelingt.
00:12:29: Also konservative Therapie heißt auch zu verstehen, was man weglassen muss im Alltag.
00:12:35: Ich sage dem Patienten immer, was bei der Atrose gut ist, ist zwar viel Bewegung in diesem Gelenk aber wenig zu belasten.
00:12:42: Das ist ganz wichtig!
00:12:44: Die Belastung die eine dieser Entzündungen quasi fördert tagtäglich reduzieren Nicht Cortison spritzen und weitermachen.
00:12:51: Die Entzindung kommt wieder.
00:12:53: Man muss die Belastungen modifizieren und das muss man kapieren.
00:12:56: Das ist ganz, ganz wichtig.
00:12:57: Also man muss da ganz deutliche Aufklärungsarbeit leisten.
00:13:01: Natürlich es ist sinnvoll dass diese Muskulatur sofern in Takt bei der Primäratose ist die in Tagt das dann die nicht verliert also dass man leichte Kräftigungstherapie macht um die Muskulaturen nicht zu verlieren.
00:13:14: aber jetzt kein schweres Krafttraining das wird die Entzündung fördern und das ist ganz ganz wichtig.
00:13:20: Man kann einmal am Anfang natürlich Kortison geben.
00:13:23: ich bin da ein Freund auch davon.
00:13:24: des Oral zu geben hat einige Vorteile, es wirkt länger als diese Spritze und man hat keinen Infektgefahr bei Patienten.
00:13:31: Jetzt kein Diabetes haben ist das unbedenklich!
00:13:34: Und dann geht man dadurch mit der Entzündung aus dem Gelenk einmal runter.
00:13:39: Dann schickt man die Zoller in spahnden Physiotherapie.
00:13:43: Dann wird abgewartet wie lange das Ganze gutgeht und wenn sie zurechtkommen kann man das ganze konservativ in diesem Fall eben Belastungsmodifizieren konservativ auch erst mal laufen lassen.
00:13:54: Es gibt Möglichkeiten mit Hülle-Rohnsäure, kennt jeder vor allem vom Kniegelenk.
00:13:58: Das ist quasi wie ein zusätzliches Schmiermittel im Gelenk was die Gleitfähigkeit der kaputten Gelenkpartner aneinander vorbei verbessert.
00:14:08: Heutzutage PAP also Eigenblood therapy wird verwendet um auch die Entzündung in den Gelenken zu modulieren.
00:14:14: Also da gibt es verschiedene Optionen.
00:14:18: Welche Maßnahmen siehst du denn aus deiner Erfahrung?
00:14:20: Du vergrürst ja sehr viel auf Kongressen oder helst dich viel mit Kollegen aus dem gleichen Spektrum der Schultermedizin, was hilft denn am besten?
00:14:35: Am Besten hilft wirklich primär die Entzündung zu behandeln.
00:14:38: Mit einer erstmaligen und auch häufig einmaligen Cortison Therapie gemischt mit einem Hörderohnsaurepräparat.
00:14:46: und dann eben dieses Verständnis dafür dass ich meine Schulter anders einsetzen muss.
00:14:53: Also ganz wichtig, deswegen vielleicht nochmal.
00:14:56: Nicht konservativ behandeln lassen indem man die Entzündung und dadurch den Schmerz reduziert aber seinen Alltag genau so weiterleben wie vorher.
00:15:04: das wird nicht gelingen sondern man muss gewisse Dinge anders machen.
00:15:07: Man muss die Schulter anders in die Belastungen nehmen und sogar teilweise aus der Belastung etwas herausnehmen.
00:15:13: Dann können die Patienten deutlich besser ihren Alltag wieder bestreiten.
00:15:18: Es ist natürlich immer entscheidend Flohbein habe ich da vor mir sitzen.
00:15:23: Deswegen
00:15:23: ist es für mich wichtig, dass ich meine Patienten zunächst mal kennenlerne.
00:15:27: Worum geht das den Patienten?
00:15:28: Was sind die Ziele, die er hat?
00:15:30: Das sind ja dann irgendwo auch meine.
00:15:33: Insofern ist es entscheidend zuzuhören.
00:15:35: wenn dir einem sagen Ich möchte wieder schmerzfrei in die Jacke kommen und ich möchte meinen Alltag endlich wieder schmärtsfrei bestreiten Dann ist das legitim.
00:15:44: Aber genauso legitim ist es Wenn jemand kommt und sagt ich möchte wieder Schmerzfreigolf oder Tennis spielen Und das sind zwei ganz unterschiedliche Patientengruppen.
00:15:52: Auf jeden
00:15:53: Fall.
00:15:53: Deswegen ist natürlich dann auch die Therapie eine andere.
00:15:57: Das ist schön, dass du das so ausführst und beschreibst weil es tatsächlich immer ganz wichtig ist, dass die Patienten auch sagen was ist denn ihr Ziel?
00:16:05: Dass du auch den Patienten – und das ist tatsächlich in der Medizin heutzutage maximal schwierig – die Bindung in der kurzen Zeit aufzubauen.
00:16:14: zum Patient und denen dass er das transportiert, was ist sein Ziel und du ihn dann aber auch sagen kannst, da sind das es möglich.
00:16:21: Aber wir müssen das und das dazu machen.
00:16:23: Also tatsächlich ein ganz, ganz wichtiger Punkt.
00:16:26: Und deswegen auch immer an die Patienten gesagt, nehmen Sie sich die Zeit, schreiben Sie sich vorher auch auf, was denn ist das Ziel?
00:16:33: Was sind denn die Punkte und damit zum Arzt gehen?
00:16:38: Also ein Köpfer anfahren könnt ihr alle noch nicht.
00:16:40: Ja,
00:16:40: das
00:16:41: ist sicherlich
00:16:42: der Radiologe.
00:16:43: Aber unsere Aufgabe ist es schon... Ich meine für die Patienten ist es eine Ausnahmesituation.
00:16:47: Sie sitzen davor vor so einem Weißkittel und vergessen teilweise ihre Fragen.
00:16:52: Und gerade dass was für sie vielleicht am wichtigsten ist kommt am nächsten Tag dann wieder.
00:16:57: Entweder E-Mail-Schreiben sage ich wenn noch irgendwas gefehlt hat oder hofen sie mich nochmal an.
00:17:01: Das ist ganz wichtig.
00:17:02: aber diese Frage Falls Sie die vergessen, ich stelle sie schon.
00:17:06: Was ist Ihnen denn am wichtigsten?
00:17:07: Was stört Sie am meisten?
00:17:09: Was ist Ihr
00:17:10: Ziel?".
00:17:10: Also das muss ich aus denen rausbekommen und sonst war mein Gespräch wenig wert.
00:17:15: Ja, das stimmt.
00:17:17: Frank jetzt haben wir eine konservative Therapie gehabt.
00:17:21: Die Verbesserung für den Patienten war jetzt nicht
00:17:24: gewünscht
00:17:24: so wie es der Patient gerne hätte oder hat da noch nochmal andere Ziele festgesetzt.
00:17:31: Wann empfiegst du denn deinem Patiente nur einen Patienten eine Schulterbrothese und welche Faktoren sind dabei ganz entscheidend?
00:17:39: Also für mich entscheidende, wie eingangs schon mal gesagt ist der Leidensdruck des Patienten.
00:17:47: Wir operieren jetzt keine Röntgenbilder sondern wir operieren die Menschen hinter diesen Röentgenbildern und da gibt es die unterschiedlichsten Geschichten, wie ich da erzählen konnte.
00:17:58: ja also Patient mit drittgradigen Atrosen die mehr oder weniger vom Füße-Therapeut geschickt werden, weil der sagt das knackt.
00:18:06: Der Patient hat aber keinerlei Beschwerden und hat eine volle Funktion in dieser Schulter und sagt, mein manchmal zickt es schon ein bisschen.
00:18:15: Aber natürlich braucht er primär keine Schulterprothese!
00:18:18: Ich kann mich ja nicht verbessern.
00:18:19: also... Die Frage ist immer wie ist der Leidensdruck?
00:18:23: Und wie lange hat der Patient das schon?
00:18:26: Und ich sage mal, dass es auch für uns einfacher jemanden wirklich ein Problem hat zu helfen.
00:18:32: Und das kann man heute sehr gut, als jemandem eine Prothese einzubauen, der danach sagt, dass habe ich vorher auch alles gekonnt und Schmerzen natürlich auch keine Erden.
00:18:40: Man muss da ganz offen mit den Patienten sprechen.
00:18:42: und der Leidensdruck die Schmerzmittel-Einnahme ja, das Maß der Schmerztmitteil-Einnahme sind einfach gute Indikatoren.
00:18:50: Die Patienten sagen einem selbstständig, dass es so nicht mehr weitergeht.
00:18:56: Das sind für mich so die entscheidenden Dinge.
00:18:58: Was geht im Alltag nicht mehr?
00:18:59: Was soll wiedergehen, wissen dann die Fragen sein, die von uns kommen.
00:19:03: Wie gesagt aber entscheidend ist wirklich nicht die Art der Arthrose, nicht der Grad also der Fortschritt sondern wie kommt der Patient zurecht was geht nicht mehr?
00:19:15: welche Schmerzmittel muss er tagtäglich einnehmen und wo möchte der Patient wieder hin?
00:19:20: das ist wichtiger.
00:19:21: Die entscheidet sich die anatomische von der immersen Schulterprothese und mann kommt welche zum Einsatz Frank.
00:19:28: Die anatomische Schulter Prothese ich habe euch da mal zumindest ein Modell mitgebracht, die anatomischen Schulter prothese ersetzt tatsächlich die kaputten Knoppeloberflächen mit kleinsten Prothesen heutzutage die auf einem Kalottenträger also das ist die kalotte in dem fall aus nem Keramik Karottenträger, die wirklich da nur aufgesteckt wird.
00:19:51: Das heißt, die Anatomie des Kopfes bleibt komplett erhalten.
00:19:55: Die hier entlang laufenden knöchernen Anbauten werden meckgenommen und resiziert, sagen wir.
00:20:00: Ähnlich verläuft sich das Ganze an der Pfanne.
00:20:02: Und auch hier wird heute mitzerment oder unzermentiert eine kleine Prothese zumeist aus Polyethylen eingebracht so dass man wieder zwei Gleitbarungen hat, die exakt zusammen passen sodass diese Schultergelenk ganz normal wieder funktionieren kann.
00:20:22: Das kann man gleich dazusagen, diese Prothese kann nur dann funktionieren weil es ja anatomisch ist also das gleiche Gelenk die gleiche Form hat wie das Original-Gelenk wenn die Muskeln und Sehnen die hier außen rumlaufen vor allem dieser Rotatormannschild aber auch der große Deltamuskel wenn die normal funktionieren.
00:20:40: Wenn das nicht der Fall ist in unserer letzten Folge hatten wir sie besprochen bei chronischen Defekten die sahen Aproportorenmannschaften, also dieser Muskel-Szenenplatte.
00:20:50: Dann ist eben eine andere Prothese gefragt und das ist diese sogenannte Inverse Schulterprothese auch die gibt es heute kurz schafft oder sogar ganz ohne Schaft auch mit der Füße er verankert.
00:21:03: Und dass das Gute an dieser Prothesie ja die bauen wir schon jetzt, also in den fünfundachzig hat's einen Franzose entwickelt ein Herr Gramont ein sehr findiger Franzose wie man heutzutage weiß weil diese Prothese ein etwas Geniales macht.
00:21:17: Die dreht die Biomechanik des Gelenks quasi um, auf der Seite wo ich eben die Pfanne gezeigt habe wird dieser Haltkugel eingebracht und auf die Oberarm-Schaffzeit diese kleine Pfanne und dadurch kann der Oberarm Kopf wie bei der Defektatropatie nicht mehr nach oben aufsteigen.
00:21:38: Das heißt das Gelenk wird wieder stabil zentriert sogar etwas tiefer als normalerweise durch diese Biomechanik Änderung und dadurch ist der Delta Muskel, der hier am Arm ansetzt wieder gut vorgespannt.
00:21:50: Und der zieht den Arm wieder mit Kraft hoch auch wenn dieser Rotator Manchette nicht mehr da ist.
00:21:55: also ganz wichtig deswegen wie vorhin gesagt man muss vorher wissen was es wirklich bei dem Patienten außer den Knochen noch kaputt?
00:22:04: Was kann man vielleicht rekonstruieren aber besteht letztlich eine Defektatropathie oder eine primäre Arthrose wo es nur um die Knoche gibt?
00:22:12: Welche Erwartungen dürfen ein Patienten an so eine Schulterpotese haben?
00:22:17: Also was man sicher sagen kann, ist dass die Schmerzen zu hundert Prozent in den meisten Fällen auch schnell weg sind.
00:22:24: Weil sie eben durch diese chronische Entzündung bei Knochen-Knochenkontakt zustande kommen.
00:22:31: also das kann man sichersagen.
00:22:33: aber auch die Funktion ist deutlich verbesserbar.
00:22:37: Bei den letzten, bei den Inversen-Protesen ist es ja so dass der Arm teilweise gar nicht mehr gehoben werden kann.
00:22:43: Weil die Szenen das nicht mehr schaffen und der Data Muskeln nicht mehr vorgespannt sind.
00:22:47: Das heißt sie haben ein sogenanntes Droparm sein.
00:22:49: wenn wir den Arm heben fällt er wieder runter von den Patienten dahin selber probieren.
00:22:53: Sie sagen da immer mit denen kann ich ihn schon hoch aber wenn ich hier lasse fällt er runter.
00:22:57: Das ist sicher ein Defekt des Szenens also eine Defektauropathie.
00:23:01: Bei der Omatrose ist es auch so der Arm kann gehoben Und die Beweglichkeit ist eingeschränkt.
00:23:08: Das sind so die Unterschiede in diesen beiden Situationen.
00:23:12: Vielen Dank schon mal dafür!
00:23:15: Jetzt gehen wir einmal in die Präoperative.
00:23:16: vorbereitet haben, das ist ein ganz wichtiges Thema, wird immer gerne unterschätzt.
00:23:22: Wie sieht denn die optimale Vorbereitung auf mehr Schulter-Protezen-Operation aus?
00:23:28: Also es ist gar nicht so komplex sage ich jetzt mal da müssen wir jetzt keine Angst davor haben.
00:23:34: Das sind natürlich zumeist nicht die jungen Patienten, sondern ich sage mal fünfzehn aufwärts.
00:23:42: Insofern ist es schon wichtig dass man die zum Hausarzt schickt und mit einem genauen Bogen wenn sie von uns bekommen den Hausarst aufsucht.
00:23:49: und der dann quasi eine OP-Freigabe erteilt oder aber sagt würde gerne nochmal eine kardiologische Abklärung vorhaben und gewisse Medikamente muss man schauen ob man die ab oder umsetzen muss Und dann wird ein EKG gemacht, eine Blutentnahme und dann werden die Patienten vom Hausarzt.
00:24:08: Wenn das alles durchgecheckt ist mit Freigabe zu unseren Anästhesisten geschickt, schauen sich die Dokumente an, die unter so hundert Patienten, dass man wirklich safe in diesen Eingriff gehen kann.
00:24:18: Was können einen Patienten bereits vor der Operation selbst tun um die Heilung zu beeinflussen?
00:24:28: Man redet ja heute viel über Prehabilitation, also eine letztlich Rehabilitation die schon vorher beginnen soll.
00:24:35: Aber da gilt natürlich genauso wie vorhin schon erwähnt bei der konservativen Therapie weniger ist mehr.
00:24:41: Also nicht jetzt sagen wir vier Wochen vor der Indeprotese gehen noch mal heute ins Studio dass die Zündung wieder richtig hochgehen sondern ganz entspannt schauen sowie die Jahre vorher mit der Konservatifen Therapie schon das die Schulter gekräftigt bleibt möglichst nicht so spät operieren Muskeln und Sehnen alle schon da niederliegen, weil ihm nicht mehr belastbar die letzten Jahre.
00:25:03: Ich denke das ist wichtig jetzt.
00:25:04: es ist nicht notwendig dass man vorher ansonsten viel unternehmt.
00:25:08: also wie gesagt lieber mit Bedacht sinnvoll kräftigen damit man die Muskulatur über die Jahre nicht verliert.
00:25:15: das gilt sicher bei der Arthrose.
00:25:17: aber jetzt nichts sagen.
00:25:19: zwei vier Wochen vor der OP muss man da irgendwas anderes machen zu erzählen.
00:25:23: Jetzt kommen wir mal zur OP zu dem Ablauf.
00:25:27: kannst du uns mal kurz den erklären, wie das so für den Patienten oder was damit ein Patient gemacht
00:25:33: wird.
00:25:34: Ja also bei uns ist es so dass die Patienten am teilweise am Tag vorher, teilweise am gleichen Tag immer bisschen abhängig von wo sie kommen und wir als es sind die Klinik betreten.
00:25:46: dann werden sie in Empfang genommen ins Zimmer gebracht und dort quasi vorbereitet für den Eingriff dann abgerufen in die OP-Vorbereitung, dort vom Anästhesisten und vom Team in Empfang genommen.
00:25:57: Und da gibt es natürlich schon die ersten Medikamente, die man vor so einem Eingriff bekommt, wo man auch etwas Relaxter an die Sache rangehen kann durch die Medikamente, die er dort bekommt.
00:26:08: Dann geht's in den OP-Saal nach Kose durch unseren Chef der Anäste siehe und wird das ganze steril abgedeckt und kommt mein Teil letztlich!
00:26:20: um diese Prothesen einfach über einen Ausschnitt von ca.
00:26:25: acht bis zehn Zentimeter implantiert werden, OP-Dauer ca.
00:26:29: forty bis sechzehn Minuten bei diesen primären Prothesen anders in der Prothesemwechselsituation natürlich.
00:26:36: das dauert immer etwas länger und ja dann geht es aus dem OP-Saal raus circa sechszehn Stunden auf Aufrauchraum und da sind die Patienten auch schon wieder bei ihren Angehörigen auf Station.
00:26:49: Und am nächsten Tag ist es tatsächlich bei uns so, dass die Physiotherapie beginnt.
00:26:53: Also mit Lymphdrennage bei beiden Protesen, bei der anatomischen Protese wird am Anfang etwas weniger mobilisiert.
00:27:02: Tatsächlich weil man die Szene also in dem Fall den Subscapularis abtrennen muss um die Protese zu platzieren, der wird also wieder vernäht und muss auch heilen dürfen.
00:27:10: Deswegen ähnlich wie bei der Rotatormannstattung über den letzten Folge geredet haben – die ersten drei Monate nicht!
00:27:17: aktiv schwer belasten ganz wichtig.
00:27:19: Das darf nicht abreißen, diese Sehne muss heim.
00:27:22: Dieses Problem hat man bei der Inversen-Protese nicht.
00:27:24: die Sehnen sind da ja meist schon kaputt und der Subscapularis vorne auch nicht so wichtig.
00:27:29: insofern dürfen die Patienten sogar etwas eher mobilisiert werden.
00:27:33: Und das beginnt wie gesagt bei uns.
00:27:35: nach Hause geht es im Durchschnitt nach drei bis vier Tagen.
00:27:39: Welche Risiken gibt's denn von oder Seite aus?
00:27:44: Darauf sollte man achten, die gibt es einfach bei der Operation.
00:27:48: Bei der Operation selbst ist es so dass natürlich sagen wir mal die Standardrisiken wie man sie überall liest mit Blutung nach Blutungen Effekte Prothesen Lockerung Frakturen intraoperativ.
00:28:03: Die muss man den Patienten vorher erklären.
00:28:05: und da gibt's natürlich eine ganze Liste an Komplikationen die da aufgeklärt werden, die man auch im Internet wenn man danach schaut alle aufgelistet bekommt.
00:28:16: Das ist sicher ernst zu nehmen, nur die Probleme sind heutzutage zum Glück bei den kurzen OP-Zeiten, bei den Implantaten, die wir verwenden, die auch mittlerweile wirklich höchststandardesiert sind genauso wie die Eingriffe.
00:28:31: Zum Glück so gering dass man da wirklich keine Angst haben braucht vor diesen Eingriffen.
00:28:36: Schon mal sehr gut!
00:28:39: Wie geht ihr denn nach der OP mit?
00:28:41: ... der Schmerzbehandlung um.
00:28:43: Gibt es da immer was Speziales, was da gemacht wird?
00:28:47: Die Schulterprothesen sind gar nicht so schmerzhaft wie man meint.
00:28:50: also die Patienten mit den Rotatorenmannschaften-Rekonstruktionen sind häufig schmerzafter ja wo er immer mehr dahin gedrängt wird dass man das ambulant macht.
00:28:58: Die Schultermothese sind recht benigene werden aber auch bei uns durch die Anästhesie natürlich ordentlich mit Schmerzwitteln therapiert.
00:29:08: das heißt sie bekommen auch ein Plexuskatheter in dem Fall und bekommen eine Standardschmerzmedikation, die wir dann auch rezeptieren.
00:29:17: Und wo wir schon empfehlen, dass man die ersten sieben bis vierzehn Tage einnimmt der Haushalt stellt es um wenn's nicht mehr gebraucht wird das ist klar.
00:29:25: aber die meisten Patienten haben wenn sie in die Rehabilitationen stationär gehen.
00:29:30: das heißt so ab der vierten Woche nach OP kaum mehr Schmerzmitteln.
00:29:36: Jetzt noch mal ganz kurz zur wichtigsten Frage für viele Patienten, wann dürfen Sie denn raus aus der Klinik?
00:29:41: Ja, drei vier Tage sind die bei uns normal verlängern in den allerwenigsten Fällen notwendig.
00:29:47: Es gibt durchaus Patienten, die einen am zweiten dritten Tag sagen müssen was soll ich denn hier noch?
00:29:52: Also nicht so gut!
00:29:53: Ich würde gerne nach Hause gehen.
00:29:54: auch da habe ich kein Problem.
00:29:55: Du hast jetzt
00:29:58: gerade schon ein Thema angesprochen das ist ja also die Anspruchsheilbehandlung.
00:30:03: So gesehen und der Weg praktisch zurück in den Alltag wie sieht dann die Herbekleaktation einer Schulterprozese aus?
00:30:10: an welche Meilen steigen Steiner erwartenden Patientinnen und Patienten.
00:30:15: Also auch hier ist es nicht mehr ganz so festgefahren, wie's früher mal war.
00:30:20: Die meisten Patienten, ich sag mal, siebzig Prozent unserer Prothesenpatienten gehen immer noch in eine stationäre Rehabilitation ab der Woche vier meistens für drei und vier Wochen.
00:30:30: die ersten Wochen möchte ich gar nicht dass die da hingehen weil da die Schulter erstmal Erholung braucht von dem Eingriff selbst von allem was davor war das wirklich die Entzündung mal runtergehen kann Und dann sind die bereit für eine Derabilitation.
00:30:43: Da ist es mir genauso wichtig über alle anderen Operationen, dass die Physiotherapeuten vom Arzt eine genaue Anleitung bekommen was er von der Physiotherapie wünscht.
00:30:56: und da ist es bei uns so das die Patienten wirklich einen exakten Nachbehandlungsplan bekommen.
00:31:01: Die ersten drei Wochen sind ambulant, da ist aber nicht viel gefordert außer Lymphdrainage, Kühlung also mehr.
00:31:07: ich sag so Wellness vor die Schulter in den ersten Wochen Und dann, wenn es wirklich so in die richtige Mobilisation geht, da muss davor gegeben werden wie viel darf denn bewegt werden.
00:31:17: Da stehen genaue Gradzahlen drin und das muss in den ersten sechs Wochen ablaufen.
00:31:21: nach diesen sechs Wochen sehe ich meine Patienten alle in der Sprechstunde.
00:31:25: Dann wird geprüft ob sie eben im Durchschnitt sind wobei jetzt auch kein Drama ist eine gewisse Gradzahl nicht erreicht ist.
00:31:33: Dieses Drama, das setzen häufiger dann die Füße Therapeuten den Patienten in den Kopf.
00:31:38: Für mich sind es keine und für die Patienten auch nicht, weil die Patienten so fern dass alles gut verheilt nach einem Jahr alle gleich beweglich oder ähnlich gut beweglich sind.
00:31:48: Das heißt am Anfang muss man dem Patienten den Stress nehmen der entweder intrinsisch oder extrinsisch entsteht.
00:31:55: da gibt es keinen Stress.
00:31:56: Das wichtigste ist, dass dem Patienten gut geht, dass die Schulter sich gut anfühlt Und dass man sich dann etwas entspannt.
00:32:04: Wann ist denn so Alltag, Beruf, sportliche Tätigkeiten und so weiter wieder von eurer Seite aus erlaubt?
00:32:13: Alltag und Beruf natürlich schwer davon abhängt wie der aussieht.
00:32:16: Der Alltag- und Beruf also so schreibt die Städtigkeiten gehen meist nach zwei drei Wochen wieder.
00:32:22: Die eine Prothese, die anatomische wie vorhin schon gesagt verlangt etwas mehr Rückstellung.
00:32:26: Das heißt haben die Patienten schon sechs Wochen eine Orthese Bei der Inverse nur zwei bis drei Wochen.
00:32:31: Dementsprechend ist das etwas unterschiedlich, aber mit beiden kann man zwei-drei Wochen nach der OP, wenn wir kleine Tätigkeiten anschreiben, schon wieder vollziehen und im Halter kommt man ganz gut zurecht.
00:32:43: Wenn man jetzt natürlich körperlich einen Beruf nachgeht dann ist es etwas was Monate dauert.
00:32:50: bei beiden Prothesen ist es so dass die schwere Belastung erst nach vier bis fünf Monaten eigentlich durchgeführt werden sollte.
00:33:00: Und mit dem Sport ist es ähnlich, auch da muss man schauen welche Arten von Sports sind im Patienten wichtig?
00:33:06: Kadiotraining, das heißt auf einem Spinningbike setzen oder sowas kann man nach zwei drei vier Wochen durchaus wieder erlauben.
00:33:14: Die Schultersportarten die belastenden Tätigkeiten Liegestitzt Krafttraining sowas.
00:33:19: Das ist genauso wie die schwere körperliche Tätigkeit im Beruf weiter in der Zukunft und das muss man auch offen so besprechen Ja, ist ganz wichtig.
00:33:28: Also so nach vier, fünf Monaten Tennis-Golf, ja gerade diese doch weit verbreiteten Sportarten in unseren Breiten... ...in diesen Patienten gut, in diesem Altersgruppe häufig hier.
00:33:41: insofern da muss man sagen nach vier bis fünf Monaten.
00:33:43: Ich sage immer Minigolf können sie nach drei Monaten anfangen dann lachen Sie immer, aber da meine ich natürlich so Patten.
00:33:49: also wieder ein bisschen zu schwer in den Sport wieder beginnen Spaß zu haben, aber sicher nicht mit schwerem Eisen da gleich mal einen ganzen Eimer voller Belleschlagen am Anfang.
00:33:58: Das würde ich nicht empfehlen, genau!
00:34:02: Welche Fehler beurtest du denn am häufigsten bei den Patienten und Patienten?
00:34:07: Was die... was so in der Nachbehandlung angeht oder gerade die Idee auf Hause?
00:34:13: Also das häufigste und ich sage mal dass mir wichtigste ist das, was ich eben vor allem um drei vier Minuten schon schon erwähnt hatte.
00:34:21: Das ist dieser dieser Stress, den man sich selbst auferlegt.
00:34:25: Ja, weil man Patienten kommen und sagen ja da steht neunzig Grad sechste Woche.
00:34:31: aber schauen Sie mal ich bin erst hier.
00:34:32: Ich bin erst bei Achtzig und der Füße hat gesagt auch das geht zu schleppend.
00:34:36: also das ist das Einzige was man den Patienten immer wieder sagen muss Gebetsmüllenartig auch im Stadionärn aufhören entspannen sie sich Das wird alles mit der Zeit.
00:34:47: Dieser Stress führt letztlich häufig auch dazu oder finden wir nicht selten dass sich die Schulter gegen das was am Anfang so viel is wert Die Schuttern sind nicht alle gleich nachzubehandeln.
00:34:58: Das werden die Physiotherapeutin ja auch sagen, dass keine Schurte ist wie die andere.
00:35:02: Die einem mag diese Belastung oder Bewegungen schon nach vier Wochen und die anderen erst nach sechs.
00:35:07: Und das spielt aber keine Rolle wenn man das entzieht, sag ich mal den Endpunkt nach einem Jahr setzt.
00:35:13: Insofern muss man den Patienten – und es ist mir das Wichtigste – den Stress nehmen der da am Anfang teilweise herrscht.
00:35:21: Jetzt gehen wir einmal zu den Langzeitergebnissen.
00:35:24: Welche Ergebnisse können Patientinnen und Patienten langfristig erwarten, sowohl hinsichtlich der Schmerzen als auch anhand der Beweglichkeit?
00:35:34: Also Schmerz schalten beide Protesen-Typen relativ gleich gut aus muss man sagen.
00:35:40: Wenn es darum geht kann man den Patienten blind empfehlen.
00:35:46: was beide Protesen nicht ganz gleich können ist die Wiederherstellung komplett normalen Gelenk kinematik, das heißt also der genaue anatomischen Gelenkkfunktion und Beweglichkeit.
00:36:00: Das ist auch verständlich weil wenn man sich eine derartige Prothese, also die inverse Prothese anschaut dann ist das natürlich etwas andere.
00:36:09: gerade bei der Rotation da ist ja hinter dieser Kugel kommt ja das Schulterblatt.
00:36:14: dass bei einer gewissen Rotation das hier hinten oder vorne anstoßen kann ist klar, man implantiert die Rote ganz anders als vor dreißig Jahren.
00:36:21: Deswegen funktionieren auch die Drehungen des Unterarmers also die Rotationen sehr gut aber im Durchschnitt nicht so gut wie bei der anatomischen Protese.
00:36:31: Also da ist ein gewisser Unterschied nach Reflexion und nach vorne hochgehen.
00:36:35: Die Abduktion bis zu neunzig Grad funktioniert bei beiden Protesen gleich gut.
00:36:39: Die Rotation im Durchsschnitt bei der Anatomischen Prothese besser.
00:36:43: Das müssen wir natürlich immer schauen.
00:36:44: wo kommen die Patienten her?
00:36:46: das heißt Patienten mit einer chronischen Defektatropatie, die hatten ihren Abend schon lange nicht mehr weiter draußen und vor allem nicht mit Kraftnachausen gebildet.
00:36:56: Insofern ist es schon so dass beide Gruppen auch die, die eine Hinweise-Prothese brauchen das wird ja nicht gewürfelt, sie brauchen wirklich einen.
00:37:04: Die werden eine wirklich sehr gute Verbesserung ihrer Funktion erfahren.
00:37:10: Und die kommen auch und sagen Schauen Sie mal was ich schon alles wieder kann und mit Kraft kann ich hier draußen etwas halten.
00:37:15: Aber natürlich, wenn man die Wahl hat bei einem sicherigen Patienten welche Art der Prothese und man weiß, der Patient spielt zum Beispiel Golf oder die Rotation Brau.
00:37:25: Und zwar möglichst gut!
00:37:27: Dann ist die anatomische Prothesie da im Vorteil.
00:37:32: Frank, jetzt hört man ja immer wieder die Haltbarkeit in den Antwortungsstellen von solchen Prothesen wie sie zu einer Schulterprothetik aus.
00:37:41: Wie lange halten wir?
00:37:42: Oder wann muss man denn wechseln?
00:37:45: jedenfalls mal?
00:37:46: Das ist auch noch etwas, was nicht so richtig in den Köpfen der niedergelassenen Kollegen angekommen ist.
00:37:53: Also dass die Haltbarkeit dieser modernen, ich sag bewusst moderne Schulterimplantate ähnlich gutes wie bei der Knie- und Hüftendepotetik.
00:38:02: Wir haben Daten, wo wir sagen können das nach zwanzig Jahren achtzig Prozent der Patienten ihre Prothese noch haben.
00:38:09: Nach einem Jahr.
00:38:10: Das heißt nicht, dass man die dann wechseln muss, sondern die sind auch länger da.
00:38:14: Insofern ist es von der Haltbarkeit sicher so, dass sich die Schulterprothetik da nicht verstecken muss vor Knie oder Hüfte.
00:38:19: Die halten sehr lange und sehr gut.
00:38:23: Wann muss man wechseln?
00:38:24: Das sind Lockerungen in der Implantate ganz klar.
00:38:27: Wenn sie dann lockern oder verschleißen, verschleißt Teil ist immer das Polyethyläne.
00:38:33: Also das weichere Stück verschleisst eben.
00:38:37: irgendwann ist es soweit.
00:38:38: Und die Patienten sagen, es quiezt und dann muss es raus.
00:38:41: aber sie bekommen Beschwerden weil's gelockert ist.
00:38:43: Bei der anatomischen Prothese kann das natürlich sein, dass es sekundär, nachdem die Prothesie super funktioniert hat und der Patient lange Golf gespielt hat, plötzlich Schmerzen auftreten, weil die Szenen danach geben.
00:38:56: Und dann muss man konvertieren von diesem kleinen anatomischem Gelenk zu einer inversen Schulterprothese was aber heute zum Glück aufgrund dieser kleinsten Implantate, wo man nur wenige Knochen weg nimmt sehr knochensparend implantiert das einfach wieder rausnimmt und genau da noch diesen Schaft quasi einbauen kann.
00:39:17: Selbst eine Kurzschaft meist verwenden kann heutzutage, weil man bei der Prima-Operation den SchaFT unangetastet gelassen hat anders als früher, wo man auch die anatomischen Brotesen mit Schafte versorgt hat.
00:39:29: Und dann natürlich die Wechseloperationen teils zementiert wirklich aufwendig war.
00:39:33: Jetzt kommen wir zum letzten Punkt Trips.
00:39:38: und jetzt zum Profi!
00:39:41: viele Empfehlungen gegeben.
00:39:43: Welche drei Hauptempfehlenden würdest du den Patienten und Patientinnen gerne mitgeben?
00:39:50: Also fangen wir mal vorne an, wir haben also angefangen.
00:39:52: um was sind die Beschwerden wo man so ein bisschen hellhörig werden soll.
00:39:56: Tipp Nummer eins sicher nicht zu spät zum Arzt gehen einen Spezialisten draufschauen lassen wenn man merkt dass das nicht normal sein kann.
00:40:06: ja Schmerzen auf Dauer sind nicht normal und da muss einer einmal schauen, wo man steht.
00:40:12: Das kann auch ein jüngerer Patient sein.
00:40:14: es betrifft die Arthrose nicht nur ältere.
00:40:16: das kann posttraumatisch auftreten nach mirfachen Schulterluxationen und plötzlich tut die Schulter weh.
00:40:22: aber man geht nicht gleich weil man ja weiß die macht schon seit Jahren Probleme.
00:40:25: dass ist ein Fehler.
00:40:27: also wenn sich die Schulte anders anfühlt Geräusche macht schmerzen macht ihr nicht mehr weg gehen eine Spezialisten aufsuchen mal nachschauen lassen.
00:40:35: dann Ein zweiter Tipp, ganz klar.
00:40:38: Sich nicht irgendwo abfertigen lassen und sagen lassen für Sie kann man nichts mehr tun.
00:40:43: also wirklich jemanden aufsuchen.
00:40:45: oder gibt es in Deutschland viele die sich mit Schulterprothetik auseinandersetzen?
00:40:48: zu jemandem gehen?
00:40:50: das ist heutzutage einfach sich im Internet zu erkundigen.
00:40:52: wer macht das häufig?
00:40:54: Zu jemandem Gehen der sich da gut mit Auskennt Erfahrung hat und der einen dann auch wirklich genau aufklären kann.
00:41:00: welche Prothese ist für mich wirklich die korrekte und richtige offen mit dem Arztreden in diesem Gespräch, was einem selber wichtig ist.
00:41:10: Ich denke für die Patienten entscheidend zu dem Arzt auch mit einer Liste zu gehen und zu sagen ich habe mir das aufgeschrieben.
00:41:16: Ich weiß ich bin heute eine Ausnahmesituation bei Ihnen hier.
00:41:20: Das ist für viele so.
00:41:21: Die Patienten beschreiben es tatsächlich so.
00:41:23: Und dann auch diese drei wichtigen Punkte, die einem wichtig sind abarbeiten.
00:41:29: Punkt drei haben wir zweimal erwähnt.
00:41:31: Für mich der Wichtigste wenn das Ganze dann operativ versorgt werden musste und gemacht ist, sich entspannen und nicht in einen postoperativen Stress verfallen.
00:41:41: Der im Endeffekt vielleicht sogar der Schilder schadet weil man meint, man muss zu früh zu viel machen nur um gleich gut zu sein wie der andere in der Reha.
00:41:51: also das werden wir so die dringend wichtigsten Bogen.
00:41:54: Vielen lieben Dank dafür schon mal!
00:41:56: So jetzt haben ja mit sich einige Zuhörerinnen und Zuhörer die kurz vor der Entscheidung stehen Schulterprothese ja oder nein?
00:42:07: Was würdest du denen gerne auf den Weg geben.
00:42:11: Also wichtig ist denke ich, dass man sich bei der Entscheidung schon Zeit lässt also sich nicht in irgendeine Entscheidung hinein drängen lässt.
00:42:20: die Schulter endoprothetik wenn es jetzt nicht im Frakturfall ist wird nie eine Notfallindikation sein.
00:42:26: das heißt man kann sich da erkundigen und kann sich zwar zweitmal einholen Man muss sich da keine Entscheidung drängen lassen und sagen das machen wir nicht schnell oder das muss man machen.
00:42:36: Wichtig dennoch, sich mit der Entscheidung bei einer chronisch-schmerzhaften Atrose auseinanderzusetzen und die Entscheidung irgendwann zu treffen bevor es nicht mehr gut machbar ist.
00:42:46: Darüber hatten wir noch gar nicht gesprochen.
00:42:48: Es ist so dass durchaus ein Zeitpunkt gekommen ist wo zu viel Knochen verbraucht wird bei der Atrose Und gewisse Implantate wie zum Beispiel dieses kleine anatorische Implantat plötzlich nicht mehr verwendet werden können.
00:43:04: Die hat, wie gerade erwähnt nicht genau die gleiche Funktion liefern kann.
00:43:09: Wo man vielleicht spezielle Implantate braucht, die wir heutzutage haben und die wir navigiert korrekt einbauen können.
00:43:15: aber es wird komplizierter.
00:43:17: also nicht zu lange warten sondern wenn die Entscheidung für einen selbst mal getroffen ist dass das so nicht weitergeht dann auch wirklich keine Angst haben zu immer dem geht gehen der es häufig macht um dann durchziehen.
00:43:30: Die werden sich freuen und die meisten Patienten, das muss man ja tatsächlich sagen.
00:43:35: Sagen einem wenn ich das gewusst hätte, dann werde ich schon danach.
00:43:42: Zum Abschluss noch die letzte Frage weiß die schönste Frage immer ist eigentlich was empfühlst du für Kleidung?
00:43:49: Für Nacht-OP?
00:43:50: Das ist auch glaube ich auch deine Lieblingsfrage.
00:43:53: bei der Schulter ist es da relativ einfach.
00:43:56: also was man nicht machen sollte ist irgendwie enge Pullover, enge T-Shirts mitbringen.
00:44:01: Sondern etwas zum Knöpfen oder mit einem Zipper und einem Reißverschluss.
00:44:07: Ich habe da sehr erfinderische Patienten die T-shirts aufgeschnitten haben und mit Klettverschlüssen versehen haben also irgendetwas wo man quasi dann den Krankenabend zuerst anzieht, dann den anderen Arm und einfach vorne verschließen kann.
00:44:20: Das ist eine gute Frage und sicher sehr wichtig für die ersten Tage.
00:44:24: auch Zuhause
00:44:25: auf jeden Fall Nein, vielen lieben Dank.
00:44:32: Das war wieder Gastas
00:44:35: bei uns und wir sehen uns bestimmt bald wieder.
00:44:45: Vielen Dank hat sich dann ein Menge Spaß gemacht!
00:44:55: und weiteren
00:44:56: Plattformen.
00:44:56: Vielen Dank fürs Zuhören,
00:44:58: bis zur nächsten
00:44:59: Folge!
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